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A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken zwischen Sankt Ingbert-West und Saarbrücken-Fechingen Gefahr durch Gegenstände auf dem linken Fahrstreifen (Reifenteile) "Lkw-Reifen" (08:30)

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Das geht beim „Sektor Heimat“ am Saarbrücker Osthafen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/erkanyavas (CC0-Liezenz)

Den alten Industriebau „Rhenania“ links vom Silodom haben die Musiker erobert. Während der insgesamt sieben Konzerte erfrischt das Team vom „Atelier Bizarre“ Besucher. 

Links neben dem Eingang stehen Schulbänke. Auf einer sitzt ein schwarzhaariger Junge. Sein Kopf ist gesenkt. Die Sportsocken bis in die Kniekehlen hochgezogen. Seine Kleidung: schwarz. „Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen“ steht in Simpsons-Manier auf der Tafel vor ihm.

Wer ist denn Viktor? „Ich glaub, er sitzt da, ich würd’ ihn lieber nicht stören“, antwortet eine als Mime verkleidete Bedienung und lächelt verwegen. Sie hat Vorsorge getroffen. Viktor sitzt hinter einer Gitterwand. Wie im Käfig. Wem solche Skurrilitäten gefallen, kommt hier auf seine Kosten. 

Die „Gebrüder Kalinski“ vom St. Johanner Markt locken Hungrige nach draußen. Auf der Fläche vor dem Hafenbecken haben sie ihren Wagen aufgebaut. Die Currywurst bleibt aber am Markt. Hier setzen sie auf Pulled-Pork-Burger und Pommes-Variationen.

Dann hat man wieder die Wahl: Entweder in den bekannten Biergarten oder auf die Palettenmöbel oder rein in eine der riesigen Holzbauten. In ihrem Bauch hat man den besten Blick auf den Leuchtturm, der immer noch seine Runden dreht.

Und wenn über den Köpfen ein summendes Geschöpf mit roten Strahlern schwirrt, kann man es sich aussuchen: Entweder ist es eine Drohne. Oder es ist das Ufo, das auf dem Club-Plakat in Weltuntergangsszenario-Manier mitten ins Silodom fliegt. Dann stellt sich aber auch die Frage, wo King Kong ist…

#insidestories #turn #styling #zöpfe #sektorheimat

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Mit Verwendung von SZ-Material.

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Brandstiftung? Polizei ermittelt nach Feuer in Autohaus in Heiligenwald

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Die Feuerwehr während der Löscharbeiten. Foto: Becker & Bredel

Auf dem Firmengelände eines Toyota-Händlers in der Heiligenwalder Itzenplitzstraße ist ein Feuer ausgebrochen. Das meldet die Pressetelle der Polizei in Saarbrücken.

Laut Pressesprecher Himbert war ein Auto, das in oder neben der Lackierhalle abgestellt war, in Flammen aufgegangen. Zwei weitere Fahrzeuge fingen daraufhin Feuer, das dann auf die gesamte Halle übergriff.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, ebenso die Schadenshöhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange.

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Fahrzeuge wurden zum Teil stark beschädigt. Foto: Becker & Bredel

Ausführliche Berichterstattung folgt.

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#SUMMACOMMUNITY ist eine Lebenseinstellung

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Foto: Holger Kiefer

Schon mal was von Outsourcingwelt gehört? Nein? Ist SUMMACOM ein Begriff? Ja! Dann hat man als Unternehmensentscheider und Arbeitnehmer viel richtig gemacht! SUMMACOM aus St.Ingbert ist seit 2015 zunehmend erfolgreich als multimedialer Kommunikationsdienstleister am Markt und unterstützt zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und Großkonzerne im Kundenkontakt. Bereits 1997 als nationales Kundenservice-Center der Sparda Bankengruppe gegründet, ist das saarländische Unternehmen heute branchenübergreifend an zwei Standorten tätig: in St. Ingbert sowie in Bad Hersfeld.

Die SUMMACOM-Kommunikationsexperten entwickeln für ihre Kunden individuell konzipierte Lösungen für Kundenservice, zur Vertriebsunterstützung sowie Fortbildungs- und Schulungsprogramme mit hauseigener Akademie. All das geschieht multimedial, über alle Kommunikationskanäle hinweg.

