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dpa

Tote und Verletzte bei Terroranschlägen in London

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Polizisten sichern den Tatort. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa

Bei zwei mutmaßlichen Terroranschlägen in London sind nach Medienberichten mindestens eine Frau getötet und mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

Das berichtete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf medizinisches Personal im Londoner Krankenhaus St Thomas'. «Wir behandeln dies als einen terroristischen Vorfall , bis wir etwas anderes wissen», teilte Scotland Yard auf Twitter mit.

Der Platz vor dem Londoner Parlament wird evakuiert. Das berichtete die BBC unter Berufung auf einen Polizisten. Vor dem Parlament stehe ein verdächtiges Fahrzeug. Zuvor hatte der Sender in seinem Liveblog berichtet, dass Sprengstoffexperten wegen eines «verdächtigen Pakets» in einem Auto gerufen worden seien.

Die BBC berichtete von mindestens zwei Vorfällen im Zentrum. Demnach soll ein Angreifer auf dem Parlamentsgelände einen Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Der mutmaßliche Angreifer sei niedergeschossen worden. Ob der Angreifer getötet oder verletzt wurde, war zunächst unklar.

Etwa zeitgleich soll ein Auto auf einer Themsebrücke in mehrere Fußgänger gerast sein . Ob beide Vorfälle miteinander in Verbindung stehen, war zunächst unklar.

In Luftaufnahmen war zu sehen, wie mehrere Menschen auf der Westminster-Brücke vor dem britischen Parlament am Boden lagen und behandelt wurden. Ein Autowrack war auf dem Fußgängerweg vor dem Zaun des Parlamentsgeländes zu sehen. Weite Teile des Regierungsviertels waren abgesperrt.

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Saarländische Leichtathletik-Legende Armin Hary wird 80

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Armin Hary (links) lief 1960 den 100-Meter-Weltrekord. Foto: Hans-Ueli Bloechliger/KEYSTONE/dpa.

1960 schrieb Armin Hary aus Quierschied Geschichte. Bei einem Leichtathletik-Meeting in Zürich läuft der zweimalige olympische Goldmedaillen-Gewinner die 100 Meter in 10,0 Sekunden - damals Weltrekord.

Doch so einfach war's dann doch nicht. Wegen eines angeblichen Fehlstarts wird das Rennen annulliert und muss eine halbe Stunde wiederholt werden. Hary tritt wieder an und siegt - in 10,0 Sekunden. Diesmal steht der Rekord.

Heute feiert Hary seinen 80. Geburtstag. Im niederbayrischen Adlhausen lässt er es sich heute gut gehen. Für die Leichtathletik hat er inzwischen kaum noch etwas übrig. „Das ist nicht mehr mein Ding, weil ich keine Typen mehr sehe. Es prickelt nicht mehr“, sagt der einstige Sonnyboy.

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Hary zeigt seine Schuhe, die er bei Olympia 1960 in Rom getragen hat. Foto: Sven Hoppe/dpa.


Sein Rekord ist 57 Jahre danach zwar längst mehrfach gebrochen worden. Trotzdem: Armin Hary gehört noch immer zu den größten Sportlern des Saarlands.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ralf Jarkowski).

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Tierquäler von Nohfelden: PETA setzt 1000 Euro Belohnung aus

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Das ist passiert: Zeugen berichteten der Polizei, dass gegen 16 Uhr ein Mann mit Hund auf dem Parkplatz des Friedhofs Nohfelden zu sehen sei. Und dann trauten die Beobachter ihren Augen nicht: Der Unbekannte zog den Hund derart an den Ohren, bis das Tier keinen Boden mehr unter sich hatte. Dabei winselte der Hund vor Schmerzen. Als der Zeuge den Mann aufforderte, damit aufzuhören, wurde er vom Täter auch noch bedroht. 

Um den unbekannten Mann zu ergreifen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun 1000 Euro Belohnung auf Hinweise aus, die zum Aufklären des Falles führen. Judith Pein von der Organisation begründet die Belohnung damit, dass Tierquälerei kein Kavaliersdelikt sei - sondern eine Straftat. Und auf diese stünden nach Angaben der Tierschützer eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. 

Hier noch einmal die Beschreibung des Hundequälers:
• 50 bis 55 Jahre alt
• etwa 175 Zentimeter groß
• kurze graue Haare
• Kleidung: Baseballmütze und olivgrüne Kleidung
• sprach saarländischen Dialekt

 Beschreibung des Hundes:
• mittelgroß
• hellbraunes Fell
• Schlappohren

Der Mann wurde von einer Frau (schlank, 40 bis 45 Jahre alt, schulterlanges, schwarzes Haar) und einem Kind (sieben bis acht Jahre alt) begleitet.

