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Die tierische Flucht von Hängebauchschwein Rosa

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/Beeki (CC0-Lizenz)

Die Geschichte geht so: Der Revierförster wurde von einem ehemaligen Polizeibeamten, der heute gelegentlich als Jäger unterwegs ist, kontaktiert. Dieser hatte im Ruhbachtal zwei Spaziergänger angetroffen, die beim Wandern von einem Hängebauchschwein begleitet wurden. 

Kurzerhand sicherte der Jäger das Minischwein mit einem Strick und wartete, bis Förster Lesch vor Ort war. Die beiden Männer hoben das Hängebauchschwein dann in die Hundebox des Saarforst-Dienstwagens - und setzten sich mit der Polizeiinspektion Sulzbach in Verbindung. Die Beamten wussten zu diesem Zeitpunkt bereits von einem entlaufenen Hängebauchschwein.

Kurz darauf meldete sich die Polizeiinspektion St. Ingbert und lüftete alle weiteren Geheimnisse. Ihren Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei dem Tier um ein Hängebauchschwein namens Rosa, das vom nahegelegenen Ruhbachtaler Hof ausgebüxt war.

Und so fuhren der Förster und der Ex-Polizist mit Rosa im Gepäck durch den Wald nach Spiesen-Elversberg - und brachten das Schwein nach Hause.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nils Lesch). 

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Timo Holl

Troll-Etikette für Anfänger: 5 Tipps für ein effektiveres Diskutieren

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So schnell kann es gehen. Zeichnung: instagram/griefmaker

Aber was ist das Geheimnis dieser heroischen Siegertypen? Was ist es, das uns gewöhnliche Menschen von dieser hochentwickelten Spezies unterscheidet? Nach umfassender und methodisch seriöser Recherche, haben wir die Argumentationsstruktur des Trolles analysiert und exklusiv für euch das Geheimnis der Trolle in fünf hochwertigen Tipps zusammengefasst!

Tipp 1: Meidet eine konstruktive Streitkultur

Löst euch los von dem Gedanken, dass es bei Diskussionen um einen sachlichen Austausch von Argumenten geht. Konzentriert euch vielmehr auf die Defizite eures Streitpartners. Besonders Fehler in Orthographie und Interpunktion gilt es zu jeder möglichen Gelegenheit zu rügen. Sollte einmal der unglückliche Fall auftreten, dass es weder an der Rechtschreibung noch an der Zeichensetzung eures Kontrahenten etwas auszusetzen gibt, so fingiert eurem Gegenüber einfach mangelnden Charakter.

Tipp 2: Beherrscht die rhetorischen Stilmittel des World Wide Web

Es kommt in den meisten Fällen nicht darauf an, was man schreibt, sondern wie man es schreibt. Ihr solltet euch daher unbedingt die stilistischen Fähigkeiten eines Internet-Trolls aneignen. Da jeder Internet-Troll unzählige rhetorische Feinheiten in unvergleichlicher Präzision beherrscht, würde eine umfassende Darstellung der in Fachkreisen so genannten „feinen Klinge des Trolles“ den Rahmen unseres Ratgebers sprengen.

Wir beschränken uns daher auf die beiden bedeutendsten und effektivsten Stilmittel zur Hervorhebung der Wichtigkeit eines Arguments: Die Großschreibung von Wörtern sowie eine möglichst inflationäre Verwendung von Ausrufezeichen.

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Hier haben wir ein Beispiel für Tipp 2.

Tipp 3: Hört dem Gegenüber nicht zu

Ihr solltet die Beiträge von anderen niemals (NIEMALS!) richtig lesen. Das birgt nämlich die große Gefahr, dass ihr mit links-grün-versifftem Gutmenschenkram infiziert werdet.

Tipp 4: Quantität vor Qualität

Ihr müsst unbedingt darauf achten, mehr und vor allem öfter als euer Widersacher zu schreiben. Meidet daher unbedingt den Kontakt zu Zeitfressern wie einer festen Arbeit, einem regelmäßigen Hobby oder sonstigen zwischenmenschlichen Kontakten. Dies hindert euch nur daran, das „letzte Wort“ zu haben, was für den Ausgang eines Meinungsstreites bekanntlich von elementarer Bedeutung ist.

