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Von Michael Jungmann

Polizeikommissar wegen falscher Aussage verurteilt

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Strafrichterin Kathrin Weil hat einen 32 Jahre alten Polizeikommissar der Inspektion St. Johann (Karcher Straße) wegen uneidlicher Falschaussage vor einem Gericht zu einer Geldstrafe von 7200 Euro (120 Tagessätze zu 60 Euro) verurteilt. Dies entspricht einer Freiheitsstrafe von vier Monaten. Die Staatsanwaltschaft hatte 150 Tagessätze gefordert. Verteidigerin Britta Nold dagegen auf Freispruch plädiert.

In ihrer Urteilsbegründung betonte die Richterin, zur Überzeugung des Gerichts habe die Hauptverhandlung ergeben, dass der angeklagte Polizeibeamte mit „bedingtem Vorsatz“ im Prozess gegen seinen Ex-Kollegen falsche Angaben gemacht habe. Der damals angeklagte Kommissar, der als so genannter Folter-Polizist bezeichnet wurde,  ist zwischenzeitlich aus dem Polizeidienst gefeuert. Ein Urteil der zweiten Instanz gegen ihn über zwei Jahre Haft auf Bewährung wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung im Amt, Verfolgung Unschuldiger, Bedrohung und Urkundenfälschung ist mittlerweile rechtskräftig. Der jetzt Angeklagte war am Tattag als stellvertretender Dienstgruppenleiter Vorgesetzter der Sonntagschicht  in der Saarbrücker Inspektion. Er hatte übrigens mit dem Ex-Kommissar und einem weiteren Kollegen eine Fahrgemeinschaft zum Dienst.

In dem Prozess in der ersten Instanz wurde er unter anderem gefragt, ob er der damalige Streifenpartner des entlassenen Beamten mit ihm und einem jungen Kollegen über die Vorfälle, etwa den Einsatz von Pfefferspray gegen einen wehrlosen Rumänen,  an jenem 9. Februar 2014 gesprochen hatte. Dies hatte u. a. der Streifenpartner ausgesagt. Der 32-Jährige hatte auf Rückfrage ausdrücklich ausgeschlossen, dass es überhaupt ein solches Dreier-Gespräch gegeben habe.

Richterin Weil hörte jetzt unter anderem die damals zuständige Oberstaatsanwältin, ihren Richterkollegen, der den Prozess des Schöffengerichtes geleitet hatte, zwei betroffene Polizisten und den Ermittlungsbeamten als Zeugen.

Fazit der mehr als dreistündigen Verhandlungen: Zu Ort und Uhrzeit des Gespräches unter den Polizisten gab es widersprüchliche Angaben. Der geschilderte Inhalt der kurzen Gesprächsrunde war aber in wesentlichen Teilen übereinstimmend. Die Angaben des Angeklagten, es habe gar kein Gespräch gegeben,  seien damit widerlegt und der objektive Tatbestand der uneidlichen Falschaussage erfüllt. Der Polizeibeamte habe sich strafbar gemacht und mit „bedingtem Vorsatz“ gehandelt.

Weder der betroffene Kommissar noch seine Verteidigerin wollten  einen Kommentar zu dem noch nicht rechtskräftigen Urteil abgeben.      

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China-Seuche: Kaum Fälle im Saarland

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Die sogenannte China-Seuche ist für Kaninchen im Saarland bisher recht glimpflich verlaufen. Nach Angaben des Landesverbandes der Rassekaninchenzüchter gibt es bisher drei bestätigte Fälle, in denen Kaninchen an dem Virus gestorben sind – zwei Fälle bei Züchtern und einen bei einem Tierhalter.

„Wir sind wenig betroffen“, sagt der Vorsitzende des Landesverbandes, Kunibert Horras, deutlich weniger als andere Bundesländer. Das hänge damit zusammen, dass im vergangenen Jahr rund 90 Prozent der Tiere der Züchter geimpft worden seien.

