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Studie: Mehrheit der Saar-Kommunen wollen Steuern erhöhen

Mainz (dpa/lrs) - Zahlreiche Saarländer müssen sich laut einer Studie auf höhere Steuern und Gebühren einstellen. Wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Erhebung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hervorgeht, will mehr als die Hälfte der Kommunen mit mehr als 20 000 Einwohnern im laufenden oder nächsten Haushaltsjahr an der Gebührenschraube drehen. Im Mittelpunkt stünden die Grundsteuer und Friedhofsgebühren. Diese sollen in 43 Prozent der Städte steigen.

Das Saarland ist laut der Erhebung in Sachen Pro-Kopf-Verschuldung Spitzenreiter in Deutschland: 2018 lag die Verschuldung pro Einwohner demnach bei 3652 Euro. Das sei ein Rückgang um einen Prozentpunkt. Zum Vergleich: Die Prof-Kopf-Verschuldung der Kommunen lag im Bundesdurchschnitt demnach bei 1730 Euro.

Am höchsten war sie 2018 im Kernhaushalt der Landeshauptstadt Saarbrücken mit 5874 Euro, am niedrigsten in St. Ingbert mit 777 Euro. Laut Mitteilung von EY gehen 57 Prozent der saarländischen Kommunen davon aus, in den kommenden drei Jahren Schulden abzubauen.

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