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Polizei: Bei Evakuierung in Ludwigshafen niemanden vergessen

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos verlassen die Realschule. Foto: Uwe Anspach

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos verlassen die Realschule. Foto: Uwe Anspach

Ludwigshafen (dpa/lrs) - Die Ludwigshafener Polizei hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe bei der Evakuierung eines Schulzentrums wegen eines möglicherweise bewaffneten Jugendlichen zwei Klassen vergessen. «Keine der Klassen wurde da vergessen», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Freitag. «Da wurden keine Fehler gemacht.» Nach dem unbekannten Jungen wird unterdessen noch gesucht.

Die Vorwürfe hatten Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums erhoben. Zunächst hatte die Ludwigshafener Tageszeitung «Die Rheinpfalz» darüber berichtet. Beim Gymnasium selbst war am Freitag wegen der Verabschiedung der Abiturienten niemand für Presseauskünfte zu erreichen. Bei der Karolina-Burger-Realschule plus, die ebenfalls zum Schulzentrum gehört, hieß es, man sei über die Vorwürfe nicht informiert.

Eine 34-jährige Frau hatte am Mittwochmorgen berichtet, sie habe einen etwa 14 Jahre alten Jugendlichen gesehen, der mit einer Pistole in Richtung Schulzentrum gelaufen sei. Zwei Schülerinnen einer benachbarten Schule hatten die Beobachtungen bestätigt. Eine Spezialeinheit fand bei der Durchsuchung nichts. Nach mehreren Stunden wurden die Schüler, die sich mit ihren Lehrern verbarrikadiert hatten, in eine nahe Turnhalle gebracht. «Es wurde niemand vergessen von der Polizei», betonte der Sprecher. Es habe einfach gedauert, die rund 1200 Schüler aus dem Gebäude zu bringen.

Bei der Suche nach dem Unbekannten hoffen die Beamten nun auf Tipps aus der Bevölkerung. «Da ist kein Anruf zuviel», sagte der Sprecher. Die Polizei habe die Gegend außerdem intensiv im Blick.

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