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Erich Schwarz

Saarländer Bernhard Henrich ist eine große Nummer in Hollywood

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Bernhard Henrich bei der Arbeit. Foto: Paul Zinken/dpa.

Ein „Werzbacher“ war für den Oscar, den wichtigsten Filmpreis der Welt, nominiert? Nein, das ist kein Witz! Bernhard Henrich ist ein „Werzbacher Bub“, den es nach Berlin zog.

Und dort hat er einen unglaublichen beruflichen Werdegang hingelegt, vom gelernten Schaufensterdekorateur bis zum „Set decorator“, wie das in der Sprache der Filmschaffenden heißt. Der Set decorator ist, vereinfacht gesagt, für die Ausstattung des Films mit Requisiten verantwortlich: „Ich trage konzeptionell mit Sorge dafür, dass die Vision von Szenenbild und Regie sich in der Einrichtung der Sets wiederfindet“, sagt Henrich. Dazu gehöre die Auswahl, Budgetierung und Platzierung aller Dekorationsgegenstände, die die zu erzählende Geschichte unterstützen.

Henrichs Wurzeln liegen im Saarland
1952 wurde Henrich in Niederwürzbach geboren, seine Wurzeln im Saarland hat er auch auf dem Roten Teppich in Los Angeles nicht verschwiegen. Henrich ist und bleibt im Herzen Saarländer: „Ich schwätze a noch wie e Werzbacher“, versichert er bei unserem Interview.

Dabei ist in Berlin zwar Hochdeutsch angesagt, meist ist die Arbeitssprache indes Englisch. Aber die Verbindung ins Saarland ist nie abgerissen: „Ich komme mindestens zwei Mal im Jahr nach Werzbach, erst vor Kurzem, in diesem Jahr, war ich da“, erzählt der berühmte Sohn des Dorfes.

Kontakt zu alten Freunden ist immer noch da
Seine Frau lebt mit ihm in Berlin, aber auch sie ist Saarländerin: „Meine Frau stammt aus Elm“, erzählt Henrich. Und in seiner Email-Adresse ist die Zahl „6675“ verankert, die frühere Postleitzahl von Niederwürzbach. Und diese frühere Postleitzahl ist zudem fester Bestandteil seiner Autonummer „B-H-6675“.

Er hat immer noch Kontakt zu seiner Würzbacher Verwandtschaft, aber auch zu den alten Kumpels Albrecht „Alle“ Noll oder Helmut Abel. „Ja, das war eine sehr spannende Zeit“, erinnert sich Henrich im Gespräch mit unserer Zeitung an den turbulenten letzten Monat.

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Bernhard Henrichs mit seiner Frau Marita. Foto: Mike Nelson/dpa.

Henrich sitzt jetzt in der Oscar-Academy
Denn neben der Oscar-Verleihung war der Spionagethriller „Bridge of Spies“ von Steven Spielberg, koproduziert von den Babelsberg-Studios, auch für den britischen Filmpreis „Bafta“ nominiert. Abgeholt von uniformierten Fahrern in schweren Limousinen, wohnten er und seine Frau in den besten und teuersten Hotels mit Champagner-Partys.

Bernhard Henrich hat die Zeit zusammen mit seiner Frau genossen. War es schmerzlich, am Ende doch leer, also ohne die Oscar-Trophäe ausgegangen zu sein? „Nein, überhaupt nicht. Ich hatte so eine tolle Zeit, und allein die Tatsache, dass man nominiert wurde, das ist doch alles super toll“, schwärmt Henrich.

Er ist nun auch in die Academy berufen, die die Oscars vergibt: „Das hat noch nie ein deutscher Set Decorator geschafft“, weiß Henrich. Für den gebürtigen Würzbacher ist es ein sehr großer persönlicher Erfolg, beruflich hat er indes schon alle Höhen erklommen: Er arbeitet mit namhaften internationalen Regisseuren und Schauspielern zusammen, da geht es nicht mehr viel höher.

Aber seine Verbundenheit zum Saarland bleibt. Kürzlich hat er einen Vortrag in der Saarland-Vertretung in Berlin gehalten, demnächst wird er einen ähnlichen Vortrag für die Landesmedienanstalt in Saarbrücken halten, wie er der Saarbrücker Zeitung abschließend berichtet.

