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A1 Saarbrücken Richtung Trier zwischen Saarbrücken-Neuhaus und Riegelsberg Gefahr durch defektes Fahrzeug, Standstreifen blockiert (05:29)

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dpa/clp

Schock in Dortmund: Drei Sprengsätze explodieren vor BVB-Bus

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Dortmunds Marc Bartra wurde bei den Explosionen verletzt. Foto/Archiv: Guido Kirchner Foto: Guido Kirchner

Die Sprengsätze, die in der Nähe des Dortmunder Mannschaftsbusses explodiert sind, waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in einer Hecke versteckt. «Es scheint so gewesen zu sein», sagte ein Polizeisprecher am Abend. Am Abend erklärte die Polizei per Twitter: "Nach ersten Erkenntnissen gehen wir von einem Angriff mit ernst zu nehmenden Sprengstoff aus!"

Wer die Sprengsätze dort platziert habe und um welche Art von Sprengsätzen es sich gehandelt habe, sei aber noch unklar. Kurz nach 19.00 Uhr hatte es drei Detonationen in unmittelbarer Nähe des BVB-Mannschaftsbusses gegeben. BVB-Verteidiger Marc Bartra wurde an einer Hand verletzt und notärztlich versorgt.

Es werde geprüft, ob möglicherweise ein weiterer Sprengsatz deponiert wurde, sagte ein Polizeisprecher am Einsatzort. Zu den Explosionen war es unmittelbar nach Abfahrt des Busses vom Teamhotel gekommen. BVB-Verteidiger Marc Bartra war bei den Explosionen verletzt worden und musste und notärztlich versorgt werden. Das Champions-League-Spiel gegen AS Monaco wurde abgesagt.

Die Hintergründe der Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses sind für die Polizei noch völlig unklar. «Wir müssen schauen, wohin die Ermittlungen gehen», sagte ein Polizeisprecher. Am Abend erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen, dass es keine Hinweise auf einen Terroranschlag gebe.

Die Partie gegen Monaco soll nun bereits an diesem Mittwoch um 18.45 Uhr stattfinden. «Die ganze Mannschaft ist in einer gewissen Schockstarre. Wir müssen versuchen, das in irgendeiner Weise zu kanalisieren. Das wird nicht einfach, wir müssen morgen spielen. Solche Bilder bekommst du nicht aus dem Kopf raus», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (Video).

 

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Dieb aus Durst? Langfinger klaut in Völklinger Imbissbude drei Kästen Ur-Pils

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Zwischen Sonntag (09.04.2017) und Montag (10.04.2017) soll sich die Bierraub ereignet haben. Ein Unbekannter verschaffte sich zunächst Zugang zu einem Völklinger Sportgelände, das sich in der Nähe der Straße Im Bruch befindet. Hierfür durchtrennte er einen Maschendrahtzaun. 

Auf dem Gelände selbst hebelte er dann das Fenster einer Imbissbude auf und kletterte so in das Innere. Seine Beute: Drei Kästen Ur-Pils sowie ein Musikverstärker. Die Höhe des Sachschadens liegt aktuell nicht vor. Ob es sich bei dem Langfinger vielleicht auch um den Völklinger Fischstäbchen-Dieb handelt, der vergangene Woche beim Drachenclub Nepomuk eingebrochen ist? 

Hinweise auf den Täter nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06898 2020 entgegen. 

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Gut für‘s Saarland. Die AVA Velsen

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Die thermische Abfallverwertung in der AVA Velsen schützt die Menschen und die Umwelt. FOTO: EVS

Entsorgungssicherheit ist kein Selbstläufer

Abfall ist nicht nur ein Reststoff, sondern vor allem ein Wertstoff – mit diesem Wissen verwertet die Abfallverwertungsanlage Velsen des Entsorgungsverbandes Saar den Restabfall aus allen saarländischen Haushalten.

Dass in unserem Bundesland für die Verwertung des Restabfalls eine einzige Anlage ausreicht, hat einen guten Grund: Die Saarländer* innen sind „Meister“ in der Abfall- und damit in der Gebührenreduzierung. Dahinter steckt eine klare und langfristig angelegte Strategie des EVS. Der führte zu Beginn des Jahres 2011 ein mengenabhängiges Gebührensystem ein. Seitdem haben es die saarländischen Bürger*innen selbst in der Hand, durch ihr Abfall- Trennverhalten und Müllvermeidung die Gebühren zu beeinflussen – und machen davon regen Gebrauch.

