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B51 Saarbrücken Richtung Trier zwischen Merzig und Besseringen Gefahr besteht nicht mehr (16.10.2019, 23:24)

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Timo Holl

So süß ist der Igelnachwuchs in Dudweiler

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Ein Teil des Igel-Nachwuchses. Foto: Iris Schättgen.

Die Pädagogin der Karcherhof-Tagesgruppe, die vor allem in der tiergestützten Pädagogik beheimatet ist, arbeitet täglich mit Tieren. Deshalb erkannte sie beim Fund des Igels sofort, dass mit diesem etwas nicht stimmte. Was Schättgen damals allerdings noch nicht wusste: Die gefundene Igel-Dame war bereits zu diesem Zeitpunkt trächtig.

Da das Igelweibchen laut röchelte, ansonsten aber nur regungslos da saß, entschloss sich Iris, das Tier über Nacht mit zu sich nach Hause zu nehmen, um abklären zu lassen, was ihm fehlt. Am nächsten Tag wandte sich Iris an die Igelstation Haus der Hoffnung.

Igel sehr krank
Da deren Igelstation allerdings völlig überfüllt war, konnte diese die kranke Igelin leider nicht aufnehmen. Also ließ sich Iris von den Experten der Igelstation umfassend beraten, um die Pflege des Igels eigenverantwortlich übernehmen zu können.

Nachdem Iris den Igel zu einem Tierarzt brachte, diagnostizierte dieser bei dem Igelweibchen Lungenwürmer, Parasiten im Darm sowie zahlreiche Zecken und Flöhe. Da für Iris damit klar war, dass der Igel eine längere Pflege brauchte, nahm sie den Igel schließlich mit an ihren Arbeitsplatz.

Wie es das Schicksal so will, betreut Iris nämlich eine Tagesgruppe, die unter anderem tiergestützte Pädagogik anbietet. Für die Kinder ihrer Tagesgruppe und die ganzen Menschen auf dem Hof war es natürlich sehr spannend, einen Igel zu sehen und diesen zu pflegen. Wochenlang bekam der Igel Medikamente und wurde rundum versorgt.

Dann kam die faustdicke Überraschung
Als das Igelweibchen nach vier Wochen Behandlung für eine abschließende Untersuchung zum Tierarzt gebracht werden sollte, kam die faustdicke Überraschung: Neben der Igel-Mama fanden sich drei kleine Igelbabys! Der vierte Teil des Igel-Nachwuchses hatte die Geburt leider nicht überstanden.

Iris machte sich mit den noch lebenden Igelkindern samt Igel-Mama sofort auf den Weg zum Tierarzt, wo sie dann die gute Nachricht erhielt: Alle Tiere waren gesund!

Da die Igel-Mama keinen Bau und damit keinen Unterschlupf für sich und ihren Nachwuchs hatte, entschloss sich Iris, die Tiere fortan bei sich groß zu ziehen. Zusammen mit ihrem achtjährigen Sohn Benjamin, der sich rührend um die Igelbabys kümmert, pflegt sie den Igelnachwuchs nun. Besonders Igel-Papa Benjamin investiert seither sehr viel Zeit und Fürsorge in die Pflege seiner kleinen Freunde.

Sobald die Igel kräftig genug sind, sollen sie wieder ausgewildert werden. Geplant ist, den Tieren einen Bau auf dem Karcherhof zu errichten, von wo aus sie den Garten und die freie Natur erkunden sollen.

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Escape Room in Merzig: Bringt ihr die alte Fabrik wieder zum Laufen?

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An den Merziger Saarwiesen gibt es eine alte Fabrik – doch sie läuft nicht mehr. Um die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen, sind einige Schritte vonnöten und einige Rätsel zu lösen. Das ist die Aufgabe, die sich den Besuchern des Escape-Rooms in Merzig stellt – und somit uns.

Zu sechst stehen wir im Kreis, während Daniel Engels uns die Regeln erklärt. „Redet viel miteinander und sammelt Gegenstände in der Mitte des Raums“, gibt er uns als Tipps mit auf den Weg. Denn genau darum geht es: Gegenstände finden, sodass ein Schritt zum nächsten führt.