Zum Thema:
Bernhard Henrich wurde 1952 in Niederwürzbach geboren. Nach dem Beruf des Schaufensterdekorateurs arbeitete Henrich für das Theater in Berlin, in den 1990er Jahren kam er dann zum Film. Sein Durchbruch kam mit Hans W. Geißendörfers Film „Der Zauberberg“. Insgesamt hat Henrich in 34 Filmen mitgearbeitet, darunter George Clooneys „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ oder „Die Bourne Verschwörung“ mit Matt Damon. Aber auch bei anderen Werken wie etwa „Der große Bellheim“ oder „Die unendliche Geschichte“ wirkte Henrich mit.

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Hélène Maillasson (SZ)

4000 Saarländer demonstrieren gegen Rechtsextremismus

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Tausende Menschen zogen gegen die NPD durch Saarbrücken. Bei der Kundgebung am Schloss fanden die Redner deutliche Worte. Foto: becker&bredel

Junge, Alte, Männer, Frauen, manch einer mit Rollator, viele mit Kinderwagen: Bei strahlendem Sonnenschein und unterstützt von den mitreißenden Klängen der Percussion-Gruppe „Samba O'Leck“ haben am Samstag 4000 Menschen gegen den Bundesparteitag der NPD im Saarbrücken Schloss demonstriert. Von der CDU bis zu den Linken waren alle politische Parteien des Saarlandes äußerst prominent vertreten. Fast das gesamte Kabinett zog mit vom Tbilisser Platz bis zum Schloss, darunter auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihre Herausforderin Anke Rehlinger (SPD). Allen war es wichtig, unter dem Motto „Bunt statt Braun“ ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen.

Der Saarbrücker Markus Ehses nahm zum ersten Mal mit seinen beiden Töchtern im Grundschulalter an einer größeren Demonstration teil: „Vielfalt ist für unser Land unglaublich wichtig. Wenn diese bedroht wird, müssen wir uns für sie einsetzen.“ Vor allem die Wahl des Saarbrücker Schlosses für das Treffen der rechtsextremen Partei empfanden viele Demonstranten als reine Provokation. „Hier im ehemaligen Gestapo-Keller ist mein Vater gestorben. Er war Widerstandkämpfer, wurde in Frankreich verhaftet und hierher gebracht“, erzählte ein 75-jähriger Mann mit weißem Bart aus Lebach. Sein Knie tue ihm zwar weh und er sei lange nicht mehr auf die Straße gegangen, doch: „Es ist unsere Pflicht, hier zu sein!“ Unter Tausenden stand er auf dem Schlossplatz mit einer Trillerpfeife im Mund und einem Plakat in der Hand: „Im Schloss tagt der Verfassungsschmutz“.

Derweil tagten im Festsaal die rund 180 NPD-Delegierten aus ganz Deutschland. Bereits mehrere Stunden vor der Kundgebung auf dem Vorplatz hatten ihnen Mitglieder der Antifa den Weg ins Schloss blockiert, so dass der Bundesparteitag mit einer Stunde Verspätung anfing. Dabei konnte sich der bisherige Bundesvorsitzende, der Völklinger Frank Franz, in einer Kampfabstimmung gegen den Thüringer Thorsten Heise durchsetzen. Programmatisch will sich die Partei am rechten Rand von der derzeit deutlich populäreren AfD abgrenzen. „Die AfD ist eine Mogelpackung“, sagte Peter Richter, der für die NPD in der Saarbrücker Regionalversammlung sitzt.

Das sahen viele Menschen draußen auf dem Schlossplatz anders. Die NPD sei leider nicht die einzige Partei, die Demokratie und Vielfalt gefährde, sagte Tobias Wolfanger vom Landesjugendring in seiner Rede: „Da hilft kein blauer Anstrich.“ Weitere Redner stellten sich auch vor Minderheiten wie Flüchtlinge, die immer wieder ins Visier der rechtsextremen Parteien geraten. „In Deutschland ist genug für alle da. Das Boot ist nicht voll, wir haben genug Geld und Platz“, sagte Frank-Matthias Hofmann von der Evangelischen Kirche und ermutigte die Menschen auf dem Schlossplatz: „Bleibt wachsam und werdet nicht feige!“ Beifall von allen Seiten, auch von der 18-jährigen Jacqueline Alexander aus Homburg. Sie war mit ihrer Freundin Noelle Gundlach aus Bexbach gekommen. „In einer Zeit, in der jeder oft mit seinem eigenen Kram beschäftigt ist, ist es so wichtig auch Solidarität zu zeigen und ein Zeichen gegen Rechtsextremisten zu setzen“, sagte Gundlach. Diese Bot

schaft wollen die beiden Schülerinnen auch nach der Kundgebung vom Wochenende nicht verhallen lassen. Jacqueline und Noelle werden dieses Jahr zum ersten Mal wählen und freuen sich schon darauf, mit ihren Stimmen „auch politisch dagegenzuhalten“.

