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A1 Trier - Saarbrücken zwischen Riegelsberg und Saarbrücken-Neuhaus in beiden Richtungen Gefahr durch Wildschweine auf der Fahrbahn (22:24)

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Die tierische Flucht von Hängebauchschwein Rosa

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/Beeki (CC0-Lizenz)

Die Geschichte geht so: Der Revierförster wurde von einem ehemaligen Polizeibeamten, der heute gelegentlich als Jäger unterwegs ist, kontaktiert. Dieser hatte im Ruhbachtal zwei Spaziergänger angetroffen, die beim Wandern von einem Hängebauchschwein begleitet wurden. 

Kurzerhand sicherte der Jäger das Minischwein mit einem Strick und wartete, bis Förster Lesch vor Ort war. Die beiden Männer hoben das Hängebauchschwein dann in die Hundebox des Saarforst-Dienstwagens - und setzten sich mit der Polizeiinspektion Sulzbach in Verbindung. Die Beamten wussten zu diesem Zeitpunkt bereits von einem entlaufenen Hängebauchschwein.

Kurz darauf meldete sich die Polizeiinspektion St. Ingbert und lüftete alle weiteren Geheimnisse. Ihren Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei dem Tier um ein Hängebauchschwein namens Rosa, das vom nahegelegenen Ruhbachtaler Hof ausgebüxt war.

Und so fuhren der Förster und der Ex-Polizist mit Rosa im Gepäck durch den Wald nach Spiesen-Elversberg - und brachten das Schwein nach Hause.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nils Lesch). 

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Timo Holl

Troll-Etikette für Anfänger: 5 Tipps für ein effektiveres Diskutieren

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So schnell kann es gehen. Zeichnung: instagram/griefmaker

Aber was ist das Geheimnis dieser heroischen Siegertypen? Was ist es, das uns gewöhnliche Menschen von dieser hochentwickelten Spezies unterscheidet? Nach umfassender und methodisch seriöser Recherche, haben wir die Argumentationsstruktur des Trolles analysiert und exklusiv für euch das Geheimnis der Trolle in fünf hochwertigen Tipps zusammengefasst!

Tipp 1: Meidet eine konstruktive Streitkultur

Löst euch los von dem Gedanken, dass es bei Diskussionen um einen sachlichen Austausch von Argumenten geht. Konzentriert euch vielmehr auf die Defizite eures Streitpartners. Besonders Fehler in Orthographie und Interpunktion gilt es zu jeder möglichen Gelegenheit zu rügen. Sollte einmal der unglückliche Fall auftreten, dass es weder an der Rechtschreibung noch an der Zeichensetzung eures Kontrahenten etwas auszusetzen gibt, so fingiert eurem Gegenüber einfach mangelnden Charakter.

Tipp 2: Beherrscht die rhetorischen Stilmittel des World Wide Web

Es kommt in den meisten Fällen nicht darauf an, was man schreibt, sondern wie man es schreibt. Ihr solltet euch daher unbedingt die stilistischen Fähigkeiten eines Internet-Trolls aneignen. Da jeder Internet-Troll unzählige rhetorische Feinheiten in unvergleichlicher Präzision beherrscht, würde eine umfassende Darstellung der in Fachkreisen so genannten „feinen Klinge des Trolles“ den Rahmen unseres Ratgebers sprengen.

Wir beschränken uns daher auf die beiden bedeutendsten und effektivsten Stilmittel zur Hervorhebung der Wichtigkeit eines Arguments: Die Großschreibung von Wörtern sowie eine möglichst inflationäre Verwendung von Ausrufezeichen.

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Hier haben wir ein Beispiel für Tipp 2.

Tipp 3: Hört dem Gegenüber nicht zu

Ihr solltet die Beiträge von anderen niemals (NIEMALS!) richtig lesen. Das birgt nämlich die große Gefahr, dass ihr mit links-grün-versifftem Gutmenschenkram infiziert werdet.

