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K64, L215 zwischen Bechhofen und Sanddorf in beiden Richtungen Baumfällarbeiten, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt (11:11)

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Kippt der große Mercedes-Stern in Saarbrücken?

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Ganz schön schief. Foto: hgn

Notruf bei der Saarbrücker Feuerwehr und Polizei zur Mittagszeit: Passanten meldeten den drohenden Absturz des großen Mercedes-Sterns auf dem Saar-Center.

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion St. Johann berichtet, rückten Kollegen umgehend zum vermeintlichen Unglücksort aus. Und tatsächlich: Der Stern erweckte den Eindruck, aus unerklärlichen Gründen mächtig in Schieflage geraten zu sein.

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Deutlich zu sehen: Die Schieflage des Werbesymbols. Foto: hgn

Nach Rücksprache mit dem Hausmeister dann die Entwarnung: Techniker seien damit beschäftigt, die Anlage in luftiger Höhe zu warten. Darum neigten sie den Stern, um an die Apparatur zu gelangen.

Von unten waren die Arbeiter nicht zu sehen. Viele Menschen zückten ihre Handykameras, um das für sie ungewöhnliche Schauspiel festzuhalten.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Transfomers, die Fünfte - ab heute im Kino

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Ab heute in den Kinos. Foto: Paramount Pictures/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Transfomers: The Last Knight
All good things must come to an end? Der letzte Teil der Transformers-Reihe läuft ab heute in den Kinos. Sehenswert? Für Action-Fans ein Muss. Alle anderen verpassen nichts.

Du neben mir
Stellt euch das Gegenteil von Transformers vor, dann landet ihr bei "Du neben mir". Hier wird eine tragische Liebesgeschichte erzählt.

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Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

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Foto: Jennifer Weyland

1. Besser werden

Gewinnen Sie Kompetenz und persönliche Qualifikation! Wer seinen Meister macht, erweitert seine Fähigkeiten und erwirbt einen wichtigen Vorsprung an Wissen und Können. So sind Handwerksmeisterinnen und –meister für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes bestens gerüstet.

2. Selbstständig machen

Führen Sie Ihren Betrieb in eine sichere Zukunft! Meisterinnen und Meister haben beste Voraussetzungen für eine Firmengründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Sie können individuell entwickelte Produkte und Dienstleistungen anbieten und haben gelernt, einen Betrieb erfolgreich zu führen.

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Foto: Jennifer Weyland

3. Kunden gewinnen

Profitieren Sie vom positiven Image des Meisterbriefes! Er ist und bleibt ein wichtiges Markenzeichen für Qualität, auf das die Kunden vertrauen. Und weil diese wissen, dass sie bei Ihnen als Meisterin oder Meister qualitativ hochwertige Arbeit und professionellen Service erhalten, kommen sie immer wieder gerne auf Sie zu.

4. Existenz sichern

Etablieren Sie sich erfolgreich am Markt! Ob in der Selbstständigkeit oder als Führungskraft fest angestellt – als Meisterin oder Meister Ihres Handwerks lernen Sie, Ihre Zukunft dauerhaft zu sichern. So senken Sie nachhaltig Ihr Insolvenzrisiko und schützen sich vor Arbeitslosigkeit.

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Foto: Jennifer Weyland

5. Karriere machen

Nutzen Sie interessante Aufstiegsmöglichkeiten! Auch als Angestellter können Sie als Meisterin oder Meister eine Führungsposition übernehmen. Mit Ihrem Know-how sind Sie für Ihre Mitarbeiter eine Autorität. Sie tragen Verantwortung und treffen richtungsweisende Entscheidungen.

6. Einkommen verbessern

Steigern Sie den Wert Ihrer Arbeit! Wer besser verdienen möchte, braucht den Meisterbrief. Er steht für qualitativ hochwertige Arbeit, die auch finanziell von Ihren Kunden oder Ihrem Arbeitgeber anerkannt wird. So zahlt sich die Investition in Ihre Ausbildung schnell wieder aus.