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Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

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Foto: Jennifer Weyland

1. Besser werden

Gewinnen Sie Kompetenz und persönliche Qualifikation! Wer seinen Meister macht, erweitert seine Fähigkeiten und erwirbt einen wichtigen Vorsprung an Wissen und Können. So sind Handwerksmeisterinnen und –meister für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes bestens gerüstet.

2. Selbstständig machen

Führen Sie Ihren Betrieb in eine sichere Zukunft! Meisterinnen und Meister haben beste Voraussetzungen für eine Firmengründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Sie können individuell entwickelte Produkte und Dienstleistungen anbieten und haben gelernt, einen Betrieb erfolgreich zu führen.

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Foto: Jennifer Weyland

3. Kunden gewinnen

Profitieren Sie vom positiven Image des Meisterbriefes! Er ist und bleibt ein wichtiges Markenzeichen für Qualität, auf das die Kunden vertrauen. Und weil diese wissen, dass sie bei Ihnen als Meisterin oder Meister qualitativ hochwertige Arbeit und professionellen Service erhalten, kommen sie immer wieder gerne auf Sie zu.

4. Existenz sichern

Etablieren Sie sich erfolgreich am Markt! Ob in der Selbstständigkeit oder als Führungskraft fest angestellt – als Meisterin oder Meister Ihres Handwerks lernen Sie, Ihre Zukunft dauerhaft zu sichern. So senken Sie nachhaltig Ihr Insolvenzrisiko und schützen sich vor Arbeitslosigkeit.

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Foto: Jennifer Weyland

5. Karriere machen

Nutzen Sie interessante Aufstiegsmöglichkeiten! Auch als Angestellter können Sie als Meisterin oder Meister eine Führungsposition übernehmen. Mit Ihrem Know-how sind Sie für Ihre Mitarbeiter eine Autorität. Sie tragen Verantwortung und treffen richtungsweisende Entscheidungen.

6. Einkommen verbessern

Steigern Sie den Wert Ihrer Arbeit! Wer besser verdienen möchte, braucht den Meisterbrief. Er steht für qualitativ hochwertige Arbeit, die auch finanziell von Ihren Kunden oder Ihrem Arbeitgeber anerkannt wird. So zahlt sich die Investition in Ihre Ausbildung schnell wieder aus.

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Foto: Jennifer Weyland

7. Nachwuchs ausbilden

Fördern Sie die Entwicklung des Unternehmens! Wer seine Fähigkeiten weitergibt, braucht sich wegen des Fachkräftemangels keine Sorgen zu machen. Denn aus qualifizierten und leistungsfähigen Auszubildenden werden motivierte Mitarbeiter, auf die Sie sich auch beim Ausbau Ihres Unternehmens verlassen können.

8. Anerkennung genießen

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung. Flexibilität, Ausdauer, Motivation – für das alles steht der Meisterbrief. Wer diese herausragende Qualifikation geschafft hat, hat allen Grund, zufrieden mit sich zu sein. Der Meisterbrief ist auch gesellschaftlich hoch angesehen – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

10 gute Gründe, den Meister zu machen

9. Studium beginnen

Mit dem Meistertitel direkt durchstarten! Durch Ihre erworbene Qualifikation steht Ihnen als Meisterin oder Meister bundesweit der Weg an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen offen – und das ganz ohne jede zusätzliche Prüfung.

10. Und Ihr persönlicher Grund

… zählt am meisten. Neben all diesen guten Gründen gibt es sicher noch einen ganz besonderen, den nur Sie kennen: Ihr eigener guter Grund. Und der ist oft die stärkste Motivation auf dem Weg zum Meisterbrief.

Kontakt:

Markus Becker
Tel.: 0681 5809-130
m.becker@hwk-saarland.de
www.smts-saarland.de

www.hwk-saarland.de/wegzummeister

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bub/red

Verdächtiger Umschlag löst Alarm am Landtag des Saarlandes aus

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Die Feuerwehr rückte mit zwei Fahrzeugen aus. Foto: Becker & Bredel.