Tipp 4: Quantität vor Qualität

Ihr müsst unbedingt darauf achten, mehr und vor allem öfter als euer Widersacher zu schreiben. Meidet daher unbedingt den Kontakt zu Zeitfressern wie einer festen Arbeit, einem regelmäßigen Hobby oder sonstigen zwischenmenschlichen Kontakten. Dies hindert euch nur daran, das „letzte Wort“ zu haben, was für den Ausgang eines Meinungsstreites bekanntlich von elementarer Bedeutung ist.

Tipp 5: Führt ein mieses Leben

Trollen ist um einiges leichter, wenn man auf irgendetwas wütend ist. Gestaltet euer reales Leben deshalb so bedauernswert wie nur möglich. Insofern gilt die alte Bauernregel „Nur wer ein schlechtes Real-Life hat, kann auch ein guter Internet-Troll werden.“ Darum ist ein aktives Handeln gegen das gefährliche Glücklichsein erforderlich.

Sucht euch schnellstmöglich etwas, das ihr hasst und umgibt euch fortan nur noch mit Menschen, welche ihr überhaupt nicht mögt.

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Symbolfoto. Pixabay/PDPics (CC0-Lizenz)

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"Kunst und Medizin" in der Praxis am Himmelsberg in Zweibrücken

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"Paso Doble" von Iris Rickart

Kunst und Medizin

In Zweibrücken hat sich die Radiologische Praxis am Himmelsberg der Initiative „EUROP*ART, Europas Kunst der Regionen“, angeschlossen. Seit 3 Jahren stellen in der Radiologischen Praxis am Himmelsberg regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus dem südwestdeutschen Raum ihre Werke aus. Die Ausstellungen sind während der Praxisöffnungszeit und nach Absprache öffentlich zugänglich. Für jede Ausstellung veranstaltet das Praxisteam eine kleine Vernissage. Der Chef, Dr. Franz Walter, lässt es sich dabei nicht nehmen, ein paar einleitende Worte zu sagen und die Künstlerin oder den Künstler mit einer Laudatio zu ehren.

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"Fabelwesen" von Christa Witte.

Zurzeit sind die Werke einer Zweibrücker Künstlerin zu sehen: Dagmar Grieve stellt ihre Bilder zum Thema „BLAU“ aus. Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, sich die Werke in der Praxis anzuschauen.

Gesundheitliche Sorgen für einen Moment durch Kunst vergessen

Das Praxisteam und Dr. Walter sind froh, mit diesen Veranstaltungen im Gebäude des ehemaligen evangelischen Krankenhauses in Zweibrücken einen farblichen, konstruktiven und zukunftweisenden Akzent setzen zu können.

Natürlich haben auch die Patienten der Praxis etwas davon. Sie können die Kunst in Ruhe genießen und vielleicht für einen Moment ihre gesundheitlichen Sorgen vergessen. Und die Künstlerinnen und Künstler finden so immer wieder den ein oder anderen Interessenten für ihre Werke.

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Bisher ausgestellt haben u.a.: Elli Elzer (TR), Klaus Wingerter (VBG ZW), Iris Rickart (NK), Christa Witte (SB), Hermann Weis (F), Raymond David (ZW), Antje Scherer (SB), Samira Burhamseen (ZW), Peter Limbach (ING), Jutta Walter (SB) und Heike Wilhelm (ZW).

Für das nächste Jahr geplant sind Ausstellungen folgender Künstlerinnen und Künstler: Rita Rebmann-Holzdeppe, Frank Scheidhauer, Betina Knerr, Petra Duchscherer, Jürgen R. Edlinger und andere.

Das Praxisteam freut sich über Ihr Interesse und lädt Sie ein, sich die Ausstellungen anzusehen.

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"Ferse" von Klaus Wingerter.

Kontakt:

Radiologische Praxis am Himmelsberg
Dr. med. Franz Walter
Facharzt für Radiologische Diagnostik
Obere Himmelsberstr. 38
66482 Zweibrücken
Tel. (0 63 32) 4 81 92 80

E-Mail: info@praxis-am-himmelsberg.de
Internet: www.praxis-am-himelsberg.de

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Badespaß in der Saar - was ist eigentlich erlaubt?