Tipp 5: Führt ein mieses Leben

Trollen ist um einiges leichter, wenn man auf irgendetwas wütend ist. Gestaltet euer reales Leben deshalb so bedauernswert wie nur möglich. Insofern gilt die alte Bauernregel „Nur wer ein schlechtes Real-Life hat, kann auch ein guter Internet-Troll werden.“ Darum ist ein aktives Handeln gegen das gefährliche Glücklichsein erforderlich.

Sucht euch schnellstmöglich etwas, das ihr hasst und umgibt euch fortan nur noch mit Menschen, welche ihr überhaupt nicht mögt.

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Symbolfoto. Pixabay/PDPics (CC0-Lizenz)

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Badespaß in der Saar - was ist eigentlich erlaubt?

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Risikoreich und verboten: Sprünge von Brücken, an Wehren und Anlegestellen wie auf diesem Symbolbild sind entlang der Saar untersagt. Foto: Bernd Thissen/dpa

Brückenspringen

In der Landeshauptstadt nutzten immer wieder Mutige die Wilhelm-Heinrich-Brücke als Sprungturm, berichtet der Pressesprecher der saarländischen Polizei. Aus Sicherheitsgründen ist das Brückenspringen strikt verboten, betont Elisabeth Richrath vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Saarbrücken ausdrücklich.

Baden / Schwimmen

100 Meter unter- und oberhalb einer Brücke, eines Wehres, einer Hafeneinfahrt sowie an Anlegestellen darf nicht geplantscht werden. Grundsätzlich müssen Freizeitsportler darauf achten, dass sie durch ihre Aktivität die Schifffahrt nicht behindern.

Darüber hinaus sei die Saar nicht als Badegewässer deklariert. Das bedeutet: Wer sich dennoch in die Fluten stürzt, tue dies auf eigene Gefahr. Aufsichten gibt es an der Saar keine.

Warum ist die Saar kein Badegewässer?

Sie erfüllt bestimmte Hygiene-Richtlinien der EU nicht. Denn der Fluss diene "als natürlicher Vorfluter für das in Kläranlagen gereinigte Abwasser", sagt Elisabeth Richrath.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Kaum zu glauben: Diese Eissorten gibt es wirklich

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz).

1. "Ayran-Gurke-Minze"

Klingt nicht nur gut, sondern schmeckt auch gut. Die Redaktion kann das bestätigen.

Wow-Faktor: 6/10

Dieses Eis gibt es hier: Henry's Eismanufaktur (Saarbrücken)

2. "Karamell-Kaffee-Eiscreme mit Marshmallowsauce und gesalzener Karamellsauce"

Auch hier wurde in der Redaktion ausgiebig getestet. Fazit: Top!

Wow-Faktor: 5/10

Dieses Eis gibt es hier: In jedem gut sortierten Supermarkt (z. B. Edeka)!

3. "Leberkäse"

Ja, ihr seht richtig, Leberkäse. Diese Eiskreation gibt's in München, deswegen der Name. Probiert haben wir das Eis nicht. Und ob wir das möchten....eher nein.

Wow-Faktor: 8/10

Dieses Eis gibt es hier: Der verrückte Eismacher (München)

4. "Lachs"

Auch hier sind wir uns eher sicher, die Sorte nicht probieren zu wollen. Aber wer weiß, vielleicht schmeckt's ja gut?

Wow-Faktor: 7/10

Dieses Eis gibt es hier: Giovanni L. (Düsseldorf)

5. "Frische Sch**ße"

Einfach ohne Kommentar.

Wow-Faktor: unangenehm/10

Dieses Eis gibt es hier: Der verrückte Eismacher (München)

6. "Whisky-Schoko mit Laphroaig Whisky"

Ob da nach dem Perso gefragt wird?

Wow-Faktor: 5/10

Dieses Eis gibt es hier: Gelateria Mos Eisley (Berlin)

7. "Butterkaramell Tahitivanille-Popcorn"

Klingt richtig lecker, wir sind dann mal unterwegs nach Berlin.