Hinweise an die Polizeiinspektion Nordsaarland, Tel. (0 68 52) 90 90.

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Schiffweiler

Sohn versucht seinen Vater umzubringen

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Symbolfoto

Gegen 22.45 Uhr gerieten am Dienstagabend (21.03.2017) ein Vater und sein Sohn in einen Streit. Die ganze Auseinandersetzung fand in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Schiffweiler statt.

So wird der Streit geschildert: Zunächst soll der Sohn an der Wohnung seiner Eltern geklopft haben. Als der Vater die Tür öffnete, wurde er vom Sohn attackiert. Darüber hinaus soll der 22-Jährige gedroht haben, ihn umzubringen. 

Als der Streit weiter eskalierte, versuchte der Sohn mit einem Messer auf den Vater einzustechen. Den Angriff konnte er zwar abwehren - Prellungen am Kopf trug er aber trotzdem davon. 

Noch in der Wohnung wurde der Sohn von der Polizei festgenommen. Der 22-Jährige wurde heute (22.03.2017) in die JVA Saarbrücken gebracht. Sein Motiv ist derzeit noch unbekannt. 

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Fahndung: Möchtegern-Dieb gesucht

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Foto: Polizei.

Die Polizei Saarbrücken-St. Johann ist auf der Suche nach einem Dieb. Dazu hat sie jetzt ein Phantombild veröffentlicht.

Wie die Beamten mitteilen, liegt die Tat bereits mehr als zwei Monate zurück. Demnach soll der Mann am Mittwoch, 4. Januar, gegen 7.40 Uhr eine unverschlossene Garage in eines Wohnhauses in der Gneisenaustraße in Saarbrücken betreten haben. Der Täter nahm dort mehrere Gegenstände aus einem Regal und wollte gerade die Garage verlassen, als die Eigentümerin hinzukam.

Als die Geschädigte den Mann ansprach, ließ der seine Beute zurück und flüchtet. Dabei griff er noch seinen Rucksack, den er vor der Garage abgelegt hatte. Sein Fahrrad ließ er stehen.

Personenbeschreibung:
- zirka 165 Zentimeter groß
- mindesten 30 Jahre alt
- dicke Gestalt
- gebräunte Haut
- schwarzer Dreitagebart
- sprach deutsch mit Akzent
- Kleidung: dunkelgrüne Jacke
- hatte einen Rucksack dabei

Wer Angaben zur Tat oder dem Täter machen kann, meldet sich bitte unter Tel. (06 81) 93 21 233.

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Polizei sucht Einbrecher von Losheim am See

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Mit diesen Bildern sucht die Polizei nach dem Täter. Foto: Polizei

Kurz nach dem Wohnungseinbruch in der Losheimer Straße "im Mees" hat der bisher unbekannte Mann versucht, an mehreren Saarbrücker Banken Geld abzuheben. Hierbei wurde der Täter gefilmt.

Mit zwei Bildern aus dem gefilmtem Material bittet die Polizei nun um Hilfe. 

Ihr habt einen Hinweis dazu? Dann meldet euch unter der 06861 7040 bei der Polizeiinspektion Merzig.

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Die Parteien im Check - Heute: Videoüberwachung und Fluglärm