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Risikoreich und verboten: Sprünge von Brücken, an Wehren und Anlegestellen wie auf diesem Symbolbild sind entlang der Saar untersagt. Foto: Bernd Thissen/dpa

Brückenspringen

In der Landeshauptstadt nutzten immer wieder Mutige die Wilhelm-Heinrich-Brücke als Sprungturm, berichtet der Pressesprecher der saarländischen Polizei. Aus Sicherheitsgründen ist das Brückenspringen strikt verboten, betont Elisabeth Richrath vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Saarbrücken ausdrücklich.

Baden / Schwimmen

100 Meter unter- und oberhalb einer Brücke, eines Wehres, einer Hafeneinfahrt sowie an Anlegestellen darf nicht geplantscht werden. Grundsätzlich müssen Freizeitsportler darauf achten, dass sie durch ihre Aktivität die Schifffahrt nicht behindern.

Darüber hinaus sei die Saar nicht als Badegewässer deklariert. Das bedeutet: Wer sich dennoch in die Fluten stürzt, tue dies auf eigene Gefahr. Aufsichten gibt es an der Saar keine.

Warum ist die Saar kein Badegewässer?

Sie erfüllt bestimmte Hygiene-Richtlinien der EU nicht. Denn der Fluss diene "als natürlicher Vorfluter für das in Kläranlagen gereinigte Abwasser", sagt Elisabeth Richrath.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Kaum zu glauben: Diese Eissorten gibt es wirklich

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz).

1. "Ayran-Gurke-Minze"

Klingt nicht nur gut, sondern schmeckt auch gut. Die Redaktion kann das bestätigen.

Wow-Faktor: 6/10

Dieses Eis gibt es hier: Henry's Eismanufaktur (Saarbrücken)

2. "Karamell-Kaffee-Eiscreme mit Marshmallowsauce und gesalzener Karamellsauce"

Auch hier wurde in der Redaktion ausgiebig getestet. Fazit: Top!

Wow-Faktor: 5/10

Dieses Eis gibt es hier: In jedem gut sortierten Supermarkt (z. B. Edeka)!

3. "Leberkäse"

Ja, ihr seht richtig, Leberkäse. Diese Eiskreation gibt's in München, deswegen der Name. Probiert haben wir das Eis nicht. Und ob wir das möchten....eher nein.

Wow-Faktor: 8/10

Dieses Eis gibt es hier: Der verrückte Eismacher (München)

4. "Lachs"

Auch hier sind wir uns eher sicher, die Sorte nicht probieren zu wollen. Aber wer weiß, vielleicht schmeckt's ja gut?

Wow-Faktor: 7/10

Dieses Eis gibt es hier: Giovanni L. (Düsseldorf)

5. "Frische Sch**ße"

Einfach ohne Kommentar.

Wow-Faktor: unangenehm/10

Dieses Eis gibt es hier: Der verrückte Eismacher (München)

6. "Whisky-Schoko mit Laphroaig Whisky"

Ob da nach dem Perso gefragt wird?

Wow-Faktor: 5/10

Dieses Eis gibt es hier: Gelateria Mos Eisley (Berlin)

7. "Butterkaramell Tahitivanille-Popcorn"

Klingt richtig lecker, wir sind dann mal unterwegs nach Berlin.

Wow-Faktor: 6/10

Dieses Eis gibt es hier: Eispatisserie Hokey Pokey (Berlin)

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Der Traum von Freiheit: Fünf Galloway-Rinder auf Tour durch Marpingen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/ptra (CC0-Lizenz)

Die Rinder gehören zu dem landwirtschaftlichen Betrieb, den die Stiftung auf dem Hofgut Imsbach führt. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Rinder wieder einzufangen. "Sie ziehen sich tagsüber ins Dickicht im Wald zurück, sind nachts unterwegs", sagt Marion Puffe von der Naturlandstiftung Saar.

Im Gegensatz zu anderen Rassen seien die Galloways nicht so menschenbezogen. Das sei zum einen ein Schutz für sie, mache es auf der anderen Seite aber auch schwierig, sie einzufangen.

