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Unwetter: Überschwemmungen und umgestürzte Bäume

Ein Auto steht nach einem Unwetter in hohem Wasser. Foto: Ralf Roeger/dmp press

Ein Auto steht nach einem Unwetter in hohem Wasser. Foto: Ralf Roeger/dmp press

Trier/Koblenz (dpa/lrs) - In der Nacht zum Montag haben Unwetter Polizei und Feuerwehr in der Eifel auf Trab gehalten. Vor allem im Raum Trier waren die Einsatzkräfte bis weit in den Vormittag hinein beschäftigt. Ein Polizeisprecher sagte, das Unwetter habe «doch einige Schäden angerichtet».

Auf der Bundesstraße 418 bei Wintersdorf stürzten Bäume um; die Straße wurde vorübergehend gesperrt. In Zemmer sei der Strom ausgefallen, weil ein Blitz in die Hochspannungsleitung eingeschlagen habe. An der Saar hätten Sturzbäche und Schlamm Schäden in einem Neubaugebiet angerichtet. In Bitburg wurde ein Hausdach abgedeckt. Am Mittag waren alle Unwettereinsätze aber beendet. Weiter nördlich gab es kaum Schäden. Wie die Polizei in Koblenz am Montag mitteilte, mussten die Einsatzkräfte wegen des Unwetters nicht ausrücken. «Bei uns war es weitestgehend ruhig.»

Weniger glimpflich ist die nordrhein-westfälische Eifel um Aachen davon gekommen. Hier gingen während des 70 Minuten lang andauernden Unwetters bei der Polizei 320 Notrufe ein. Bis zum frühen Morgen waren die Einsatzkräfte zu insgesamt 260 Einsätzen ausgerückt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor schweren Gewittern in Rheinland-Pfalz und Saarland gewarnt. Im Saarland sei man aber «glimpflich» davongekommen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Bis dahin sei der größte gemeldete Schaden ein umgestürzter Baum im Kreis Merzig-Wadern gewesen.

Das Unwetter war wie ein Sommergewitter aus Südfrankreich, Luxemburg und Belgien hergezogen. Hagel und Starkregen seien auch das, «was im Sommer typischerweise die Gewitter ausmacht», sagte eine DWD-Meteorologin.

Auch in Luxemburg wütete ein schweres Gewitters am Sonntagabend; die Feuerwehr zählte dort rund 200 Einsätze. Diese hätten sich auf den Süden und das Zentrum des Landes konzentriert, teilte das Innenministerium am Montag mit. Die Einsatzkräfte wurden vor allem gerufen wegen Überschwemmungen, vollgelaufener Keller und umgestürzter Bäume.

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