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Viele Kinder wünschen sich vom Nikolaus ein Handy

An den Nikolaus adressierte Briefe liegen im Nikolaus-Postamt. Foto: Oliver Dietze/Archiv

An den Nikolaus adressierte Briefe liegen im Nikolaus-Postamt. Foto: Oliver Dietze/Archiv

St. Nikolaus (dpa/lrs) - Bei Kinderwünschen bleibt auch der Nikolaus von der Digitalisierung nicht verschont. Ganz viele Kinder wünschten sich in ihren Briefen an das Nikolauspostamt im saarländischen St. Nikolaus Handys, Tablet-Computer oder Laptops, sagte Sabine Gerecke, Leiterin der Kinderbriefaktion, der Deutschen Presse-Agentur. Kinder ab zehn Jahren würden oft auch genau das Modell aufschreiben, das sie gerne hätten. Kleinere dagegen formulierten sinngemäß oft: «Egal welches, Hauptsache ich habe mal eines.»

Um die 7000 Briefe aus aller Welt seien bereits eingegangen, berichtetet Gerecke. Alle Post wird persönlich vom 35-köpfigen Helferteam beantwortet. Beim Antworten arbeite der Nikolaus aber nicht digital: Es gibt von ihm keine E-Mail. «Der Nikolaus ist noch sehr altmodisch», sagte Gerecke. Er freue sich selbst über jeden Brief im Briefkasten. «Das hat ein anderes Flair, als wenn ein E-Mail-Fach aufblinkt.» Das Postamt öffnet am (morgigen) Mittwoch, dem 5. Dezember: Dann werden die Antworten verschickt.

Aber auch andere Wünsche gebe es: Ein Mädchen habe sich einen Papagei gewünscht. «Einen echten Papagei, der sprechen kann und er muss sein orange, gelb und blau», erzählte Gerecke. Häufig hätten die Kinder auch gerne «endlich mal wieder Schnee - bis zum Bauchnabel». Um die 21 000 Briefe werden dieses Jahr bis Heiligabend in St. Nikolaus erwartet.

Nikolauspostamt

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