Von Zeugen wüsste die Naturlandstiftung, dass Spaziergänger mit Hunden auf der umzäunten Weide am Hofgut unterwegs gewesen wären und die Rinder aufgeschreckt hätten. "Die Tiere ergreifen immer die Flucht", so Marion Puffe. Daher bestünde auch keine Gefahr für Spaziergänger.

Die Naturlandstiftung Saar hofft, das Hornvieh in den nächsten Tagen einfangen zu können. In der Zwischenzeit bittet Marion Puffe die Bevölkerung um Verständnis. Man tue, was man könne.

Mit Verwendung von SZ-Material (Evelyn Schneider).

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Hat es sich für Bill Cosby bald ausgelacht?

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Bill Cosby auf dem Weg zur Verhandlung. Foto: Matt Rourke/dpa

Cosby wirkt am Montagmorgen gelassen - und nicht wie ein Mann, der sich schuldig fühlt. 60 Frauen haben Cosby sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Strafrechtliche Folgen hatte bislang keiner dieser mutmaßlichen Fälle. Doch um die geht es in dem laufenden Verfahren auch nicht. Sondern um Andrea Constand, der Cosby einschläfernde Tabletten verabreicht und sie sexuell missbraucht haben soll.

Cosby hat sich im Gerichtssaal den Geschworenen zugewandt – sehen kann er sie allerdings nicht. Eigener Aussage nach ist er erblindet.  Bis ins Detail dürfte die Anklage in den nächsten Wochen ausführen, was sich im Januar 2004 in Cosbys Haus abgespielt haben soll.

„Nachdem Andrea diese Tabletten nahm, wurde ihr schwindelig und übel. Er half ihr zur Couch. Während sie das Bewusstsein verlor und wiedererlangte, wurde sie Zeuge, wie ihr Körper für seine sexuelle Befriedigung benutzt wurde.“ Cosbys Verteidiger Brian McMonagle spricht allerdings von einer Tragödie und erinnert daran, dass viele von Constands Aussagen widersprüchlich gewesen seien.

Die erste Zeugenaussage

Als erste sitzt Kelly Johnson im Zeugenstand, die in den 90ern in Los Angeles als Assistentin bei Cosbys Agentur arbeitete. „Ich hatte höchsten Respekt und Bewunderung für ihn, beruhend darauf, was Millionen andere Amerikaner, vor allem Afroamerikaner, über ihn dachten“, sagt die Frau mit Blick auf Cosbys Erfolg. Doch Annäherungsversuche und ständige Anrufe bei ihr seien unangenehm gewesen.

Johnson beschreibt, was auch Constand durchgemacht haben könnte: Eine „große, weiße Pille“ zur „Entspannung“ habe Cosby ihr eines Abends in einem Hotel gegeben. Dann sei der Blackout gekommen. Auf dem Bett im Schlafzimmer sei sie wieder zu sich gekommen: „Mein Kleid war von unten hochgezogen und von oben runtergezogen.“ Bei Johnsons Aussage zeigt Cosby eine ernste, nachdenkliche Miene.

Bekannt wurde Cosby in den 80er- und 90er-Jahren mit der "Bill Cosby Show".

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DRK-Berater in Burbach stirbt nach Messerangriff

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Symbolfoto: dpa

Gegen 10 Uhr kam es am Mittwochmorgen in Saarbrücken-Burbach zu einer tödlichen Messerattacke: Die Polizei geht aktuell davon aus, dass ein 27-jähriger Syrer im DRK Therapie- und Beratungszentrum für Flüchtlinge seinen Berater getötet hat.

Unter dringendem Tatverdacht wurde der Mann in Tatortnähe festgenommen. Laut Polizeiangaben war es im Zuge eines Beratungsgespräches zum Streit zwischen dem 27-Jährigen und dem Berater gekommen. In der Folge griff er den Berater mit einem Messer an.

