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Wenn antisemitische Einzeltäter zuschlagen

Ein Bus mit der Aufschrift «Evakuierung» wird von Polizei eskortiert. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Bus mit der Aufschrift «Evakuierung» wird von Polizei eskortiert. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Halle (dpa) - Ob Altenheim, Museum, Schule oder Synagoge - nicht nur in Deutschland werden jüdische Institutionen häufig zum Ziel antisemitischer Einzeltäter.

Poway (USA), 2019 - Am letzten Tag des jüdischen Pessachfestes wird eine Frau in einer Synagoge erschossen. Es gibt drei Verletzte. Der Tatverdächtige - ein junger Weißer - steht derzeit vor Gericht

Pittsburgh (USA), 2018 - Ein Rechtsradikaler erschießt in der «Tree of Life»-Synagoge elf Menschen - das bisher folgenschwerste antisemitisch motivierte Verbrechen in der Geschichte der USA.

Brüssel (Belgien), 2014 - Im Jüdischen Museum tötet ein französischer Islamist vier Menschen und wird bald darauf festgenommen. Anfang 2019 beginnt der Prozess in Brüssel.

Overland Park (USA), 2014 - Ein Antisemit erschießt in einem jüdischen Gemeindezentrum und einem jüdischen Seniorenheim drei Menschen. Keines der Todesopfer ist jüdischen Glaubens.

Toulouse (Frankreich), 2012 - Vor einer jüdischen Schule tötet ein Franzose algerischer Herkunft drei Kinder und einen Lehrer. Einige Tage zuvor hatte er drei Soldaten umgebracht. Polizisten erschießen den islamistischen Attentäter.

München (Deutschland), 1970 - Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim, sieben Menschen sterben. Der oder die Täter werden nicht gefunden, 2017 stellt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen endgültig ein.

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