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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg Ausfahrt Perl-Borg Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (12:39)

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Polizei schnappt bundesweit gesuchten Betrüger

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Die Polizei in München hat bereits am vergangenen Freitag (26. Mai) einen seit mehreren Jahren gesuchten Serienbetrüger festgenommen. Er soll einen Schaden von über zwei Millionen Euro verursacht haben.

Das Amtsgericht Saarbrücken hatte einen Haftbefehl gegen den 37-jährigen Rumänen ausgestellt, wie die Saar-Polizei gestern mitteilte. Im Dezember 2016 hatte ein Kreditinstitut aus dem Saarland Anzeige wegen Geldwäsche-Verdachts gegen ihn erstattet. Der Bank seien größere Zahlungseingänge aufgefallen, die meist sofort bar abgehoben wurden.

Wie die Polizei ermittelte, gründete der Verdächtigte im Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Firmen und eröffnete bei verschiedenen Saarbrücker Banken Geschäftskonten. Über mehrere Internet-Plattformen bot er laut Polizei Luxus-Autos und Baumaschinen günstig an - diese existierten allerdings gar nicht.

Zahlreiche Geschädigte hätten größere Summen angezahlt oder gar die ganze Kaufsumme überwiesen, ohne das Auto gesehen zu haben. Sie hatten gehofft, ein Schnäppchen zu machen.

Allein im Saarland entstand ein Schaden von über 500.000 Euro. Mehrere Jahre konnte der Betrüger abtauchen. Er habe stets gefälschte Pässe verwendet. Schließlich deckten die Beamten die Identität des Mannes auf, als dieser beim Abschluss eines Handyvertrages einen Fehler machte. In einem Münchener Hotel wurde er festgenommen.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Auf diesen 6 Straßen in Saarbrücken fährst du bald nur noch Tempo 30

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Auf manchen Straßen in Saarbrücken werden Autofahrer bald nur noch Tempo 30 fahren können. Foto: Jörg Carstensen/dpa.

Als Teil ihres Lärmaktionsplans senkt die Stadt Saarbrücken im Juni und Juli in sechs Hauptstraßen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h. Das gilt für Stellen, wo der Verkehr besonders laut ist. Dort werden tagsüber Mittelwerte von 70 Dezibel, nachts von 60 Dezibel überschritten.

Das Projekt entlastet laut Umweltdezernent Thomas Brück (Grüne) fast 1200 Saarbrücker von gesundheitsgefährdendem Verkehrslärm.

Folgende Strecken sind betroffen: die Burbacher Straße in Burbach auf 300 Metern, die Brückenstraße in Malstatt auf 200 Metern, die Metzer Straße in Alt-Saarbrücken auf 400 Metern, die Richard-Wagner-Straße in St. Johann auf 600 Metern, die Kaiserstraße in Schafbrücke auf 400 Metern und die Saarbrücker Straße in Brebach auf einer Länge von 400 Metern.

Die Gesamtkosten für Material und Montagearbeiten beziffert die Stadt mit rund 10.000 Euro. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung der Geschwindigkeit mit mobilen Kontrollen überwachen.

Deshalb wird das Tempo gedrosselt
• Lärm: Der Lärmpegel verringert sich bei Tempo 30 um rund drei Dezibel im Vergleich zu Tempo 50. Das ist für die Betroffenen sehr deutlich wahrnehmbar. Außerdem sinken nachts die Lärmspitzen, die besonders den Schlaf stören. Die Stadt betont: Es gibt nichts, was den Lärm so schnell, deutlich und auf Dauer verringert, wie die verringerte Höchstgeschwindigkeit.

• Sicherheit: Tempo 30 macht die Straßen deutlich sicherer für Fußgänger und Radfahrer. Untersuchungen zeigen, dass die Zahl der Verkehrsopfer bei dieser Geschwindigkeit deutlich zurückgeht. Insbesondere sind weniger Kinder betroffen. In der Stadt gibt es bei Tempo 30 auch weniger schwer oder tödlich verletzte Menschen. Darüber hinaus können Fußgänger dank der geringeren Geschwindigkeit die Straßen einfacher und sicherer überqueren. 

