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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Rehlingen und Merzig Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (09:30)

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Timo Holl

Wahrheit oder Fake-News: Welche dieser Kunstaktionen haben wirklich stattgefunden?

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Symbolfoto: Pexels

Dass die Aktion für den Videokünstler Alexander Karle relativ glimpflich ausgegangen ist, haben wir euch am Dienstag hier berichtet.

In unserem heutigen Quiz haben wir für euch ähnlich spektakuläre Kunstaktionen zusammengestellt. Manche sind frei erfunden, andere hingegen genau so passiert. Spielt unser Quiz und entscheidet, ob wahr oder falsch!

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11 000 Flüchtlinge im Saarland suchen Arbeit

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Die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach (am 07.09.2015). Foto: Becker&Bredel

Die Arbeitsvermittlung ist ein Teil des im März 2016 eröffneten Ankunftszentrums – eines der ersten bundesweit. Neben der ärztlichen Untersuchung, der Aufnahme der persönlichen Daten und der Identitätsprüfung können Migranten hier auch ihren Asylantrag stellen, erhalten ihre Anhörung und warten bis zur Entscheidung. Inzwischen arbeiten hier rund 70 Mitarbeiter.

Das Ankunftszentrum soll auch bei derzeit niedrigen Ankunftszahlen erhalten bleiben, sagt die neue Präsidentin des Bamf (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), Jutta Cordt, bei ihrem gestrigen Besuch in Lebach: „Denn jetzt lautet die nächste Herausforderung Integration.“ Doch müsse in den nächsten Jahren geschaut werden, wie die Mitarbeiterstärke aussehen müsse und in welchen Bereichen diese gebraucht würden.

„Die Arbeit geht uns zunächst nicht aus“, sagt Cordt und verweist darauf, dass das Bamf drei Jahre nach erteiltem Asyl den Antrag erneut überprüfen müsse. Cordt, die seit Jahresbeginn das Bamf leitet, lobte das Saarland und nannte das Ankunftszentrum „beispielgebend“ für die 25 weiteren Zentren in Deutschland. Die Abläufe hier seien auf die anderen Zentren übertragen worden.

Das Ankunftszentrum berate auch zu freiwilligen Ausreisen: „Wir haben ein Rückkehrmanagement, das seinesgleichen sucht.“ So seien im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 228 Personen beraten worden, davon seien 111 Personen bereits ausgereist, acht weitere hätten ihre Ausreise für Juli geplant.

Aktuell seien im Saarland 11 000 Flüchtlinge arbeitssuchend, über die Hälfte von ihnen besuchten derzeit Sprachkurse, sagt die Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz. Seit Juni 2016 hätten 900 Flüchtlinge eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden, über 500 hätten eine Ausbildung begonnen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ute Kirch).

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Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

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Foto: Jennifer Weyland

1. Besser werden

Gewinnen Sie Kompetenz und persönliche Qualifikation! Wer seinen Meister macht, erweitert seine Fähigkeiten und erwirbt einen wichtigen Vorsprung an Wissen und Können. So sind Handwerksmeisterinnen und –meister für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes bestens gerüstet.

2. Selbstständig machen

Führen Sie Ihren Betrieb in eine sichere Zukunft! Meisterinnen und Meister haben beste Voraussetzungen für eine Firmengründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Sie können individuell entwickelte Produkte und Dienstleistungen anbieten und haben gelernt, einen Betrieb erfolgreich zu führen.

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Foto: Jennifer Weyland

3. Kunden gewinnen

Profitieren Sie vom positiven Image des Meisterbriefes! Er ist und bleibt ein wichtiges Markenzeichen für Qualität, auf das die Kunden vertrauen. Und weil diese wissen, dass sie bei Ihnen als Meisterin oder Meister qualitativ hochwertige Arbeit und professionellen Service erhalten, kommen sie immer wieder gerne auf Sie zu.

4. Existenz sichern

Etablieren Sie sich erfolgreich am Markt! Ob in der Selbstständigkeit oder als Führungskraft fest angestellt – als Meisterin oder Meister Ihres Handwerks lernen Sie, Ihre Zukunft dauerhaft zu sichern. So senken Sie nachhaltig Ihr Insolvenzrisiko und schützen sich vor Arbeitslosigkeit.