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Foto: Holger Kiefer

Mit mittlerweile über 470 Mitarbeitern an zwei Standorten, ist SUMMACOM weit mehr als das nationale Kundenservicecenter der Sparda Bankengruppe. Längst hat das Unternehmen als Arbeitgebermarke mit hoher sozialer Kompetenz Duftmarken gesetzt, die im ganzen Land auch von Arbeitnehmerseite aufmerksam wahrgenommen werden.

Martin Schimpf, Geschäftsführer und Teamplayer in erster Reihe, bringt es auf den Punkt: „Bei uns stehen Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt, Wertschätzung und Toleranz ganz oben auf der Liste unserer Unternehmenswerte. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über sieben Jahren, haben wir eine minimierte Fluktuation. Dies zahlt sich nachhaltig auf unsere Qualitätsoptimierung und Professionalisierung aus. Davon profitieren wir als Arbeitgeber, aber auch in hohem Maße unsere Kunden.“ Dreizehn Trainer und sieben ausgebildete SUMMACOM-Coaches setzen bei den Themen Schulung und Weiterbildung ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Gerade über den Weg der Weiterbildung sowie der erweiterbaren Qualifikationen für Mitarbeiter ermöglichen die Verantwortlichen eine enge Bindung an das Unternehmen, fachlich wie emotional. Das neu Erlernte kann sofort eingesetzt werden. SUMMACOM bespielt die Felder der Informations-, Beratungs- und Servicehotlines für seine Kunden mit Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hier kann man das Lächeln am Telefon deutlich „spüren“! Dies gilt gleichermaßen für alle Kommunikationskanäle; wie zum Beispiel Live- und Videochat, E-Mail oder Whats App.

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Foto: Holger Kiefer

Besondere Menschen brauchen auch besondere Aufgaben. So sind echte Profis bei der Neukundengewinnung sowie Rückgewinnung bei SUMMACOM am Werk. Produkteinführungen und der Direktverkauf werden durch die freundliche Stimme und den kompetenten Kontakt ebenso zu echten Telefonerlebnissen – das spüren Auftraggeber am messbaren Erfolg.

Als innovatives Unternehmen, das komplett in der digitalen Welt verwurzelt ist, aber immer den Menschen als Mittelpunkt aller Aktivitäten sieht, hat man die Zukunftsrichtung mit dem Wort „Expansion“ klar und deutlich formuliert. Bis Ende 2019 sollen noch mehr als 150 neue SUMMACOMMUNITY-Mitglieder das Arbeitsleben an zwei Standorten bereichern.

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Foto: Peter Kobier

Darüber freut sich der saarländische Arbeitsmarkt und ganz besonders auch die Betreiber der „Cantina casa mia“. In der hauseigenen Kantine bieten Dilek und Loredana den Mitarbeitern sowie externen Gästen eine täglich frisch zubereitete Auswahl multikultereller Köstlichkeiten!

Dazu gibts für alle SUMMACOM Mitarbeiter täglich frisches Obst. Genau so wie die tägliche Vitaminration gratis, gibts auch regelmäßig frei wählbare Gesundheitskurse vom hauseigenen Fitnesscoach Phillippe Schorr! Das sind nur ein paar wenige der zahlreichen Mehrwerte, die SUMMACOM all seinen Mitarbeitern bietet.

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Foto: Holger Kiefer

Über SUMMACOM

1997 wurde das Unternehmen Sparda-TelefonService GmbH & Co. KG als eine Tochtergesellschaft von sieben Sparda-Banken in Deutschland gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Integration des telefonischen Wertpapiergeschäftes und weiterer Banken im Service. Die Einführung eines innovativen und umfassenden Telefonbankings, die Integration performanter CTI- & Wissensmanagement- Technologien und die Implementierung ganzheitlicher Virtualisierungstechnologien stand bereits 2003 auf der to-do Agenda des Unternehmens.