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Sind Sie für eine Ausweitung der Videoüberwachung?
CDUOpferschutz vor Täterschutz! Wir müssen die Rechte der Opfer, nicht die Daten der Täter schützen. Ja zur Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten. Mehr Personal und Videoüberwachung stärken Sicherheit.
SPDSie ergänzt die Arbeit der Polizei und kann an Kirminalitätsschwerpunkten ausgeweitet werden. Dies dient vor allem der Aufklärung von Straftaten. Wir werden aber Polizisten nicht durch Kameras ersetzen.
LinkeVideoüberwachung kann an bestimmten öffentlichen Plätzen sinnvoll sein, wird aber Straf- und Gewalttaten kaum verhindern können. Für mehr Sicherheit wäre deshalb mehr Polizei vor Ort sinnvoll.
GrüneSie verhindert keine Straftaten, kann im Nachhinein aber dabei helfen, solche aufzuklären. Sie ist an Kriminalitätsschwerpunkten und in besonderen Gefahrenlagen akzeptabel, flächendeckend ist sie abzulehnen.
PiratenNein. Wir sehen darin einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Bürgerrechte aller Menschen.
AfDVideoüberwachung kann ein geeignetes Mittel der vorbeugenden Verbrechensbekämpfung sein. Sie verhindert Kriminalität nicht. Sie ersetzt nicht die angemessene personelle Ausstattung der Sicherheitsbehörden.
FDPAn einzelnen Gefahrenpunkten (z.B. Umfeld Saarbrücker Hauptbahnhof) macht eine Ausweitung Sinn. Dies ist gesetzlich bereits möglich. Wir sind gegen eine generelle Ausweitung der Videoüberwachung.
Was wollen Sie tun, um den militärischen Fluglärm zu reduzieren?
CDUWir setzen uns für die Lebensqualität in unserer Heimat ein. Dazu gehört das Ausschöpfen aller Möglichkeiten, um militärischen Fluglärm auf ein erträgliches Maß einzudämmen.
SPDDie Entscheidungsgewalt liegt beim Bundesverteidigungsministerium. Notwendige Reduzierungen können nur durch politischen Druck erreicht werden. Dabei lassen wir nicht locker.
LinkeDas Land muss auf Bundesebene weiter Druck machen. Nirgendwo ist die Belastung so groß, wie über dem Saarland, das muss ein Ende haben.
GrüneDas Verteidigungs- und Verkehrsministerium müssen endlich stärker in die Pflicht genommen werden. Wir wollen die Bürger durch eine gleichmäßigere Verteilung der Übungsflüge über alle acht Korridore entlasten.
PiratenLeider kann die Landesregierung hier wenig tun. Aber es ist dringend darauf hinzuwirken, dass militärischer Fluglärm möglichst vermieden und außerdem auch gleichmäßiger auf alle Übungsgebiete verteilt wird.
AfDDer militärische Fluglärm ist für die Bewohner des Nordsaarlandes inakzeptabel. Die Landesregierung muss mit dem Verteidigungsministerium Gespräche führen mit dem Ziel der Flugreduzierung.
FDPDie Landesregierung hat es versäumt, dieses Thema mit dem Bund anzugehen. Militärischer Fluglärm ist nicht ganz zu vermeiden, aber sollte reduziert werden.

Quelle: Parteien
Mit SZ-Material

Die Parteien im Check
Teil 1: Kita-Plätze und G8 vs. G9
Teil 2: Cannabis-Legalisierung und Pflegekräfte

Der Wahl-o-Mat zeigt dir an, mit welcher Partei du die meisten Übereinstimmungen hast.

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red

Polizei sucht Einbrecher von Burbach

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Phantombild des Einbrechers von Burbach. Foto: Polizei

Am 13. Januar 2017 wurde gegen 05:15 Uhr in die Textilreinigung in der Hochstraße in Saarbrücken eingebrochen. Jetzt veröffentlicht die Polizei ein Phantombild, das mit Hilfe eines Zeugen erstellt werden konnte.

Nach Angaben der Polizei hebelte der Täter damals die Hintertür der Geschäftsräume auf und durchsuchte die Räume nach Wertgegenständen. Als er das Gebäude wieder verließ, wurde er durch einen Anwohner, der auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte war, angesprochen.

Der Täter ließ sein Diebesgut, einen kleinen Wandtresor, stehen und flüchtete über einen Zaun in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung:
- männlich, ca. 175-180 cm groß, sehr schlank, drahtig
- Alter ca. 30-40 Jahre, evtl. auch jünger
- sprach ein mit einheimischem Dialekt gemischtes Hochdeutsch
- trug helle Bluejeans, hellgraue oder -blaue Windjacke mit Kapuze sowie Rucksack
- Haare: aschblonde, leicht zerzauste Kurzhaarfrisur
- hellere Augen und Augenbrauen

Wer Angaben zur Tathandlung oder dem Täter machen kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 0681 / 9321233 bei der Polizeiinspektion Saarbrücken - St. Johann.

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Poldi sagt „Tschüss!" - <br>Das waren seine schönsten Tore in der Nationalelf

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Gegen England macht Podolski heute sein letztes Spiel für die Nationalelf. Foto: Christian Charisius/dpa.

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Millionenverlust bei der Dillinger Hütte

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Foto: Oliver Berg/dpa.

Die Dillinger Hütte hat im letzten Jahren 80 Millionen Euro Miese gemacht. Das hat der Vorstand gestern bekannt gegeben.

Grund dafür soll die schlechte Lage in der Stahlbranche sein. Die Stahlpreise sind wegen Überkapazitäten weltweit unter Druck und europäische Hersteller leiden weiterhin unter Billigimporten - vor allem aus Asien. Außerdem sind die Einkaufspreise für Kokskohle und Eisenerz gestiegen.

Vorstand und Betriebsrat einigten sich in der letzten Woche darauf, bis 2020 bis zu 400 Stellen zu streichen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben.

Mit Verwendung von SZ-Material (Joachim Wollschläger).

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mit dpa

SPD sagt AfD im Saarland den Kampf an

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Spitzenkandidatin Anke Rehlinger zeigt der AfD die rote Karte. Archivfoto: Harald Tittel/dpa.