• wenig Zeitverlust: Wo Tempo 30 gilt, verlieren Fahrer nur wenig Zeit. Teilweise kommen sie sogar schneller voran als bei Tempo 50.

So soll es weitergehen
Tempo 30 soll in Zukunft auch auf folgenden Strecken eingeführt werden: Luisenthaler Straße, Bergstraße, Breite Straße, Lebacher Straße und auf einem Abschnitt der Kaiserstraße in Scheidt. Bis die Stadt dort die erlaubte Höchstgeschwindigkeit senken kann, sind Vorbereitungen notwendig.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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#SUMMACOMMUNITY ist eine Lebenseinstellung

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Foto: Holger Kiefer

Schon mal was von Outsourcingwelt gehört? Nein? Ist SUMMACOM ein Begriff? Ja! Dann hat man als Unternehmensentscheider und Arbeitnehmer viel richtig gemacht! SUMMACOM aus St.Ingbert ist seit 2015 zunehmend erfolgreich als multimedialer Kommunikationsdienstleister am Markt und unterstützt zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und Großkonzerne im Kundenkontakt. Bereits 1997 als nationales Kundenservice-Center der Sparda Bankengruppe gegründet, ist das saarländische Unternehmen heute branchenübergreifend an zwei Standorten tätig: in St. Ingbert sowie in Bad Hersfeld.

Die SUMMACOM-Kommunikationsexperten entwickeln für ihre Kunden individuell konzipierte Lösungen für Kundenservice, zur Vertriebsunterstützung sowie Fortbildungs- und Schulungsprogramme mit hauseigener Akademie. All das geschieht multimedial, über alle Kommunikationskanäle hinweg.

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Foto: Holger Kiefer

Mit mittlerweile über 470 Mitarbeitern an zwei Standorten, ist SUMMACOM weit mehr als das nationale Kundenservicecenter der Sparda Bankengruppe. Längst hat das Unternehmen als Arbeitgebermarke mit hoher sozialer Kompetenz Duftmarken gesetzt, die im ganzen Land auch von Arbeitnehmerseite aufmerksam wahrgenommen werden.

Martin Schimpf, Geschäftsführer und Teamplayer in erster Reihe, bringt es auf den Punkt: „Bei uns stehen Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt, Wertschätzung und Toleranz ganz oben auf der Liste unserer Unternehmenswerte. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über sieben Jahren, haben wir eine minimierte Fluktuation. Dies zahlt sich nachhaltig auf unsere Qualitätsoptimierung und Professionalisierung aus. Davon profitieren wir als Arbeitgeber, aber auch in hohem Maße unsere Kunden.“ Dreizehn Trainer und sieben ausgebildete SUMMACOM-Coaches setzen bei den Themen Schulung und Weiterbildung ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Gerade über den Weg der Weiterbildung sowie der erweiterbaren Qualifikationen für Mitarbeiter ermöglichen die Verantwortlichen eine enge Bindung an das Unternehmen, fachlich wie emotional. Das neu Erlernte kann sofort eingesetzt werden. SUMMACOM bespielt die Felder der Informations-, Beratungs- und Servicehotlines für seine Kunden mit Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hier kann man das Lächeln am Telefon deutlich „spüren“! Dies gilt gleichermaßen für alle Kommunikationskanäle; wie zum Beispiel Live- und Videochat, E-Mail oder Whats App.

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Foto: Holger Kiefer

Besondere Menschen brauchen auch besondere Aufgaben. So sind echte Profis bei der Neukundengewinnung sowie Rückgewinnung bei SUMMACOM am Werk. Produkteinführungen und der Direktverkauf werden durch die freundliche Stimme und den kompetenten Kontakt ebenso zu echten Telefonerlebnissen – das spüren Auftraggeber am messbaren Erfolg.

Als innovatives Unternehmen, das komplett in der digitalen Welt verwurzelt ist, aber immer den Menschen als Mittelpunkt aller Aktivitäten sieht, hat man die Zukunftsrichtung mit dem Wort „Expansion“ klar und deutlich formuliert. Bis Ende 2019 sollen noch mehr als 150 neue SUMMACOMMUNITY-Mitglieder das Arbeitsleben an zwei Standorten bereichern.

