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A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken in Höhe Rohrbach Gefahr durch defekten LKW, fahren Sie bitte besonders vorsichtig, gefährliche Situation in der Einfahrt Lkw am Ende des Beschleunigungsstreifens der Auffahrt (15:42)

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Nach brutalem Raubüberfall: Zweiter Täter stellt sich 5 Jahre später

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Das ist damals passiert
Zwei Männer sind am 29. Oktober 2012 maskiert und mit Pistolen sowie Messern bewaffnet in das Haus eines Ehepaares im Homburger Stadtteil Wörschweiler eingebrochen.

Sie haben die 73 Jahre alte Frau, ihren Ehemann und auch den achtjährigen Enkel brutal überwältigt und gefesselt. Die 73-Jährige erlitt dabei erhebliche Verletzungen. Die Täter erbeuteten hochwertigen Schmuck und wertvolle Uhren im Wert von 200 000 Euro. Mit dem Auto des Ehepaares flüchteten sie dann.

Einer der beiden Täter, ein 34-jähriger Deutschrusse, war im Mai 2016 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der zweite Täter, ein 31-jähriger Neunkircher, hat sich nun wohl selbst gestellt. Ein DNA-Abgleich bestätigte laut Polizei sein Geständnis.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Große Autobahnbaustellen in den Ferien auf der A 6 und der A 620

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Symbolfoto: Oliver Berg/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Am Freitag, 14. Juli, beginnt die Erneuerung des Fahrbahnbelages der A 6 und der A 620 zwischen den Anschlussstellen (AS) Fechingen (4) und Bismarckbrücke (18) Richtung Saarlouis. Die Richtungsfahrbahn Mannheim wird folgen.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) fasst zusammen, was auf die Fahrer zukommt. Und er betont vorneweg, wegen der Arbeits- und Verkehrssicherheit sei jeweils eine Vollsperrung nötig, da die Fahrbahn für eine halbseitige Sperrung zu schmal ist. Die Strecke ist in Abschnitte gegliedert, auf denen die Arbeiter in den Ferien und jeweils an einem Wochenende von Freitag, 20 Uhr, bis zum darauffolgenden Montagmorgen, 5 Uhr, im Einsatz sind.

Der erste Bauabschnitt
Dieser umfasst die Arbeiten zwischen der A 6, AS Fechingen (4), und der A 620, AS Güdingen (21), Richtung Saarlouis. Dazu wird die Richtungsfahrbahn bereits ab der A 6, und zwar ab der AS St. Ingbert-West (5), gesperrt. Die Umleitung führt auf der L 126 und der L 119, der ehemaligen B 40, Richtung Saarbrücken bis zur Ostspange und an der AS St. Arnual wieder auf die Autobahn 620.

Die Sperrung betrifft die Auffahrt Fechingen und die Ausfahrt Güdingen Richtung Saarlouis. Daher muss der Verkehr auf der A 620 in Richtung Frankreich zur AS Malstatter Brücke (14) und von dort durch das Deutschmühlental zur A 6 an die AS SB-Goldene Bremm (2) geführt werden. Die Gegenrichtung ist umgekehrt ausgeschildert. Die Auffahrt zur A 620 an der AS SB-Güdingen in Richtung Saarlouis bleibt im ersten Bauabschnitt erreichbar. Er dauert von Freitag, 14. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 17. Juli, 5 Uhr.

Der zweite Bauabschnitt
Im zweiten Bauabschnitt wird die Richtungsfahrbahn Saarlouis der A 620 ab der AS Güdingen bis zur AS St. Arnual gesperrt. Die Umleitung führt ab der AS Güdingen auf der B 51 Richtung Saarbrücken bis zur Ostspange und von dort zur A 620, Auffahrt St. Arnual in Richtung Saarlouis. Von der Sperrung sind auch die Auffahrten SB-Güdingen und SB-Unner sowie die Ausfahrt SB-St. Arnual betroffen.

Der Verkehr auf der B 406 aus Richtung Frankreich wird über die Saargemünder Straße in St. Arnual bis zur AS SB-Bismarckbrücke geführt. Ab der AS SB-St. Arnual bis zur AS SB-Bismarckbrücke wird im weiteren Verlauf nur noch die Überholspur unter halbseitiger Sperrung instand gesetzt, so dass an der AS SB-St. Arnual die Auffahrt zur A 620 möglich ist.