Berufsfeuerwehr und Polizei rückten heute Morgen (13. März 2017) zum Landtag in Saarbrücken aus. Grund: In der Poststelle des Landtages war ein Brief angekommen, der einem Mitarbeiter verdächtig vorkam. Er vermutete eine unbekannte Substanz und alarmierte deshalb die Polizei.

Nach Angaben der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, kam es aber zu keinem größeren Einsatz. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten direkt wieder abrücken.

Der Kriminaldienst der Polizei nahm den Umschlag zur Untersuchung mit. Die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen, allerdings konnte der erste Verdacht nicht bestätigt werden, teilt die Polizei mit.

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dpa/red

Drei Schwerverletzte nach Unfall in Walsheim - Verursacher betrunken

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Symbolfoto: Rene Ruprecht (dpa)

Drei Menschen sind bei einem Autounfall in Walsheim schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war ein 22-Jähriger am Samstagmorgen (11. März), gegen sieben Uhr, zu schnell unterwegs, verlor die Kontrolle über seinen Wagen und raste ins Gebüsch. Dort prallte das Auto gegen einen Baum.

Der Fahrer, sein gleichaltriger Beifahrer und eine ebenfalls im Wagen sitzende 19-Jährige wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei stellte den Führerschein des Fahrers sicher. Der Mann sei alkoholisiert gewesen, teilten die Beamten weiter mit.

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dpa

Benzin ist im Saarland am teuersten

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Das Saarland ist Spitze - wenn es um den Benzinpreis geht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa.

Autofahrer müssen für Benzin im Saarland nach einer ADAC-Untersuchung am tiefsten in die Tasche greifen. Dort kostete am Freitagvormittag ein Liter Super E10 im Schnitt 1,348 Euro. Beim Diesel lagen die Tankstellen im Land mit durchschnittlich 1,176 Euro an dritter Stelle der teuersten Länder.

Das ergab ein deutschlandweiter Vergleich des ADAC, der dafür Preise von 14.000 Tankstellen auswertete. Bundesweit ergaben sich Preisunterschiede von 3,7 Cent bei Benzin und 4,1 Cent bei Diesel.

Auf clever-tanken.de könnt ihr aktuelle Spritpreise in eurer Nähe vergleichen.

Hier tankt ihr am billigsten
Am günstigen kamen dem ADAC zufolge Fahrer im Norden Deutschlands weg. In Bremen tankten sie einen Liter Benzin für 1,311 Euro. Beim Diesel ist demnach Mecklenburg-Vorpommern mit 1,140 Euro je Liter am günstigsten.

Bereits in den vergangenen Monaten sei der Kraftstoff im Norden oft am billigsten gewesen, sagte ein ADAC-Sprecher. Eine Erklärung dafür gebe es nicht.

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Die Länder im Vergleich. Grafik: obs/ADAC/ADAC.

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Frank Bredel

Amokfahrer rast durch Völklingen: 4 Schwerverletzte

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Eine Spur der Verwüstung zog sich am Samstagabend nach dem Unfall durch die Durchgangsstraße von Lauterbach. Foto: Becker & Bredel.

So einen Unfall haben selbst langgediente Polizeibeamte noch nicht gesehen. Ein einziger Pkw rammt in Völklingen-Lauterbach fünf geparkte Autos, verursacht sechsmal Totalschaden, Schäden an einem Haus und lässt ein unglaubliches Trümmerfeld zurück. Die Feuerwehr versorgt gerade zwei Insassen aus einem zerstörten Wagen, als dieser zu brennen beginnt. Dass es keine Toten gab, das war pures Glück.

Gemeldet wurde der Unfall kurz vor 19 Uhr am Samstagabend. Mehrere Notrufe gingen bei Polizei und Rettungsleitstelle ein, es hieß dabei: ein Auto sei gegen ein Wohnhaus gefahren, mehrere Menschen seien eingeklemmt. Die Völklinger Feuerwehr war binnen Minuten vor Ort. Als der Wagen zu qualmen begann, brachten Polizei und Feuerwehr die Insassen in Sicherheit.