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Frank Kackert überwacht vom Leitstand aus die Funktionen und Prozessabläufe der AVA Velsen. FOTO: EVS

In der AVA Velsen wird aus Restabfall Energie gewonnen

Das Saarland hat’s gut. Denn hier wird in einer einzigen Abfallverwertungsanlage – der AVA Velsen des Entsorgungsverbandes Saar – der Restabfall aus allen saarländischen Haushalten behandelt. Und das ist in vielerlei Hinsicht gut so.

Die Anlage macht uns im Saarland unabhängig von externen Anbietern. Sie ermöglicht damit eine flexible Entsorgung und gewährleistet die Entsorgungssicherheit der Bürger*innen selbst dann, wenn z.B. bei Hochwasser und überfluteten Kellern unvorhersehbar große Sperrabfallmengen zu bewältigen sind. Sie schützt damit unsere Umwelt vor Vermüllung, sie reduziert den Schadstoffausstoß und leistet so einen unverzichtbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Eine moderne Abfallverwertung als wichtiger Teil der Kreislaufwirtschaft sorgt dafür, dass anfallende Abfälle erneut verwendet oder möglichst hochwertig verwertet werden. Sie fördert damit die Schonung von natürlichen Ressourcen. In der AVA Velsen wird das System der Kreislaufwirtschaft auf überzeugende Art umgesetzt.

Alle Informationen über die Energiegewinnung aus Restabfall und weitere spannende Themen der EVS gibt es hier.

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Auch im Saarland gefragt: Michael Lüft vermietet „Reisehühner“

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Auch im Saarkland hat sich die "Reisehühner"-Idee schon bewährt.

„Rent a Huhn“ heißt das Angebot von Michael Lüft, das Schulen, Altenheime, Kindertagesstätten und Privatpersonen nutzen – 66 Euro kostet das für eine Woche und fünf Hühner.

„Die Kinder denken ja, alles wächst im Supermarkt“

Vor vier Jahren, so erinnert sich Lüft, hatten ihn ein Großvater und dessen Enkel auf seinem Hühnerhof im südhessischen Seligenstadt besucht. 150 Hennen hatte Lüft damals, im Nebenerwerb verkaufte er Eier. Der fünfjährige Junge habe nicht so recht gewusst, wo die Eier herkommen. „Die Kinder denken ja, alles wächst im Supermarkt“, erinnert sich Lüft amüsiert. Ohne groß nachzudenken, sagte er zu dem Jungen: „Ich bringe dir mal ein paar Hühner vorbei.“

Haus Hubwald in Eppelborn-Habach hatte auch schon Hühner gemietet

Auch im Saarland haben Lüfts Hühner bereits gepickt: Das Haus Hubwald in Eppelborn-Habach hatte im Oktober für zwei Wochen Hühner gemietet. Die Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen war von der Idee überzeugt: „Die Hühner haben einfach eine beruhigende Wirkung auf unsere Bewohner“, erzählte damals die Mitarbeiterin Erik Fries.

Die Hühner, die Lüft vermietet, sind alle handzahm. Wenn er seine Transportkiste ins Gehege stellt, hüpfen sie freiwillig rein. In den Umzugskarton, den Selbstabholer nutzen, muss er sie zwar reinsetzen, aber das geht ohne große Gegenwehr. Wie er die Tiere so zahm bekommt, erzählt er nicht: „Betriebsgeheimnis“

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Nach Messerstecherei in Saarbrücken: Anklage wegen versuchten Totschlags

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Eine Ausgabe des Strafrechts liegt im Gerichtssaal. (Symbolfoto)

Die beiden Angeklagten sollen sich am Tag der Tat mit Bekannten in der Saarbrücker Kaiserstraße aufgehalten haben. Gegen 20 Uhr trafen sie auf eine zweite Gruppe. Und mit einem Mann aus dieser zweiten Gruppe gerieten die beiden Beschuldigten schließlich in einen Streit. 

Im Verlauf der Auseinandersetzung sollen sie dann mit Messern insgesamt zehn Mal auf das Opfer eingestochen haben - unter anderem auch in den Hals und Rücken. 

Die dazugehörige Gruppe des Mannes konnte ihn jedoch rechtzeitig zur Polizeiinspektion Saarbrücken St. Johann bringen. Von dort aus wurde der Verletzte ins Klinikum Saarbrücken gebracht. Die Notärzte konnten sein Leben retten. 

Derzeit gibt ein der beiden Täter teilweise zu, die Tat begangen zu haben. Der zweite Täter bestreitet die Messerstecherei. 

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Polizei stellt Profi-Cannabisanbau in Nunkirchen sicher

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/futurefilmworks (CC0-Lizenz)

Am Montag (10.04.2017) haben Beamte der Polizeiinspektion Nordsaarland in einer Nunkircher Wohnung eine "professionelle Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen" entdeckt. Das gibt die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. 