Der zweite Bauabschnitt dauert von Freitag, 21. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 24. Juli, 5 Uhr. Der LfS rechnet trotz der Ferien und der Arbeit an den verkehrsärmeren Wochenenden mit Störungen.

Der dritte Bauabschnitt
In einem dritten und vierten Bauabschnitt, voraussichtlich vom 28. bis 31. Juli und vom 11. bis zum 14. August, wird auf dem gleichen Streckenabschnitt die Richtungsfahrbahn Mannheim saniert. Das Saar-Spektakel-Wochenende, wenn Zehntausende in die Stadt strömen ist nicht betroffen.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Die bevorstehenden Läufe in der Region

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Foto: SOL.DE

Die Laufsaison 2019 ist bereits in vollem Gange. Das Saarland und die Westpfalz bieten auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen für Freizeit- und Spitzensportler. Von Stadt- über Cross- bis hin zu Ultramarathonläufen – hier findet jeder seine ganz persönliche Herausforderung.

Läufe mit Spitzensport-Charakter, wechseln sich mit Firmenläufen und Freundschaftsläufen ohne Zeitmessung ab. Das Angebot an Läufen des Laufkalenders 2019 (2.Halbjahr) deckt jede Schattierung ab, egal ob sportlich hochambitioniert oder lediglich aus Spaß und dem Bestreben, durch die eigene Betätigung nicht nur sich selbst, sondern auch der Allgemeinheit Gutes zu tun.

Bitburger 0,0% – mehr als nur ein Durstlöscher

Die Läuferinnen und Läufer im Saarland und der Westpfalz sind auch im zweiten Halbjahr 2019 bei den zahlreichen Lauf-Veranstaltungen für Freizeit- und Spitzensportler gefordert. Aber unabhängig von Distanz und Schwierigkeitsgrad der Strecke teilen alle Läufer nach sportlicher Betätigung zwei Bedürfnisse: Erfrischen und Energie tanken!

Wer viel Sport treibt, sollte sich auch mit der passenden Ernährung auseinandersetzen. Dabei verdient die Frage nach der Getränkewahl besondere Aufmerksamkeit, verliert man doch beim Sport einen gewissen Anteil an Flüssigkeit. Deshalb ist die Regenerationsphase nach dem Sport enorm wichtig. Hier sind bei den meisten Sportsituationen isotonische Getränke sehr gut geeignet, denn sie stellen dem Körper schnell alle Inhaltsstoffe zur Verfügung. Eine erfrischende Alternative bietet Bitburger 0,0%. Es ist isotonisch, vitaminhaltig und somit die perfekte Erfrischung nach dem Sport.

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Die bevorstehenden Läufe der Region werden vorgestellt von Bitburger 0,0%

Bitburger 0,0% wünscht allen Läufern eine schöne, erfolgreiche und gesunde Laufsaison 2019 und erfrischenden Genuss im Zieleinlauf!

Juli bis September 2019

Samstag 06. Juli 34. Freundschaftslauf; Strecken: Laufzeit 1 Stunde 7/8/9/10/11 km, Nordic Walking, Wandern

Samstag 06. Juli 3. Ultimativer Saar Ultra; Strecken: 65 km und 111 km M/F Ort: Saarbrücken

Freitag 12. Juli 12. Saarland-Mittelpunktlauf; Strecken: 5 km 4er-Team M/F/ Mix, 5 km Einzel M/F, Mindestalter: 15 Jahre

Samstag 20. Juli 3. Sechs-Stunden-Lauf; Strecken: 6 Stunden Wertung; 50 km Wertung Ort: Illingen

Sonntag 21. Juli 6. Höcherberg-Trail; Strecken: 2 km U8-U16, 5 km + 10 km M/F

Samstag 27. Juli 2. Int. SaarschleifenRun; Strecken: 1 km U10-U16, 11/32/44 km M/F/U20/U1

Sonntag 28. Juli 34. deko-Volkslauf; Strecken: 1,5 km, 5 km, 10 km, Halbmarathon

 Sonntag 11. August 37. Kirkeler Volkslauf; Strecken: 1,2 km Schüler/innen bis U14, Jedermannlauf 5 km/ 10 km ab U16

Mittwoch 14. August Der neue Firmenlauf Saarbrücken; Strecken: 5 km

Donnerstag 15. August 23. Altstadtlauf des LAC Saarlouis; Strecken: 0,8 km Bambini, 4,5 km Hobbylauf, 10 km Hauptlauf

Samstag 17. August 11. 12-Stunden-Benefizlauf, Lions-Lauf; Strecken: 0,4 km Stadionrunde

Sonntag 25. August 8. RAG Hartfüssler Trail; Strecken: 7,5 km, 14 km, 30 km, 58 km, 14 km Nordic Walking (M/F, MasterM, MasterF)

Mittwoch 28. August 10. Rheinpfalz Firmenlauf Zweibrücken; Strecken: 5,4 km Firmenlauf

Donnerstag 29. August 2. IKK Südwest/Sporthaus Glaab Firmenlauf St. Wendel; Strecken: 5 km

Samstag 31. August 27. Internationaler Straßenlauf; Strecken: Halbmarathon, 10 km Straßenlauf, 5 km Hobbylauf, m/w alle Altersklassen / 2 km Schülerlauf m/w

Sonntag 01. September 5. SaarschleifenLand-Lauf; Strecken: Marathon, 21,1 km + 15 km Hauptlauf, 5 km Jedermannlauf, 1,5 km Schülerlauf

 Donnerstag 05. September 27. Fohlenhoflauf; Strecken: 800 m Rollis, 4 km Wandern, 5/10 km Nordic Walking, 5/10 km Aktivenlauf

Freitag 06. September 7. dm Frauenlauf SaarLorLux; Strecken: 6 km-Laufstrecke für Frauen

Samstag 07. September 31. Freundschaftslauf; Strecken: Wandern, Walking 5,6 + 6,4 km, Laufen von 6 km - 11 km, Traillauf 15 km

Sa/So 07./08. September 14. 24-Stunden-Solilauf; Strecken: Stadionrunden, Staffelwettbewerb, auch für Rollstuhlfahrer geeignet

Samstag 14. September 27. Steag Volkslauf; Strecken: 10 km Hauptlauf, 5 km Jedermannlauf, 2 km Nachwuchslauf, 1 km Kinderlauf

Sonntag 15. September 5. Cross aganst cancer; Strecken: 5, 10, 15, 17 km

Sonntag 15. September 3. Sechs Stunden Urwaldlauf; Strecken: 6 Stunden M/F

Laufveranstaltungen im Saarland

Oktober bis Dezember 2019

Donnerstag 03. Oktober 4. Wadrilltallauf; Strecken: 2 km Schülerlauf, 5 km Schnupperlauf, 10 km Hauptlauf

Sonntag 06. Oktober 31. Saarbrücker Sparkassen Westspangenlauf; Strecken: 5 km ab M/W10, 10 km ab M/W12, H M ab M/W16

Samstag 19. Oktober 14. Benin Benefiz Lauf; Strecken: 0,5 km Bambini; 2 km Schüler; 5 km Hobby; 10 km Hauptlauf

Sonntag 20. Oktober 18. Freundschaftslauf der Bisttal-Runners; Strecken: 4 km Wandern, 5 km und 6 km Walking, 6/8/10/11 km Laufen

Samstag 26. Oktober 7. Hoxberg-Berglauf; Strecken: 10 km Bergauf

Donnerstag 31. Oktober 15. Halloweenlauf LG Reimsbach-Oppen; Strecken: siehe Ausschreibung

Samstag 02. November 17. Freundschaftslauf der LLG Wustweiler; Strecken: 6 km Walking/Nordic, 7/8/9/10/11/12 km Laufen

Sonntag 10. November 31. Int. Martinslauf; Strecken: 0,2 km Bambinilauf, 2 km Schülerlauf, 5 km Jedermannlauf, 10 km Hauptlauf, 5 km Nordic Walking

Samstag 16. November 15. Hemmersdorfer Glühweinlauf; Strecken: Bambinilauf 400 m, Schülerlauf 2 km, Hauptlauf 5 und 10 km

Sonntag 17. November 27. Crosslauf „Rund um das Stadion“; Strecken: 1000 m bis Langstrecke

Sonntag 24. November 2. Hartfüßler Halden Sundowner; Strecken: 4,5 Stunden Hobbylauf M/F

Sonntag 01. Dezember 25. Ford Advent-Lauf Saarbrücken; Strecken: 2 km Schülerlauf U8-U14, 10 km Hauptlauf

Donnerstag 05. Dezember 12. Santa Lauf; Strecken: 2,5 km-Schülerlauf, 5 km-Hauptlauf

Sonntag 15. Dezember 14. energis-Nachtwächterlauf; Strecken: 5 km und 10 km

Sonntag 15. Dezember 9. Advents-Crosslauf; Strecken: 1,1 km bis 12,55 km Langstrecke

Dienstag 24. Dezember 18. Bärenfels-Heiligabendlauf, Strecken: Marathon, 8,5 km und 1 km (Jedermann/Jugend)

Samstag 28. Dezember 4. Ultimativer Ultimo Ultra; Strecken: 65 km und 111 km M/F

Sonntag 29. Dezember 45. Internationaler Saarbrücker Silvesterlauf; Strecken: 1,0 km bis 10 km

 

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Todesfahrer von Berus muss hinter Gitter

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Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht von Sonntag (07.08.2016) auf Montag in Berus ereigenet. Foto: Becker & Bredel

Wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen und Gefährdung des Straßenverkehrs hat das Amtsgericht Saarlouis einen jungen Saarländer zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der 23-Jährige hatte am Abend des 7. August 2016 auf der Landstraße zwischen Überherrn und Berus die Kontrolle über seinen zum Rennauto umgebauten Opel Zafira verloren.

Das ist passiert
Das 250 PS starke Auto rutschte in einer Rechtskurve geradeaus mitten hinein in eine Gruppe von drei Fußgängern auf dem Gehweg. Ein 14 Jahre altes Mädchen starb unter dem Auto, ein 16-Jähriger wurde in den Wald geschleudert und schwer verletzt. Ein 19-Jähriger konnte gerade noch rechtzeitig zur Seite springen.

Wie es zu dem Unfall gekommen war, das versuchte das Amtsgericht mit Hilfe von mehr als 30 Zeugen und einem Gutachter an drei Prozesstagen zu klären. Dabei wurden Vermutungen nicht bestätigt, wonach sich der Angeklagte mit seinem Opel an jenem Abend ein illegales Autorennen mit zwei Bekannten in zwei Mitsubishi aus dem Kreis Saarlouis geliefert haben könnte. Die Fahrer der beiden Rennautos passierten die Unfallstelle nach dem Zusammenprall des Opels mit den Fußgängern, hielten an und fuhren weiter – ohne zu helfen.

Bei Berus sei er „zart gefahren“, sagt der Angeklagte. Vor der Rechtskurve sei er über die Mittellinie nach links gefahren, um die Kurve anzufahren. So tun es auch Rennfahrer. Dabei habe das ABS der Bremsen versagt. Die Räder des Opels hätten blockiert, er habe die Kurve nicht ausfahren können und sei geradeaus: „Hätte das ABS funktioniert, wäre ich durch die Kurve gekommen. Dann wäre der Unfall nicht passiert.“

Das sagt das Gericht
Diese Einschätzung ist falsch. Laut Feststellung des Gutachtens liegt die Kurvengrenzgeschwindigkeit vor Ort bei etwa 50/55 Kilometern pro Stunde. Bei höherem Tempo sind die physikalischen Fliehkräfte zu hoch. Und im Scheitelpunkt der Kurve hatte der Opel trotz Bremsung noch eine Rest-Geschwindigkeit von mindestens 63 Kilometern pro Stunde.

Und das ist zu viel für diese Kurve. Sie war bei diesem Tempo nicht zu schaffen – egal ob mit oder ohne ABS. Demnach war also der Angeklagte schuld an dem tödlichen Unfall. Er dürfte frühestens in dreieinhalb Jahren seinen Führerschein wiedersehen. 

Für die Richter stand fest: Der Angeklagte sei an jenem Abend mit völlig unangepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen. „Er wollte die Grenzen seines Autos und von sich selbst austesten.“ Dies habe er gemacht, um Spaß zu haben. Damit habe er das eigene Vergnügen über den Schutz der Anderen gestellt. Das sei grob verkehrswidrig und rücksichtslos gewesen.

Aus Gründen der Abschreckung müsse deshalb eine Haftstrafe von drei Jahren ohne Bewährung verhängt werden. Die Staatsanwältin und die Vertreter der Opferfamilie hatten eine ähnlich hohe Strafe gefordert. Der Verteidiger des Angeklagten hatte für eine Bewährungsstrafe plädiert. Er kündigte an, gegen das Urteil aus Saarlouis Berufung einlegen zu wollen.

