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Schlagkräftig und umstritten: Die Deutsche Umwelthilfe

Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., im Bundesverwaltungsgericht. Foto: Sebastian Willnow

Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., im Bundesverwaltungsgericht. Foto: Sebastian Willnow

Berlin (dpa) - Es ist ein zahlenmäßig kleiner Verein - der aber eine große Wirkung hat. Für viele in der Autoindustrie ist die Deutsche Umwelthilfe (DUH) auch wegen ihrer vielen Klagen ein «rotes Tuch».

Die DUH dagegen versteht sich als Organisation, die beharrlich für Umweltschutz und Verbraucherinteressen kämpft. Gesicht des Vereins ist Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Knapp 100 Mitarbeiter hat die 1975 gegründete DUH an Geschäftsstellen in Radolfzell am Bodensee, in Berlin und Hannover, dazu kommen ehrenamtliche Helfer und Fachleute.

Der Jahresetat der Umwelthilfe liegt bei rund 8 Millionen Euro. Das Geld kommt zum einen von Projektzuschüssen - sie stammen etwa von der EU-Kommission, von Bundes- und Landesministerien, nationalen und internationalen Stiftungen. Daneben gibt es Förderer und Spender. Als gemeinnütziger Verein darf die DUH keinen Gewinn machen.

Auf der Liste der Spender steht zum Beispiel der japanische Autobauer Toyota, was seit Jahren von Kritikern der DUH bemängelt wird. Andere Unterstützer sind etwa der Bio-Lebensmittelhersteller Rapunzel Naturkost, Gelsenwasser oder die Brauerei Krombacher.

Die DUH zieht oft vor Gericht, nicht nur in Sachen Diesel. Das hat ihr den Vorwurf eingebracht, sie sei ein «Abmahnverein», der Bußgelder kassiere. Resch weist das zurück - die Umwelthilfe kontrolliere die Einhaltung umweltbezogener Verbraucherschutzvorschriften und scheue sich nicht, Verstöße vor Gericht und in die Öffentlichkeit zu bringen.

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