2015 hat man sich mit SUMMACOM dem Markt geöffnet und bietet branchenübergreifende und zunehmend medienübergreifende Lösungen für Kundenservice, Vertriebsunterstützung und Mitarbeiterfortbildungen an. So ist SUMMACOM bereits für rund 40 Unternehmen tätig: neben der Sparda Bankengruppe, auch für die BMW- und die MediServ-Banken. Darüber hinaus zählen beispielsweise auch die Unternehmen Ursapharm, MTD, Neodigital, Hornbach, Energis und Möbel Martin zum wachsenden branchenübergreifenden Kundenkreis des saarländischen Kommunikationsdienstleisters. Für Kunden bietet SUMMACOM eine Erreichbarkeit rund um die Uhr: 24/7/365.

Gerade wurde ein zweiter Standort in Bad Hersfeld eröffnet, um weiteren Kunden auch eine Standortnähe zu bieten. Getreu dem saarländischen Motto: Großes entsteht im Kleinen! Text: Patric Rieks

Jetzt bewerben und Teil der #SUMMACOMMUNITY werden!

Videos mit Hintergrundinfos zu den Jobs bei SUMMACOM gibt es hier und hier!

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Kampfjet-Lärm nervt die Saarbrücker

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Symbolfoto. Bild: Yuri Kochetkov/dpa

"Als TRA (Temporary Reserved Airspace) werden zeitweilig reservierte Lufträume bezeichnet, die eingerichtet wurden, um für einen bestimmten Zeitraum Flugübungen und Manöver mit Militärmaschinen durchzuführen", schreibt das Innenministerium auf seiner Internetseite. 

Die Einrichtung solcher Sonderräume dient der Flugsicherheit, um Kollisionen beziehungsweise gefährliche Annäherungen zwischen dem zivilen Luftverkehr und dem militärischen Übungsflugbetrieb zu vermeiden.

Insgesamt gibt es über der Bundesrepublik acht dieser "Sonderlufträume". Nutzbar ist der "Sonderluftraum" für Militärmaschinen grundsätzlich von Montag bis Donnerstag, von acht bis 23.30 Uhr, an Freitagen von acht bis 17 Uhr.

Um die Fluglärm-Belastung zu reduzieren, sei bereits im Jahr 2007 "im Rahmen einer freiwilligen Selbsteinschränkung" das Ende des Flugbetriebs auf 21 Uhr vorverlegt worden - jedoch nur von Mai bis September.

Obwohl das Problem im Saarland schon lange bekannt ist, scheint eine zufriedenstellende Lösung in weiter Ferne.

Das Beschwerdetelefon der Luftwaffe ist unter der Telefonnummer (08 00) 8 62 07 30 zu erreichen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jana Freiberger).

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Sicherheitsmängel: Neunkircher Hundeschau über Stunden geschlossen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/jinnyhams (CC0-Lizenz)

Viele Besucher wurden bereits kurz nach Eröffnung nicht mehr auf das NVG-Messegelände gelassen. Der Grund: Organisatorische Fehler ließen es nicht zu, weiterhin Besucher oder Aussteller zur Ausstellung zu lassen.

"Wir haben vermehrt festgestellt, dass Notausgänge blockiert waren. Außerdem herrscht eine maßlose Überfüllung auf dem Gelände. Momentan ist keine Sicherheit gewährleistet", erklärte Einsatzleiter Stefan Enderlein von der Freiwilligen Feuerwehr in Neunkirchen.

Immer wieder mussten die Einsatzkräfte zusammen mit dem Ordnungsamt und Polizeibeamten die Sicherung der Notausgänge auf Kontrollgängen gewährleisten. Außerdem wurden die Einsatzkräfte mehrfach beleidigt. Beim Veranstalter VDH suchte man die Schuld bei den zahlreichen Ausstellern.

Das sagt der Veranstalter

"Viele Hundeaussteller haben Transportboxen mitgebracht, ohne diese vorher anzumelden. Aber die sicherheitstechnischen Probleme sind behoben", berichtete Kai Schahn, zweiter Vorsitzender des VDH Saar, am Sonntagnachmittag. Die Realität sah anders aus: Zahllose Aussteller fanden sich vor dem Eingang und wurden - obwohl angemeldet - nicht aufs Gelände gelassen.

Auch bei den zahlreichen Ausstellern aus der Industrie zeigte sich viel Unzufriedenheit. "Wir haben über 2000 Euro für einen Stellplatz gezahlt, während unsere potentiellen Kunden vor der Tür stehen. So was darf einfach nicht geschehen", sagte Elli Deifel, Geschäftsführerin des Onlineshops "Pfote und Huf". Nach rund vier Stunden Pause war die Ausstellung wieder für die Besucher geöffnet, der Pfingstmontag verlief entspannt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Mathias Huckert).