Bundesweit ist die Situation anders: „Ein Abflauen der Fallzahlen ist nach unseren Informationen bisher nicht zu beobachten, könnte aber bei zunehmendem Einsatz des mittlerweile verfügbaren Impfstoffes einsetzen“, teilt eine Sprecherin des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts zur Erforschung der Tiergesundheit mit.

Bei dem Virus, das offiziell mit RHD abgekürzt wird („Rabbit Hemorrhagic Disease“), zeigen Kaninchen entweder keine Symptome und liegen tot in den Ställen oder sie bluten kurz vor dem Exodus aus Nase, Maul und Augen.

Die neue Variante des Virus, RHD-2, ist noch aggressiver. Nach Angaben der Züchter aus dem vergangenen Jahr sterben 90 Prozent der mit RHD-2 infizierten Tiere. Übertragen wird das Virus durch den direkten Kontakt mit kranken Kaninchen, aber auch über Futter, Kleidung oder Stechmücken.

Das Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt Züchtern und Haltern, die Tiere impfen zu lassen, was bisher allerdings nicht so einfach war. Um Impfstoffe gegen die aggressive Variante RHD-2 einzusetzen, brauchten Tierärzte eine behördliche Ausnahmegenehmigung – im Saarland verfügten 2016 vier Tierärzte über eine solche Genehmigung.

Seit wenigen Tagen ist dies anders: Ein Impfstoff aus Frankreich gegen RHD in den Varianten 1 und 2 hat die vollständige Marktzulassung erhalten. Er kann ohne Ausnahmegenehmigung eingesetzt werden, wie der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter mitteilt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Gut für‘s Saarland. Die AVA Velsen

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Die thermische Abfallverwertung in der AVA Velsen schützt die Menschen und die Umwelt. FOTO: EVS

Entsorgungssicherheit ist kein Selbstläufer

Abfall ist nicht nur ein Reststoff, sondern vor allem ein Wertstoff – mit diesem Wissen verwertet die Abfallverwertungsanlage Velsen des Entsorgungsverbandes Saar den Restabfall aus allen saarländischen Haushalten.

Dass in unserem Bundesland für die Verwertung des Restabfalls eine einzige Anlage ausreicht, hat einen guten Grund: Die Saarländer* innen sind „Meister“ in der Abfall- und damit in der Gebührenreduzierung. Dahinter steckt eine klare und langfristig angelegte Strategie des EVS. Der führte zu Beginn des Jahres 2011 ein mengenabhängiges Gebührensystem ein. Seitdem haben es die saarländischen Bürger*innen selbst in der Hand, durch ihr Abfall- Trennverhalten und Müllvermeidung die Gebühren zu beeinflussen – und machen davon regen Gebrauch.

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Frank Kackert überwacht vom Leitstand aus die Funktionen und Prozessabläufe der AVA Velsen. FOTO: EVS

In der AVA Velsen wird aus Restabfall Energie gewonnen

Das Saarland hat’s gut. Denn hier wird in einer einzigen Abfallverwertungsanlage – der AVA Velsen des Entsorgungsverbandes Saar – der Restabfall aus allen saarländischen Haushalten behandelt. Und das ist in vielerlei Hinsicht gut so.

Die Anlage macht uns im Saarland unabhängig von externen Anbietern. Sie ermöglicht damit eine flexible Entsorgung und gewährleistet die Entsorgungssicherheit der Bürger*innen selbst dann, wenn z.B. bei Hochwasser und überfluteten Kellern unvorhersehbar große Sperrabfallmengen zu bewältigen sind. Sie schützt damit unsere Umwelt vor Vermüllung, sie reduziert den Schadstoffausstoß und leistet so einen unverzichtbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Eine moderne Abfallverwertung als wichtiger Teil der Kreislaufwirtschaft sorgt dafür, dass anfallende Abfälle erneut verwendet oder möglichst hochwertig verwertet werden. Sie fördert damit die Schonung von natürlichen Ressourcen. In der AVA Velsen wird das System der Kreislaufwirtschaft auf überzeugende Art umgesetzt.

