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Audi-Chef Rupert Stadler im Kurzporträt

Nach dem Aufstieg des damaligen Audi-Chefs Martin Winterkorn zum VW-Konzernchef wurde Rupert Stadler als erster Nicht-Ingenieur 2007 Audi-Chef. Foto: Sebastian Gollnow

Nach dem Aufstieg des damaligen Audi-Chefs Martin Winterkorn zum VW-Konzernchef wurde Rupert Stadler als erster Nicht-Ingenieur 2007 Audi-Chef. Foto: Sebastian Gollnow

Ingolstadt (dpa) - Er gilt als ehrgeizig und bodenständig - Rupert Stadler, der Vorstandsvorsitzende der Audi AG in Ingolstadt. Der 55 Jahre alte Manager steht seit Anfang 2007 an der Spitze der VW-Tochter, seit 2010 sitzt er zudem im Konzernvorstand von Volkswagen. Seine Karriere verlief steil.

Geboren wurde Stadler am 17. März 1963 im oberbayerischen Titting. Als Sohn eines Landwirts wuchs er in der Region nördlich von Ingolstadt auf. An der Fachhochschule Augsburg studierte er Betriebswirtschaft. Nach seinem Abschluss als Diplom-Betriebswirt arbeitete er zunächst beim Elektro- und Gesundheitskonzern Philips in Nürnberg.

Im Jahr 1990 wechselte Stadler zu Audi. Auf Stationen im Controlling in Ingolstadt und drei Jahren als Kaufmännischer Geschäftsführer bei Volkswagen-Audi in Spanien folgte ab 1997 der Karrieresprung: die Leitung des Büros des VW-Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch. Mitglied des Audi-Vorstands wurde Stadler 2003. Nach dem Aufstieg des damaligen Audi-Chefs Martin Winterkorn zum VW-Konzernchef wurde er als erster Nicht-Ingenieur 2007 Audi-Chef.

Dem Druck des Alltags entflieht der Manager am liebsten auf dem Mountainbike. Ihm sei wichtig, dass er sich ab und an ein paar Stunden Auszeit nehme, sagte er. Dazu gehört auch Fußball. Stadler gehört dem Aufsichtsrat des FC Bayern an.

Infos zu Stadler bei Audi

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