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"Unverpackt" Saarbrücken: Das sagen die Kunden bei der Eröffnung

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Die Kunden bringen eigene Behälter mit oder kaufen sie vor Ort und füllen ab, was sie brauchen: So ist das Konzept des Saarbrücker Unverpackt-Ladens. Foto: Tobias Ebelshäuser

Kein Plastikmüll, keine unnötigen Verpackungen und Mengen, die man auch wirklich verbraucht: Das ist das Konzept der Unverpackt-Läden. Am Samstag (4. Juni) hat der erste saarländische Laden in der Saarbrücker Bruchwiesenstraße eröffnet. Und die Resonanz war durchweg positiv.

Jeanne Dillschneider, 21

"Ich find's sehr gut, dass sich ein Geschäft hier ansiedelt, wo man auf Nachhaltigkeit Wert legt, weil man gar nicht realisiert, wie viel Müll man produziert, wenn man nur einmal einkaufen geht. Und gerade wenn man als Studentin für sich alleine einkaufen soll, hat man nie die richtigen Portionen, und es bleibt immer ganz viel übrig. Deswegen denk' ich, das ist eine gute Möglichkeit, etwas für die Umwelt zu tun. Und auch für den eigenen Geldbeutel."

Manfred Barthen, 55

"Ich find' das mit dem Unverpackt sehr gut. Die unnötigen Verpackungen fallen weg. Und es gibt hier eine erstaunliche Auswahl an Waren, da bin ich echt erstaunt. Weil ich selbst Hobbykoch bin und für verschiedene Sachen groß rumfahren muss, werde ich die in Zukunft einfach hier holen."

Ich und mein Schorsch.... #tralala #unverpackt #saarbrücken #saarland

Ein Beitrag geteilt von unverpackt Saarbrücken (@unverpackt_saarbrucken) am

Ronald Maltha, 52

"Mich hat immer gestört, dass fast alle Dinge verpackt sind, zum Beispiel auch Bananen in Plastik. Ich glaube etwas Unsinnigeres gibt es nicht, als solche Früchte noch mal zu verpacken. Dieser Laden steht für Nachhaltigkeit. Der steht für Klimaschutz, der steht für regionale Produkte, das ist genau das, was uns im Endeffekt die Erde so erhält, wie wir sie kennen".

"Für mich ist schon wichtig , dass die nächste und übernächste Generation noch in einer Welt leben können, die nicht voll mit Plastikmüll ist. Ich freue mich, dass Saarbrücken ein solches Geschäft hat. Ich selbst komme aus Rheinland-Pfalz, dort haben wir nur in Mainz einen Laden."

Mit Verwendung von SZ-Material (Tobias Ebelshäuser/Lukas Behr).

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So erlebten Saarländer bei Rock am Ring die mutmaßliche Terror-Gefahr

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Fans trotzen der Terror-Gefahr. Foto: Thomas Frey/dpa

Eileen Werkle aus St. Wendel war noch am Ring, als sie der SZ ihre Erlebnisse schickte. "Wir waren an der Volcano-Stage bei den Broilers, als die Musik plötzlich stoppte und Marek Lieberberg die Bühne betrat." Er habe alle Besucher aufgefordert, "aufgrund einer terroristischen Gefahrenlage umgehend das Festivalgelände zu verlassen und auf die Campingplätze zurückzukehren". Gesagt getan.

Die 25-Jährige weiter: "Zehntausende Besucher strömten sofort ruhig und geordnet zu den Ausgängen und kehrten zu den Campingplätzen zurück. Panik ist keine ausgebrochen und Gott sei Dank auch nichts Schlimmeres passiert."

Das bestätigt auch Anna Schlich aus Bliesen. "Es ging sehr ruhig und geordnet zurück. Überall waren Ordner und Kommunikationsleute, die man um Rat fragen konnte." Hagen Fries aus Güdesweiler lobt ebenfalls den "friedlichen Rückzug".