SPD sagt AfD im Saarland den Kampf an
Ein paar Tage vor der Landtagswahl im Saarland hat die SPD der AfD erneut den Kampf angesagt. SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger sagte am Dienstagabend, es sei der "historische Auftrag" der Sozialdemokraten, dafür zu sorgen, dass die AfD nicht in den Landtag komme.

Bis zur Schließung der Wahllokale am Sonntagabend müsse darum gekämpft werden, "dass die AfD hier im Saarland ihr schlechtestes Ergebnis einfahren wird", sagte sie. Und das sollte weniger als fünf Prozent sein. "Wir sind laut, und wir sind bunt, und wir sind viele. Die anderen sind die Miesmacher in diesem Lande."

Bieteres Ende für japanischen Zuckerdieb
Ein japanischer Dieb muss seine Vorliebe für Süßigkeiten bitter büßen. Der von der Polizei "Sugar" genannte Räuber soll sich bei Dutzenden von Einbrüchen mehr als 250 Süßigkeiten unter den Nagel gerissen haben, wie japanische Medien am Mittwoch meldeten. Der 51-jährige Gauner war demnach auf der Suche nach Bargeld in rund 40 Büros in Tokio und seiner Heimatprovinz Ishikawa eingedrungen.

Dabei vernaschte er alles Süße, was ihm in die Finger gelangte: Schokolade, Puddings, Eis, Säfte. Da der "
süße Dieb" jedoch bei seinen Einbrüchen wie ein Berserker vorging, verletzte er sich. Anhand seiner cholesterinreichen Blutspur konnte die Polizei ihn überführen.

Eishockey: DEL-Halbfinals sind fix
Die Eisbären Berlin, die Grizzlys Wolfsburg und die Nürnberg Ice Tigers haben sich im spannendsten Viertelfinale in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga durchgesetzt. Überraschendster Sieger ist der Vorrunden-Achte Berlin, der erstmals seit 2013 wieder im Playoff-Halbfinale steht und dort von Freitag an auf den Meister EHC Red Bull München trifft. 

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Polizei schnappt Serieneinbrecher

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Symbolfoto: Rene Ruprecht (dpa)

Polizei schnappt Serieneinbrecher
Saarbrücken. Ein Serieneinbrecher, den die Saar-Polizei seit zwei Jahren suchte, ist in Belgien gefasst und nach Aachen ausgeliefert worden.

Wie die Polizei gestern mitteilte, war der 26-Jährige, der mit drei Haftbefehlen international gesucht wurde, im März 2015 vor seiner Festnahme geflohen. Bereits im Frühjahr 2016 habe man ihn in Belgien ausmachen können. Da die belgischen Behörden mit den Terroranschlägen von Paris und Brüssel beschäftigt gewesen seien, hätten die Ermittler den Mann aus den Augen verloren.

Jetzt nahmen belgische Polizisten den mutmaßlichen Täter fest. Er soll ins Saarbrücker Gefängnis gebracht werden, hieß es.

Transporter fährt Rollerfahrer um - Zeugen gesucht
Bildstock. Am Dienstag um 10.40 Uhr ereignete sich im Maybacher Weg in Bildstock ein Unfall, bei dem ein Rollerfahrer leicht verletzt wurde. In Höhe des Sportplatzes wurde er von einem Kleintransporter (älteres Modell, rote Aufschrift) überholt, wobei der Transporter den Rollerfahrer streifte. Er kam zu Fall. Der Fahrer des Transporters beging Fahrerflucht.

Zeugen werden gebeten, die Polizei unter Tel. (0 68 97) 933-0 zu kontaktieren.

Kupferdiebe räumen am Schrottplatz ab
Fenne. In der Nacht zum Montag sind mindestens vier Täter auf ein Firmengelände in der Straße Am Holzplatz in Fenne eingedrungen. Wie die Polizei gestern mitteilte, räumten die Unbekannten kräftig ab. Sie kamen mit zwei Fahrzeugen, die sie dann auch für ihren Beutezug einsetzten.

Mit einem daran gespannten Stahlseil zogen sie drei übereinander gestapelte Container mit Kupferkabeln und Kupferschrott voneinander herunter, wobei diese umstürzten. Dann luden die Männer eine große Menge an Kupferschrott auf ihre Fahrzeuge und transportierten ihn in unbekannte Richtung ab. Der Tatort liegt fernab der Wohnbebaung. Von den Tätern fehlt noch jede Spur. Die Aktion spielte sich vermutlich gegen zwei Uhr nachts ab.

Hinweise: Polizei in Völklingen, Telefon (0 68 98) 20 20.

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