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Foto: Peter Kobier

Darüber freut sich der saarländische Arbeitsmarkt und ganz besonders auch die Betreiber der „Cantina casa mia“. In der hauseigenen Kantine bieten Dilek und Loredana den Mitarbeitern sowie externen Gästen eine täglich frisch zubereitete Auswahl multikultereller Köstlichkeiten!

Dazu gibts für alle SUMMACOM Mitarbeiter täglich frisches Obst. Genau so wie die tägliche Vitaminration gratis, gibts auch regelmäßig frei wählbare Gesundheitskurse vom hauseigenen Fitnesscoach Phillippe Schorr! Das sind nur ein paar wenige der zahlreichen Mehrwerte, die SUMMACOM all seinen Mitarbeitern bietet.

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Foto: Holger Kiefer

Über SUMMACOM

1997 wurde das Unternehmen Sparda-TelefonService GmbH & Co. KG als eine Tochtergesellschaft von sieben Sparda-Banken in Deutschland gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Integration des telefonischen Wertpapiergeschäftes und weiterer Banken im Service. Die Einführung eines innovativen und umfassenden Telefonbankings, die Integration performanter CTI- & Wissensmanagement- Technologien und die Implementierung ganzheitlicher Virtualisierungstechnologien stand bereits 2003 auf der to-do Agenda des Unternehmens.

2015 hat man sich mit SUMMACOM dem Markt geöffnet und bietet branchenübergreifende und zunehmend medienübergreifende Lösungen für Kundenservice, Vertriebsunterstützung und Mitarbeiterfortbildungen an. So ist SUMMACOM bereits für rund 40 Unternehmen tätig: neben der Sparda Bankengruppe, auch für die BMW- und die MediServ-Banken. Darüber hinaus zählen beispielsweise auch die Unternehmen Ursapharm, MTD, Neodigital, Hornbach, Energis und Möbel Martin zum wachsenden branchenübergreifenden Kundenkreis des saarländischen Kommunikationsdienstleisters. Für Kunden bietet SUMMACOM eine Erreichbarkeit rund um die Uhr: 24/7/365.

Gerade wurde ein zweiter Standort in Bad Hersfeld eröffnet, um weiteren Kunden auch eine Standortnähe zu bieten. Getreu dem saarländischen Motto: Großes entsteht im Kleinen! Text: Patric Rieks

Jetzt bewerben und Teil der #SUMMACOMMUNITY werden!

Videos mit Hintergrundinfos zu den Jobs bei SUMMACOM gibt es hier und hier!

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Maggi stellt klar: „Würze bleibt, wie sie ist!"

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Von den Veränderungen der Rezeptur bleibt die beliebte Maggi-Würze unberührt.

Alles halb so wild: Nachdem wir gestern berichteten, dass Maggi auch bei der im Saarland beliebten Würzsoße Veränderungen an der Rezeptur vornehmen will, stellte das Unternehmen jetzt klar, dass dort doch keine Änderungen geplant seien.

Nachdem ein saarländischer User mit einem Facebook-Post forderte „Wir wollen, dass Maggi so bleibt, wie es ist!", kam von Maggi Kochstudio die Antwort: „Wir können dir versichern, die Maggi Würze bleibt, wie sie ist - da ist keine Änderung geplant."

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Maggi antwortete auf die Forderung eines Users. Screenshot: SOL.DE.

Der SR berichtete zuvor darüber, dass Maggi bei vielen seiner Produkte tatsächlich das Rezept ändern wolle, aber eben nicht beim braunen Gold.

Woher kam jetzt die Verwirrung?
Maggi veröffentlichte am Dienstag (30. Mai) eine Pressemitteilung, in der es hieß, das gesamte Maggi-Sortiment solle bis 2020 umgestellt werden.

Welt.de berichtete einen Tag später von diesen Rezeptänderungen und schrieb: „Maggi will die Rezeptur für seine Würzsauce ändern". Wir bezogen uns in unserer Berichterstattung auf den Artikel der Welt; später folgte dann die Klarstellung von Maggi via Facebook.

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Ministerium sieht Pflicht bei Schulleitern - Linke wollen Hitzefrei zurück

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Hitzefrei gibt es im Saarland seit knapp zehn Jahren nicht mehr. Foto: Sebastian Kahnert/dpa.