Nur so können wir alle Schlösser knacken und zum Schluss den Weg finden, der uns – hoffentlich innerhalb der vorgegebenen Zeit – wieder aus dem Raum herausführt. 55 Minuten stehen uns zur Verfügung.

Nach seiner Einführung verlässt Engels den Raum und wir sind auf uns gestellt. Zunächst schwärmen alle aus und durchsuchen den Raum. Julia begutachtet eine Tafel, die an der Wand hängt, und Tina entdeckt direkt eine Parallele: „Das gehört bestimmt zu den Knöpfen dahinten.“

Nach 13 Minuten werden wir ratlos
Doch ob die Sachen wirklich zusammengehören und wenn ja, wie, weiß sie auch nicht. Derweil sind die anderen fleißig und stöbern die ersten Gegenstände auf: eine Münze, ein Glockenspiel und eine Taschenlampe. „Finden wir irgendwas, wo wir reinleuchten können?“, fragt Nicolas. Doch auch diese Idee bleibt vorerst ohne Ergebnis.

Und was hat es mit dem Glockenspiel auf sich? „Vielleicht ist das zur allgemeinen Entspannung“, scherzt Julia. Doch gleich sind alle wieder konzentriert, und kurz darauf findet Max einen Zahlencode. Aber wo passt er hin? Alle suchen und probieren, diesmal mit Erfolg – nach sechs Minuten Gesamtzeit haben wir das erste Schloss geknackt.

Mit dem neuen Hinweis wird uns plötzlich klar, was es mit der Tafel auf sich hat. Max und Nicolas probieren unsere Idee aus. Sie funktioniert. Schon wieder sind wir einen Schritt weiter, müssen uns jetzt mit Symbolen auseinandersetzen. Doch was genau sollen wir damit anfangen? Ann Sophie, Tina und Nicolas haben gemeinsam eine Idee. Die Idee geht auf – und mit ihr die Kiste in der Ecke, die uns direkt das nächste Rätsel beschert.

Mittlerweile sind 13 Minuten vergangen und wir werden ein bisschen ratlos. Was es mit dem Glockenspiel auf sich hat, wissen wir immer noch nicht. Max hat ein Zahlenfeld entdeckt und probiert verschiedene Kombinationen aus. Doch keine will passen und uns zum nächsten Hinweis führen. Ein paar Minuten lässt uns Engels noch schmoren, dann bekommen wir einen Tipp aus dem Lautsprecher im Raum. Max befolgt ihn, und wenige Schritte später freut sich Tina: „Juhu, da ist ein Schlüssel!“

Mit dem Schlüssel sind wir wieder einen Schritt weiter. Aber ein weiterer Schlüssel fehlt noch. Plötzlich entdeckt Ann Sophie ein Detail, das uns bisher allen entgangen ist: „Guckt mal, da hinten ist doch was!“ Nicolas hat das richtige Utensil, um dem Hinweis zu folgen. Und dann entdeckt Tina eine Stelle, an der offenbar etwas eingesetzt werden muss.

Endlich ist der Escape-Room gemeistert
Nun suchen alle nach einem Gegenstand, der in die Öffnung passt. Eine Idee habe ich schon, wo wir suchen müssen. Aber wir wissen nicht genau, was wir tun sollen. Ein weiterer Tipp von Engels und dann macht es bei uns Klick – und genauso kurz darauf bei der Tür zum Raum. Nach 36 Minuten haben wir alle Rätsel gelöst und den Escape-Room erfolgreich gemeistert.

„Das ist eigentlich eine gute Zeit“, findet Roman Federkeil, Betriebsleiter von Trampolini in Merzig. In dessen Räumen wurde der Escape-Room als Teil von Laserground im März 2016 eingerichtet.

Die aktuelle Bestzeit von 24 Minuten haben wir zwar nicht erreicht, aber, weiß Federkeil: Es komme auch vor, dass Gruppen in den vorgegebenen 55 Minuten nicht alle Rätsel lösen. Ob es durch die Mitarbeiter Hilfestellungen gebe, werde je nach Gruppe entschieden.

„Eine erfahrene Gruppe lassen wir auch zappeln“, lacht er. Wir sind mit unserem Ergebnis jedenfalls zufrieden – auch wenn wir ein paar Tipps gebraucht haben.

Mit Verwendung von SZ-Material (Barbara Scherer).

