A8 Neunkirchen - Saarlouis zwischen Heusweiler und Schwalbach/Schwarzenholz beide Fahrtrichtungen gesperrt, Baustelle, LKW wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren, bis 23.09.2018 20:00 Uhr Der BAB Verkehr in FR Luxembourg wird an der AS Heusweiler abgeleitet und über die B 268 Eiweiler, L 339 Reisbach, L 306 und L 140 zur AS Schwalbach-Schwarzenholz umgeleitet. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe/ Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. (21.09.2018, 21:25)

A8

Priorität: Normal

11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Sechs Länder fordern Augenmaß bei Kohleausstieg

Ein Bagger fährt vor der Kulisse des RWE-Kraftwerkes Niederaußem durch den Tagebau Garzweiler. Foto: Oliver Berg/Archiv

Ein Bagger fährt vor der Kulisse des RWE-Kraftwerkes Niederaußem durch den Tagebau Garzweiler. Foto: Oliver Berg/Archiv

Düsseldorf (dpa/lrs) - Die Bundesländer Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Brandenburg haben mehr Augenmaß beim geplanten Kohleausstieg verlangt. Wenige Tage vor der nächsten Sitzung der mit der Ausstiegsplanung betrauten Kohlekommission forderten die Wirtschaftsminister der sechs von einem vorzeitigen Kohleausstieg besonders betroffenen Bundesländer, die Folgen einer vorzeitigen Beendigung der Kohleverstromung für Versorgungssicherheit und Strompreise stärker zu berücksichtigen. Ein vorzeitiger Kohleausstieg könne insbesondere der energieintensiven Industrie schaden.

«Die sichere Versorgung dieser Unternehmen zu international wettbewerbsfähigen Preisen entscheidet über die Zukunft von bundesweit mehr als 800 000 Arbeitsplätzen, ein Drittel davon in Nordrhein-Westfalen», betonte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), auf dessen Initiative der Vorstoß der sechs Länder zurückgeht.

Der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Armin Willingmann (SPD), warnte: «Der Ausstieg aus der Kohle muss mit Augenmaß erfolgen und vor allem die Auswirkungen auf die Wirtschaft im Lande in den Blick nehmen. Wer Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit vernachlässigt, legt Axt an den Industriestandort Deutschland und riskiert erneute Strukturbrüche im Osten und insbesondere auch in Sachsen-Anhalt.»

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission «Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung» tritt an diesem Donnerstag wieder zusammen. Das Gremium soll bis Ende des Jahres unter anderem ein Datum für den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle, einen Ausstiegspfad sowie Perspektiven für neue Jobs in den Kohleregionen vorschlagen.

Mitteilung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein