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Kippt der große Mercedes-Stern in Saarbrücken?

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Ganz schön schief. Foto: hgn

Notruf bei der Saarbrücker Feuerwehr und Polizei zur Mittagszeit: Passanten meldeten den drohenden Absturz des großen Mercedes-Sterns auf dem Saar-Center.

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion St. Johann berichtet, rückten Kollegen umgehend zum vermeintlichen Unglücksort aus. Und tatsächlich: Der Stern erweckte den Eindruck, aus unerklärlichen Gründen mächtig in Schieflage geraten zu sein.

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Deutlich zu sehen: Die Schieflage des Werbesymbols. Foto: hgn

Nach Rücksprache mit dem Hausmeister dann die Entwarnung: Techniker seien damit beschäftigt, die Anlage in luftiger Höhe zu warten. Darum neigten sie den Stern, um an die Apparatur zu gelangen.

Von unten waren die Arbeiter nicht zu sehen. Viele Menschen zückten ihre Handykameras, um das für sie ungewöhnliche Schauspiel festzuhalten.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Transfomers, die Fünfte - ab heute im Kino

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Ab heute in den Kinos. Foto: Paramount Pictures/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Transfomers: The Last Knight
All good things must come to an end? Der letzte Teil der Transformers-Reihe läuft ab heute in den Kinos. Sehenswert? Für Action-Fans ein Muss. Alle anderen verpassen nichts.

Du neben mir
Stellt euch das Gegenteil von Transformers vor, dann landet ihr bei "Du neben mir". Hier wird eine tragische Liebesgeschichte erzählt.

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Johann König kommt mit seiner Show am 26. März in die Neue Gebläsehalle nach Neunkirchen - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach das unten stehende Formular ausfüllen. Die Verlosung läuft bis zum 14. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 14.03.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Das Burger-Festival, das es nicht gibt - Mysteriöse Firma kündigt Phantom-Fest an

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Burger sind beliebt. Aber nicht jeder, der mit Burgern wirbt, will auch welche verkaufen. Foto: dpa FOTO: Daniel Karmann / picture alliance / dpa

Die Ankündigung ist in jeder Hinsicht vollmundig: „Seid dabei, wenn die besten Burger-Griller der Stadt ihre Meisterwerke präsentieren“, fordert eine „Street Food Crew“ die Freunde gebratenen Fleisches auf. Und macht den Saarländern die große Party besonders  schmackhaft: „Das erste Ziel unserer Deutschland-Tour ist Saarbrücken.“ In diesem Sommer sollte das große Burger-Fest in der Bahnhofstraße gefeiert werden.


 Dort, wo sie angekündigt wurde, auf der Internetplattform Facebook nämlich, ist es aber von einem Moment auf den nächsten verschoben worden. Von 28. Juni bis 1. Juli 2018 soll es nun stattfinden, das 1. Saarbrücker Burger-Festival. Am Werbetext haben die Veranstalter nichts verändert. Wobei: Ob es sich überhaupt um Veranstalter handelt, ist nicht klar. Die Saarbrücker Stadtverwaltung weiß weder etwas von einem Burgerfest in diesem, noch einem im nächsten Sommer. Und sie müsste es wissen, denn Veranstaltungen dieser Größenordnung müssen genehmigt werden. „Uns ist von diesen Veranstaltungen nichts bekannt. Und wir hätten sie zu diesem Zeitpunkt wegen der Sanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße dort auch nicht genehmigen können“, sagt Stadtpressesprecher Thomas Blug.


Hat sich da also jemand einen Spaß gemacht. Wohl nicht. Ähnliche Phantomveranstaltungen werden für Düsseldorf, Münster, Bielefeld, Karlsruhe, Wien und Bremen beworben. Wie für Saarbrücken wird ein „1. Burger Festival“ angekündigt. Wie in Saarbrücken weiß vor Ort niemand etwas über eine solche große Veranstaltung.
Diejenigen, die diese sogenannte Fake-Veranstaltungen auf Facebook bewerben, haben ganz offensichtlich anderes im Sinn, als Burger zu verkaufen. Es geht wohl darum, dass die Facebooknutzer auf der Werbeseite anklicken, dass sie an der Veranstaltung teilnehmen. Sie geben damit dem, der die Veranstaltung bewirbt, über ihre auf Facebook hinterlegten Daten etwas über sich preis - unter anderem, dass sie an solchen Veranstaltungen, wenn sie denn real stattfinden würden, interessiert sind.


Journalisten der Zeitung „Der Westen“, die wegen einer Fake-Veranstalung in Esssen recherchiert haben, vermuten, dass man die Leute mit einem Burger-Festival auf eine Werbeseite lockt, um sie dann später mit Reklame  für ganz andere Produkte zu bombardieren. Ihre Teilnahme am Saarbrücker Burger-Festival haben zurzeit 3641 Menschen zugesagt. Weitere 18 478 haben sich „interessiert“ gezeigt. Ob der Betreiber der Werbeseiten, der sich „Street Food Crew“ nennt, Geld mit den Daten dieser Menschen macht oder ob da getestet werden soll, ob und wo solche Veranstaltungen ankommen, bleibt unklar. Die „Street Food Crew“, hinter der laut Impressum von deren Facebookseite ein Mann in Augsburg steht,  der dort aber nicht zu finden ist, ist für Fragen nämlich nicht erreichbar. Auf eine Anfrage hin gab es gestern lediglich Folgendes: „Vielen Dank für deine Nachricht. Wir versuchen so gut und so schnell wie möglich zu antworten.“ Das war es dann.

 

Mit Verwendung von SZ-Material (Autor: Martin Rolshausen)

 

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Das Saarland schwitzt: So kommen Mensch und Tier mit der Hitze klar

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Hammerhart: Jan Küntzer (oben) und sein Kollege Igar Wotchel erneuern unter der prallen Sonne den Gehweg am Saarbrücker Schillerplatz. Foto: Thomas Reinhardt

Wagentür auf. 37,5 Grad. Klimaanlage an. Puh. Der Schweiß läuft, die Kleider kleben. Der Kopf brutzelt in der Sonne wie das Steak in der Pfanne. Oder: wie das Lammkarree von Eric Dauphin. Nassgeschwitzt feilt der Koch aus St. Ingbert an der zugehörigen Pilzsoße. Steak mit Pommes wäre heute womöglich zu deftig. Leichte Kost ist gefragt. Vielleicht Fisch oder Salat? Ja, steht dieser Tage öfter auf dem Speiseplan.

Dauphin hantiert in der Restaurantküche der Alten Brauerei in St. Ingbert zwischen dampfenden Töpfen. Händewaschen? „Ein permanenter Reflex.“ Aber es gibt auch andere Auswege: „Wenn es mir zu heiß wird, gehe ich kurz in den Kühlraum.“ Und tatsächlich: Dort wo unter anderem Paprika und Milch lagern, beträgt der Temperaturunterschied zur Küche zwischen zehn und zwanzig Grad.

Doch nicht nur auf die Paprika ist der Koch heute neidisch: Auch die Gäste sitzen gemütlich kühl im rustikalen Speisesaal. Nur auf der Terrasse sei es, so Frau Isabelle, zeitweise „kaum auszuhalten“. Durstlöschen mit Wasser oder Wein? „Nur Wasser“, versichert sie. Die Oma habe stets gesagt, man solle das Andere den Männern überlassen. Doch der 54-Jährige steigt bei gutem Wetter lieber nüchtern aufs Rad. Die Hitze nimmt er gelassen: „Wenn’s warm ist, ist es eben warm.“

Auch die Tiere im Neunkircher Zoo scheinen mit den Temperaturen gut zurecht zu kommen. Vielleicht liegt es ja an der kalten Dusche? Es ist 13.20 Uhr. Kaum ein Besucher. Die Sonne knallt ins Gehege. Elefantin Kirsty braucht jetzt Abkühlung. „Elefantenbademeister“ Dirk Backes ist mit einem Eimer voller Äpfel, Karotten und Brot zur Stelle. Ohne Köder geht es nicht. Lässt sie sich noch einmal auf den Dampfstrahler ein? Mit Vergnügen. Könnte an der Hitze liegen. Nur eins würde sie nie tun: Gemeinsam mit Elefantendame Rani duschen. „Dafür verstehen die beiden sich zu schlecht“, sagt Zoo-Sprecher Christian Andres. Da sind die Erdmännchen deutlich entspannter. Sie suhlen sich im Sand oder liegen faul neben ihrer Höhle. Ja, was soll man denn auch sonst machen? Baden? Das tun jedenfalls die Schneeleoparden und Braunbären im eigenen Pool.