Bisherige Artikel zum Thema:
08.08.2016: Mann fährt in Personengruppe: 14-Jährige bei Unfall in Berus tödlich verletzt
09.08.2016: Tödlicher Unfall bei Berus: Polizei geht Hinweisen auf illegales Autorennen nach
12.08.2016: Tödlicher Unfall in Berus: Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet
19.06.2017: Nach tödlichem Unfall nahe Überherrn: Auftakt im Prozess gegen Raser
20.06.2017: Todesfahrer macht Technik für Unfall verantwortlich

Mit Verwendung von SZ-Material (Wolfgang Ihl).

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Die Saarländer kaufen kaum Elektro-Autos

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Symbolfoto: Pixabay

Der saarländische Kfz-Verband beklagt ein schwaches Interesse an Autos mit Elektroantrieb. 226 Prämien, davon 152 für reine Batterie-Fahrzeuge, seien seit Einführung der Förder-Regelung vor einem Jahr abgerufen worden, sagte Martin Bitsch, Vorsitzender des Kfz-Landesverbandes.

Im Länder-Ranking liege das Saarland auf dem drittletzten Platz. Bitsch äußerte sich dennoch zuversichtlich, dass der Zuspruch wächst. Doch weder das Jahr 2017 noch das Jahr 2018 würden „Elektro-Erfolgs-Jahre“ werden können.

Gründe für die Zurückhaltung seien zu hohe Kosten, eine unzureichende Ladestruktur und zu geringe Reichweiten. Mittelfristig seien diese Hürden aber zu überwinden, sagte Bitsch. In Deutschland seien bis Ende Juni insgesamt 23 024 Anträge auf den Zuschuss gestellt worden. Für reine Elektro-Autos gibt es 4000 Euro, für Hybrid-Autos 3000 Euro.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Schwerer Raub in mehreren Fällen: 45-jähriger Saarbrücker angeklagt

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Darüber hinaus soll es zwei Mittäter geben. Einem davon (32 Jahre alt) wird die „mittäterschaftliche Tatbeteiligung“ in drei Fällen zur Last gelegt, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Dem zweiten Mittäter (30 Jahre alt) wird die „mittäterschaftliche Tatbeteiligung“ in zwei Fällen vorgeworfen.

Die Anklage
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeschuldigten B. vor,  im Zeitraum Januar bis März 2017 im Raum Saarbrücken (jeweils unter Vorhalt von Schusswaffen) vorwiegend Tankstellen, aber auch Einzelhandelsbetriebe und ein Casino ausgeraubt zu haben. Die Beute belief sich zumeist auf Bargeldbeträge im niedrigen vierstelligen Bereich.

Aufgrund verdeckt geführter Ermittlungen konnten die Angeschuldigten B. und G. am 25.3.2017 während der Durchführung eines schweren Raubes von der Polizei auf frischer Tat festgenommen werden. Sie befinden sich seit dem  26.3.2017 in Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken, ebenso wie der am 1.4.2017 festgenommene Angeschuldigte Sch.

Die Vorstrafen
Alle Angeschuldigten sind bereits vorbestraft, der Hauptangeschuldigte B. war im Jahr 1995 wegen gemeinschaftlichen Mordes (in Tateinheit mit gemeinschaftlichem Raub mit Todesfolge)  zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Vollstreckung wurde erst am 29.6.2016 zur Bewährung ausgesetzt.

Alle Angeschuldigten machen bisher von ihrem Schweigerecht Gebrauch.

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Anwohner sind gestresst vom Verkehrslärm in Malstatt

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800 Brummis donnern jeden Tag durch die Lebacher Straße. Foto: Becker&Bredel

Mit Schwellen gegen Raser: Das fordern einige Teilnehmer des gut besuchten Bürgerforums „Verkehrsprobleme im Stadtteil“. Veranstalter war am Dienstag der Verein „Malstatt gemeinsam stark“.

Der Tagungsort liegt auf dem Gelände der Pfarrkirche St. Paulus auf dem Rastpfuhl. Dort geht es mittlerweile nicht nur um die Sorgen der Anwohner entlang der Lebacher und der Breite Straße. Der Rodenhof gehöre auch zu Molschd, argumentieren die von der Lautstärke des enormen Straßenverkehrs über die Camphauser und die Grülingsstraße Geplagten.