Wow-Faktor: 6/10

Dieses Eis gibt es hier: Eispatisserie Hokey Pokey (Berlin)

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Der Traum von Freiheit: Fünf Galloway-Rinder auf Tour durch Marpingen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/ptra (CC0-Lizenz)

Die Rinder gehören zu dem landwirtschaftlichen Betrieb, den die Stiftung auf dem Hofgut Imsbach führt. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Rinder wieder einzufangen. "Sie ziehen sich tagsüber ins Dickicht im Wald zurück, sind nachts unterwegs", sagt Marion Puffe von der Naturlandstiftung Saar.

Im Gegensatz zu anderen Rassen seien die Galloways nicht so menschenbezogen. Das sei zum einen ein Schutz für sie, mache es auf der anderen Seite aber auch schwierig, sie einzufangen.

Von Zeugen wüsste die Naturlandstiftung, dass Spaziergänger mit Hunden auf der umzäunten Weide am Hofgut unterwegs gewesen wären und die Rinder aufgeschreckt hätten. "Die Tiere ergreifen immer die Flucht", so Marion Puffe. Daher bestünde auch keine Gefahr für Spaziergänger.

Die Naturlandstiftung Saar hofft, das Hornvieh in den nächsten Tagen einfangen zu können. In der Zwischenzeit bittet Marion Puffe die Bevölkerung um Verständnis. Man tue, was man könne.

Mit Verwendung von SZ-Material (Evelyn Schneider).

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Hat es sich für Bill Cosby bald ausgelacht?

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Bill Cosby auf dem Weg zur Verhandlung. Foto: Matt Rourke/dpa

Cosby wirkt am Montagmorgen gelassen - und nicht wie ein Mann, der sich schuldig fühlt. 60 Frauen haben Cosby sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Strafrechtliche Folgen hatte bislang keiner dieser mutmaßlichen Fälle. Doch um die geht es in dem laufenden Verfahren auch nicht. Sondern um Andrea Constand, der Cosby einschläfernde Tabletten verabreicht und sie sexuell missbraucht haben soll.

Cosby hat sich im Gerichtssaal den Geschworenen zugewandt – sehen kann er sie allerdings nicht. Eigener Aussage nach ist er erblindet.  Bis ins Detail dürfte die Anklage in den nächsten Wochen ausführen, was sich im Januar 2004 in Cosbys Haus abgespielt haben soll.

„Nachdem Andrea diese Tabletten nahm, wurde ihr schwindelig und übel. Er half ihr zur Couch. Während sie das Bewusstsein verlor und wiedererlangte, wurde sie Zeuge, wie ihr Körper für seine sexuelle Befriedigung benutzt wurde.“ Cosbys Verteidiger Brian McMonagle spricht allerdings von einer Tragödie und erinnert daran, dass viele von Constands Aussagen widersprüchlich gewesen seien.

Die erste Zeugenaussage

Als erste sitzt Kelly Johnson im Zeugenstand, die in den 90ern in Los Angeles als Assistentin bei Cosbys Agentur arbeitete. „Ich hatte höchsten Respekt und Bewunderung für ihn, beruhend darauf, was Millionen andere Amerikaner, vor allem Afroamerikaner, über ihn dachten“, sagt die Frau mit Blick auf Cosbys Erfolg. Doch Annäherungsversuche und ständige Anrufe bei ihr seien unangenehm gewesen.

Johnson beschreibt, was auch Constand durchgemacht haben könnte: Eine „große, weiße Pille“ zur „Entspannung“ habe Cosby ihr eines Abends in einem Hotel gegeben. Dann sei der Blackout gekommen. Auf dem Bett im Schlafzimmer sei sie wieder zu sich gekommen: „Mein Kleid war von unten hochgezogen und von oben runtergezogen.“ Bei Johnsons Aussage zeigt Cosby eine ernste, nachdenkliche Miene.

Bekannt wurde Cosby in den 80er- und 90er-Jahren mit der "Bill Cosby Show".

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DRK-Berater in Burbach stirbt nach Messerangriff

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Symbolfoto: dpa

Gegen 10 Uhr kam es am Mittwochmorgen in Saarbrücken-Burbach zu einer tödlichen Messerattacke: Die Polizei geht aktuell davon aus, dass ein 27-jähriger Syrer im DRK Therapie- und Beratungszentrum für Flüchtlinge seinen Berater getötet hat.

