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Politiker in Oppenheim erhalten beleidigende Post

Der zurückgetretene Oppenheimer Bürgermeister Marcus Held (SPD). Foto: Andreas Arnold/Archiv

Der zurückgetretene Oppenheimer Bürgermeister Marcus Held (SPD). Foto: Andreas Arnold/Archiv

Oppenheim/Mainz (dpa/lrs) - Nach dem Rückzug des Oppenheimer Bürgermeisters Marcus Held (SPD) haben mehrere Politiker des rheinhessischen Ortes beleidigende Briefe erhalten. Zwölf Strafanzeigen seien wegen Briefen mit ehrverletzendem Inhalt eingegangen, teilte die Polizei in Mainz am Freitag mit. Empfänger seien Mitglieder verschiedener politischer Parteien. Die Ermittler prüften nun, ob es sich beim Absender um eine Einzelperson, verschiedene Täter oder eine Gruppe handele.

Nach Informationen der «Allgemeinen Zeitung» mit Sitz in Mainz sind die Empfänger vorrangig SPD-Mitglieder sowie Menschen, denen eine Nähe zum Ex-Stadtbürgermeister Held unterstellt wird. Im Umschlag finde sich auch ein Stück Stoff als Symbol für den roten Filz, den Kritiker in Oppenheim vermuten. Unterzeichnet ist der Brief demnach mit «Ein Oppenheimer Bürger».

Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt gegen Held in 15 Fällen wegen des Verdachts der Untreue und der Bestechlichkeit. Der Bundestag hat seine Immunität aufgehoben. Held hatte vor anderthalb Wochen seinen Rücktritt von allen Ämtern in Oppenheim erklärt. Als Grund nannte sein Anwalt den «zunehmenden Druck durch die öffentliche Berichterstattung und die Rücktrittsforderungen seiner Partei, dem Herr Held sich und seine Familie nicht länger aussetzen» könne. Sein Bundestagsmandat will Held zunächst ruhen lassen.

© WhatsBroadcast
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