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Prometheus: Das neue Ballet von Stijn Celis im Saarländischen Staatstheater

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Foto: Pixabay

Das Schöpfungspraktikum: Und Prometheus brachte die Kunst...

Das Beethoven-Jahr 2020 dürfte anstrengend werden. Sämtliche Werke werden von bekannten und weniger bekannten Künstlern neu interpretiert. Wie man sich am besten vorbereitet? So, wie sich der Meister selbst vorbereitet hat. In seiner 1801 uraufgeführten Ballettmusik »Die Geschöpfe des Prometheus« legt Ludwig van Beethoven viele seiner großen sinfonischen Ideen bereits an.

Wer hören mag, kann Instrumentierungen und Motivwendungen erkennen, wie sie in der »Eroica«, der schicksalsschwangeren »Fünften« oder der tänzerischen »Siebten« wiederkehren. Und wenn das Bassethorn mit der Harfe flirtet, schnalzen Beethoven-Kenner mit der Zunge: Solch klingende Gewürze sind wie Wasserzeichen und schulen den Umgang mit dem Genie aus Bonn.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

Für die Tänzerinnen und Tänzer aber ist es noch spannender, jener durch diese »Prometheus«-Musik flirrende Ungeduld mit ihren Körpern nachzuspüren. Das Vibrieren und Fiebern gilt der Veränderung Europas, die Beethoven zu dieser Zeit noch Konsul Napoleon zutraute. Der neue Mensch, wie Prometheus ihn schafft, erhält neue Fähigkeiten und Freiheiten. In der Mythologie gibt Prometheus dem Menschen die Macht über die Natur zurück, da er ihnen das von Zeus geraubte Feuer überlässt.

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Im Ballett ersetzt die Kunst diese Naturgewalt – kein Wunder bei Feuerkopf Beethoven. Er ist sich sicher, dass die Veränderung das Gute erschaffen wird. In der Kunst wie in der Politik. Doch die zweite Hoffnung zerbricht nur drei Jahre später, als Napoleon Europa selbstsüchtig unterwirft. Stijn Celis ist seit der Spielzeit 2014/2015 künstlerischer Leiter des Saarländischen Staatsballetts. Von 2004 bis 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Im Lauf seiner Karriere hat er für renommierte Kompanien wie die Grands Ballets Canadiens, das Tanzensemble der Göteborger Oper, das Nederlands Dans Theater oder das Semperoper Ballett choreographiert.

Mehr zu "Prometheus" im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters und weiteren Programmhighlights in den anderen Spielstätten gibt es in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Künstler Alexander Karle verkauft seine Liegestütze auf Saarbrücker Altar

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Turnübungen, die die Gemüter erhitzen: Alexander Karle auf dem Altar der Basilika (aus Karles Video).

27 Liegestützen auf dem Altar der Saarbrücker Basilika: Das hat Alexander Karle mächtig Ärger eingebracht. Richter am Saarbrücker Landgericht verurteilten ihn wegen Hausfriedensbruchs zu 500 Euro Geldstrafe auf Bewährung. Außerdem muss er ein Jugendprojekt finanziell unterstützen.

Seinen möglicherweise despektierlichen Umgang mit Religion und den Gefühlen anderer verurteilten sie nicht. Seine umstrittene Aktion sei von der Kunstfreiheit gedeckt. Der gebürtige Neunkircher hatte den Film zu seinem ungewöhnlichen Sport-Akt in zwei Schaufenstern in der Landeshauptstadt präsentiert.

Wer das Werk oder zumindest einen Teil dessen jetzt zuhause haben möchte: Der Künstler vermarktet es. Und zwar als 35 mal 20,5 Zentimeter großes Foto auf Aluminium. „Handsigniert“, wie er ergänzt.

Am Freitag (21. Juli 2017) war Premiere des Verkaufs. Er präsentierte es während einer gemeinsamen Ausstellung mit Kollegen im Saarbrücker Garelly-Haus. „Die Auflage ist auf 27 Exemplare limitiert“, sagt er. Auf genau die Zahl, die den Liegestützen auf dem Kirchentisch entspricht.

Und wie verlief der Verkauf? „Ich habe an diesem Abend eins verkauft.“ Neun seien vorbestellt, zeigt er sich zufrieden. Wer eines der strittigen Werke haben möchte, muss 77 Euro hinblättern. Karle ist überzeugt, dass dieses Kunstwerk eine Anlage mit Wertsteigerung sei.