Alle Informationen über die Energiegewinnung aus Restabfall und weitere spannende Themen der EVS gibt es hier.

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Motiv nach Brand an Montessori-Schule noch unklar

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Symbolfoto: Patrick Seeger (dpa).

Den Gesichtern der Jungen und Mädchen auf dem Hof der Montessori-Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal sah man gestern Mittag nichts an. Man sah ihnen nichts an von dem Unglück, das ihre Einrichtung in der Nacht zum Sonntag heimgesucht hatte. Die jungen Leute waren, soweit erkennbar, gut gelaunt. So wie das eben ist mit Schülern, die ihre Pause im Freien genießen.

Wer aber vor dem ausladenden Haus mit seinen fünf Gebäudetrakten stand und einen Blick nach rechts riskierte, sah das Ausmaß der Zerstörung, das vor allem die Lehrer in Atem hält und die Schulleitung zum Improvisieren zwingt.

Brandstiftung hat einen großen Gebäudeteil schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei hatte vier Tatverdächtige vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt (wir berichteten).

Prüfungen können stattfinden
Doch wie geht es weiter mit der Schule im Grühlingswald? Wie organisiert man den Unterricht, das Mittagessen, die Prüfungen, die sowohl beim Hauptschulabschluss als auch beim Mittleren Bildungsabschluss im Gange sind?

Schulleiterin Anette Dragan erklärt im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung, dass man bei den Prüfungen Lösungen gefunden habe, alles laufe reibungslos.

Bis Mittwoch einschließlich könnten jedoch die Klassenstufe 9/10 und die Oberstufe nicht unterrichtet werden. Ab Donnerstag aber seien wieder alle Schüler an Bord.

Durch das Feuer seien zwei Lehrerzimmer, zehn Unterrichtsräume und auch das Bistro betroffen, sodass die Schüler ihr Mittagessen in ihre jeweilige Klasse mitnehmen mussten.

So geht es jetzt weiter
Der Regionalverband Saarbrücken ist zuständig für das Gebäude, in dem die Montessori-Pädagogik gelehrt wird. Auf Nachfrage erklärte gestern der Pressesprecher der Kreisverwaltung, dass ein externer Gutachter vor Ort sei, der das beschädigte Gebäude in Augenschein nehmen werde.

Nach fachlicher Prüfung wisse man dann schon mal genauer, wie lange die Sanierungsarbeiten dauern werden und in welcher Höhe der Schaden beziffert werden kann. Die Polizei ging vorläufig von rund 50.000 Euro aus.

Was das Tatmotiv der der Brandstiftung verdächtigen jungen Leute angeht, so konnte die Pressestelle des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken am Montag noch keine Aussage treffen. Dass Trunkenheit mit im Spiel war, hatte die Polizei bereits am Sonntag gemeldet.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michèle Hartmann).

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Autofahrer verletzt 13-Jährigen und fährt einfach weiter

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Symbolfoto: Becker & Bredel.

Am späten Montagnachmittag (08.05.2017) kam es in Püttlingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 13-jähriger Fahrradfahrer verletzt wurde. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle.

Zunächst wartete der Junge mit seinem Fahrrad an einem Fußgängerüberweg in der Bengeser Straße - hier wollte er die Straße überqueren. Als ein Auto schließlich anhielt, stieg er auf sein Rad und fuhr auf die andere Seite.

Auf dem Gegenfahrstreifen bemerkte ein weiterer Autofahrer den 13-Jährigen allerdings nicht. Dadurch prallte der Junge gegen das Auto und verletzte sich leicht.

Doch der Autofahrer hielt nicht an, um nach dem Verletzten zu sehen, sondern flüchtete direkt. Bei seinem Wagen handelt es sich um einen roten Kombi, vermutlich der Marke Renault.

Nun sucht die Polizei nach Unfallzeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer (0 68 06) 91 00 entgegengenommen.

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Nach Bluttat: Nachbarn zeigen sich geschockt

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Ein 61-Jähriger hat in Homburg seine Nachbarin erschossen und anschließend sich selbst getötet. Foto: Becker & Bredel.

