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Weniger Insolvenzen bei Verbrauchern und Unternehmen

Ein Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Ein Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Bad Ems (dpa/lrs) - Im vergangenen Jahr hat es erneut weniger Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern in Rheinland-Pfalz gegeben. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sei um drei Prozent auf 3209 Fälle zurückgegangen, berichtete das Statistische Landesamt am Dienstag in Bad Ems. Allerdings stieg die durchschnittliche Verschuldung der insolvent gewordenen Verbraucher leicht auf rund 52 700 Euro, zuvor waren es 50 800 Euro. Die voraussichtliche Summe der Forderungen lag bei 169 Millionen Euro, knapp ein Prozent mehr als 2016. Die meisten Verbraucherinsolvenzen gab es statistisch gesehen in Pirmasens mit knapp 31 Fällen je 10 000 Einwohner, die wenigsten im Kreis Cochem-Zell mit rund drei Fällen je 10 000 Einwohner.

715 Unternehmen stellten im vergangenen Jahr einen Insolvenzantrag, das waren rund acht Prozent weniger als im Jahr zuvor, berichteten die Statistiker. Von den Insolvenzen 2017 waren 2740 Beschäftigte betroffen - gut 40 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Summe der Forderungen lag bei 235 Millionen Euro, das war etwa ein Drittel weniger. Jedes insolvente Unternehmen hatte im Durchschnitt rund 328 000 Euro Schulden nach 472 000 Euro im Jahr 2016. Am häufigsten war eine Unternehmensinsolvenz mit 8,4 Fällen je 1000 wirtschaftlich aktiven Unternehmen im Kreis Ahrweiler, am wenigsten häufig mit 0,8 Insolvenzen je 1000 aktiven Unternehmen im Donnersbergkreis.

Mitteilung Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

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