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Saar-AfD fordert Pflichtversicherung für Hausbesitzer

Ein Auto steht, vom Starkregen weggeschwemmt, vor einer Garageneinfahrt. Foto: Beckerbredel/Archiv

Ein Auto steht, vom Starkregen weggeschwemmt, vor einer Garageneinfahrt. Foto: Beckerbredel/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Nach den schweren Unwettern mit Schäden in Millionenhöhe hat die AfD im Saarland angeregt, nach Schweizer Vorbild eine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Hausbesitzer einzuführen. «Das wäre eine saubere Lösung zumindest im privaten Bereich», sagte Fraktionsvize Rudolf Müller am Montag vor der Presse.

Umweltminister Reinhold Jost (SPD) hatte in der vergangenen Woche an die Bürger appelliert, etwas für die Eigenvorsorge zu tun und eine solche Versicherung abzuschließen. Zwar sei die Quote der saarländischen Haushalte in den letzten fünf Jahren von 12 auf 22 Prozent gestiegen, aber dies sei längst nicht ausreichend. Bundesweit liege der Durchschnitt bei etwa 40 Prozent.

Vertreter von SPD, CDU und Linken lehnten eine Pflichtversicherung ab. «Wir setzen auf Freiwilligkeit und das Bewusstsein der Menschen», sagte SPD-Fraktionschef Stefan Paulun, und der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Funk betonte: «Man kann nicht versuchen, das ganze Leben zu verstaatlichen und zu reglementieren.»

Das Saarland hatte vor einigen Tagen für die Opfer des verheerenden Unwetters Soforthilfen von rund 2,5 Millionen Euro beschlossen. Die Linken mahnten an, dass Hilfszahlungen sozial gestaffelt werden müssten.

Landespressekonferenz Saar

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