So spielte es sich ab
Die Polizei rekonstruierte später Folgendes: Ein 29-jähriger Völklinger soll mit geradezu wahnsinniger Geschwindigkeit mit einem 5er BMW durch die Ortschaft gerast sein, nur so erkläre sie sich die enorme Wucht des Unfalls und das ausgedehnte Schadensbild. Der alkoholisierte Verursacher sei zunächst auf die Gegenfahrbahn geraten, wo ihm eine 58-jährige Autofahrerin gerade noch ausweichen konnte.

Danach verriss der 29-jährige das Steuer und es kam zu einer Kettenreaktion. Die Beamten gaben an, das eines der geparkten Fahrzeuge nach dem Aufprall um 40 Meter verschoben worden sei. Fünf geparkte Autos wurden zerstört, zudem ein Grundstückstor und zwei Außentreppen an Häusern.

Eine massive Granittreppe sei zersplittert, die Brocken meterweit geflogen, hätten eine Hauswand getroffen und zu sichtbaren Schäden im Mauerwerk geführt, die man sogar in der Wohnung deutlich habe sehen können. Die Polizei fertigte Beweisfotos davon an.

Fahrer leistete sogar noch Widerstand gegen Polizei
Der schwer verletzte Fahrer stieg selbst aus, seine 20-jährige, ebenfalls schwer verletzte Beifahrerin wurde von Polizeibeamten aus dem Wagen gezogen, dann von Feuerwehrleuten betreut, bis das Rote Kreuz eintraf. Der Fahrer war jedoch nicht so verletzt, dass er nicht noch Widerstand gegen die Polizei leistete. Er verletzte laut Polizei zwei Beamte mit Tritten.

Die Polizei legte ihm Handschellen an. „Der Fahrzeugführer stand zum Zeitpunkt des Unfalls augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.“

Der Rettungsdienst hatte Großalarm ausgelöst. Rotkreuz-Sprecher Oliver Reichert sagte: „Für den DRK Rettungsdienst waren Rettungswägen sowie Notarzteinsatzfahrzeuge der Wachen Ludweiler, Völklingen sowie Saarlouis vor Ort, der Malteser Hilfsdienst Saarbrücken entsandte einen Rettungswagen.

Ebenso war die Einsatzleitung Rettungsdienst mit leitendem Notarzt und Organisatorischem Leiter Rettungsdienst vor Ort. Kriseninterventionshelfer kümmerten sich um mehrere sichtlich geschockte Anwohner.“ Auch die Freiwillige Feuerwehr Völklingen (Löschbezirke Lauterbach und Ludweiler) war, ebenso wie die Polizei, mit einer hohen Anzahl an Einsatzkräften vor Ort.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Hauptstraße rund zwei Stunden voll gesperrt werden, Abschleppdienste bargen die Fahrzeuge, dann beseitigte eine Kehrmaschine die Splitter und Scherben.

Die Polizei bittet Zeugen und weitere Geschädigte, die noch nicht mit der Polizei Kontakt aufgenommen haben, sich unter folgender Telefonnummer zu melden: (06 89 8) 20 20 zu melden.

Viele Unfälle in Lauterbach
Auf der Durchgangsstraße von Lauterbach ist es in der Vergangenheit bereits zu vielen Unfällen, mit zum Teil Schwerverletzten oder hohem Sachschaden gekommen. Oft standen die Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss und befuhren die Strecke mit zu hoher Geschwindigkeit.

Im November 2015 kam eine 51-Jährige auf der Landstraße 165 zwischen Ludweiler und Lauterbach ums Leben. Lauterbach liegt direkt an der Grenze zwischen dem Saarland und Frankreich. Auf der Hauptdurchgangsstraße, der L 165, sind zwischen Ludweiler und Carling viele Grenzgänger unterwegs.

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Holi-Fest: Indien wird wieder bunt

Merkel reist zum Treffen mit Trump ab
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht sich am Abend auf den Weg nach Washington. Dort soll sie sich noch bis Mittwoch mit US-Präsident Donald Trump treffen. Die beiden treffen sich zum ersten Mal.

Holi-Fest: Indien wird wieder bunt

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In Indien wird beim Holi-Festival auch farbiges Wasser auf andere ausgeschüttet. Foto: Anupam Nath/AP/dpa.

Heute findet in Indien der Höhepunkt der Holi-Feierlichkeiten statt. Vor allem in Nordindien versammeln sich Millionen Menschen in den Städten und Dörfern und bewerfen sich mit buntem Pulver. Das Fest stammt aus Indien und Nepal und wird am Frühlingsanfang gefeiert.

