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Saarland will 53 Millionen Euro in Wohnraumförderung stecken

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Wolf/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Das Saarland will die Wohnraumförderung neu ausrichten und dafür 53 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das kündigte Bauminister Klaus Bouillon (CDU) am Freitag in Saarbrücken an. In dem neuen Aktionsprogramm sollen alle bestehenden Förderprogramme «finanziell deutlich verbessert» und auch erweitert werden. So soll nicht nur der Mietwohnungsbau besonders gefördert werden, sondern auch die Sanierung und Renovierung bestehender Wohnungen. Darüber hinaus sollen künftig auch Privatpersonen Zuschüsse für den Abriss alter Immobilien erhalten können.

«Die Baupreise sind so exorbitant gestiegen, dass es finanzielle Anreize braucht, um dort zu helfen», sagte Bouillon. Auch für Regionen, die bisher nicht in besondere Fördergebiete fallen, sollen Programme entwickelt werden. Zudem sollen mindestens fünf Millionen Euro in den Bau neuer Studentenwohnungen investiert werden. Einzelheiten sollen nun mit dem Koalitionspartner SPD und der Ministerpräsidentenrunde vereinbart werden. Bouillon ist zuversichtlich, dass die ersten Gelder ab Januar 2019 fließen können.

Bei den 53 Millionen Euro Bundesmitteln handelt es sich um 18 Millionen aus 2018 und 35 Millionen der vergangenen Jahre. «Das Ziel ist, dass wir die Gelder unter vernünftigen Gesichtspunkten schnell unter die Leute bringen», sagte der Minister. Die Programme der Vergangenheit hätten sich «nicht unbedingt bewährt», sagte er. «Das Geld ist ja quasi angespart worden.»

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