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Foto: Jennifer Weyland

7. Nachwuchs ausbilden

Fördern Sie die Entwicklung des Unternehmens! Wer seine Fähigkeiten weitergibt, braucht sich wegen des Fachkräftemangels keine Sorgen zu machen. Denn aus qualifizierten und leistungsfähigen Auszubildenden werden motivierte Mitarbeiter, auf die Sie sich auch beim Ausbau Ihres Unternehmens verlassen können.

8. Anerkennung genießen

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung. Flexibilität, Ausdauer, Motivation – für das alles steht der Meisterbrief. Wer diese herausragende Qualifikation geschafft hat, hat allen Grund, zufrieden mit sich zu sein. Der Meisterbrief ist auch gesellschaftlich hoch angesehen – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

10 gute Gründe, den Meister zu machen

9. Studium beginnen

Mit dem Meistertitel direkt durchstarten! Durch Ihre erworbene Qualifikation steht Ihnen als Meisterin oder Meister bundesweit der Weg an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen offen – und das ganz ohne jede zusätzliche Prüfung.

10. Und Ihr persönlicher Grund

… zählt am meisten. Neben all diesen guten Gründen gibt es sicher noch einen ganz besonderen, den nur Sie kennen: Ihr eigener guter Grund. Und der ist oft die stärkste Motivation auf dem Weg zum Meisterbrief.

Kontakt:

Markus Becker
Tel.: 0681 5809-130
m.becker@hwk-saarland.de
www.smts-saarland.de

www.hwk-saarland.de/wegzummeister

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Das Burger-Festival, das es nicht gibt - Mysteriöse Firma kündigt Phantom-Fest an

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Burger sind beliebt. Aber nicht jeder, der mit Burgern wirbt, will auch welche verkaufen. Foto: dpa FOTO: Daniel Karmann / picture alliance / dpa

Die Ankündigung ist in jeder Hinsicht vollmundig: „Seid dabei, wenn die besten Burger-Griller der Stadt ihre Meisterwerke präsentieren“, fordert eine „Street Food Crew“ die Freunde gebratenen Fleisches auf. Und macht den Saarländern die große Party besonders  schmackhaft: „Das erste Ziel unserer Deutschland-Tour ist Saarbrücken.“ In diesem Sommer sollte das große Burger-Fest in der Bahnhofstraße gefeiert werden.


 Dort, wo sie angekündigt wurde, auf der Internetplattform Facebook nämlich, ist es aber von einem Moment auf den nächsten verschoben worden. Von 28. Juni bis 1. Juli 2018 soll es nun stattfinden, das 1. Saarbrücker Burger-Festival. Am Werbetext haben die Veranstalter nichts verändert. Wobei: Ob es sich überhaupt um Veranstalter handelt, ist nicht klar. Die Saarbrücker Stadtverwaltung weiß weder etwas von einem Burgerfest in diesem, noch einem im nächsten Sommer. Und sie müsste es wissen, denn Veranstaltungen dieser Größenordnung müssen genehmigt werden. „Uns ist von diesen Veranstaltungen nichts bekannt. Und wir hätten sie zu diesem Zeitpunkt wegen der Sanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße dort auch nicht genehmigen können“, sagt Stadtpressesprecher Thomas Blug.


Hat sich da also jemand einen Spaß gemacht. Wohl nicht. Ähnliche Phantomveranstaltungen werden für Düsseldorf, Münster, Bielefeld, Karlsruhe, Wien und Bremen beworben. Wie für Saarbrücken wird ein „1. Burger Festival“ angekündigt. Wie in Saarbrücken weiß vor Ort niemand etwas über eine solche große Veranstaltung.
Diejenigen, die diese sogenannte Fake-Veranstaltungen auf Facebook bewerben, haben ganz offensichtlich anderes im Sinn, als Burger zu verkaufen. Es geht wohl darum, dass die Facebooknutzer auf der Werbeseite anklicken, dass sie an der Veranstaltung teilnehmen. Sie geben damit dem, der die Veranstaltung bewirbt, über ihre auf Facebook hinterlegten Daten etwas über sich preis - unter anderem, dass sie an solchen Veranstaltungen, wenn sie denn real stattfinden würden, interessiert sind.