Auf den Campingplätzen warteten die Fans dann auf weitere Informationen. Am Samstagmorgen erreichte sie die Nachricht, dass das Festival fortgesetzt wird. "Es war einerseits ein komisches Gefühl, aber auch ein Gefühl von Freude, dass es weitergeht", berichtet Schlich.

Die Nachricht von Festnahmen und die strengen Kontrollen haben ihr und ihren Freunden die Angst genommen. Auch Eileen Werkle ging "relativ entspannt" zum Festivalgelände zurück. "Hätte auch weiterhin die Gefahr eines Anschlags bestanden, wäre das Festival bestimmt nicht fortgesetzt worden", sagt sie. Und fügt hinzu: "Ich bin froh, dass so gehandelt und das Gelände sofort geräumt wurde, um kein größeres Risiko einzugehen."

"Wir sind alle entspannt und gut drauf", schrieb auch Hagen Fries am Samstag: "Wir feiern weiter, als wäre nichts gewesen, so wie die meisten hier."

Mit Verwendung von SZ-Material (Melanie Mai). 

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Wer kann helfen? Handy-Betrüger gesucht

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Links: Das Phantombild des Betrügers im ersten Fall (Januar). Rechts: Das Phantombild des Betrügers im zweiten Fall (Februar). Grafik: Polizei

Es geht dabei um insgesamt zwei Betrugsfälle, einer im Januar und einer im Februar 2017. Die Masche war in beiden Fällen gleich.

Im Januar kaufte ein bislang unbekannter Mann (siehe Phantombild links) einem 44-jährigen Saarbrücker über eBay Kleinanzeigen ein Samsung-Handy ab. Zeitgleich verkaufte der Unbekannte ein weiteres Handy an eine 23-jährige Frau aus dem niedersächsischen Weener.

Und jetzt folgt der Trick: Das Geld ließ der Unbekannte nicht auf sein Konto überweisen, sondern auf das Konto des 44-jährigen Saarbrückers. So glaubte dieser, der unbekannte Mann habe für die Ware bezahlt - und übergab ihm am 13. Januar das Handy. Die 23-jährige aus Weener hingegen hat natürlich nie ein Handy erhalten. Es entstand ein Schaden von 360 Euro.

Der zweite Betrugsfall verlief exakt gleich: Das Ganze spielte sich jedoch im Februar ab. Diesmal kaufte ein Unbekannter einer 25-jährigen Saarbrückerin das Handy ab - und verkaufte einem Mann aus Straßenhaus (Rheinland-Pfalz) ein Handy, das dieser natürlich nie erhielt.

Hinweise in diesem Zusammenhang bitte an die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann (Telefon 0681/9321-230) oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Wie gut ist eigentlich das Essen in der Mensa der Saar-Uni?

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz)

Zwischen 3000 und 3500 Gerichte werden in der Mensa der Universität des Saarlandes jeden Tag zubereitet. So groß wie die Umfänge sind auch die Ansprüche: Gesund soll es sein und gut schmecken, Vegetarier sollen auf ihre Kosten kommen und Menschen mit Allergien ebenfalls. Außerdem darf es natürlich nicht teuer sein. Kann das funktionieren? Wie bewerten Studenten die Auswahl in der Uni-Kantine?

Die große Mehrheit der befragten Studenten ist mit der Qualität des Mensa-Essens zufrieden. Christophe Del Bianco ist einer von ihnen. Der 25-Jährige studiert Physik und besucht die Mensa vier Mal in der Woche. Das Essen dort findet er sehr gut und die Preise fair. Auch der Cybersicherheits-Student Max Hoffmann findet das Essen gerade für Studenten günstig - und das bei guter Qualität.

Doch es gibt auch Studenten, die Kritik üben. Unzufrieden zeigt sich etwa Jolie Raber. Die Chemie-Studentin bemängelt sowohl den Geschmack als auch die Zusatzstoffe. Aus diesen Gründen sei sie eher selten in der Mensa. Auch die Englisch- und Geschichtsstudentin Clarissa Mai ist nicht ganz zufrieden. Sie beanstandet das Fleisch, das in der Uni-Kantine angeboten wird: "Man merkt, dass es günstig ist."