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Foto: Jennifer Weyland

5. Karriere machen

Nutzen Sie interessante Aufstiegsmöglichkeiten! Auch als Angestellter können Sie als Meisterin oder Meister eine Führungsposition übernehmen. Mit Ihrem Know-how sind Sie für Ihre Mitarbeiter eine Autorität. Sie tragen Verantwortung und treffen richtungsweisende Entscheidungen.

6. Einkommen verbessern

Steigern Sie den Wert Ihrer Arbeit! Wer besser verdienen möchte, braucht den Meisterbrief. Er steht für qualitativ hochwertige Arbeit, die auch finanziell von Ihren Kunden oder Ihrem Arbeitgeber anerkannt wird. So zahlt sich die Investition in Ihre Ausbildung schnell wieder aus.

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Foto: Jennifer Weyland

7. Nachwuchs ausbilden

Fördern Sie die Entwicklung des Unternehmens! Wer seine Fähigkeiten weitergibt, braucht sich wegen des Fachkräftemangels keine Sorgen zu machen. Denn aus qualifizierten und leistungsfähigen Auszubildenden werden motivierte Mitarbeiter, auf die Sie sich auch beim Ausbau Ihres Unternehmens verlassen können.

8. Anerkennung genießen

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung. Flexibilität, Ausdauer, Motivation – für das alles steht der Meisterbrief. Wer diese herausragende Qualifikation geschafft hat, hat allen Grund, zufrieden mit sich zu sein. Der Meisterbrief ist auch gesellschaftlich hoch angesehen – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

10 gute Gründe, den Meister zu machen

9. Studium beginnen

Mit dem Meistertitel direkt durchstarten! Durch Ihre erworbene Qualifikation steht Ihnen als Meisterin oder Meister bundesweit der Weg an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen offen – und das ganz ohne jede zusätzliche Prüfung.

10. Und Ihr persönlicher Grund

… zählt am meisten. Neben all diesen guten Gründen gibt es sicher noch einen ganz besonderen, den nur Sie kennen: Ihr eigener guter Grund. Und der ist oft die stärkste Motivation auf dem Weg zum Meisterbrief.

Kontakt:

Markus Becker
Tel.: 0681 5809-130
m.becker@hwk-saarland.de
www.smts-saarland.de

www.hwk-saarland.de/wegzummeister

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Ein Leben ohne Fernsehen? Können sich die Saarbrücker nicht vorstellen

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Tuba, Esma und Melina wollen ihren Fernseher nicht missen. Foto: Fatima Abbas

Die Aussagen stammen von drei jungen Frauen in der Saarbrücker Bahnhofstraße. Tuba (23), Melina (23) und Esma (21) aus Dillingen können sich nämlich kein Leben ohne Fernsehen vorstellen. Sie haben zwar Freunde, die tagein tagaus Filme über Netflix konsumieren, aber sie selbst schauen meistens, „was gerade so läuft“. Tubas Lieblingsserie:  Die Online-Dating-Show Catfish. „Immer abends um halb 11“, sagt sie. Wiederholungen im Netz? „Eher selten.“

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Susanne Duch Foto: Fatima Abbas

Die 51-jährige Saarbrückerin Susanne Duch schaut täglich etwa zwei Stunden fern. „Alles frei empfangbar“, sagt die treue Zuschauerin von Tim Mälzers Kochshow „Kitchen Impossible“. Der Laptop könne noch so groß sein: „Das Erlebnis mit dem Fernseher ist einfach ein anderes.“ Dennoch glaubt Duch, dass die Menschen künftig nicht mehr bereit sein werden, sich nach dem Fernsehprogramm zu richten: „Es wird sich alles ins Internet verlagern.“

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Frederik Moser Foto: Fatima Abbas

So sieht es auch der 30-jährige Frederik Moser. Der große Trend sei „On demand“ – Fernsehen auf Abruf. Der Saarbrücker glaubt, dass das Fernsehen der Zukunft interaktiver sein wird. „Viele Programme laufen nebenbei. Man unterhält sich gleichzeitig auf anderen Medien-Channels über das laufende Programm.“