Journalisten der Zeitung „Der Westen“, die wegen einer Fake-Veranstalung in Esssen recherchiert haben, vermuten, dass man die Leute mit einem Burger-Festival auf eine Werbeseite lockt, um sie dann später mit Reklame  für ganz andere Produkte zu bombardieren. Ihre Teilnahme am Saarbrücker Burger-Festival haben zurzeit 3641 Menschen zugesagt. Weitere 18 478 haben sich „interessiert“ gezeigt. Ob der Betreiber der Werbeseiten, der sich „Street Food Crew“ nennt, Geld mit den Daten dieser Menschen macht oder ob da getestet werden soll, ob und wo solche Veranstaltungen ankommen, bleibt unklar. Die „Street Food Crew“, hinter der laut Impressum von deren Facebookseite ein Mann in Augsburg steht,  der dort aber nicht zu finden ist, ist für Fragen nämlich nicht erreichbar. Auf eine Anfrage hin gab es gestern lediglich Folgendes: „Vielen Dank für deine Nachricht. Wir versuchen so gut und so schnell wie möglich zu antworten.“ Das war es dann.

 

Mit Verwendung von SZ-Material (Autor: Martin Rolshausen)

 

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Das Saarland schwitzt: So kommen Mensch und Tier mit der Hitze klar

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Hammerhart: Jan Küntzer (oben) und sein Kollege Igar Wotchel erneuern unter der prallen Sonne den Gehweg am Saarbrücker Schillerplatz. Foto: Thomas Reinhardt

Wagentür auf. 37,5 Grad. Klimaanlage an. Puh. Der Schweiß läuft, die Kleider kleben. Der Kopf brutzelt in der Sonne wie das Steak in der Pfanne. Oder: wie das Lammkarree von Eric Dauphin. Nassgeschwitzt feilt der Koch aus St. Ingbert an der zugehörigen Pilzsoße. Steak mit Pommes wäre heute womöglich zu deftig. Leichte Kost ist gefragt. Vielleicht Fisch oder Salat? Ja, steht dieser Tage öfter auf dem Speiseplan.

Dauphin hantiert in der Restaurantküche der Alten Brauerei in St. Ingbert zwischen dampfenden Töpfen. Händewaschen? „Ein permanenter Reflex.“ Aber es gibt auch andere Auswege: „Wenn es mir zu heiß wird, gehe ich kurz in den Kühlraum.“ Und tatsächlich: Dort wo unter anderem Paprika und Milch lagern, beträgt der Temperaturunterschied zur Küche zwischen zehn und zwanzig Grad.

Doch nicht nur auf die Paprika ist der Koch heute neidisch: Auch die Gäste sitzen gemütlich kühl im rustikalen Speisesaal. Nur auf der Terrasse sei es, so Frau Isabelle, zeitweise „kaum auszuhalten“. Durstlöschen mit Wasser oder Wein? „Nur Wasser“, versichert sie. Die Oma habe stets gesagt, man solle das Andere den Männern überlassen. Doch der 54-Jährige steigt bei gutem Wetter lieber nüchtern aufs Rad. Die Hitze nimmt er gelassen: „Wenn’s warm ist, ist es eben warm.“

Auch die Tiere im Neunkircher Zoo scheinen mit den Temperaturen gut zurecht zu kommen. Vielleicht liegt es ja an der kalten Dusche? Es ist 13.20 Uhr. Kaum ein Besucher. Die Sonne knallt ins Gehege. Elefantin Kirsty braucht jetzt Abkühlung. „Elefantenbademeister“ Dirk Backes ist mit einem Eimer voller Äpfel, Karotten und Brot zur Stelle. Ohne Köder geht es nicht. Lässt sie sich noch einmal auf den Dampfstrahler ein? Mit Vergnügen. Könnte an der Hitze liegen. Nur eins würde sie nie tun: Gemeinsam mit Elefantendame Rani duschen. „Dafür verstehen die beiden sich zu schlecht“, sagt Zoo-Sprecher Christian Andres. Da sind die Erdmännchen deutlich entspannter. Sie suhlen sich im Sand oder liegen faul neben ihrer Höhle. Ja, was soll man denn auch sonst machen? Baden? Das tun jedenfalls die Schneeleoparden und Braunbären im eigenen Pool.

