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Saar-Ministerpräsident Hans klar gegen Koalition mit Linken

Tobias Hans, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Müller äußerten sich zum tragischen Tod eines Polizeibeamten in Saarbrücken. Foto: Jens Büttner/Archiv

Tobias Hans, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Müller äußerten sich zum tragischen Tod eines Polizeibeamten in Saarbrücken. Foto: Jens Büttner/Archiv

Berlin (dpa/lrs) - Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist klar gegen Koalitionen seiner Partei und der Linken. «Wir wollen nicht mit einer AfD zusammenarbeiten und - nein - wir wollen nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten», sagte er dem SWR. «Das muss Grundsatz von CDU-Politik sein.» Es werde gerade in Ostdeutschland durchaus schwieriger, Mehrheiten zu organisieren. Anspruch der CDU müsse aber sein, alles daran zu setzen, solche Verhältnisse zu verhindern.

Schleswig-Holsteins Regierungschef Tobias Günther (CDU) hatte Überlegungen zu einer Zusammenarbeit von CDU und Linken angestellt und gesagt, die Union müsse pragmatisch sein. Hans entgegnete nun im SWR: «Die Union muss aufpassen, dass die Steigerung von Pragmatismus nicht Beliebigkeit ist.»

Kritisch sieht Hans auch den von seinem Partei- und Amtskollegen Günther ins Spiel gebrachten «Spurwechsel», der auch abgelehnten aber gut integrierten Asylbewerbern einen Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt eröffnen soll. Diese Menschen dürften keine Vorteile gegenüber Bewerbern aus dem Ausland haben, sagte Hans dem SWR. Entscheidend müsse die Qualifikation sein. «Wir sollten definieren dürfen, wen wir in Deutschland brauchen - und diesen Menschen dann auch die Gelegenheit geben, nach Deutschland einzuwandern.»

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