Unter dringendem Tatverdacht wurde der Mann in Tatortnähe festgenommen. Laut Polizeiangaben war es im Zuge eines Beratungsgespräches zum Streit zwischen dem 27-Jährigen und dem Berater gekommen. In der Folge griff er den Berater mit einem Messer an.

Das Rote Kreuz betreue die Angehörigen und die Mitarbeiter seeelsorgerisch, das gibt die Pressestelle auf Facebook bekannt.

Ausführliche Berichterstattung folgt.

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Horror-Unfall in Saarbrücken: Das sagen die Gutachter

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Statt anzuhalten, raste der Laster mit dem eingeklemmten Radler davon, schleifte ihn mehrere hundert Meter mit. Foto: BeckerBredel

Die genaue Wahrheit wird wahrscheinlich niemand erfahren. Seit dem Beginn des Verfahrens schweigt der Angeklagte. Vor dem Saarbrücker Landgericht versuchten gestern mehrere Gutachter Licht ins Dunkel zu bringen. Das gelang nur zum Teil.

Es ging vor allem um Zahlen, um Tacho- sowie GPS-Daten - und wie sich diese mit Aufprallspuren decken. Doch die Rekonstruktion des Falls war nicht einfach. Ein Verkehrssachverständiger schätzte die Geschwindigkeit des Lkws beim Aufprall zwischen 30 und 40 Kilometern pro Stunde. Sein Kollege hingegen sah einen viel größeren Spielraum zwischen 23 und 55 Kilometern pro Stunde.

Ob der Fahrer Ionel H. gebremst hat, weil er den Radler auf seiner rechten Seite oder viel mehr Autos links wahrgenommen hatte? „Das lässt sich nicht sagen.“ Auch der Rechtsmediziner konnte sich nicht zu 100 Prozent festlegen, ob die tödlichen Schädelverletzungen durch den Aufprall oder erst durch das über 350 Meter lange Mitschleifen des Opfers verursacht wurden.

Eindeutig hingegen war die Aussage der Psychiaterin. Fast zwei Stunden nach dem Unfall hatte der Fahrer immer noch eine Blutalkoholkonzentration von 2,45 Promille: „Wenn der Körper einen solchen Wert an Alkohol zulässt, liegt eine Alkoholabhängigkeit vor.“

Hat der 26-Jährige den Radler an der Kreuzung gesehen oder nicht? Nein, meinte der Oberstaatsanwalt: „Ich gehe davon aus, dass der Angeklagte den Fahrradfahrer nicht gesehen und, dass er deshalb nicht mit bedingtem Vorsatz getötet hat.“ Somit müsste er wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden.

Seine Wahrnehmungsfähigkeit sei durch den Alkohol zwar eingeschränkt gewesen, dennoch habe Ionel H. eine „besondere Rücksichtslosigkeit gezeigt, in dem er sich alkoholisiert ans Steuer gesetzt hat, obwohl es nicht nötig war, obwohl er an diesem Tag keinen Auftrag hatte“, schloss der Oberstaatsanwalt sein Plädoyer ab und forderte eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten. Das Urteil in dem Prozess wird Ende der Woche erwartet.

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Das weiße Fahrrad in der Saarbrücker Arndtstraße erinnert an den Tod des 28-Jährigen. Foto: Fabian Bosse

Mit Verwendung von SZ-Material (Hélène Maillasson). 

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Die Saarländer essen schlechter - und rauchen mehr

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz)

Viele Saarländer achten weniger auf ihre Gesundheit als noch vor zehn Jahren. Das legt eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nahe. Demnach ernähren sich nur noch 81 Prozent der Saarländer gesund (2008 waren es 88 Prozent). Der Bundesschnitt liegt bei 84 Prozent.

Vollkorn-Produkte werden im Saarland beispielsweise seltener gegessen als in anderen Bundesländern. Dafür ist der Anteil derer, die täglich Süßes naschen, mit 27 Prozent im Saarland und in Rheinland-Pfalz (sie wurden gemeinsam erfasst) deutschlandweit am höchsten.

"Im Saarland gibt es eine Süß- und Feierkultur", sagte der Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes, Manfred Saar, den Kollegen der SZ. Auch habe eine kalorienreiche Ernährung Tradition. "Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel. Und das Fleisch kann gar nicht fett genug sein."