Marzipan-Herzen vergiftet: Mann steht vor Gericht
Vor dem Kieler Landgericht beginnt heute der Prozess gegen einen 38-Jährigen. Er soll vergiftete Marzipan-Herzen an Schulen ausgelegt haben. Er habe anschließend mit Bombendrohungen versucht, drei Millionen Euro von der Einzelhandelskette Coop zu erpressen. 

Hundetraining für Postboten
Allein 2016 sind Zusteller der Deutschen Post 850 mal durch Hundebisse verletzt worden. Dadurch entstehen für die Deutsche Post und die Arbeitsunfallversicherung hohe Kosten für die Behandlung und die Kranken- und Ausfalltage. Die Versicherung bietet deshalb heute mit in Zusammenarbeit mit der Post Hundeschulungen für die Auszubildenden bei dem Unternehmen an.

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Blitzer, Staus, Unfälle: Das ist los auf unseren Straßen

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Wer nicht in die Radarfalle geraten will, findet auf unserer Karte stationäre, angekündigte und brandaktuelle Blitzer. Symbolfoto: Paul Zinken (dpa).

blau: stationäre Blitzer; Dauerbaustellen
gelb: die Polizei hat für heute hier Kontrollen angekündigt
rot: aktuelle Kontrollen, Sperren, Staus

Ihr habt einen Stau oder Blitzer entdeckt? Schreibt uns bei Facebook oder an redaktion@sol.de!

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Laster-Fahrer provoziert Unfall auf der A1

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Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich (dpa)

Garten steht in Flammen
Erbach. Ziemlich große Auswirkungen hatte der Brand eines Holzzauns am vergangenen Samstag in der Hasenäckerstraße in Erbach. Gegen 2.09 Uhr habe sich der Zaun, der ein Gartengrundstück umfriedet, entzündet. Der Brand habe sich auf die im Inneren stehenden diversen Gartenutensilien ausgeweitet, sodass ein Großteil der Gartenanlage in Brand geraten sei, teilte die Polizei weiter mit.

Zudem sei ein Auto, das in der Nähe des Feuers gestanden habe, durch die Hitzeentwicklung beschädigt worden. Nun werden Zeugen gesucht.

Wer etwas beobachtet hat, der sollte sich an die Polizeiinspektion Homburg wenden, Tel. (0 68 41) 10 60.

Fahrgast legt sich mit Taxifahrer an und stiehlt Geld
Lebach. Zur räuberischen Erpressung eines Taxifahrers kam es am frühen Samstagmorgen in Lebach. Der Beschuldigte ließ sich von einem Taxifahrer von Saarbrücken zu seiner Wohnanschrift nach Lebach-Niedersaubach fahren. Dort angekommen stritten sich der Mann und der Taxifahrer wegen des Fahrpreises. Es folgten drohende Worte und schließlich ein Übergriff durch den Fahrgast, der dabei Bargeld erbeutete.

Der Taxifahrer schaffte es, loszufahren und einen Notruf abzusetzen. Polizisten trafen den erheblich alkoholisierten Mann vor seinem Wohnanwesen an und nahmen ihn vorläufig fest. Den Tatvorwurf stritt er ab. Nachdem die Beamten alle strafprozessualen Maßnahmen durchgeführt hatten, übergaben sie den Beschuldigten in die Obhut seiner Lebensgefährtin.

Laster-Fahrer provoziert Unfall auf der A1
Tholey.
Bei einem Unfall auf der A1 in Fahrtrichtung Trier ist ein Autofahrer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Zusammenstoß bereits am Freitag gegen 14.03 Uhr in Höhe der Ausfahrt Tholey. Auf der dreispurigen Straße wechselte der Fahrer eines Lasters von der rechten auf die mittlere Spur, ohne sich zuvor zu vergewissern, ob diese auch frei war.

Durch diese Aktion zwang er den Fahrer eines Laster auf der mittleren Spur zu einem ruckartigen Ausweichmanöver nach links, um eine Kollision zu vermeiden. Infolge des Ausweichmanövers krachte ein Fahrer, der gerade auf der linken Spur unterwegs war, mit seinem Auto in den Lkw. An Wagen und Laster entstand laut Polizei erheblicher Schaden. Der Laster-Fahrer, der die Kettenreaktion ausgelöst hatte, fuhr einfach weiter.