Insgesamt wurden über 20 fast ausgewachsene Pflanzen sichergestellt. Den Wohnungsinhaber erwarten Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

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Blaulicht: Aktuelle Polizeimeldungen aus dem Saarland

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Mann setzt Königspythons vor Saarbrücker Supermarkt aus

Ein Mann hat am Montag um 10 Uhr zwei Königspythons am Lidl-Supermarkt, Mainzer Straße 276, ausgesetzt. Passanten hatten den Mann beobachtet und die Polizei gerufen. Der Unbekannte sei etwa 1,90 Meter groß, schlank, Ende 40, habe kurze blonde Haare und einen saarländischen Dialekt, teilt die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann mit. Ein Fachmann der Berufsfeuerwehr Saarbrücken habe die etwas verwahrlost wirkenden Schlangen eingefangen und kümmere sich privat in einer Auffangstation nun um die Tiere.

Hinweise an die Polizeiinspektion St, Johann, Tel. (06 81) 9 32 12 33.

Unbekannter raubt Pkw aus

Eine kurze Abwesenheit des Besitzers nutzte am Sonntag gegen 10 Uhr ein bislang unbekannter Täter, um einen geparkten Pkw aufzubrechen und Wertgegenstände zu entwenden. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei parkte der geschädigte Fahrzeugeigentümer seinen Pkw, Dacia Duster, Farbe weiß, auf dem Parkplatz „Potsdamer Platz“ an der B 406 und begab sich mit seiner Begleiterin zu einem kurzen Sparziergang.

Damenledertasche geklaut

Als sie nach wenigen Minuten umkehrten, so der Polizeibericht, sahen sie bereits aus der Ferne, wie eine Person an der Beifahrertür des Dacia stand und diese öffnete. Im Anschluss entwendete diese Person eine Damenledertasche und flüchtete. Der bislang unbekannte Täter wird von den beiden Geschädigten als 30 bis 35 Jahre alter und zirka 1,85 Meter großer, schlanker Mann beschrieben. Er war dunkel gekleidet, trug dunkle Haare und Kapuzenpulli mit Reißverschluss.

Bei seinem Fahrzeug habe es sich um einen dunkelblauen oder schwarzen VW Golf, möglicherwiese 3er Modell, gehandelt. Das Fahrzeug sei sehr ungepflegt und habe ein auffälliges Motorgeräusch. An dem Fahrzeug seien weiße Kennzeichen mit schwarzen Buchstaben/Zahlen sowie Schutzleisten an der Türen angebracht.

Flasche über den Kopf gezogen

Zu dem folgenschweren Zwischenfall kam es am Freitag gegen 20 Uhr auf dem neuen Parkplatz in der Parkstraße. Ein 19-Jähriger aus Hoppstädten/Rheinland-Pfalz hielt sich dort auf, als ihm sein Peiniger begegnete. Dem Opfer fiel eine Flasche hin, als der auf 20 Jahre geschätzte Schläger an ihm vorbeikam. Der Angreifer griff seinerseits zu einer Glasflasche und haute sie seinem völlig überraschten Gegner über den Kopf.

Ein 20 Jahre alter Nohfelder hatte dies mitbekommen und wollte schlichten. Das ging gründlich daneben. Denn nun richtete sich der Zorn gegen den Helfer, dem der Unbekannte sofort auf die Nase boxte. Dann verschwand der Fremde Richtung Bahnhof, ein Sechserpack Bier bei sich führend. Die Ermittler suchten nach ihm, bislang ergebnislos. Die Verletzten mussten in die Marienhausklinik der Kreisstadt.

Zeugenhinweise an die St. Wendeler Polizei, Tel. (0 68 51) 89 80.

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Gullydeckel-Diebe in Blieskastel unterwegs

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/PixelAnarchy (CC0-Lizenz)

Am Samstagabend (08.04.2017) wurde in Blieskastel, unterhalb der Orangerie, ein gusseiserner Gullydeckel geklaut. Nicht ungefährlich war dabei das große schwarze Loch, das durch den Diebstahl zurückblieb.

In einer Pressemitteilung gibt die Polizeiinspektion Blieskastel allerdings bekannt: Keine Personen kamen durch die Gefahrenstelle zu Schaden. Nun bitten die Beamten um Hinweise. Wer hat etwas gesehen?

Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06842 9270 zu melden.