Essen ist nicht gleich Essen

Bei den einzelnen Mensa-Gerichten gibt es jedoch qualitative Unterschiede, meint Felicitas Offergeld. Die 23-jährige Studentin der Historisch orientierten Kulturwissenschaften findet die Gerichte des sogenannten "mensaVital"-Angebots, die ausgewogen sein sollen und nicht mehr als 750 Kalorien haben, besser als etwa das Komplettmenü.

Gibt es auch für Allergiker Angebote? Diese können über die App der Saar-Uni herausfinden, welche Gerichte für sie in Frage kommen, erklärt Jonas Mohr. Die App zeige den Studenten an, welche Allergene und Zusatzstoffe in welchen Speisen vorkommen können. 

Und welche Möglichkeiten bietet die Kantine Vegetariern? Alle befragten Studenten sind der Auffassung, dass die Mensa für Menschen, die sich vegetarisch ernähren möchten, ausreichend viele Gerichte anbietet. Jeden Tag gibt es ein Menü ohne tierische Inhaltsstoffe und zudem bietet die Kantine im sogenannten Free-Flow-Bereich weitere fleischfreie Gerichte an.

Mit Verwendung von SZ-Material (Katrin Gärtner).  

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Fremdenfeindliches Motiv? Brandanschläge auf Häuser türkischstämmiger Familien

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Symbolfoto

Die Brandsätze wurden zwischen 02.15 Uhr und 02.30 Uhr auf das Dach eines von acht Parteien bewohnten Hauses in der Johann-Wichern-Straße 6 in Ottweiler geworfen.

Personen wurden dabei nicht verletzt, es entstand allerdings ein Sachschaden von etwa 10 000 Euro. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Brandsätze aus der (parallel zum betroffenen Haus verlaufenden Straße) „Maria-Jucharz-Ring“ geworfen wurden.

Am frühen Sonntagmorgen (4. Juni) traf gegen 00:18 Uhr ein vermutlich aus Richtung der Martin-Luther-Straße über die Blies geworfener Brandsatz einen Baum im Hinterhof des Mehrfamilienwohnhauses in der Saarbrücker Straße 6. Ein zweiter Brandsatz hinterließ lediglich einen Brandfleck auf dem Boden.

In beiden betroffenen Häusern wohnen auch türkischstämmige Familien. Aus diesem Grund hat der Staatsschutz des Landespolizeipräsidiums die Ermittlungen übernommen. Konkrete Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen bisher allerdings nicht vor.

Am heutigen Dienstag (6. Juni) traf gegen 03:00 Uhr ein Brandsatz erneut das Anwesen in der Johann-Wichern-Straße 6 in Ottweiler. Der Brandsatz erlosch jedoch selbständig.

Hinweise, insbesondere zu Personen oder Fahrzeugen, können an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0681/962-2133 gerichtet werden.

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Giftköder in Schmelz: Hunde überleben nur knapp

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Gerade noch so: Honey hat die Vergiftung überlebt. Foto: privat

Rückblick: Samstagmorgen, wie jeden Tag lässt sie ihre Hunde in den Garten in der Höchststraße im Schmelzer Ortsteil Hüttersdorf.

Irgendwie, sagt sie, war das eine innere Stimme, die ihr sagte, dass etwas nicht stimmt. "Ich bin schnell in den Garten gerannt und habe einen meiner Hunde schmatzen gehört". Blitzschnell reagierte die Frau, rief die Hunde zurück ins Haus und inspizierte die Wiese. Darauf befanden sich, erklärt sie, mehrere Stückchen Lyoner - darin blaue Körner, die später als Schneckenkorn identifiziert wurden.

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Solche blauen Körner befanden sich in Lyonerscheiben. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Dank ihrer Ausbildung wusste die Hundehalterin sofort, dass keine Sekunde zu verlieren war. Das Gift hätte ausgereicht, um alle Hunde zu töten. "Ich konnte deutliche Einbruchsspuren an meinem Gartentor erkennen. Der oder die Täter haben also nicht nur mit den Giftködern versucht, unsere Hunde zu töten, sie haben außerdem Hausfriedensbruch begangen", sagt sie.

Sehr beunruhigt ist sie auch darüber, dass die Köder ganz gezielt an den Stellen lagen, an denen die Hunde morgens auf ihrem Grundstück ihr Geschäft verrichten. "Ich glaube, dass ich mit den Hunden über längere Zeit beobachtet wurde", sagt sie.