Folgende Beschreibung zum flüchtigen Laster liegt den Ermittlern vor: Es handelt sich um einen Motorwagen mit Anhänger, letzterer war beladen mit blauen Ford Mondeos, die Zugmaschine ist von der Marke Scania, es hingen rote Gardinen im Fahrerraum, und der Laster hatte ein litauisches Kennzeichen. Die Polizei hofft auf Zeugenevy

Hinweise an die Polizeiinspektion Illingen, Tel. (0 68 25) 92 40.

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Mini-Schwein verzaubert das Internet

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Fotogalerien: Unsere drei Highlights des Wochenendes

Arrival im Gloria Stages in Saarbrücken

Finally in der Garage in Saarbrücken

We are the 90s im Blau in Saarbrücken 

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Andreas Noll & Jens Zimmermann/SOL.DE

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Streik: Alle Flüge zwischen Saarbrücken und Berlin gestrichen

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Fast alle Flüge nach und aus Berlin sind gestrichen worden. Foto: Jörg Carstensen/dpa.

Bodenpersonal an Berliner Flughäfen streikt
Berlin. Zum Start in die neue Woche müssen Reisende erneut mit Verspätungen und Flugausfällen an den Berliner Flughäfen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat heute die rund 2000 Beschäftigte des Bodenpersonals Tegel und Schönefeld zu einem weiteren Streik aufgerufen. 

Der Ausstand hat gegen 4.00 Uhr mit Beginn der Frühschicht gestartet und soll am Dienstagmorgen mit dem Ende der Nachtschicht gegen 5.00 Uhr enden. Hin- und Rückflüge zwischen Saarbrücken und Berlin sind alle gestrichen. Ausfälle in Tegel | Ausfälle in Schönefeld

Mann greift Passanten mit Messer an
Frankenthal. Mit einem Messer hat ein Mann im rheinland-pfälzischen Frankenthal anscheinend wahllos mehrere Passanten angegriffen. Vier Menschen trugen leichtere Schnittverletzungen davon, wie die Polizei berichtete. Der 29 Jahre alte Angreifer wurde von Polizisten festgenommen.

Der Täter war am Sonntagabend laut Polizei mit dem Wirt einer Bar in Streit geraten, weil er die Zeche nicht zahlen wollte. Der Wirt habe ihn vor dem Lokal zur Rede gestellt. Dort habe der 29-Jährige ein Messer gezückt und sei dann in Richtung Innenstadt davongelaufen. Auf seinem Weg griff er Passanten an. Über das Motiv des Täters machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Tokio Hotel startet Welttournee
London. Die Band Tokio Hotel hat am Sonntag ihre neue Welttournee mit einem Konzert in London gestartet. Im März und April gibt die Gruppe 30 Konzerte in Europa und Russland.

Die vier ehemaligen Teenie-Stars spielen unter anderem in Hamburg, München, Zürich, Rom, Warschau und Sankt Petersburg. Erst kürzlich erschien ihr neues Album "Dream Machine".Mit ihrem Hit "Durch den Monsun" schaffte die Band 2005 den Durchbruch in Deutschland. Auch international feierte sie Erfolge.

 

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red

Landtagswahl im Saarland: Welche Partei kommt für dich in Frage?

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Im Land der Saarschleife wird am 26. März gewählt. Foto: Oliver Dietze/dpa.

Mithilfe des Wahl-O-Mats für die saarländische Landtagswahl können Wähler jetzt herausfinden, welche Partei am besten zu den eigenen Positionen passt. Dazu müssen 38 Thesen mit „stimme zu" beziehungsweise „stimme nicht zu", „neutral" oder „These überspringen" beantwortet werden. 

Die Thesen sind politische Forderungen. Einzelnen Thesen kann besonderes Gewicht verliehen werden, sie zählen dann bei der Gewichtung doppelt. Anschließend können dann bis zu acht Parteien für die Auswertung ausgewählt werden. Ein Balkendiagramm zeigt am Schluss die politische Übereinstimmung mit den jeweiligen Parteien an.

Wer sich also noch unsicher ist, welche Partei er wählen soll, oder einfach nur wissen möchte, ob der Wahl-O-Mat tatsächlich so treffgenau ist wie angekündigt, der sollte es gleich mal ausprobieren. 

Das geht hier: wahlomat.saarbruecker-zeitung.de

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