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Timo Holl

Wahl-O-Mat trifft Tinder: Mit dem WahlSwiper findest du die Partei, die am besten zu dir passt

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So sieht der WahlSwiper aus. Fotocredit: movact.de

Die Bundestagswahl 2017 steht vor der Tür. Das klassische Hilfsinstrument der Unentschlossenen, der Wahl-O-Mat, wird erst am 30. August veröffentlicht. Die Alternativen könnt ihr allerdings schon jetzt testen. So haben wir euch letzte Woche bereits den Musik-O-Mat vorgestellt.

Heute befassen wir uns mit dem WahlSwiper, einer interaktiven App, die euch die Positionen der Parteien zu den wichtigsten Themen der kommenden Bundestagswahl näherbringen soll. Ganz im Sinne der Tinder-Generation erhaltet ihr am Ende der Anwendung ein klassisches Match.

Wie funktioniert der WahlSwiper?
Der WahlSwiper beinhaltet insgesamt 30 Fragen zu aktuellen politischen Themen, zu denen man als Nutzer der App Stellung beziehen soll. Die Stellungnahme funktioniert dabei nach dem Entscheidungsprinzip der Dating-App Tinder: Ein Wisch nach rechts bedeutet "Ja", während ein Wisch nach links "Nein" bedeutet.

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So sieht der Screen des WahlSwiper bei den Einzelfragen aus. Fotocredit: movact.de

Wenn man sich durch die 30 Fragen durchgearbeitet hat, kann man im Anschluss wählen, mit welchen Parteien man das eigene Ergebnis vergleichen möchte.

Leider stehen hier nicht sämtliche 42 Parteien der Bundestagswahl 2017 zur Auswahl. Dies liegt laut den Entwicklern von WahlSwiper daran, dass nicht alle Parteien die ausgeteilten Fragebögen ausgefüllt haben.

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So sieht die Oberfläche des WahlSwipers aus, wenn man die Parteien auswählt, mit denen man sien Ergebnis vergleichen möchte. Fotocredit: movact.de

Nicht möglich ist es außerdem, bestimmte Fragen als „wichtig" oder „weniger wichtig" zu gewichten. Das hat den Nachteil, dass die Individualität einer Wahlentscheidung verloren geht. Die App könnte dennoch durch ihre Machart eine Zielgruppe erreichen, die sich nicht durch Wahlprogramme kämpfen, sondern möglichst einfach zu einer Entscheidung kommen will.

Die App ist im Google Play Store für Android-Handys und im App Store für iOS erhältlich.

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„Breitbart" zeigt Lukas Podolski als afrikanischen Flüchtling

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Mit diesem Foto bebilderte Breitbart ihren Artikel. Screenshot: Breitbart News.

Lukas Podolski, ein Flüchtling aus Nordafrika? Das erzkonservative Internetportal „Breitbart“ hat sich mit einem Foto des deutschen Fußballweltmeisters blamiert. Der britische Ableger der Seite von Steve Bannon, dem Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump, nutzte das Foto für einen Artikel.

Dort heißt es, die spanische Polizei habe einer Gruppe von Schleusern das Handwerk gelegt, die Menschen per Jetski von Afrika nach Spanien gebracht haben sollen. Das Foto zeigt aber einen gut gelaunten Lukas Podolski, der während der Fußball-WM in Brasilien auf einem Jetski einen Ausflug machte.

Den Fehler hat Breitbart mittlerweile korrigiert. Im Artikel heißt es: „Es gibt keinen Beleg dafür, dass Herr Podolski einer Schleuserbande angehört oder selbst Flüchtling ist.“ Man entschuldige sich und wünsche ihm alles Gute in seinem „jüngst verkündeten, internationalen Ruhestand“.

Mit Verwendung von SZ-Material (dpa).

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Trotz schwieriger Vergangenheit in eine gute Zukunft?- Online Vortrag zu den deutsch-polnischen Beziehungen

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Foto: Chris Montgomery | Unsplash

Am 7. Dezember 1970 vor ziemlich genau 50 Jahren, schrieb der damalige Bundeskanzler Willy-Brandt Geschichte und läutete mit seinem Kniefall vor dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghettos ein neues Kapitel der deutsch-polnischen Beziehungen ein. Aber wo stehen wir 50 Jahre später?

Diskussion live auf Facebook und Zoom

Zu diesem Thema spricht Prof. Dr. Peter Oliver Loew am Mittwoch, den 02. Dezember, um 18.30 Uhr auf Einladung der Union Stiftung im Rahmen eines Online-Vortrags. Seit 2019 ist Loew Direktor des Deutschen Polen-Instituts und verfügt damit über eine hohe Expertise mit Blick auf die Beziehungen.

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Foto: Union Stiftung

Versperrt uns die Vergangenheit den Blick auf die Zukunft?

Mit seinem Kniefall am Denkmal im Warschauer Ghetto sorgte Willy-Brandt vor 50 Jahren für einen symbolischen Umbruch der deutsch-polnischen Beziehungen und veränderte damit auch die bundesdeutsche Erinnerungskultur. Durch die Anerkennung polnischen und polnisch-jüdischen Leids ebnete der Kanzler den Weg für Wahrnehmungsräume und Diskussion. Flankiert wurde  der Kniefall zudem durch die Unterzeichnung des Warschauer Vertrags am selben Tag, mit dem die Bundesrepublik und Polen diplomatische Beziehungen aufnahmen.  

An welchem Punkt sind unsere Beziehungen 50 Jahre später angelangt? Ist es uns gelungen, die Geschichte zu überwinden und eine enge europäische Nachbarschaft zu pflegen? Oder hindert uns die Geschichte noch immer daran, den Blick in die Gegenwart zu richten? 

Diese Fragen beschäftigen auch Prof. Dr. Peter Oliver Loew. Der Historiker hat sich mit zahlreichen Aspekten Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen in der Vergangenheit als auch der Gegenwart beschäftigt. Als Direktor des Deutschen Polen-Instituts ist er ein absoluter Experte auf dem Gebiet. Zudem lehrt er als Honorarprofessor an der TU Darmstadt. In seinem Online-Vortrag wird er die Beziehungen zwischen den Nachbarländern ausgiebig beleuchten. Los geht es am Mittwoch, den 02. Dezember, ab 18:30 Uhr

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung
  

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Circus Flic Flac ab Donnerstag in Saarbrücken mit neuer Show zu Gast

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Akrobatisch wird es auch bei der Farblos-Show in Saarbrücken zugehen. Archivfoto: Lukas Schulze/dpa-Bildfunk.

Noch hallen aus dem schwarz-gelben Zelt Hammerschläge statt Rock-Rhythmen und überall wird noch aufgebaut. Vor der Weltpremiere der neuen Show „Farblos“ am Donnerstag in Saarbrücken gibt es für das Team des „Circus Flic Flac“ viel zu tun. Auf den Saarterrassen ist in den vergangenen Tagen „Flic Flac City“ entstanden - eine kleine Stadt mit Straßen, Stromversorgung, Zu- und Abwasser-Leitungen.

Die rund 100 Mitarbeiter des Circus wohnen während ihres Aufenthaltes in der Landeshauptstadt in Wohnwagen, -mobilen und Einzelcontainern. Der Aufbau dieser Siedlung innerhalb von drei Tagen ist für Sprecherin Barbara Rott „eine logistische Meisterleistung“: Rund 700 Tonnen Ausrüstung ist in 46 Aufliegern verpackt mit zwölf Zugmaschinen vom Stammquartier im nordrhein-westfälischen Borken nach Saarbrücken transportiert worden.

Um für die Premiere der neuen Show „Farblos“ zu proben, sind die knapp 40 Artisten aus neun Nationen schon am Wochenende angereist. Zuerst werden die Abläufe festgelegt, dann kommt die Technik dazu. Die Choreografie des neuen Programmes hat Larissa Medved-Kastein, eine der beiden Töchter des Zirkus-Gründers Benno Kastein, übernommen.

Seit dem vergangenen Gastspiel in Saarbrücken ist bei den Schwestern viel passiert: Sie wurden Mütter zweier Mädchen, Isabella und Fiona. Während sich Larissa um den künstlerischen Bereich kümmert, ist Tatjana für das Kaufmännische zuständig, sorgt für die Finanzen und das Ticketing. Im Gegensatz zu früheren Gastspielen stehen sie in der aktuellen Show nicht selbst in der Manege.

Show für alle Generationen geeignet
Mit Jenny, der Tochter des zweiten „Flic-Flac“-Gründers Lothar Kastein, ist dennoch ein Familienmitglied im Programm zu finden. Sie tritt mit ihrem Partner Danniil auf. Im Vergleich zu früheren Tourneen sei die aktuelle Show übrigens für alle Generationen geeignet, ergänzt die Sprecherin.

Während die Künstler proben, wird in dem Hauptzelt mit 42 Metern Durchmesser, 20 Metern Höhe und Platz für rund 1 400 Zuschauer noch weiter gewerkelt. Es wurde aus rund 3.500 Quadratmeter Planen aufgebaut. Zur Befestigung hat das Team rund 500 Erdanker mit Pressluft-Hammern in den Boden getrieben. So könne das Zelt selbst orkanartigen Böen standhalten, erklärt Rott.