Das saarländische Bildungsministerium hat auf die Kritik des Saarländischen Philologenverbands zum mangelnden Hitzeschutz an Schulen in der Region reagiert.

Das Bildungsministerium schrieb: „Grundsätzlich ist der Arbeitgeber, bei Schulen nimmt diese Aufgaben der Schulleiter wahr, dafür verantwortlich, dass die arbeitsschutzrechtlich festgelegten Pflichten erfüllt werden."

Lehrer und Schüler sind Beschäftigte im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, das Ministerium sieht sich also auch selbst in der Verantwortung.

2016 habe es allerdings keinen Tag gegeben, an dem eine Schule während des Unterrichts von übergroßer Hitze betroffen war. Schüler und Lehrer könnten rausgehen, wenn es zu heiß zum Lernen ist, so Marija Herceg, Pressesprecherin des Ministeriums. Den geforderten runden Tisch gäbe es bereits, man bespreche sich regelmäßig im Arbeitsschutzausschuss.

Linke wollen Hitzefrei zurück
Die Linken im Landtag bringen eine Wiedereinführung von Hitzefrei ins Spiel und sehen auch die Möglichkeit, Schulstunden zu verkürzen. „Bei extremen Raumtemperaturen um 30 Grad Celsius ist Unterricht für Schüler und Lehrer bis in den Nachmittag hinein nicht zumutbar. Zumal auch zehn Jahre nach Abschaffung von Hitzefrei an den Schulen Sonnenschutz und Klimaanlagen fehlen. Das ist eine Folge der mangelhaften Investitionstätigkeit der CDU-geführten Landesregierungen der vergangenen Jahre", so die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol.

Die Hitzefrei-Regelung ist vor knapp zehn Jahren abgeschafft worden. Grund: Die Betreuung der Schüler soll gewährleistet bleiben und den Eltern soll Planungssicherheit geboten werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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Gericht entscheidet: Eltern bekommen keinen Zugriff zum Facebook-Konto ihres toten Kindes

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Facebook wird für seine Vorgehensweise kritisiert. Foto: Stephan Jansen/dpa.

Eltern haben keinen Anspruch auf Zugang zum Facebook-Konto ihres verstorbenen Kindes. Das entschied das Berliner Kammergericht gestern in zweiter Instanz. Dabei lieferte es allerdings keine Antwort auf die grundsätzliche Frage, ob ein Facebook-Konto vererbbar sei. Das Gericht verwies nur auf das Fernmeldegeheimnis als Grund. Die klagenden Eltern können noch vor den Bundesgerichtshof nach Karlsruhe ziehen.

Das sind die Hintergründe des Urteils
Geklagt hatte eine Mutter, deren Tochter 2012 an einem Berliner U-Bahnhof von einem einfahrenden Zug tödlich verletzt wurde. Die Eltern wollen klären, ob es sich um einen Suizid gehandelt haben könnte und fordern von Facebook Zugang unter anderem zu den Chat-Nachrichten.

Der US-Konzern verweigert das und verweist dabei auch auf den Datenschutz. Von der Offenlegung von Nachrichten wären demnach auch andere Nutzer betroffen, die mit der damals 15-Jährigen gechattet hätten. Diese hätten die Annahme, dass die Inhalte privat bleiben.

Sind Facebook-Accounts vererbbar?
Über die Frage, ob ein Facebook-Konto vererbbar sei, habe es gar nicht entscheiden müssen, erklärte das Gericht. Selbst wenn man davon ausginge, dass dieses Konto in das Erbe fällt und die Erbengemeinschaft Zugang zu den Inhalten erhalten muss, stünde dem das Fernmeldegeheimnis nach dem Telekommunikationsgesetz entgegen, hieß es in der Mitteilung zu dem Urteil.

Eltern finden Facebooks Verhalten „unbegreiflich"
Die Eltern waren bei dem Prozess nicht anwesend. Sie erklärten über ihren Anwalt: „Wir sind tief enttäuscht von dem Urteil und müssen uns erstmal sammeln, um die Kraft aufzubringen, die emotional höchst anstrengende Auseinandersetzung mit Facebook fortzusetzen.“

Besonders schmerzlich sei das damit verbundene lange Warten auf eine endgültige Gewissheit. Es sei „unbegreiflich und mehr als bitter“, dass Facebook ausgerechnet mit diesem ganz besonderen Fall europäische Rechtsgeschichte schreiben wolle.

