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Umwelthilfe: Strobels Wagen stößt am meisten CO2 aus

Thomas Strobl (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Thomas Strobl (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Berlin (dpa/lrs) - Der Dienstwagen von Finanzminister Peter Strobel (CDU) ist der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge innerhalb der Flotte der Saar-Landesregierung die klimaschädlichste Karosse. Der Wagen mit Dieselantrieb kommt auf einen «realen CO2-Ausstoß» von 232 Gramm je Kilometer, wie die DUH am Dienstag in Berlin mitteilte. Am klimafreundlichsten ist mit 200 g/km der Benzin-Hybrid von Umweltminister Reinhold Jost (SPD) unterwegs.

Insgesamt landet die Flotte des Saar-Kabinetts im Ländervergleich auf Rang fünf hinter Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Berlin. In der Einzelwertung im Vergleich der Landesregierungen landete Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf dem letzten Platz: Sein Benziner kommt auf eine Realemission von 408 g/km. Die rote Laterne im Ländervergleich hat die Regierungsflotte aus Nordrhein-Westfalen mit einem durchschnittlichen realen CO2-Ausstoß von 246 g/km.

Die «reale» Definition der DUH ist nicht identisch mit den Angaben zum offiziellen CO2-Normausstoß der Autohersteller, die deutlich tiefer liegen. Bei ihrer eigenen Erhebung berechnet die Umwelthilfe die durchschnittliche Abweichung der Herstellerdaten von Messwerten im tatsächlichen Fahrbetrieb. Sie stützt sich dabei auf Methoden des Umweltforschungsverbunds ICCT, der den VW-Abgasskandal mit aufdeckte.

Im Bundeskabinett stößt der Dieselwagen von Justizministerin Katarina Barley (SPD) mit 235 g/km am meisten aus. Vergleichsweise klimafreundlich fahren Bildungsministerin Anja Karliczek (193 g/km) und Umweltministerin Svenja Schulze (200 g/km) von der SPD.

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