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Was der Tag bringt: Das solltet ihr heute im Blick haben

 

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Heute beginnt Bob Dylans Deutschland-Tour. Foto: dpa/Abir Sultan

Bob Dylan in Hamburg

Nobelpreisträger Bob Dylan gibt heute in der Barclaycard Arena in Hamburg ein Konzert zum Besten. Insgesamt tritt der Künstler auf seiner Deutschland-Tour in nur vier Städten auf: Hamburg, Lingen, Düsseldorf und Frankfurt.

Urteil im Prozess gegen den mutmaßlichen "A 7-Steinwerfer"

Ein 37-jähriger Mann soll im September 2016 einen Pflasterstein von einer Brücke auf die A 7 geworfen haben. Das Auto einer Familie fuhr dagegen - zwei Kinder und die Eltern wurden schwer verletzt. Die Anklage lautet auf versuchten Mord.

Gedenkveranstaltung zum 72. Jahrestag der Befreiung des KZs Buchenwald

Heute vor 72 Jahren, am 11.April 1945, wurde das Konzentrationslager Buchenwald von den amerikanischen Truppen befreit. In Erinnerung an das historische Ereignis findet in Weimar (Thüringen) eine Gedenkveranstaltung statt. Auch ehemalige Häftlinge nehmen daran teil.

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Geschichte eines Niedergangs: Die Saar-Piraten sind am Ende

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Da waren sie noch vier: Die Piraten Michael Neyses, Andreas Augustin, Jasmin Freigang und Michael Hilberer kurz nach ihrem Einzug in den Landtag 2012. Foto: dpa

Piraten-Partei: Geschichte eines Niedergangs

Mit einem glänzenden Ergebnis zogen die Piraten 2012 in den Landtag ein. Die Fraktion hat Spuren hinterlassen, doch die Partei ist am Boden. Die Piraten-Fraktion hat in ihren Büros im Landtag am Abend zuvor noch Abschied gefeiert. Bis 24. April müssen sie raus sein. Gerade einmal 0,7 Prozent erreichten sie bei den Landtagswahlen – eine Niederlage, die sich schon lange abgezeichnet hatte.  

Die Bundespartei hat sich praktisch selbst zerlegt, der saarländische Landesverband rasant an Mitgliedern verloren. Hilberer erklärte einen Tag nach der Wahl seinen Austritt – als hätte er es kaum erwarten können. Auch seine Fraktionskollegen Andreas Augustin und Jasmin Freigang wollen die Partei demnächst verlassen. Ex-Pirat Michael Neyses war bereits 2015 zu den Grünen übergelaufen – sehr zur Überraschung seiner Kollegen.

Der Fraktionsgeschäftsführer Markus Hansen wechselte Anfang des Jahres zur CDU, und auch außerhalb des Landtags sieht es für die Piraten trüb aus: Die Fraktion im Saarbrücker Stadtrat schloss sich den Grünen an, die Piraten im Neunkircher Stadtrat den Linken. Zuletzt warf gar Landesparteichef Gerd Rainer Weber, der bis zum bitteren Ende mit unverbrüchlichem Optimismus Wahlkampf betrieben hatte, das Handtuch und wechselte zur SPD.

Was bleibt nach fünf Jahren Piraten im Landtag? Der Anfang war holprig, doch über die Jahre haben sie ihre Spuren hinterlassen. Zwar gingen nur wenige ihrer Anträge durch, aber das ist bei einer Oppositionsfraktion auch nicht anders zu erwarten. Ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen konnten sie zum Beispiel durchsetzen – „nicht gerade die große Landespolitik“, sagt selbst Hilberer.

Er sieht die Verdienste der Fraktion ohnehin woanders: „Unsere Arbeit bestand eher darin, Themen zu setzen und auf der Agenda zu halten.“ Tatsächlich spielte das Thema Digitalisierung im Saarland vor ein paar Jahren kaum eine Rolle – inzwischen hat die Ministerpräsidentin einen eigenen Digitalisierungs-Rat ins Leben gerufen.

Wahlen in Frankreich: Kandidaten unter (Atom-)Strom
Zwei Wochen vor Beginn der Präsidentschaftswahlen in Frankreich wird die Kernenergie zum heißen Thema. Wer hält an ihr fest, wer will den Ausstieg? Wie halten es die fünf aussichtsreichsten Kandidaten?

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Atomkraftwerk Fessenheim. (dpa)

Die Stilllegung des ältesten Atomkraftwerks im Land war 2012 ein Wahlversprechen des damaligen Kandidaten François Hollande. Zurzeit wird eine Betriebsaufnahme im Jahr 2019 avisiert.