Über Twitter kommentieren würde der 86-jährige Erwin Schönborn die Talkshow von Maybrit Illner wahrscheinlich nicht. Dennoch schaut er sie regelmäßig. Und zwar dann, wenn sie im Programm vorgesehen ist. „Wir glauben nicht, dass das Fernsehen ausgedient hat“, sagen er und sein Sohn Dieter (55) unisono. Der ist auch noch treuer Fernsehzuschauer, nur in einem Fall weicht der mittlerweile in Hessen lebende Saarbrücker auf das Internet aus: „Wenn ich die Spiele des 1. FC Saarbrücken sehen will.“

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Hubertus Lehnhausen Foto: Fatima Abbas

Auch Hubertus Lehnhausen sieht sich selbst als „konservativer Fernsehgucker“.  Den Filmekonsum im Internet überlässt der 62-Jährige dem Sohnemann. Sein tägliches Pflichtprogramm: 19 Uhr Heute Journal, 20 Uhr Tagesschau und um 22.30 Uhr die Tagesthemen.

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Claire Schneider Foto: Fatima Abbas

Die Sendungen von Hubertus Lehnhausen könnte die 23-jährige Claire Schneider nur auf ihrer Leinwand mit Beamer schauen. Denn sie hat keinen Fernseher zu Hause. „Es gibt vieles als Online-Stream“, sagt die Saarbrückerin. Obwohl sie ihr Gerät abgeschafft hat, glaubt sie nicht, dass der Fernseher so schnell aus den Haushalten verschwinden wird. „Dafür sind die Deutschen viel zu traditionsbewusst.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Fatima Abbas).

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Nach Brandschutzmängeln: Studenten bleiben auf dem Saar-Campus

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Die Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Foto: Becker & Bredel

Das teilte Universitätspräsident Manfred Schmitt gestern (12. Juli) mit. Die betroffenen geisteswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen könnten in Gebäuden anderer Fachrichtungen abgehalten werden. Die Evakuierung des Gebäudes ist Teil eines Notfallplans, den die Uni-Leitung aufgrund gravierender Brandschutzmängel Anfang Juni beschlossen hatte.

Wie es für die betroffenen Mitarbeiter weitergeht, deren Büros bislang in Gebäude C5 2 untergebracht sind, ist dagegen noch nicht entschieden. Mehrere Optionen werden aktuell geprüft. Dazu gehört auch die Weiternutzung der ersten drei Etagen des Gebäudes während der Planungsphase bis zur Sanierung.

Eine weitere Möglichkeit sei die Errichtung eines sogenannten Modulgebäudes, eine Art Fertighaus, auf dem Campus. Das hätte den Vorteil, dass es auch bei späteren Sanierungsarbeiten an anderen Gebäuden Ausweichmöglichkeiten bieten würde, so Pressesprecherin Friederike Meyer zu Tittingdorf.


Zudem werden externe Lösungen geprüft. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des wissenschaftlichen Personalrats, Andreas Rammo, ist ein ehemaliges Telekom-Gebäude am Meerwiesertalweg im Gespräch. Dieses böte die notwendige Infrastruktur und sei mit dem Bus gut zu erreichen. Die Hochschule sucht aber auch nach anderen externen Büroflächen in Campusnähe.

Mit Verwendung von SZ-Material (Christian Leistenschneider).

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Die Saarbrücker wollen nicht auf ihr Auto verzichten

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Blechlawinen in Saarbrücken: Das Bürgerforum verlangt ein Eingreifen der Politik. Foto: Becker & Bredel

Die Forderung
Dem Saarbrücker Bürgerforum sind die Autos, so wie sie derzeit durch die Stadt fahren, ein Dorn im Auge. Es müsse hier dringend etwas getan werden, um die Lebensqualität der Saarbrücker zu verbessern. Und so fordert das Bürgerforum um die Vorsitzenden Ulrike Donié und Klaus Fuhs von der Politik beispielsweise, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Stadtautobahn auf 60 Kilometer pro Stunde zu beschränken. Oder Autos am besten ganz raus aus der Stadt?

Das sagen die Facebook-User
Keine gute Idee, meint Steffen Jung: „Nichts wird mich jemals dazu bringen, mit etwas anderem als meinem Auto in die Stadt oder zur Arbeit zu fahren. Nichts!“ Er erläutert seinen Beitrag nicht, aber es könnte am öffentlichen Personennahverkehr liegen. Zumindest ist das eines der wichtigsten Argumente für viele andere Facebook-Nutzer dafür, ganz gewiss nicht auf ihr Auto in Saarbrücken verzichten zu wollen.