Das Rote Kreuz betreue die Angehörigen und die Mitarbeiter seeelsorgerisch, das gibt die Pressestelle auf Facebook bekannt.

Ausführliche Berichterstattung folgt.

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Horror-Unfall in Saarbrücken: Das sagen die Gutachter

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Statt anzuhalten, raste der Laster mit dem eingeklemmten Radler davon, schleifte ihn mehrere hundert Meter mit. Foto: BeckerBredel

Die genaue Wahrheit wird wahrscheinlich niemand erfahren. Seit dem Beginn des Verfahrens schweigt der Angeklagte. Vor dem Saarbrücker Landgericht versuchten gestern mehrere Gutachter Licht ins Dunkel zu bringen. Das gelang nur zum Teil.

Es ging vor allem um Zahlen, um Tacho- sowie GPS-Daten - und wie sich diese mit Aufprallspuren decken. Doch die Rekonstruktion des Falls war nicht einfach. Ein Verkehrssachverständiger schätzte die Geschwindigkeit des Lkws beim Aufprall zwischen 30 und 40 Kilometern pro Stunde. Sein Kollege hingegen sah einen viel größeren Spielraum zwischen 23 und 55 Kilometern pro Stunde.

Ob der Fahrer Ionel H. gebremst hat, weil er den Radler auf seiner rechten Seite oder viel mehr Autos links wahrgenommen hatte? „Das lässt sich nicht sagen.“ Auch der Rechtsmediziner konnte sich nicht zu 100 Prozent festlegen, ob die tödlichen Schädelverletzungen durch den Aufprall oder erst durch das über 350 Meter lange Mitschleifen des Opfers verursacht wurden.

Eindeutig hingegen war die Aussage der Psychiaterin. Fast zwei Stunden nach dem Unfall hatte der Fahrer immer noch eine Blutalkoholkonzentration von 2,45 Promille: „Wenn der Körper einen solchen Wert an Alkohol zulässt, liegt eine Alkoholabhängigkeit vor.“

Hat der 26-Jährige den Radler an der Kreuzung gesehen oder nicht? Nein, meinte der Oberstaatsanwalt: „Ich gehe davon aus, dass der Angeklagte den Fahrradfahrer nicht gesehen und, dass er deshalb nicht mit bedingtem Vorsatz getötet hat.“ Somit müsste er wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden.

Seine Wahrnehmungsfähigkeit sei durch den Alkohol zwar eingeschränkt gewesen, dennoch habe Ionel H. eine „besondere Rücksichtslosigkeit gezeigt, in dem er sich alkoholisiert ans Steuer gesetzt hat, obwohl es nicht nötig war, obwohl er an diesem Tag keinen Auftrag hatte“, schloss der Oberstaatsanwalt sein Plädoyer ab und forderte eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten. Das Urteil in dem Prozess wird Ende der Woche erwartet.

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Das weiße Fahrrad in der Saarbrücker Arndtstraße erinnert an den Tod des 28-Jährigen. Foto: Fabian Bosse

Mit Verwendung von SZ-Material (Hélène Maillasson). 

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Die Saarländer essen schlechter - und rauchen mehr

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz)

Viele Saarländer achten weniger auf ihre Gesundheit als noch vor zehn Jahren. Das legt eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nahe. Demnach ernähren sich nur noch 81 Prozent der Saarländer gesund (2008 waren es 88 Prozent). Der Bundesschnitt liegt bei 84 Prozent.

Vollkorn-Produkte werden im Saarland beispielsweise seltener gegessen als in anderen Bundesländern. Dafür ist der Anteil derer, die täglich Süßes naschen, mit 27 Prozent im Saarland und in Rheinland-Pfalz (sie wurden gemeinsam erfasst) deutschlandweit am höchsten.

"Im Saarland gibt es eine Süß- und Feierkultur", sagte der Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes, Manfred Saar, den Kollegen der SZ. Auch habe eine kalorienreiche Ernährung Tradition. "Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel. Und das Fleisch kann gar nicht fett genug sein."