Gestern Nachmittag erschoss ein 61-jähriger Mann aus Schwarzenacker seine Nachbarin (wir berichteten) in ihrem Fahrzeug in der Straße Am Schwedenhof in Schwarzenacker.

Anschließend flüchtete er mit seinem Auto in Richtung Schlangenhöhler Weg, berichtet die Polizei. Dort wurde er schließlich von der Polizei tot in seinem Fahrzeug aufgefunden. Offensichtlich hatte er sich selbst erschossen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Nachbarn fassungslos über die Tat
Als gestern Nachmittag die Einzelheiten durchsickerten und die kleine Sackgasse Am Schwedenhof nicht nur abgesperrt, sondern auch noch mit Polizeiautos und Krankenwagen zugestellt war, konnten es die Nachbarn kaum fassen.

Eine Frau, die gerade von der Arbeit kam und das Opfer kannte, konnte sich nicht gegen ihre Tränen wehren: „Es ist schrecklich. Das war so eine nette Frau. Sie arbeitete in einer Bäckerei und hat immer freundlich gegrüßt.“

Eine andere Anwohnerin, die etwa 100 Meter vom Tatort entfernt wohnt, ist fassungslos: „Ich kenne den Hund von Ramona und ihrem Mann. Das ist ein lieber schwarzer Labrador. Der hat immer gebellt, wenn man sich von hinten dem Grundstück näherte oder mal Glas in den Container warf.“

War Hund der Auslöser?
Dass es nach Informationen der Saarbrücker Zeitung wohl der Hund gewesen sein könnte, der den Zorn des Nachbarn entfachte, können die Anwohner kaum glauben.

Dass der 61-Jährige rechtsradikale Ansichten gehabt habe, erzählen einige Anwohner: „Er hatte sogar ein Hitlerbild in seinem Haus hängen.“ Die Polizei wollte auf die entsprechende Frage der Zeitung keine Antwort geben.

Die Mutter des Opfers kann die Tat nicht begreifen. Sie stammt ursprünglich aus Rumänien und zog mit ihrer Familie 1997 in die Straße Am Schwedenhof. 

Der 61-Jährige habe häufig betont, „dass wir als Rumänen in der Straße nichts verloren hätten.“ Als sich Ramona und ihr erster Mann zwei Hunde angeschafft hatten, sei der Nachbar völlig durchgedreht.

Er habe sogar versucht, einen Hund zu vergiften, heißt es. Dass er womöglich wegen eines Hundes auf die Nachbarin schießen würde, das konnte in der Straße niemand begreifen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Christine Maack).

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SEK-Einsatz: Mann verschanzt sich und droht mit Explosion

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Aus dem Haus quoll dichter raus. Foto: Feuerwehr Beckingen.

In einem Großeinsatz von Polizei und Sonder-Einsatz-Kommando (SEK) der Polizei endete am Montag die geplante Zwangsräumung eines Wohnhauses in Düppenweiler.

Ein 57-jähriger Mann hatte sich nach Mitteilung des Landespolizeipräsidiums am Vormittag in seinem Haus verbarrikadiert, um sich gegen die bevorstehende Zwangsräumung des Anwesens zur Wehr zu setzen. Er drohte den Einsatzkräften, im Falle eines Eindringens in das Gebäude das Haus in die Luft zu sprengen.

Gegen 11.45 Uhr hatte laut Bericht der Polizei eine Gerichtsvollzieherin mit Polizei-Begleitung das Anwesen des 57-Jährigen aufgesucht. Der Mann öffnete nicht, vielmehr drohte er mit der Sprengung des Hauses.

Deshalb wurden Verhandlungsgruppe und weitere Spezialkräfte der Polizei alarmiert. Der Hausbesitzer war jedoch nicht gesprächsbereit. Die Polizei entschied sich daher gegen 15 Uhr zum Zugriff.

Beim Eindringen der Spezialkräfte entzündete der 57-Jährige einen zuvor im Haus ausgebrachten Brandbeschleuniger. Aus dem Dach quoll dichter Rauch. Der Mann wurde im Anwesen festgenommen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle.