Doch nicht nur die Tiere zieht es bei über 30 Grad ins Wasser. Karoline Drescher und Samuel Iacopetta planschen in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Kirkeler Naturfreibad. Normalerweise geht das Paar gerne mal mit Freunden an den Bostalsee. Aber: „Hier ist es für uns sehr günstig und die Leute sind sehr angenehm“, sagt die 21-jährige Karoline. Das freie W-Lan ist da eher zweitrangig: „Ich hab hier nie mein Handy dabei.“ Ihr Freund Samuel nickt und schwärmt: „Es ist wie in Italien.“

Mittelmeerbräune, die hat auch der verantwortliche Bademeister Udo Schwartz. Seit 27 Jahren verfolgt er das Badegeschehen in Kirkel, seit zwei, drei Tagen ist wieder einiges los. „Man merkt schon den Anstieg“, sagt er und erzählt, dass heute erstmals jemand angerufen habe und gefragt habe: „Habt ihr noch Platz?“ Keine unberechtigte Frage. Am Mittwochmittag liegen schon etliche Badegäste mit Büchlein unterm Baum, mit Kind im Schwimmbecken. 10 000 Quadratmeter, die im Sommer schnell gefüllt sind. Obwohl hier laut Schwartz Anfang der 90er Jahre deutlich mehr Betrieb war. „Bis zu 5000 Leute waren es. Wenn es jetzt so 3500 sind, ist das schon viel.“ Einen Vorteil hat der Rückgang: mehr unbelegte Schattenplätze.

Von so etwas wie Schatten können Jan Küntzer und seine Arbeitskollegen nur träumen. Am Saarbrücker Schillerplatz erneuern sie am Mittag den Gehweg. Hammer, Schaufel, Beton. Die Sonne arbeitet mit, die Köpfe sind knallrot. Was ist an der Hitze das Schlimmste? „Die Hitze“, sagt Küntzer und lacht. Die Schicht der Bauarbeiter beginnt morgens um halb 7, endet am Nachmittag um 16. 30 Uhr. „Da freut man sich nur noch auf das Feierabendbier.“ Die anderen nicken. Immerhin hat es die Fünf-Mann-Truppe an diesem Freitag hinter sich. Dann wird mit Sicherheit Extrabier bestellt.

So ein Erfrischungsgetränk kann auch Fabrizio Da Ros am Nachmittag gut vertragen. Er ist müde. „Hier ist es wie im Backofen“, sagt der Italiener. Das Eiscafé Capri in der Saarbrücker Eisenbahnstraße bringt offensichtlich eine ganze Menge Arbeit mit sich. Um 4 Uhr morgens stehen er und sein Kollege Dario Da Ren auf. Die Sonne ist ihr Erfolgsgarant. Wenn sie sich zeigt, stehen die Menschen Schlange. Vanille-Eis sei nach wie vor der Renner, versichert Da Ren, der schon seit 30 Jahren die Kugeln in die Tüten füllt. Wenn das Wetter so bleibt, muss er sich keine Sorgen um sein Geschäft machen. Und die Kunden, glaubt man seinem Geschäftspartner, auch nicht um die Bikini-Maße: „Eis ist gut für die Figur!“

Mit Verwendung von SZ-Material (F. Abbas/red).

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1 Unfall, 2 Beteiligte, 3 beschädigte Autos und 4 Verletzte

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So stark wurde eines der Autos beschädigt. Foto: Polizeiinspektion St. Wendel

Der 79-jährige Autofahrer war mit seinem Audi gegen neun Uhr in Urweiler unterwegs, als er ungebremst auf einen Citroën auffuhr. Der Citroën wurde durch den Aufprall wiederum auf einen davor geparkten PKW geschoben.

Das Ergebnis: Alle Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Unfallverursacher sowie drei Insassen des zweiten Wagens mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. 

Die beiden am stärksten beschädigten Fahrzeuge konnten nur noch durch den Abschleppdienst geborgen werden.

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde der Verkehr durch die Polizei geregelt.