„Seht zu, dass Bus und Saarbahn billiger werden, dann fahren die Leute damit und lassen das Auto zuhause“, schreibt Anita Giarratano Zender. Und Marc Paulus kennt keinen, der eine autofreie Stadt gutheißen kann, und das liege vor allem „an der hiesigen Infrastruktur und der Preisgestaltung des ÖPNV“.

Zu welchen Problemen die Devise „Autos raus aus der Stadt“ führen könnten, zählt Facebook-Nutzer Philipp Lind in seinem ironischen Kommentar auf: „Dadurch bleiben die Leute gleich zu Hause oder gehen woanders hin. Top Idee. Vor allem sehr toll für die ganzen Geschäfte.“ Wie viele andere vermutet er, dass der Saarbrücker Einzelhandel stark leiden würde, aber auch die Arbeitswelt.

Einen mögliche Lösung für das Verkehrsproblem schlägt Oliver Siegemund vor: „Damit Saarbrücken autofrei werden kann, müsste eine Art Ringbahn gebaut werden wie in anderen Städten. In Saarbrücken wäre das dann ein Ring zwischen Eisenbahnbrücke und Bismarckbrücke. Dazu würde die Linie hinter dem Schloss entlang fahren und auf der anderen Saarseite durch die Egon-Reinert-; Richard-Wagner-, und Viktoriastraße. So oder so ähnlich kann man alle Teile des Zentrums erreichen und würde auch die Busse einsparen.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Alexander Manderscheid).

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A 6, A 8 und A 620 werden gesperrt

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Symbolfoto: dpa/Daniel Bockwoldt +++(c) dpa - Bildfunk+++

Donnerstag, 13. Juli
Die ursprünglich für gestern angekündigte Vollsperrung der A 8 bei Merzig wegen der Reparatur von Schäden am Seitenstreifen ist witterungsbedingt auf heute verschoben worden. Zwischen Schwemlingen und Wellingen in Richtung Luxemburg soll in der Zeit von 9.30 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr gearbeitet werden.

Wegen der Enge im Baustellenbereich müsse der Streckenabschnitt vollgesperrt werden, teilte der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit. Den Auto- und Lkw-Fahrern stehe die Umleitung U 48 über Schwemlingen, Weiler, Büdingen, Wellingen, Wehingen, Tünsdorf, Büschdorf, Hellendorf und Borg zur Verfügung.


Freitag, 14. Juli
Morgen wird der LfS dann mit der Erneuerung des Fahrbahnbelages der A 6 und der A 620 zwischen den Anschlussstellen Fechingen und Bismarckbrücke in Fahrtrichtung Saarlouis beginnen. Die Arbeiten sind in mehrere Bauabschnitte gegliedert worden, die in der Ferienzeit jeweils an einem Wochenende von Freitag, 20 Uhr, bis zum folgenden Montag, 5 Uhr, ausgeführt werden sollen.

Der erste Bauabschnitt umfasst die Strecke zwischen Fechingen und Güdingen in Fahrtrichtung Saarlouis. Dazu wird die Richtungsfahrbahn bereits ab St. Ingbert-West voll gesperrt. Eine Vollsperrung sei hier aufgrund der Arbeitsstätten- und Verkehrssicherheit notwendig, da die Fahrbahnbreite für eine halbseitige Sperrung nicht ausreichend Platz biete, so der LfS.

Die Umleitung führt auf der L 126 und der L 119 in Richtung Saarbrücken bis zur Ostspange und an der Anschlussstelle St. Arnual wieder auf die A 620. Von der Vollsperrung betroffen sind auch die Auffahrt Fechingen und die Ausfahrt Güdingen in Fahrtrichtung Saarlouis.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Feuerwehren aus sieben St. Wendeler Stadtteilen bei Traktorbrand

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So sah das Fahrzeug nach den Löscharbeiten aus. Foto: Polizei St. Wendel

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus sieben St. Wendeler Stadtteilen bemühten sich, den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen - und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern.

Währenddessen musste durch die Polizei die Hauptstraße in Urweiler für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Gegen 04.20 Uhr waren die Löscharbeiten schließlich beendet.