Für die Hundebesitzerin steht fest, dass sie so schnell wie möglich wegziehen will - um ihre Hunde zu schützen. Mittlerweile, sagt sie, sei eine Belohnung von 800 Euro ausgesetzt. "Die wird aber noch steigen, da sich die Organisation Peta und der Deutsche Tierschutzbund bei mir gemeldet hat".

Mit Verwendung von SZ-Material (Caroline Merkel).

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15 000 feiern Partyhits auf der Bergehalde

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Zur Schlagerparty „La Fiesta“ kamen am Sonntag rund 7500 Besucher auf die Alm nach Landsweiler-Reden. Foto: Becker und Bredel

Erst gab es am Freitag eine Unwetter-Warnung, dann verbreitete sich die Meldung von der Unterbrechung des "Rock am Ring"-Festivals wegen einer Terror-Warnung und am Sonntag folgten die Nachrichten von dem Attentat in London.

Doch davon ließen sich die Besucher die Stimmung nicht versauen. Und die Veranstalter Tom Schwarz und Guido Geiger glaubten, dass viele Besucher auch ein bisschen aus Trotz jetzt erst recht feiern wollten: "Die Veranstaltung soll ein Gute-Laune-Festival sein, dass die Leute ein bisschen aus ihrem Alltagstrott rausholt", so die Organisatoren.

So sah es auf den einzelnen Events aus

"Ich bin absoluter Mallorca-Fan", sagte Klaus Fock am Sonntag mit Blick auf das Programm "La Fiesta" mit vielen Ballermann-Größen.

Tropical Mountain (Fotos: Carsten Johann)

Bereits Ikke Hüftgold, der als erster auf der Bühne in Form einer riesigen Almhütte stand, trieb die Stimmung in die Höhe.

Im Gegensatz zu der seit Wochen ausverkauften "La Fiesta" zog das House- und Dance-Festival "Tropical Mountain" am Samstag "nur" 3000 Fans an.

La Fiesta (Fotos: Carsten Johann)

Doch auch hier war die Stimmung gut und zu Live-Acts wie "Gestört aber geil" und "Kungs" wurde kräftig abgetanzt.

Das "Alm Open Air" am Freitag war dagegen ebenfalls ausverkauft. Hier tummelten sich auch viele Familien auf dem Berg. Gerade für die weiblichen Teenager war Wincent Weiss ("Musik sein") der umjubelte Star.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marko Völke). 

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Sechs Tote bei Terrorangriff in London

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Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt weiträumig ab. Foto: Matt Dunham/dpa

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Großbritannien sind bei einem Terrorangriff in London in der heutigen Nacht mindestens sechs Menschen getötet worden. Drei mutmaßliche Angreifer wurden nach Polizeiangaben erschossen. Die Attentäter hätten Westen getragen, die so aussahen, als würden sie Sprengstoff enthalten. Die Westen hätte sich später jedoch als harmlose Attrappen entpuppt.

Die Attacke begann am späten Samstagabend auf der London Bridge im Zentrum und setzte sich auf dem nahe gelegenen Borough Market fort. Die Täter griffen ihre Opfer zuerst mit einem Kleintransporter und dann mit Messern an.

Mindestens 30 Menschen seien verletzt worden, teilten Rettungskräfte am frühen Morgen auf Twitter mit. Premierministerin Theresa May hatte zunächst von einem möglichen Terrorakt gesprochen, die Polizei wenig später dann von Terroranschlägen. Die Polizei ging am Morgen davon aus, dass es über die drei erschossenen Verdächtigen hinaus keine weiteren Täter gibt.

Das passierte kurz nach dem Angriff

Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt weiträumig ab. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen. Zunächst war vermutet worden, dass es auch im Stadtteil Vauxhall einen Angriff gab. Dabei handelte es sich aber um eine Messerstecherei, die nichts mit den Terrorrattacken im Zentrum zu tun habe, teilte Scotland Yard mit.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer «gezielten und feigen Attacke» auf unschuldige Londoner und Besucher. Die britische Innenministerin Amber Rudd nannte die Attacke «entsetzlich». Diese habe sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten.

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der «neuen Tragödie» an der Seite Großbritanniens. «Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.»

 

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