Zahl der Raucher steigt stark an

Wie in keiner anderen Region stieg im Saarland und in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahrzehnt die Zahl der Raucher. Sie kletterte den Angaben zufolge um zehn Prozentpunkte auf 32 Prozent. Gut jeder fünfte Saarländer gab an, "dauerhaft" zu rauchen, weitere elf Prozent qualmen "gelegentlich".

Apotheker-Chef Saar sieht trotz der schlechten Ergebnisse dennoch kein saarlandspezifisches Problem: "Die Anti-Rauch-Kampagnen wirken immer nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann lässt das Bewusstsein nach", erklärte er.

Das sind die positiven Entwicklungen

Gute Nachrichten für das Saarland gibt es der Studie zufolge beim Thema Alkohol. Während bundesweit zehn Prozent angaben, täglich oder fast täglich Alkohol zu trinken, waren es im Saarland acht Prozent.

Auch in Sachen Bewegung können die Saarländer Schritt halten: Rund ein Viertel treibt täglich oder fast täglich mindestens eine halbe Stunde Sport. Am aktivsten sind die Menschen in Hamburg.

Mit Verwendung von SZ-Material (Fatima Abbas).

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Brandstiftung? Polizei ermittelt nach Feuer in Autohaus in Heiligenwald

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Die Feuerwehr während der Löscharbeiten. Foto: Becker & Bredel

Auf dem Firmengelände eines Toyota-Händlers in der Heiligenwalder Itzenplitzstraße ist ein Feuer ausgebrochen. Das meldet die Pressetelle der Polizei in Saarbrücken.

Laut Pressesprecher Himbert war ein Auto, das in oder neben der Lackierhalle abgestellt war, in Flammen aufgegangen. Zwei weitere Fahrzeuge fingen daraufhin Feuer, das dann auf die gesamte Halle übergriff.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, ebenso die Schadenshöhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange.

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Fahrzeuge wurden zum Teil stark beschädigt. Foto: Becker & Bredel

Ausführliche Berichterstattung folgt.

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Das geht beim „Sektor Heimat“ am Saarbrücker Osthafen

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Symbolfoto. Bild: Pixabay/erkanyavas (CC0-Liezenz)

Den alten Industriebau „Rhenania“ links vom Silodom haben die Musiker erobert. Während der insgesamt sieben Konzerte erfrischt das Team vom „Atelier Bizarre“ Besucher. 

Links neben dem Eingang stehen Schulbänke. Auf einer sitzt ein schwarzhaariger Junge. Sein Kopf ist gesenkt. Die Sportsocken bis in die Kniekehlen hochgezogen. Seine Kleidung: schwarz. „Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen. Ich darf nicht mit Viktor spielen“ steht in Simpsons-Manier auf der Tafel vor ihm.

Wer ist denn Viktor? „Ich glaub, er sitzt da, ich würd’ ihn lieber nicht stören“, antwortet eine als Mime verkleidete Bedienung und lächelt verwegen. Sie hat Vorsorge getroffen. Viktor sitzt hinter einer Gitterwand. Wie im Käfig. Wem solche Skurrilitäten gefallen, kommt hier auf seine Kosten. 

Die „Gebrüder Kalinski“ vom St. Johanner Markt locken Hungrige nach draußen. Auf der Fläche vor dem Hafenbecken haben sie ihren Wagen aufgebaut. Die Currywurst bleibt aber am Markt. Hier setzen sie auf Pulled-Pork-Burger und Pommes-Variationen.

Dann hat man wieder die Wahl: Entweder in den bekannten Biergarten oder auf die Palettenmöbel oder rein in eine der riesigen Holzbauten. In ihrem Bauch hat man den besten Blick auf den Leuchtturm, der immer noch seine Runden dreht.

Und wenn über den Köpfen ein summendes Geschöpf mit roten Strahlern schwirrt, kann man es sich aussuchen: Entweder ist es eine Drohne. Oder es ist das Ufo, das auf dem Club-Plakat in Weltuntergangsszenario-Manier mitten ins Silodom fliegt. Dann stellt sich aber auch die Frage, wo King Kong ist…

#insidestories #turn #styling #zöpfe #sektorheimat

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Mit Verwendung von SZ-Material.

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