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A1 Saarbrücken Richtung Trier zwischen Nonnweiler-Braunshausen und Dreieck Nonnweiler Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (Fahrzeugteile) (15.11.2018, 23:14)

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Rekord! Wiesbach schlägt Burgbrohl mit 25:0

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Ein historischer Sieg. Dieser Ausdruck wird heute überstrapaziert, fällt aber öfter, wenn das Kellerkind in der Kreisklasse glücklich den Spitzenreiter schlägt. Das unglaubliche 25:0 (10:0) des FC Hertha Wiesbach in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gegen die Spvgg. Burgbrohl war aber tatsächlich historisch.

Seit die Oberliga 1978 in ihrer heutigen Form gegründet wurde, hat keine Mannschaft höher gewonnen. 1995, als die Spielklasse noch Oberliga Südwest hieß, deklassierten die Sportfreunde Eisbachtal den TuS Mayen mit 16:0.

Bei schmuddligem Frühjahrs-Wetter schraubte Wiesbach den alten Rekord am Samstag noch einmal um neun Treffer nach oben. Tor, Anstoß, Tor. Beinahe im Drei-Minuten-Takt. „In der C-Jugend habe ich mal 31:0 gewonnen. Im Aktivenbereich habe ich noch nie etwas Vergleichbares erlebt“, sagte Michael Petry. Der Hertha-Trainer wirkte teils verblüfft und teils ratlos. „Wir spielen in der Oberliga, um uns mit anderen Oberligisten zu messen. Die Situation war für alle Beteiligten schwierig“, sagte der 40-Jährige.

Denn die Mannschaft, die Burgbrohl ins Saarland schickte, hatte mit dem Gegner der Hinrunde nichts mehr gemeinsam. Burgbrohl wollte seine Oberliga-Mannschaft im Winter zurückziehen und ließ mehr als 20 Spieler gehen. Weil durch einen Rückzug eine empfindliche Geldstrafe durch den Südwestdeutschen Fußballverband und eventuelle Schadenersatzforderungen durch die anderen Oberligisten drohten, machte Burgbrohl die Rolle rückwärts.

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Alleine Patrick Ackermann schoss sechs Tore. Screenshot: fupa.net.

Nun tritt die Spvgg mit dem Kader der 2. Mannschaft, die in der Kreisliga C zu Hause ist, in beiden Spielklassen an. Wiesbach bekam es sogar nur mit den Ersatzspielern der Eifelaner zu tun, weil Burgbrohl zu Hause zeitgleich um den Aufstieg in die Kreisliga B kämpfte. „Wir haben den Jungs nach dem Spiel einen Kasten Bier in die Kabine gestellt. Sie haben alles gegeben und sind trotzdem immer fair geblieben“, sagte Petry.

Mit Verwendung von SZ-Material (Mirko Reuther).

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