Außerdem wurde es mit Plastikfußboden und Teppichen ausgelegt. Das neue Zelt, dass es den Besuchern ermöglichen soll, möglichst nah am Geschehen zu sein, hat das Unternehmen erst zu Saisonbeginn angeschafft.

Auch wenn der Regen am Wochenende den Aufbau des Vorzeltes verzögerte-– zur Premiere am Donnerstag ist alles fertig. Bis zum 10. September erwartet das Publikum eine in schwarz-weiß inszenierte Show - mit Akrobatik, Nervenkitzel und Comedy.

Infos unter www.flicflac.de; Tickethotline: (01 80) 60 50 200.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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So bunt war es beim Farbgefühle-Festival in Saarbrücken

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Rund 1500 Leute feierten am Samstag im Saarbrücker Bürgerpark das Farbgefühle-Festival. Foto: BeckerBredel.

Das Festival Farbgefühle hat am Samstag (19. August 2017) rund 1500 meist weiß gekleidete Gäste in den Saarbrücker Bürgerpark gelockt. Dabei wurden rund alle zwei Stunden zu elektronischen Beats aufgerissene Farbbeutel aus ungefährlicher Lebensmittelfarbe in die Luft geschleudert. Dadurch verwandelte sich das Bild der tanzenden Besucher mit der Zeit in einen einzigen, bunten Teppich.

Farbgefühle 2017 in Saarbrücken. Fotos: BeckerBredel

Mit Verwendung von SZ-Material (BeckerBredel).

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Vier Unbekannte berauben Taxifahrer

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Symbolfoto: Emily Wabitsch/dpa-Bildfunk.

Vier unbekannte Männer haben in der Nacht zum Samstag (19. August 2017) einen Taxifahrer in Schwalbach überfallen und ihm eine Geldtasche gestohlen. Das meldet die Polizei.

Mit dem Fahrziel Schwalbach hatten die vier Unbekannten das Taxi gegen 2.40 Uhr am Saarlouiser Großen Markt bestiegen. In der Schwalbacher Bierstraße wurde der Fahrer zum Anhalten aufgefordert, drei der Männer stiegen aus dem Fahrzeug aus.

Als einer von ihnen Anstalten machte, durchs Beifahrerfenster zu bezahlen, sprühte er dem Fahrer unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht. Der Beifahrer, der sich noch im Fahrzeug befand, entriss dem wehrlosen Mann die Geldtasche. Mit einer Beute von 460 Euro flohen die Männer. Der Taxifahrer wurde durch das Reizgas leicht im Gesicht verletzt.

Laut seiner Aussage waren alle Männer zwischen 20 und 25 Jahren alt und schlank. Sie hatten kurze, schwarze Haare, einer trug eine grüne Tarnjacke und ein Basecap.

Wer Angaben zu diesem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bous, Tel.: (0 68 34) 92 50 oder der Polizeiposten Schwalbach, Tel.: (0 68 34) 571 294 zu melden.

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Mann zieht Blutspur durch Fischbach

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Symbolfoto: Becker & Bredel.

Ein betrunkener 25-Jähriger hat in der Nacht von Samstag (19. August 2017) auf Sonntag in Fischbach mehrere Straftaten begangen. Wie die Polizei mitteilt, beschädigte der junge Mann zunächst zwei Fahrzeuge, indem er auf die Autos eintrat und -schlug.

Doch damit nicht genug: Als er weiterzog, kam ihm ein Pärchen aus Fischbach entgegen. Nach einem kurzen Streitgespräch stieß der 25-Jährige den 30-jährigen Mann zu Boden, wobei dieser sich an einem Finger und am Knie verletzte. Als die Frau ihrem Freund helfen wollte, schlug der Randalierer ihr ins Gesicht und warf sie ebenfalls zu Boden.

Doch auch damit gab der 25-Jährige sich nicht zufrieden. Er ging weiter, schlug eine Haustür ein und zog sich dabei eine blutende Wunde an der Hand zu. Verletzt zog er weiter, beschädigte das Schild einer Sparkasse und verschmierte den Bereich um Tür und Schaufenster großflächig mit Blut.

Die in der Zwischenzeit verständigte Polizei habe lediglich der Blutspur folgen müssen und gelangte so zum Wohnsitz des Randalierers. Zu diesem Zeitpunkt war er allerdings bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort wurden seine Verletzungen medizinisch versorgt. Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung wurden eingeleitet.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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