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Wieder Fall von Hasenpest im Saarland

Ein Feldhase hockt im Licht der untergehenden Sonne auf einem Feld bei Sehnde in der Region Hannover (Niedersachsen). Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Ein Feldhase hockt im Licht der untergehenden Sonne auf einem Feld bei Sehnde in der Region Hannover (Niedersachsen). Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Saarbrücken/Heusweiler (dpa/lrs) - Im Saarland ist ein mit Hasenpest infizierter toter Hase gefunden worden. Er sei bei Heusweiler-Wahlschied entdeckt worden, teilte das Umweltministerium in Saarbrücken am Mittwoch mit. Bei der Tularämie handle es sich um eine Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit. Allerdings seien Infektionen beim Menschen selten und meist das Resultat eines Kontakts mit infizierten Feldhasen oder Wildkaninchen. Eine Infektion führt in der Regel zu grippeähnlichen Symptomen.

Erkrankte Hasen sind so geschwächt, dass sie leicht von Hunden erbeutet werden können. Diese sind laut Mitteilung oft resistent gegen den Erreger der Hasenpest, vereinzelt könnten sich Symptome ähnlich der Staupe entwickeln.

Seit Ende 2019 wird im Saarland ein Monitoring durchgeführt, um einen Überblick über die Verbreitung der Krankheit zu erhalten. Von den seitdem auf Tularämie getesteten 27 Feldhasen waren 11 infiziert. Die Fundorte der Tiere waren über das ganze Saarland verteilt.

© dpa-infocom, dpa:210609-99-922790/2

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