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Selbst Notruf gewählt: Mann nach Leichenfund festgenommen

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Homburg (dpa/lrs) - Im saarländischen Homburg soll ein 30-Jähriger einen 29 Jahre alten Mann erstochen haben. Der mutmaßliche Täter habe am Donnerstagmorgen selbst den Notruf verständigt und angegeben, einen Mann mit einem Messer tödlich verletzt zu haben, sagte eine Sprecherin des Landespolizeipräsidiums. Polizei und Notarzt hätten vor Ort in der Nähe eines Skateparks im Stadtteil Einöd dann die Leiche gefunden.

Der Tatverdächtige ließ sich demnach widerstandslos festnehmen. Er sollte noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt und in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Die Obduktion des Toten habe ergeben, dass es sich um den 29-Jährigen handele. Das Opfer starb den Angaben zufolge nach mehreren Messerstichen.

Nach ersten Ermittlungen kannten sich die beiden Männer. Zwischen ihnen soll es zu einem Streit gekommen sein. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, stand am Donnerstag zunächst nicht fest. Die Polizei fand das Messer, mit dem der 29-Jährige erstochen worden sein soll, in der Nähe des Tatorts. Die kriminaltechnische Untersuchung stehe noch aus, hieß es. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Tweet der Polizei

Mitteilung der Polizei

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