Den Mann, der nach Darstellung der Polizei psychisch krank ist, brachten Rettungskräfte in eine psychiatrische Klinik. Während des Einsatzes blieb die Piesbacher Straße, in der das Haus gelegen ist, komplett abgeriegelt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Christian Beckinger).

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Altes Wasser wegkippen oder nochmal kochen? Institut klärt die ewige Frage

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Die Deutschen sind sich uneinig, wie sie mit abgestandenem Wasser im Kocher umgehen sollen. Foto: Martin Gerten/dpa.

Weg damit oder nochmal erhitzen? Der Umgang mit Restwasser im Wasserkocher spaltet laut einer Umfrage die Deutschen in zwei Lager: 53 Prozent der Befragten kippen das Wasser vom Vortag weg, 47 Prozent nutzen es weiter, geht aus der Umfrage des des SGS Instituts Fresenius hervor. 

Die Wegkipper finden demnach vor allem Kalkablagerungen unappetitlich. Sie fürchten auch, dass sich im Wasser schädliche Bakterien gebildet haben.

Außerdem haben viele Angst, dass Schadstoffe aus dem Gerät ins Wasser übergegangen sein könnten. Manche sagten, sie würden den Geschmack des alten Wassers nicht mögen.

In der Umfrage gaben eher Frauen und jüngere Menschen an, das Wasser weiter zu nutzen. Männer und Menschen über 55 zählten häufiger zu den Verfechtern von frischem Wasser.

Fresenius klärt die Frage
Aus Sicht des Fresenius-Instituts ist das erneute Aufkochen kein Problem. Die Sorge vor Nickel und Bisphenol A aus dem Gerät sei unbegründet, teilte das Institut mit.

Wichtig sei aber, dass Geräte das GS-Siegel trügen. Haushaltsgeräte, die am Institut für dieses Siegel getestet werden, wiesen „nur selten" problematische Belastungen auf, hieß es. Neben der Elektronik werde bei vielen Küchengeräten zusätzlich kontrolliert, ob die Materialien unbedenklich sind.

Auch bei der Angst vor Bakterien gibt das Institut Entwarnung: Zwar gebe es Keime aus der Umwelt, die sich über längere Zeiträume hinweg in Wasserkochern vermehren könnten. Durch erneutes Aufkochen würden diese in der Regel aber abgetötet, hieß es.

Zu geschmacklicher Beeinträchtigung gebe es keine wissenschaftlichen Belege. Die Bilanz für das Institut: „Die Angst vor abgestandenem Kochwasser ist ein Relikt aus der Zeit der Tauchsieder und Teekessel."

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Erstes ESC-Halbfinale in Kiew - Aborigine tritt für Australien an

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Isaiah Firebrace tritt beim ESC für Australien an. Foto: Dan Himbrechts/AAP/EPA/dpa.

Erstes ESC-Halbfinale in Kiew - Aborigine tritt für Australien an
Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest (ESC) treten an diesem Dienstag (21 Uhr) in Kiew Künstler aus 18 Ländern gegeneinander an. Unter anderem kämpfen für Australien der Aborigine Isaiah Firebrace ("Don't Come Easy") und der schwedische Sänger Robin Bengtsson ("I Can't Go On") um einen Platz im ESC-Finale am Samstag. Schweden und Bulgarien gelten bei den Buchmachern neben Italien als große Favoriten im Wettbewerb. 

Champions League: Juventus gegen Monaco
Italiens Rekordmeister Juventus Turin will gegen AS Monaco erstmals seit 2015 wieder ins Champions-League-Endspiel einziehen. Im Halbfinal-Rückspiel in Turin am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) kehrt bei den Bianconeri der im Hinspiel gesperrte deutsche Fußball-Weltmeister Sami Khedira zurück.

Juve hat nach dem 2:0-Auswärtssieg aus dem Hinspiel die klar bessere Ausgangsposition, der französische Tabellenführer Monaco hofft aber trotzdem noch auf das Endspiel. 