Das wird gefordert
Mit Schwellen, die Schnellfahrer zum Bremsen zwingen, würden Lärmbetroffene das Problem gern lösen. Das wäre sozusagen ein schweres Geschütz, das der Gesetzgeber aber auf Hauptverkehrsadern wie der Grülingsstraße nicht zulässt, wie Ordnungsamtssprecher Gerhard Darm sagte.

Die Bedenken
In direkter Schwellennähe rumpeln die Autos, die auf die erlaubte Geschwindigkeit abgebremst haben. Ein weiteres Argument gegen Schwellen, das Darm ins Feld führte, waren Einsatzfahrzeuge, die in Notfällen schnell vorankommen müssen. Schwellen auf der Fahrbahn würden sie wertvolle Sekunden kosten.

Die Varianten: Entweder scharfe Radarfallen oder Dialog-Systeme, die lediglich anzeigen, dass sich die Kraftfahrer im erlaubten oder verbotenen Geschwindigkeitsbereich bewegen. Die vorhandenen Blitzer setzen Ordnungsamt und Polizei lieber an Schulen und Kindergärten ein, wie Darm mitteilte.

Weitere Lösungen
Konkreter ist bereits, was der städtische Umweltamtsleiter Christian Bersin zu Beginn der Veranstaltung referierte. Im Rahmen des Lärmentwicklungsplans will er den Straßenverkehr in der Lebacher auf Tempo 30 verlangsamen. Der Lärm sei dadurch stark zu senken.

Für die Breite Straße käme Tempo 30 nicht in Frage. Bersin: „Dazu benötigen wir ein Gesamtkonzept, sonst lassen die Obersten Straßenbehörden das nicht zu.“

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Nach dem Hype: Das bleibt von Pokémon Go im Saarland übrig

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Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wie in einem wildgewordenen Hühnerhaufen geht es an diesem Juli-Tag im Merziger Stadtpark zu. Aufgeregt rennen Jugendliche umher, freuen sich, stets den Blick auf ihr Smartphone gerichtet. Ein Jahr ist das jetzt her. Ein Jahr ist vergangen, seit „Pokémon Go“ zu einem weltweiten Phänomen wurde.

In den ersten zwei Monaten knackte „Pokémon Go“ die Marke von einer halben Milliarde Downloads – ein beispielloses Tempo. Und dann? Dann passierte das Gleiche wie bei den allermeisten Online-Spielen: Der Hype ließ nach. Von September bis Ende Februar 2017 wurde „Pokémon Go“ deutlich weniger heruntergeladen, „nur“ noch 150 Millionen Mal.

Zumindest aus der deutschen Öffentlichkeit sind die Monster-Jäger weitgehend verschwunden. Aber die weltweit weiter aktiven Spieler – nach Schätzungen fünf Millionen täglich und 65 Millionen mindestens einmal im Monat – lassen beim Entwickler Niantic Labs die Kassen klingeln.

Das sagen die Saarländer
Niantic setzt auf treue Fans. Und die hat das Spiel auch im Saarland. Wie David Majid. Aber was macht es heute noch interessant? Der 27-jährige Ingenieur aus Saarbrücken erzählt von ständig neuen Updates und Events – und netten Menschen. „Man trifft immer neue Leute“, zeigt sich Majid begeistert: „Es sind schon echte Freundschaften entstanden. Wir spielen nicht nur zusammen, sondern gehen auch schon mal gemeinsam feiern.“

Auch für Alexander Sokoll aus Ottweiler sind die Menschen, die er trifft, eine Motivation, um am Ball zu bleiben. „Es ist nicht mehr so wie früher, da haben wir uns oft im Rosengarten in Ottweiler oder in den Wassergärten in Reden getroffen“, berichtet der 21-Jährige. Ein harter Kern von 20 Spielern verabrede sich aber weiterhin regelmäßig. „Wenn die Gemeinschaft so bleibt“, ist sich Sokoll sicher, „dann spiele ich auch noch in ein oder zwei Jahren.“

In der Zukunft werde man sie mit Hilfe spezieller Brillen nutzen, davon ist Niantic-Chef John Hanke überzeugt. Dass Menschen auf Smartphones starrend durch die Gegend laufen, sei „keine vernünftige Art, das Internet unterwegs zu nutzen“. Mit den Brillen könne man sich alle möglichen Informationen einblenden lassen, ohne die Augen von der Umgebung zu nehmen. Gerade für Spieler sei das ein Traum. „Pokémon Go“ werde deshalb auch in zehn Jahren noch da sein, glaubt Hanke. Wer’s glaubt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Elektronikhändler Conrad schließt die Saarbrücker Filiale

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Foto: Becker & Bredel

Die Saarbrücker Filiale von Conrad Electronic schließt; der Ausverkauf läuft bereits. Ein genauer Termin für die Schließung stehe nicht fest. Aber im August könnte es schon so weit sein, sagte Alex Sauer von der Gewerkschaft Verdi.