Wer bestellen will: E-Mail an ingwerkarottensuppe@web.de

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Langfinger bricht in Haus von Polizisten ein

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Am Freitagabend (21. Juli 2017) gegen 23.30 Uhr hat ein 26-jähriger Polizeibeamter aus Spiesen-Elversberg in seinem Keller einen Einbrecher gestellt.

Der Täter setzte bei seiner Flucht Pfefferspray ein. Der Beamte konnte ihn laut Polizeibericht zwar einholen, doch der Mann befreite sich erneut.

Mit zwei weiteren Anwohnern gelang es, den Täter festzunehmen. Der Polizist wurde bei dem Vorfall verletzt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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300 Teilnehmer bei Protesten gegen geplante Moschee

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Edwin Wangensveld beschimpfte den Propheten Mohammed. Foto: Matthias Zimmermann.

Rund 150 Menschen haben am Samstag in Sulzbach an einer Protestaktion gegen eine in der Stadtmitte geplante Moschee des Vereins „Muslimische Gemeinde Saarland“ teilgenommen.

Zur Mahnwache eingeladen hatten die Freien Wähler. Bernd Schächter von der Partei sprach von verängstigten Bürgern, die gewaltige Probleme befürchteten und den nachbarschaftlichen Frieden in der Stadt gefährdet sähen. Ex-Stadtratsmitglied (Linke) Marlies Krämer sagte, durch den Bau einer weiteren Moschee werde „der Schleier islamischer Kultur immer weiter ausgebreitet und unser freies kulturelles Leben immer mehr eingeengt“.

Am Samstag fand eine weitere Demonstration gegen die geplante Moschee statt, die die rechtsgerichtete Bürgerinitiative „Sulzbach wehrt sich“. Laut Polizei kamen auch hier 150 Personen.

Mit drastischen Worten beschimpfte der niederländische Pegida-Anführer Edwin Wagensveld unter anderem den muslimischen Propheten Mohammed.

Er sprach Flüchtlingen, insbesondere Muslimen, die Bereitschaft ab, sich der deutschen Gesellschaft anpassen zu wollen. Sascha Wagner sagte: „Der Islam gehört zum Saarland wie der Schwenker zum Veganer.“

Beide Protestaktionen verliefen nach Polizeiangaben friedlich.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michelle Hartmann).

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Messerangriff am Saarbrücker Hauptbahnhof

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Symbolbild.

Heftiger Schlagabtausch am Samstagabend vorm Saarbrücker Hauptbahnhof: Dabei sind zwei Männer aneinandergeraten. Wie Bundespolizeisprecher Dieter Schwan meldet, trafen die Kontrahenten um 19.45 Uhr aufeinander.

Da zückte der 21-Jährige ein Messer, verletzte seinen Gegner (20) an der Hand. Dieser wehrte sich, so dass der Mann mit der scharfen Waffe blaue Flecken erlitt. Während sich die Männer prügelten, versammelten sich Schaulustige, was Zeugen als Massenschlägerei deuteten.

Warum es zur Messerattacke kam, ist unklar. Der Mann mit Schnittwunden musste in die Klinik.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Knochenmarkspende: Kleiner Matheo braucht deine Hilfe

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Matheo leidet an einem seltenen Immundefekt. Foto: Lisa Scherer.

56 Zentimeter und gerade mal 3510 Gramm schwer: Ein zerbrechliches Menschlein, das da an Schläuchen in einem Krankenhausbett liegt: Matheo, neun Wochen alt.

Der kleine Mann aus dem St. Wendeler Stadtteil Urweiler ist auf die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Ärzte angewiesen. In der Uni-Klinik in Freiburg/Breisgau. Der Junge leidet an einem seltenen Immundefekt, sagt Mama Lisa Scherer. Die 27-Jährige: „Der Körper wehrt sich gegen seine eigenen Zellen.“ Der Name der heimtückischen Krankheit: Ipex-Syndrom.

Eine normale Schwangerschaft
Dabei gab es weder während noch direkt nach der Schwangerschaft irgendwelche Komplikationen, berichtet die junge Frau. Die Krankenschwester, die in einem Seniorenheim arbeitet: „Alles verlief wie vorgesehen.“ Doch das sollte sich ändern.