Käse-Test: Experten testen 500 Produkte in Trier
Beim größten Käse-Test Deutschlands werden von Dienstag an in Trier rund 500 Produkte geprüft und bewertet. Etwa 160 Experten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) nehmen dabei nicht nur Gouda, Edamer & Co unter die Qualitätslupe. Auch Frisch- und Weichkäse werden auf Geschmack, Verpackung und Kennzeichnung untersucht. 

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Brötchen löst Alarm aus

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Brötchen löst Alarm aus
Homburg. Ein verbranntes Brötchen in einer Mikrowelle löste am Montagmorgen gegen 7.40 Uhr Feueralarm aus. Ein Bewohner im Studentenwohnheim der Uniklinik im Warburgring hatte sich laut Polizei das Brötchen fürs Frühstück aufwärmen wollen. Die Feuerwehr, die binnen weniger Minuten vor Ort war, stellte das Alarmsignal dann ab. jkn

Herrenlose Taschen überführen Frau
Saarbrücken. Drei herrenlose Taschen am Saarbrücker Hauptbahnhof haben eine per Haftbefehl gesuchte Frau überführt. Das teilte die Bundespolizei mit. Demnach wurde die Polizei am Samstag wegen der herrenlosen Gepäckstücke alarmiert. Kurz darauf erklärte eine 35-Jährige, dass es sich um ihr Gepäck handele. Bei einer Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Frau per Haftbefehl gesucht wurde, weil sie eine Geldstrafe von rund 1300 Euro nicht bezahlt hatte. Sie wurde in die JVA Zweibrücken eingeliefert.

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Herzerwärmend: Mädchen zeigt Freunden seine neue Bein-Prothese

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Pariser Nordbahnhof evakuiert

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In der Nacht wurde der Bahnhof evakuiert. Foto: Raphael Satter/AP/dpa.

Pariser Nordbahnhof evakuiert
Europas größter Bahnhof ist bei einem Großeinsatz der französischen Sicherheitskräfte in Paris vorübergehend evakuiert worden. Die Pariser Polizei begründete den Einsatz am Gare du Nord in der Nacht zum Dienstag auf Twitter mit nicht näher erläuterten "Überprüfungen".

Medienberichten zufolge wurde der Nordbahnhof von bewaffneten Polizisten evakuiert und großräumig abgesperrt. Um kurz vor 2 Uhr morgens erklärte die Polizei den Einsatz für beendet, "die Rückkehr zum Normalzustand" habe begonnen.

Söhne Mannheims und Stadt sprechen über Lied
Im Streit um schwere Kritik an Politikern in einem Lied haben die Söhne Mannheims und Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) bei einem Gespräch ihre Standpunkte dargelegt. Das Treffen im Technischen Rathaus sei nach mehr als drei Stunden beendet worden, teilte ein Behördensprecher am Montagabend mit.

Er sprach von einem "intensiven Austausch" im sogenannten Collini-Center am Neckar-Ufer. Beide Seiten wollen am Dienstag über den Inhalt informieren.

Eishockey-Team kassiert Niederlage
Das deutsche Eishockey-Nationalteam hat im dritten WM-Spiel die zweite Niederlage kassiert. Beim ersten Einsatz von Christian Ehrhoff verlor die Auswahl am Montag in Köln gegen Rekordchampion Russland klar mit 3:6 (0:3, 0:2, 3:1). Zudem muss Bundestrainer Marco Sturm am Mittwoch gegen die Slowakei (20.15 Uhr/Sport1) auf den dann gesperrten Patrick Hager verzichten.

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Achtung! Hier blitzt die Polizei heute im Saarland

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Die Polizei will im Saarland blitzen. Symbolfoto: Ronald Wittek (dpa).

blau: stationäre Blitzer; Dauerbaustellen
gelb: die Polizei hat für heute hier Kontrollen angekündigt

Ihr habt einen Stau oder Blitzer entdeckt? Schreibt uns bei Facebook oder an redaktion@sol.de!

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