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Michael Jungmann

Prozess in Saarbrücken: Hatte der Friseur Hassan A. Terrorpläne?

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Seit dem Jahreswechsel sitzt Hassan A., ein Friseur aus Damaskus, in der Justizvollzugsanstalt auf der Saarbrücker Lerchesflur ein. Spezialeinsatzkräfte der Polizei hatten den 38-Jährigen in einer Blitzaktion in seinem Appartement in der Burbacher Bergstraße überwältigt. Der Verdacht: Der Mann, der im Dezember 2014 nach Deutschland kam und als anerkannter Flüchtling im August 2016 von Frankenberg (Eder) ins Saarland wechselte, soll mehrere Sprengstoffanschläge geplant haben. Für die Fahnder war damals Gefahr im Verzug, denn in Kurznachrichten, die unter anderem vom Handy des Syrers verschickt wurden, war von einem Anschlag in der Silvesternacht zu lesen.

Das Saarbrücker Schwurgericht wird diesen spektakulären Fall ab Freitag verhandeln. Bislang sind sechs Prozesstage bis Mitte Juli geplant. Von dem ursprünglichen Tatvorwurf der Terrorismusfinanzierung ist keine Rede mehr. Die Anklage gegen Hassan A. lautet auf versuchten Mord. Konkret soll er sich bereiterklärt haben, einen Mord zu begehen. Im Fall einer Verurteilung erwartet ihn eine lange Haftstrafe.


Hassan A. hat nach dem Stand der Ermittlungen im Dezember 2016 einem Bekannten, mit dem er per Internet in Kontakt kam und von dem er glaubte, dass dieser zum IS (Islamischer Staat) gehöre, angeboten, gegen Kostenerstattung Terroranschläge zu verüben. Acht als Polizeiautos getarnte Fahrzeuge, so sein angebliches Angebot, wollte er mit Gleichgesinnten in München, Dortmund, Essen, Berlin und Stuttgart sowie in Frankreich, den Niederlanden und in Belgien mit Sprengstoff beladen und in Menschenmengen zur Explosion bringen. 180 000 Euro soll der Syrer dafür über einen mutmaßlichen Mittelsmann vom IS zur Finanzierung verlangt haben.


Zur Geldübergabe kam es aber nicht. Der mutmaßliche Kontaktmann war tatsächlich ein erklärter Gegner des IS. Er informierte die deutschen Sicherheitsbehörden. Sein Name soll jetzt auch auf der Zeugenliste für den Prozess stehen.

Der angeklagte Syrer, der von dem Saarbrücker Rechtsanwalt Marius Müller verteidigt wird, hat in seinen Vernehmungen angegeben, er sei in Geldnot gewesen und habe nur den IS um die 180 000 Euro prellen wollen. Das Geld habe er benötigt, um seinem kranken Vater zu helfen. Staatsanwaltschaft und Oberlandesgericht, das Haftbeschwerden verwarf, werteten dies als Schutzbehauptung.

Mit Verwendung von SZ-Material (M. Jungmann/red).

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Polizei beschlagnahmt 82 Cannabispflanzen

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Die Polizei hat zwei Gewächshäuser mit insgesamt 82 Cannabispflanzen in Völklingen-Ludweiler beschlagnahmt.

Laut den Beamten waren die „in voller Blüte stehenden" Gewächse im Garten eines Grundstücks in der Straße Am Bürgermeisteramt untergebracht.

Die Ermittlungen laufen.

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Saar-Abgeordnete gönnen sich mehr Geld

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Symbolfoto.

Bislang bekamen die Abgeordneten 5522 Euro - plus eine allgemeine Unkostenpauschale von 1291 Euro. Nun klettern die Diäten rückwirkend zum 1. Mai um zwei Prozent hoch. Ohne die Unkostenpauschale sind das dann 5632 Euro. Ein weiteres Plus von 2,25 folgt übrigens zum 1. September kommenden Jahres.

Das Plenum beschloss am Mittwoch (21. Juni) entsprechende Änderungen des Beamtenbesoldungsgesetzes und des Abgeordnetengesetzes einstimmig.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Hans sagte, damit werde weiter der „saarländische Weg“ beschritten. Die Anpassungen erfolgten entsprechend der Gehaltserhöhungen des öffentlichen Dienstes des Landes.

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