Doch nicht nur die Tiere zieht es bei über 30 Grad ins Wasser. Karoline Drescher und Samuel Iacopetta planschen in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Kirkeler Naturfreibad. Normalerweise geht das Paar gerne mal mit Freunden an den Bostalsee. Aber: „Hier ist es für uns sehr günstig und die Leute sind sehr angenehm“, sagt die 21-jährige Karoline. Das freie W-Lan ist da eher zweitrangig: „Ich hab hier nie mein Handy dabei.“ Ihr Freund Samuel nickt und schwärmt: „Es ist wie in Italien.“

Mittelmeerbräune, die hat auch der verantwortliche Bademeister Udo Schwartz. Seit 27 Jahren verfolgt er das Badegeschehen in Kirkel, seit zwei, drei Tagen ist wieder einiges los. „Man merkt schon den Anstieg“, sagt er und erzählt, dass heute erstmals jemand angerufen habe und gefragt habe: „Habt ihr noch Platz?“ Keine unberechtigte Frage. Am Mittwochmittag liegen schon etliche Badegäste mit Büchlein unterm Baum, mit Kind im Schwimmbecken. 10 000 Quadratmeter, die im Sommer schnell gefüllt sind. Obwohl hier laut Schwartz Anfang der 90er Jahre deutlich mehr Betrieb war. „Bis zu 5000 Leute waren es. Wenn es jetzt so 3500 sind, ist das schon viel.“ Einen Vorteil hat der Rückgang: mehr unbelegte Schattenplätze.

Von so etwas wie Schatten können Jan Küntzer und seine Arbeitskollegen nur träumen. Am Saarbrücker Schillerplatz erneuern sie am Mittag den Gehweg. Hammer, Schaufel, Beton. Die Sonne arbeitet mit, die Köpfe sind knallrot. Was ist an der Hitze das Schlimmste? „Die Hitze“, sagt Küntzer und lacht. Die Schicht der Bauarbeiter beginnt morgens um halb 7, endet am Nachmittag um 16. 30 Uhr. „Da freut man sich nur noch auf das Feierabendbier.“ Die anderen nicken. Immerhin hat es die Fünf-Mann-Truppe an diesem Freitag hinter sich. Dann wird mit Sicherheit Extrabier bestellt.

So ein Erfrischungsgetränk kann auch Fabrizio Da Ros am Nachmittag gut vertragen. Er ist müde. „Hier ist es wie im Backofen“, sagt der Italiener. Das Eiscafé Capri in der Saarbrücker Eisenbahnstraße bringt offensichtlich eine ganze Menge Arbeit mit sich. Um 4 Uhr morgens stehen er und sein Kollege Dario Da Ren auf. Die Sonne ist ihr Erfolgsgarant. Wenn sie sich zeigt, stehen die Menschen Schlange. Vanille-Eis sei nach wie vor der Renner, versichert Da Ren, der schon seit 30 Jahren die Kugeln in die Tüten füllt. Wenn das Wetter so bleibt, muss er sich keine Sorgen um sein Geschäft machen. Und die Kunden, glaubt man seinem Geschäftspartner, auch nicht um die Bikini-Maße: „Eis ist gut für die Figur!“

Mit Verwendung von SZ-Material (F. Abbas/red).

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1 Unfall, 2 Beteiligte, 3 beschädigte Autos und 4 Verletzte

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So stark wurde eines der Autos beschädigt. Foto: Polizeiinspektion St. Wendel

Der 79-jährige Autofahrer war mit seinem Audi gegen neun Uhr in Urweiler unterwegs, als er ungebremst auf einen Citroën auffuhr. Der Citroën wurde durch den Aufprall wiederum auf einen davor geparkten PKW geschoben.

Das Ergebnis: Alle Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Unfallverursacher sowie drei Insassen des zweiten Wagens mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. 

Die beiden am stärksten beschädigten Fahrzeuge konnten nur noch durch den Abschleppdienst geborgen werden.

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde der Verkehr durch die Polizei geregelt.

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Michael Jungmann

Prozess in Saarbrücken: Hatte der Friseur Hassan A. Terrorpläne?

