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Warnstreik bei T-Systems in Saarbrücken und Kaiserslautern

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Kaiserslautern/Saarbrücken (dpa/lrs) - Etwa 50 der zusammen rund 190 Mitarbeiter von T-Systems in Saarbrücken und Kaiserslautern sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in einen Warnstreik getreten. Nach Verdi-Angaben begann der Ausstand gegen 7.00 Uhr und war für den gesamten Tag geplant. Schon am Dienstag waren Mitarbeiter der Niederlassung in Saarbrücken in einen mehrstündigen Warnstreik getreten. In den laufenden Tarifverhandlungen fordert Verdi 5,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten für die Mitarbeiter der bundesweit etwa 220 T-Systems-Standorte.

Wie Andreas Wiese vom Verdi-Landesbezirk für Rheinland-Pfalz und das Saarland sagte, hat das Unternehmen auch in der dritten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. Daher erhöhe man nun den Druck. Eine mögliche Ausweitung des Arbeitskampfes schloss er nicht aus. Nach Angaben von T-Systems hat das Unternehmen mittlerweile neue Termine für weitere Verhandlungen vorgeschlagen. Nun warte man auf eine Antwort von Verdi, sagte ein Sprecher.

T-Systems hat jüngst angekündigt, in den kommenden Jahren weltweit 10 000 Jobs zu streichen. 6000 Stellen sollen in Deutschland wegfallen. Nach Einschätzung von Wiese könnte auch der Standort Saarbrücken mit der Außenstelle in Kaiserslautern betroffen sein. Dies habe aber nichts mit dem Tarifstreit zu tun, betonte er. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk über den Warnstreik berichtet.

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