Facebook begrüßte das Urteil. „Gleichzeitig fühlen wir mit der Familie und respektieren ihren Wunsch“, erklärte ein Sprecher des weltgrößten Online-Netzwerks. „Wir bemühen uns darum, eine Lösung zu finden, die der Familie hilft und gleichzeitig die Privatsphäre Dritter, die möglicherweise betroffen sind, schützt.“

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Weltmeisterschaft im Kegeln startet am Samstag in Oberthal

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„So langsam kommt das Kribbeln. Ich bin froh, wenn es endlich losgeht“, sagt Daniel Schulz. Der 28-Jährige aus Wiebelskirchen ist einer von zwei saarländischen Lokalmatadoren bei der Kegel-Welmeisterschaft, die am kommenden Samstag in Oberthal beginnt.

Schulz, der zur nächsten Spielzeit von Zweitligist TuS Wiebelskirchen zu Erstligist KSC Hüttersdorf wechselt, wurde von Bundestrainer Michael Teschner ebenso für die WM nominiert wie Veronika Ulrich.

Sie stammt – genau wie Schulz – aus Wiebelskirchen und spielt für den amtierenden deutschen Vizemeister KSC Dilsburg. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich wieder dabei bin“, sagt die 27-Jährige. Genau wie für Schulz geht sie bei der Heim-WM zum dritten Mal für Deutschland bei Welttitel-Kämpfen auf die Bahn.

Beide haben bereits WM-Goldmedaillen gesammelt – und beide wollen weitere folgen lassen. „Vor allem im Mannschaftswettbewerb sind wir der klare Favorit“, weiß Schulz. Das ist auch bei den Damen so, wo Ulrich startet.

Beide gehen zudem noch in zwei weiteren Disziplinen auf die Bahn: Ulrich im Einzel sowie im Mixed – gemeinsam mit Schulz. Der spielt außerdem noch im Team Doppel mit dem aus Rheinland-Pfalz stammenden Christian Junk von den KF Oberthal.

Das ist der Zeitplan
Die WM beginnt am Samstag um 18 Uhr mit der großen Eröffnungsfeier im Oberthaler Kegelsportzentrum. Nach dem festlichen Akt starten am Sonntag ab 10 Uhr die Wettkämpfe. Mit dabei sind Sportler aus 13 – überwiegend europäischen – Nationen. Aus Übersee sind Kegler aus Brasilien und Argentinien angereist, die die WM-Teilnahme größtenteils aus eigener Tasche finanzieren.

Am Sonntag werden zunächst Vorläufe ausgetragen, vergleichbar mit der Vorrunde bei der Fußball-WM. Die erste Titelentscheidung fällt am Dienstagabend ab 20 Uhr im Herren-Sprint-Wettbewerb. Die Finals, in denen Ulrich und Schulz dabei sein wollen, beginnen ab dem kommenden Mittwoch.

Die Entscheidung im Herren-Tandem fällt am Mittwoch ab 20.30 Uhr. Die neuen Weltmeister im Team-Doppel-Mixed werden am Donnerstag, 8. Juni, ab 17.45 Uhr ermittelt. Die Finals im Mannschaftswettbewerb beginnen am Freitag, 9. Juni, um 16.30 Uhr. Am letzten Tag der Titelkämpfe, dem 10. Juni, starten ab 13.30 Uhr die Endläufe in den Einzelwettbewerben.

Tickets für die WM gibt es zum Preis von fünf Euro an der Tageskasse, eine Dauerkarte für alle Tage kostet 25 Euro.

Dass die KF Oberthal zum zweiten Mal nach 2007 Gastgeber einer WM sind, liegt vor allem daran, dass der Club über eine der modernsten Achtbahn-Anlagen der Welt verfügt. „Für uns ist es eine Wahnsinns-Ehre, so ein Event ausrichten zu dürfen“, freut sich der KFO-Vorsitzende Daniel Schöneberger.

Mit Verwendung von SZ-Material (Philipp Semmler).

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