Nach ersten Erkenntnissen wurden ein Traktor, ein Anhänger sowie die Scheune teilweise erheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Hinweise an die Polizei in St. Wendel unter der Telefonnummer 06851 898 0.

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Der Todesfahrer von Berus legt Berufung ein

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Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht von Sonntag (07.08.2016) auf Montag in Berus ereigenet. Foto: Becker & Bredel

Eine Strafkammer des Landgerichts Saarbrücken wird sich demnächst mit dem Fall des 23 Jahre alten Todesfahrers beschäftigen müssen, der im August 2016 zwischen Überherrn und Berus mit seinem zum Rennauto umgebauten Opel Zafira ein 14-jähriges Mädchen getötet hat.

Das Schöffengericht am Amtsgericht Saarlouis hat den jungen Mann letzte Woche wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen sowie Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren ohne Bewährung verurteilt.

Gegen diesen Richterspruch, so teilte der Saarbrücker Rechtsanwalt Frank-Thomas Bienko als Verteidiger des Fahrers mit, sei fristgerecht Berufung eingelegt worden. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt derzeit noch nicht vor.

Das ist bisher passiert
Der 23-Jährige hatte, so die Feststellungen des Gerichts, bei stark überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein 250 PS starkes Auto verloren. Der Wagen rutschte in einer Rechtskurve geradeaus in eine Gruppe von drei Fußgängern. Die 14-Jährige starb unter dem Auto. Ein 16-Jähriger wurde in den Wald geschleudert und dabei schwer verletzt. Ihr 19 Jahre alter Begleiter konnte in letzter Sekunde zur Seite springen.

Bisherige Artikel zum Thema:
08.08.2016: Mann fährt in Personengruppe: 14-Jährige bei Unfall in Berus tödlich verletzt
09.08.2016: Tödlicher Unfall bei Berus: Polizei geht Hinweisen auf illegales Autorennen nach
12.08.2016: Tödlicher Unfall in Berus: Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet
19.06.2017: Nach tödlichem Unfall nahe Überherrn: Auftakt im Prozess gegen Raser
20.06.2017: Todesfahrer macht Technik für Unfall verantwortlich

07.07.2017: Todesfahrer von Berus muss hinter Gitter

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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Feuerteufel von Saarlouis und Überherrn gesteht Brandstiftungen

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Aufnahme von den Löscharbeiten. Foto: Becker & Bredel

Unter Autobesitzern in der Stadt Saarlouis geht erneut die Angst vor einem Feuerteufel um. Anderthalb Jahre nach einer Serie von Brandstiftungen in Saarlouis und Umgebung sind in der Nacht zu Mittwoch in der Stadt erneut acht Autos in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Das ist passiert
Zwischen 23.45 und Mitternacht schlug der Täter im Areal um den Saarlouiser Bahnhof zu. Drei Autos brannten in Straßen, die zum Stadtteil Roden gehören, und drei in einer reinen Wohnstraße in Fraulautern.

Eine knappe Stunde später, gegen 0.55 Uhr, war im Stadtteil Beaumarais die Wallerfanger Straße weiterer Tatort. Hier griff das Feuer von einem brennenden Auto auf einen Lastwagen über, der ebenfalls beschädigt wurde. Der Gesamtschaden ist noch nicht exakt beziffert, dürfte aber nach Schätzungen der Polizei bei 150 000 Euro liegen.

„Wir sehen bei den Taten einen Zusammenhang“, sagt der Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis (PI), Polizeioberrat Christian Zimmer. Eine sechsköpfige Ermittlungsgruppe aus Beamten der PI und Brandermittlern des Landeskriminalamts in Saarbrücken ist deshalb eingerichtet worden. Die Gruppe hat in Saarlouis ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird auch untersuchen, ob frühere Brandanschläge ebenfalls dieser Serie zuzuordnen sind.

Weder Fabrikate noch Art der Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum Transporter deuten bisher auf ein Muster hin. Sollten sich Muster abzeichnen, würden die Ermittler sie zu diesem Zeitpunkt aus kriminaltaktischen Gründen nicht nennen, sagt Zimmer.