Im Saarland zeigt man sich zwar über das Dekret erleichtert, lehnt aber neue Meiler ab. Die Zukunft der Branche, die dochrund 200 000 Menschen beschäf-tigt, ist in Frankreich ein Politikum. Mit einem neuen Dekretkönnte ein neuer Präsident das Aus von Fessenheim kassieren.


Studentenwohnungen werden laut Studie rasant teurer

Die Mieten für Studentenwohnungen sind laut einer Untersuchung seit Beginn des Jahrzehnts rasant gestiegen. Die Preiserhöhungen liegen weit über der allgemeinen Teuerungsrate, wie aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht.

Teuerste Stadt für den akademischen Nachwuchs ist demnach München, wo eine durchschnittliche Studentenbleibe im zweiten Halbjahr 2016 bereits über 17 Euro pro Quadratmeter kostete. Im Vergleich zu 2010 war das ein Anstieg von 43 Prozent, wie IW-Immobilienfachmann Michael Voigtländer und Kollegen ermittelten.

 

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Dieser Hund ist Profi-Skater

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Kleiner Hund ganz groß. Symbolfoto: Pixabay/a-mblomma (CC0-Lizenz)

Dieser Vierbeiner beherrscht das Skateboard besser als die meisten Zweibeiner. Ob es bald die ersten Sponsoren-Verträge regnet? 

 

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Der stille Tod der Honigbienen: Zäher Kampf gegen das Bienensterben

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Die Biene ist vom Aussterben bedroht...(dpa)

Die stille Harmonie der gelb-schwarzen Insekten gibt es nur noch in alten Kinderliedern. Tatsächlich kämpfen nicht nur die deutschen, sondern auch die europäischen Bienen ums Überleben. Als im März der Imkerverband zur Jahrestagung nach Berlin lud, machten erschreckende Zahlen die Runde: Von den etwa 700 000 Bienenvölkern, die der Verband hierzulande bisher zählte, haben rund 120 000 den Winter nicht überlebt.

Pestizide haben erhebliche Mitschuld

Auch wenn eingeschleppte Parasiten wie die Varroa-Milbe daran nicht ganz unbeteiligt sind, geben viele Fachleute Pestiziden eine erhebliche Mitschuld. Der Warnruf ist bei der Brüsseler EU-Kommission angekommen. Deren Sprecher betonte gestern gegenüber der SZ, für Präsident Jean-Claude Juncker und die übrige Kommission habe das Thema „oberste Priorität“. Sollten die Mitgliedstaaten zustimmen, könnten drei Pestizide, die der Gruppe der Neonikotinoiden zugerechnet werden, noch in diesem Jahr verboten werden. 

Pestizide nur noch innerhalb geschlossener Gewächshäuser

Die Substanzen können seit 2013 ohnehin nicht mehr ohne Auflagen genutzt werden. Sollte der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel, in dem die Experten der Kommission und der EU-Länder sitzen, im Mai einem formellen Vorstoß zustimmen, dürfen die Pestizide ab November 2017 nur noch innerhalb geschlossener Gewächshäuser zum Einsatz kommen. Für die beiden Chemie-Konzerne wäre das ein erheblicher Rückschlag.

Nur ein Verbot kann Bienensterben stoppen

Die Umweltpolitiker des Europäischen Parlaments sind sich dennoch bereits sicher, dass nur ein Verbot die richtige Antwort sein kann, um das grassierende Bienensterben zu stoppen. Als Vorbild für diese radikale Lösung gilt Frankreich. Die dortige Regierung hatte 2016 beschlossen, die einschlägigen Substanzen ab 2018 vollständig zu verbieten. In Deutschland wie in der ganzen übrigen EU gilt ein teilweises Anwendungsverbot lediglich für Raps und Getreide. 

Zum Thema:

Wie Bürger den Bienen helfen können Beim bundesweiten Wettbewerb der Initiative „Deutschland summt“ sind Familien, Kitagruppen, Schulen oder andere Gruppen dazu aufgerufen, heimische Pflanzen zu setzen, die Bienen bestäuben können. Teilnehmer können die Pflanzaktion per Foto oder Video festhalten und auf www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochladen.

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red

Blitzer, Staus, Unfälle: Das ist los auf unseren Straßen

 

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Wer nicht in die Radarfalle geraten will, findet auf unserer Karte stationäre, angekündigte und brandaktuelle Blitzer. Symbolfoto: Patrick Seeger (dpa).

 

blau: stationäre Blitzer; Dauerbaustellen
gelb: die Polizei hat für heute hier Kontrollen angekündigt
rot: aktuelle Kontrollen, Sperren, Staus

Ihr habt einen Stau oder Blitzer entdeckt? Schreibt uns bei Facebook oder an redaktion@sol.de!

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