Zahl der Raucher steigt stark an

Wie in keiner anderen Region stieg im Saarland und in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahrzehnt die Zahl der Raucher. Sie kletterte den Angaben zufolge um zehn Prozentpunkte auf 32 Prozent. Gut jeder fünfte Saarländer gab an, "dauerhaft" zu rauchen, weitere elf Prozent qualmen "gelegentlich".

Apotheker-Chef Saar sieht trotz der schlechten Ergebnisse dennoch kein saarlandspezifisches Problem: "Die Anti-Rauch-Kampagnen wirken immer nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann lässt das Bewusstsein nach", erklärte er.

Das sind die positiven Entwicklungen

Gute Nachrichten für das Saarland gibt es der Studie zufolge beim Thema Alkohol. Während bundesweit zehn Prozent angaben, täglich oder fast täglich Alkohol zu trinken, waren es im Saarland acht Prozent.

Auch in Sachen Bewegung können die Saarländer Schritt halten: Rund ein Viertel treibt täglich oder fast täglich mindestens eine halbe Stunde Sport. Am aktivsten sind die Menschen in Hamburg.

Mit Verwendung von SZ-Material (Fatima Abbas).

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Brandstiftung? Polizei ermittelt nach Feuer in Autohaus in Heiligenwald

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Die Feuerwehr während der Löscharbeiten. Foto: Becker & Bredel

Auf dem Firmengelände eines Toyota-Händlers in der Heiligenwalder Itzenplitzstraße ist ein Feuer ausgebrochen. Das meldet die Pressetelle der Polizei in Saarbrücken.

Laut Pressesprecher Himbert war ein Auto, das in oder neben der Lackierhalle abgestellt war, in Flammen aufgegangen. Zwei weitere Fahrzeuge fingen daraufhin Feuer, das dann auf die gesamte Halle übergriff.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, ebenso die Schadenshöhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange.

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Fahrzeuge wurden zum Teil stark beschädigt. Foto: Becker & Bredel

Ausführliche Berichterstattung folgt.

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Das geht beim „Sektor Heimat“ am Saarbrücker Osthafen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/erkanyavas (CC0-Liezenz)

Den alten Industriebau „Rhenania“ links vom Silodom haben die Musiker erobert. Während der insgesamt sieben Konzerte erfrischt das Team vom „Atelier Bizarre“ Besucher. 

Links neben dem Eingang stehen Schulbänke. Auf einer sitzt ein schwarzhaariger Junge. Sein Kopf ist gesenkt. Die Sportsocken bis in die Kniekehlen hochgezogen. Seine Kleidung: schwarz. „Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen“ steht in Simpsons-Manier auf der Tafel vor ihm.

Wer ist denn Viktor? „Ich glaub, er sitzt da, ich würd’ ihn lieber nicht stören“, antwortet eine als Mime verkleidete Bedienung und lächelt verwegen. Sie hat Vorsorge getroffen. Viktor sitzt hinter einer Gitterwand. Wie im Käfig. Wem solche Skurrilitäten gefallen, kommt hier auf seine Kosten. 

Die „Gebrüder Kalinski“ vom St. Johanner Markt locken Hungrige nach draußen. Auf der Fläche vor dem Hafenbecken haben sie ihren Wagen aufgebaut. Die Currywurst bleibt aber am Markt. Hier setzen sie auf Pulled-Pork-Burger und Pommes-Variationen.

Dann hat man wieder die Wahl: Entweder in den bekannten Biergarten oder auf die Palettenmöbel oder rein in eine der riesigen Holzbauten. In ihrem Bauch hat man den besten Blick auf den Leuchtturm, der immer noch seine Runden dreht.

Und wenn über den Köpfen ein summendes Geschöpf mit roten Strahlern schwirrt, kann man es sich aussuchen: Entweder ist es eine Drohne. Oder es ist das Ufo, das auf dem Club-Plakat in Weltuntergangsszenario-Manier mitten ins Silodom fliegt. Dann stellt sich aber auch die Frage, wo King Kong ist…

#insidestories #turn #styling #zöpfe #sektorheimat

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Mit Verwendung von SZ-Material.

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