A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken AS Saarbrücken-Bismarckbrücke gefährliche Situation in der Ausfahrt, Unfall, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (13:21)

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Sattelzug mit Rinderhälften umgekippt: Elfstündige Sperrung

Bergungskräfte an dem mit Rinderhälften beladenen Sattelzug. Foto: Thomas Frey

Bergungskräfte an dem mit Rinderhälften beladenen Sattelzug. Foto: Thomas Frey

Boppard (dpa/lrs) - Ein Sattelzug mit Rinderhälften ist südlich von Koblenz umgekippt und hat die Autobahn 61 elf Stunden lang blockiert. Der Lastwagen und die 17 Tonnen Ladung legten sich nach Polizeiangaben in der Nacht zum Dienstag quer über die beiden Fahrbahnen und den Seitenstreifen. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Richtung Norden konnte zwischen den Anschlussstellen Waldesch und Boppard in der Nacht, am Morgen und am Mittag kein Fahrzeug passieren. Der Verkehr wurde umgeleitet. Dort stockte auf mehreren Kilometern der Verkehr. Die Bergung des Sattelzugs und der verlorenen Ladung dauerte bis zum Nachmittag. Dazu wurden auch ein Kran und ein Lastwagen mit einer Seilwinde angefordert. Zunächst wurde nur eine Spur freigegeben, eine Stunde später auch die andere.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden, ein Teil der Ladung konnte gerettet werden. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 100 000 Euro. Die Polizei sagte, dass vermutlich ein Fehler des Lastwagenfahrers der Grund für den Unfall war. Andere Fahrzeuge waren bei dem Unfall nicht beteiligt.

Am Stauende kam es zu einem Unfall mit einem Schwerverletzten. Der Fahrer eines Kleinlasters fuhr zwischen den Anschlussstellen Laudert und Pfalzfeld auf einen Lastwagen auf. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geschnitten werden. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

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