Zwei Wochen nach der Entbindung im St. Wendeler Marienkrankenhaus habe sich ein Hautekzem, eine juckende Entzündung, bei Matheo gebildet. „Das wurde aber wieder besser“, sagt Lisa. Die Familie war guter Dinge, dass jetzt der Wurm gesund heranwächst.

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Die Eltern Lisa und Christian Scherer. Foto: Lisa Scherer.

Aber es sollte nicht lang dauern, bis Matheo plötzlich an ständigem Durchfall litt. „Es hörte nicht auf.“ Abermals mussten Mediziner den Säugling untersuchen. Dann die erschreckende Diagnose: Das Baby leidet an der heimtücksischen Immunkrankheit.

So kannst du helfen
Was Matheo jetzt nur noch helfen kann: „Er braucht eine Knochenmarkspende“, fleht die verzweifelte Mutter. Denn die aggressiven Zellen, die den Jungen selbst angreifen, befinden sich im Blut. Um dies in den Griff zu bekommen, braucht Matheo das passende Knochenmark.

Bei der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS), bei der sich jeder gesunde Mensch kostenlos registrieren lassen kann, fand sich bislang kein geeigneter Träger des so dringend benötigten Knochenmarks. Aber Lisa und Papa Christian (33) geben die Hoffnung nicht auf. Mittlerweile riefen sie auch via Internet dazu auf, sich registrieren zu lassen.

Zurzeit sind die beiden sowie ihr dreijähriger Sohn Lennard beim Patienten in Freiburg, der bei der Geburt am 19. Mai 3300 und nach vier Wochen 5400 Gramm auf die Waage brachte. „Wir sind dort in einer Ferienwohnung von Freunden untergekommen“, berichtet Lisa am Telefon. „Sonst wäre das alles nicht möglich.“ Sobald er stabil genug ist, geht die konkretere Spendersuche los.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Familienclans liefern sich Massenschlägerei an Saarbrücker Tankstelle

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Totschläger und Hammer sind bei einer Familienfehde in Saarbrücken zum Einsatz gekommen. Wie ein Sprecher der Burbacher Polizei berichtet, wurden mindestens zwei Beteiligte verletzt.

Zweiter Anlauf mit Verstärkung
Demnach trafen Vertreter der verfeindeten Clans erstmals gegen 20.30 Uhr am Sonntagabend (23. Juli 2017) aufeinander. An der Shell-Tankstelle in der Lebacher Straße Richtung A 1 gerieten sie sich in die Haare.

Beamte trennten die Streithähne. Doch es dauerte nicht lange, bis sie erneut aufeinander einprügelten. Dafür hatten beide Lager noch mehr Leute zusammengetrommelt. An die 30 Menschen lieferten sich nun an gleicher Stelle eine Massenschlägerei. Die Polizisten hatten all erdenkliche Mühe, die im Clinch liegenden Familien zu trennen. Sie mussten drohen, ihre Pistolen einzusetzen. Doch das half nur bedingt.

Stundenlanger Polizeieinsatz
Die Familien ließen nur kurz voneinander ab, gingen dann aber erneut aufeinander los. Diesmal schlug ein Mann mit einem Hammer zwei Gegnern auf den Kopf. Weitere Polizisten mussten herbeieilen, ihnen drohte Gefahr.

Mit vereinten Kräften und Schlagstöcken trieben sie die Gruppen auseinander. Noch bis gegen 23 Uhr waren Ermittler vor Ort. Die Ursache für den brachialen Streit ist noch unklar. Clanmitglieder müssen mit einem Verfahren wegen schweren Landfriedensbruchs rechnen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Maciej Spiczak

Das sind die 9 schlechtesten Songtexte aller Zeiten

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Auch das Lied "How it is (wap bap...)" von Bibi H. (alias "BibisBeautyPalace") findet ihr in unserer Liste. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB +++(c) dpa - Bildfunk+++

Vorab möchten wir nur noch eine Sache erwähnen: Die Lieder haben es teilweise wirklich in sich. Hören also nur auf eigene Gefahr!

Haben wir etwa einen richtig schlechten Text vergessen? Dann schreibt uns doch bei Facebook oder per Mail an redaktion@sol.de!

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