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Seit dem Jahreswechsel sitzt Hassan A., ein Friseur aus Damaskus, in der Justizvollzugsanstalt auf der Saarbrücker Lerchesflur ein. Spezialeinsatzkräfte der Polizei hatten den 38-Jährigen in einer Blitzaktion in seinem Appartement in der Burbacher Bergstraße überwältigt. Der Verdacht: Der Mann, der im Dezember 2014 nach Deutschland kam und als anerkannter Flüchtling im August 2016 von Frankenberg (Eder) ins Saarland wechselte, soll mehrere Sprengstoffanschläge geplant haben. Für die Fahnder war damals Gefahr im Verzug, denn in Kurznachrichten, die unter anderem vom Handy des Syrers verschickt wurden, war von einem Anschlag in der Silvesternacht zu lesen.

Das Saarbrücker Schwurgericht wird diesen spektakulären Fall ab Freitag verhandeln. Bislang sind sechs Prozesstage bis Mitte Juli geplant. Von dem ursprünglichen Tatvorwurf der Terrorismusfinanzierung ist keine Rede mehr. Die Anklage gegen Hassan A. lautet auf versuchten Mord. Konkret soll er sich bereiterklärt haben, einen Mord zu begehen. Im Fall einer Verurteilung erwartet ihn eine lange Haftstrafe.


Hassan A. hat nach dem Stand der Ermittlungen im Dezember 2016 einem Bekannten, mit dem er per Internet in Kontakt kam und von dem er glaubte, dass dieser zum IS (Islamischer Staat) gehöre, angeboten, gegen Kostenerstattung Terroranschläge zu verüben. Acht als Polizeiautos getarnte Fahrzeuge, so sein angebliches Angebot, wollte er mit Gleichgesinnten in München, Dortmund, Essen, Berlin und Stuttgart sowie in Frankreich, den Niederlanden und in Belgien mit Sprengstoff beladen und in Menschenmengen zur Explosion bringen. 180 000 Euro soll der Syrer dafür über einen mutmaßlichen Mittelsmann vom IS zur Finanzierung verlangt haben.


Zur Geldübergabe kam es aber nicht. Der mutmaßliche Kontaktmann war tatsächlich ein erklärter Gegner des IS. Er informierte die deutschen Sicherheitsbehörden. Sein Name soll jetzt auch auf der Zeugenliste für den Prozess stehen.

Der angeklagte Syrer, der von dem Saarbrücker Rechtsanwalt Marius Müller verteidigt wird, hat in seinen Vernehmungen angegeben, er sei in Geldnot gewesen und habe nur den IS um die 180 000 Euro prellen wollen. Das Geld habe er benötigt, um seinem kranken Vater zu helfen. Staatsanwaltschaft und Oberlandesgericht, das Haftbeschwerden verwarf, werteten dies als Schutzbehauptung.

Mit Verwendung von SZ-Material (M. Jungmann/red).

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Polizei beschlagnahmt 82 Cannabispflanzen

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Die Polizei hat zwei Gewächshäuser mit insgesamt 82 Cannabispflanzen in Völklingen-Ludweiler beschlagnahmt.

Laut den Beamten waren die „in voller Blüte stehenden" Gewächse im Garten eines Grundstücks in der Straße Am Bürgermeisteramt untergebracht.

Die Ermittlungen laufen.

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Saar-Abgeordnete gönnen sich mehr Geld

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Symbolfoto.

Bislang bekamen die Abgeordneten 5522 Euro - plus eine allgemeine Unkostenpauschale von 1291 Euro. Nun klettern die Diäten rückwirkend zum 1. Mai um zwei Prozent hoch. Ohne die Unkostenpauschale sind das dann 5632 Euro. Ein weiteres Plus von 2,25 folgt übrigens zum 1. September kommenden Jahres.

Das Plenum beschloss am Mittwoch (21. Juni) entsprechende Änderungen des Beamtenbesoldungsgesetzes und des Abgeordnetengesetzes einstimmig.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Hans sagte, damit werde weiter der „saarländische Weg“ beschritten. Die Anpassungen erfolgten entsprechend der Gehaltserhöhungen des öffentlichen Dienstes des Landes.

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