Weitere Brände und die Festnahme
Nach einem Brand in der Saarlouiser Nachbargemeinde Überherren prüft die Polizei, ob ein Zusammenhang zu den Taten in Saarlouis besteht. In Überherrn brannte gestern Nachmittag eine Halle und ein daneben abgestellter Gelenkbus. Die Feuerwehr fand nach den Löscharbeiten heraus, dass Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen waren. In einer Scheibe des Busses steckte noch ein Molotow-Cocktail.

Zudem war versucht worden, einen Reifen des Busses in Brand zu stecken. Polizeibeamte nahmen noch während der Löscharbeiten einen Mann nahe dem Brandort fest. Nach der Durchsuchung seines Rucksacks wurde er als dringend tatverdächtig vorläufig festgenommen. Es handelt sich um einen 26 Jahre alten, in Kasachstan geborenen Mann, der seit 20 Jahren in Deutschland lebt und derzeit keinen festen Wohnsitz hat.

Kriminaloberkommissar Helmut Kunzler vom Branddezernat der Saar-Polizei sagte gestern Abend gegenüber der SZ, der Festgenommene komme als Verursacher der gesamten Brandserie in Betracht. Seine Angaben müssten aber detailliert geprüft werden, ob es sich dabei tatsächlich um Täterwissen handelt. Ermittler gehen davon aus, dass der Mann heute einem Haftrichter vorgeführt wird.

Auf Nachfrage von SOL.DE bestätigte heute Morgen (13. Juli) Polizeisprecher Georg Himbert, dass der Verdächtige vor der Polizei die Brandstiftungen gestanden habe.

Mit Verwendung von SZ-Material (Mathias Winters, Matthias Zimmermann, Dennis Langenstein und Rolf Ruppenthal).

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Saarländer bekommen überdurchschnittlich viele Pakete

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Symbolfoto: Holger Hollemann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Auf den Straßen sind immer mehr Paketdienst-Fahrzeuge unterwegs, um Kunden ihre im Internet bestellte Ware nach Hause zu bringen. Die Bundesnetzagentur hat kürzlich einen Bericht mit Zahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Danach wurden in Deutschland mehr als zwei Milliarden Warenpakete an Privatkunden zugestellt. Bis 2020 rechnen Experten mit drei Milliarden und bis 2025 mit mehr als vier Milliarden Paketen.

In der Studie der Hamburger Unternehmensberatung MRU und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt wurde die Entwicklung nach Postleitzahlengebieten unter die Lupe genommen. In der Region 66, die das Saarland sowie angrenzende Gemeinden in Rheinland-Pfalz umfasst, wurden im Jahr 2015 insgesamt 20,8 Millionen Warensendungen an Privatkunden zugestellt.

Im Jahr davor waren es 18,5 Millionen. Pro Einwohner waren das 16,8 Sendungen im Jahr 2015. Der bundesdeutsche Schnitt liegt bei 16 Warenpaketen.

Gleichzeitig reduzieren fast alle Paketdienste ihre Standorte. Die Zahl der Annahmestellen ging 2015 bundesweit um 1600 auf knapp 57 000 zurück, die Zahl der Abholstellen sank um 600 auf 44 500. Vor allem in ländlich geprägten Regionen wird das Netz immer löchriger.

Die Prognosen über das steigende Paketaufkommen in den nächsten Jahren könnten noch deutlich nach oben korrigiert werden. Der Studie wird die Nachfrage überproportional zulegen, wenn die Zustellung innerhalb eines bestimmten Zeitfensters sowie innerhalb von 90 Minuten nach der Bestellung garantiert werden kann.

Mit Verwendung von SZ-Material (Joachim Göres).

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Streifenwagen-Crash in Saarbrücken: Fünf Beamte verletzt

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Eine Aufnahme von der Unfallstelle. Foto: Becker&Bredel

Während der Fahrt zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen einem Paar in Malstatt hat sich dabei die Polizei selbst außer Gefecht gesetzt.

Wie ein Sprecher der Burbacher Dienststelle berichtet, hatten seine Kollegen zuvor gegen 0.40 Uhr bei den Beamten in St. Johann um Verstärkung gebeten. Die Besatzung einer Streife sowie eines Polizeibusses machten sich mit Blaulicht gleichzeitig auf den Weg dorthin.

An der Kreuzung Richard-Wagner-/Dudweilerstraße passierte es dann: Beide Wagen prallten zusammen, wobei der Bus kippte. Fünf Polizisten erlitten leichte Blessuren.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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