Das Geschäft sei nicht wirtschaftlich, laute die Begründung des Unternehmens für das Aus, sagte Sauer. Den 23 Mitarbeitern – viele von ihnen seit über 20 Jahren im Betrieb – sei gekündigt worden. Die nächste Filiale sei in Mannheim, ein Wechsel sei daher unattraktiv.

Der Betriebsrat habe zwar Abfindungen herausgehandelt. Doch diese „ersetzen keine Jobs“, sagte Sauer. Das Unternehmen war gestern (6. Juli) für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Volker Meyer zu Tittingdorf).

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St. Wendel: „Exhibitionist mit Pferdeschwanz“ wird Riesennummer

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Am 18. Januar 2012 auf der Internetseite erschienen: die Schlagzeile, die einen Siegeszug antrat. Hier der Abdruck aus dem ersten Buch „Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst“ aus der Reihe „Perlen des Lokaljournalismus.“ Foto: hgn

Sie sind überall zu entdecken, wo Menschen Texte schreiben. In einem klitzekleinen Augenblick der Unaufmerksamkeit entstehen sie: Formulierungen, die ungeschickt, falsch, doppeldeutig sind und damit ungewollt komisch daherkommen.

So ist es auch schon diverse Male der St.Wendeler Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung widerfahren. Die meisten Fälle bleiben fast unbeachtet. Nur ein paar aufmerksamen Lesern fallen die verbalen Ausrutscher in schöner Regelmäßigkeit auf.

Und einer dieser Ausrutscher schaffte es in die große Öffentlichkeit. Er war dermaßen ungewollt gelungen, so dass er seinen Siegeszug weit über die Grenzen der Region antrat - und zuletzt sogar in einem Buch veröffentlicht wurde. Es handelte sich dabei um eine fast schon routinemäßige Polizeimeldung, eigentlich:

Der Vorfall
Ein zeigefreudiger Mann entblößte sein bestes Stück vor den Augen einer verblüfften Spaziergängerin. Sie erinnerte sich bei ihrer Anzeige an die Frisur des Unbekannten: Seine Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden. Wenig später nahmen die Ermittler den mutmaßlichen Täter fest. Eine Erfolgsstory, die unter folgender Schlagzeile publiziert wurde: „Exhibitionist mit Pferdeschwanz gefasst“.

Die „Erfolgsstory“
Die Macher der Internetseite Perlen des Lokaljournalismus nahmen sich der Sache an. Sie veröffentlichten den Text. Und tausende Nutzer klickten diese Geschichte an.

Eine Auswahl solcher spaßigen Formulierungen packten die beiden Macher Ralf Heimann und Jörg Homering-Elsner in ein Buch. Der Titel, beruhend auf eine ebenfalls veröffentlichte Zeitungsstilblüte: „Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst – Perlen des Lokaljournalismus.“ Und siehe da: Unter diesen Perlen ist der St.Wendeler Exhibitionist zu finden.

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So sieht das Buch aus. Foto: hgn

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Die ZF in Saarbrücken vergrößert sich

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Das neue Gebäude. Foto: Becker & Bredel

Schmuck sieht es aus, das neue Verwaltungsgebäude von ZF in Saarbrücken. Gestern (6. Juli) wurden das Gebäude und das zugehörige Parkhaus offiziell eröffnet, und zwar termingerecht und ohne den Kostenrahmen zu sprengen, wie ZF betont.

18 Millionen Euro hat das Unternehmen in das Vorhaben investiert. Entstanden ist ein Bau mit drei Etagen und einer Gesamtfläche von mehr als 7000 Quadratmetern. Künftig werden hier rund 250 Angestellte arbeiten. Im Parkhaus ist nun Platz für 880 Autos, was die Parkplatzsituation deutlich entspannen dürfte.

Und der Standort boomt. Aktuell laufen in Saarbrücken nach Unternehmensangaben jährlich rund 2,5 Millionen Einheiten des 8-Gang-Getriebes vom Band. Das sind, so ZF, im Vergleich zum Produktionsvolumen von vor sechs Jahren 180 Prozent mehr.

Weltweit beschäftigt der Technologiekonzern, der auf Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie Sicherheitstechnik spezialisiert ist, nach eigenen Angaben 137 000 Mitarbeiter. Diese sind an rund 230 Standorten in fast 40 Ländern im Einsatz.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jörg Wingertszahn).

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Entwurf

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Unbekannte legen in Völklinger Zilleichstraße schon wieder Feuer

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In diesem Gebäude hat es innerhalb weniger Tage dreimal gebrannt. Foto: Becker & Bredel

Laut Polizei-Pressesprecher Georg Himbert hatten sich Unbekannte in der Nacht zum Freitag (7. Juli) gewaltsam Zutritt in das Gebäude verschafft - und an mehreren Stellen Feuer gelegt. Auf die Täter gibt es weiterhin keine Hinweise. Erst am Mittwochmorgen (5. Juli) hatte es dort Brandalarm gegeben.

Die Höhe des Sachschadens ist auch diesmal nicht zu bekannt. Das Gebäude wird derzeit renoviert und soll für Schulungs- und Betreuungsmaßnahmen - unter anderem für Flüchtlinge - genutzt werden.

Die speziell für diesen Fall eingerichtete Ermittlungsgruppe „Zilleich“ war zusammen mit dem Dezernat für Brandursachenerforschung vor Ort. Die weiteren Ermittlungen sind eingeleitet.

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Aufnahme vom Brand am Mittwoch. Foto: Becker & Bredel

Wer Hinweise auf die Vorfälle oder den/die Täter geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Saarbrücken macht seine Bushaltestellen barrierefrei

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Von den 42,6 Millionen Fahrgästen der Saarbahn GmbH nutzten im Jahr 2016 rund 29,8 Millionen die Linienbusse. Foto: Becker&Bredel

Die Stadt treibt den Ausbau barrierefreier Haltestellen voran. In Gersweiler und Alt-Saarbrücken errichtet sie neue Haltestellen - und baut darüber hinaus ältere um. Das kündigt Saarbrückens Pressesprecher Thomas Blug an.

Demnach steht in der Pfählerstraße und in der Blumenstraße in Gersweiler der Bau von vier Haltepunkten ohne Barrieren an. Und das ist nur ein Teil des städtischen Programms gegen Barrieren beim Ein- und Aussteigen.

Das wird sich ändern
Die neuesten Haltstellenpläne haben mit einem geänderten Verlauf der Buslinie 134 zu tun. Er gilt ab Dezember. Ab dann führt die Linie durch die Pfähler- und die Blumenstraße. Deshalb entstehen im mittleren Abschnitt der Pfählerstraße in Höhe der Gebäude mit den Hausnummern 73 und 75 beziehungsweise 52 und 54 zwei Bushaltestellen namens August-Müller-Straße.

Der Fahrbahnrand der beiden neuen Haltepunkte wird aus 18 Zentimeter hohen Bordsteinen bestehen, sogenannten Buskapsteinen. Damit soll es keinen Höhenunterschied zwischen Bus und Bordstein geben. Außerdem erleichtern Steine mit Rippen- und Noppenmuster blinden Busfahrgästen die Orientierung.

Wegen des neuen Verlaufs der Linie 134 sind zusätzliche Haltepunkte vorgesehen. Der neue Haltepunkt  Ottenhausen Richtung Klarenthal wird in der Blumenstraße liegen. In der Pfählerstraße vor den Gebäuden mit den Hausnummern 4 und 6 findet sich künftig ebenfalls ein neuer Haltepunkt. Auch diese beiden Haltepunkte werden barrierefrei und behindertengerecht sein.

Die Arbeiten beginnen je nach Wetter im Frühjahr 2018. Bis zur Fertigstellung richtet die Stadtverwaltung provisorische Haltestellen ein. Eine weitere neue Bushaltestelle ist in der Metzer Straße in Alt-Saarbrücken an der Einmündung des Fußweges zur St. Avolder Straße geplant. Hier beginnen die Arbeiten im Herbst 2017.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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