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L142 zwischen Saarwellingen und Hoxberg in beiden Richtungen Gefahr durch Rinder auf der Fahrbahn (10:27)

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Hier entsteht in Saarbrücken ein neues Luxus-Hotel

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Wie ein riesiger Sandkasten sieht das Grundstück in der Saarbrücker Hafenstraße aus. Nun wird dort ein Hotel gebaut. Zuvor hatte hier - seit 1978 - das Verwaltungsgebäude der RAG gestanden. Foto: BeckerBredel.

In Saarbrücken entsteht ein neues Hotel. Das RAG-Grundstück in der Saarbrücker Hafenstraße, auf dem seit 1978 das Verwaltungsgebäude des Konzerns stand, hat der Konzern kürzlich offiziell an die Altin Immobiliengruppe übergeben. Der Abriss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes war Voraussetzung für den Bau eines Vier-Sterne-Hotels.

„An dieser exponierten Stelle in der Saarbrücker Innenstadt, für uns an einem historischen Ort, kann in Kürze mit dem Neubau eines Hotels begonnen werden“, erklärte Professor Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, bei der offiziellen Grundstücksübergabe.

170 Zimmer, neues Parkhaus
„Natürlich steht das wirtschaftliche Interesse im Vordergrund, wenn wir Immobilien verkaufen. Dennoch haben wir von Beginn an mit der Landesregierung, vertreten durch Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke, und der Landeshauptstadt Saarbrücken konstruktive Gespräche über eine mögliche Folgenutzung des Grundstücks im Gesamtkontext des geplanten Messezentrums geführt“, erläuterte Christoph Happe, Leiter Immobilienvertrieb der RAG Montan Immobilien. In allen Punkten überzeugt habe letztlich die Altin-Immobiliengruppe.

„Wir sind stolz darauf, dass die Steigenberger-Gruppe nach Saarbrücken kommt und mit uns zusammen das neue Intercity-Hotel eröffnet. Ich bin als Saarländer fest von diesem Standort überzeugt“, bekräftigte Mehmet Altin, Geschäftsführer der Immobiliengruppe. Mit dem Neubau entstehen 170 Hotelzimmer in exponierter Lage sowie ein neues Parkhaus.

Für die Fassade des Neubaus zeichnet das Architektur- und Stadtplanungsbüro „Wandel Lorch Architekten“ verantwortlich, für das Innendesign das Büro „Matteo Thun & Partners“. Das Intercity-Hotel soll 2019 eröffnet werden.

Tourismus in Saarbrücken soll gestärkt werden
Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke wertet den Abriss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes und die Herrichtung der Fläche als ein Beispiel für den Strukturwandel im Saarland. Das neue Hotel werde ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung des Kongress- und Messestandortes Saarbrücken, und es stärke den Tourismus in der Landeshauptstadt, sagte Barke. Die Anstrengungen der RAG und der Altin-Immobiliengruppe seien ein Gewinn für die Landeshauptstadt und das gesamte Saarland, so die RAG in einer Mitteilung. 

Mit Verwendung von SZ-Material (BeckerBredel).

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Sven Reinig ist Fair-Player des Jahres

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Faires Verhalten auf dem Fußballplatz - auch wenn viel auf dem Spiel steht - soll sich lohnen: Das ist die Idee des Wettbewerbes „Fair ist mehr“, den der Saarländische Fußball-Verband gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe schon seit 14 Jahren veranstaltet. Die fairsten Teams aller aufstiegsberechtigten Mannschaften, auch bei den Frauen und der Jugend, dürfen sich jedes Jahr Hoffnungen auf einen Geldpreis machen.

Darum ist Sven Reinig der Fairste
Dieser Tage fand die Ehrung der 19 fairsten Mannschaften im Clubheim des TuS Lappentascherhof statt. Und für Trainer Sven Reinig vom SV Felsberg wurde diese Preisverleihung zu einem besonderen Ereignis: Der Trainer, der mit seiner Mannschaft in der letzten Saison mit der Vizemeisterschaft in der Kreisliga A Saar vorlieb nehmen musste, wurde zum Fair-Player des Jahres gekürt.

Warum? Im Pokalspiel auf Kreisebene zwischen dem SV Eimersdorf und Felsberg wollte der gegnerische Trainer bei einer eigenen 1:0-Führung zum vierten Mal wechseln. Das ist bei Meisterschaftsspielen erlaubt, nicht aber im Pokal.

Reinig machte seinen Trainerkollegen auf diesen Fehler aufmerksam und rettete im den Sieg. Das Spiel wäre ansonsten bei einem Protest von der Spruchkammer des Saarländischen Fußball-Verbandes in eine Niederlage umgewandelt worden. So aber blieb es beim 1:0 für Eimersdorf, Trainer Reinig schied mit seiner Mannschaft aus dem Wettbewerb aus.

Jetzt aber wurde er nachträglich aber doch noch zum Sieger - und erhielt neben der Ehrung durch den SFV noch eine weitere Auszeichnung durch den DFB.

Mit Verwendung von SZ-Material (Erich Brückner).

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#SUMMACOMMUNITY ist eine Lebenseinstellung

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Foto: Holger Kiefer

Schon mal was von Outsourcingwelt gehört? Nein? Ist SUMMACOM ein Begriff? Ja! Dann hat man als Unternehmensentscheider und Arbeitnehmer viel richtig gemacht! SUMMACOM aus St.Ingbert ist seit 2015 zunehmend erfolgreich als multimedialer Kommunikationsdienstleister am Markt und unterstützt zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und Großkonzerne im Kundenkontakt. Bereits 1997 als nationales Kundenservice-Center der Sparda Bankengruppe gegründet, ist das saarländische Unternehmen heute branchenübergreifend an zwei Standorten tätig: in St. Ingbert sowie in Bad Hersfeld.

Die SUMMACOM-Kommunikationsexperten entwickeln für ihre Kunden individuell konzipierte Lösungen für Kundenservice, zur Vertriebsunterstützung sowie Fortbildungs- und Schulungsprogramme mit hauseigener Akademie. All das geschieht multimedial, über alle Kommunikationskanäle hinweg.

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Foto: Holger Kiefer

Mit mittlerweile über 470 Mitarbeitern an zwei Standorten, ist SUMMACOM weit mehr als das nationale Kundenservicecenter der Sparda Bankengruppe. Längst hat das Unternehmen als Arbeitgebermarke mit hoher sozialer Kompetenz Duftmarken gesetzt, die im ganzen Land auch von Arbeitnehmerseite aufmerksam wahrgenommen werden.

Martin Schimpf, Geschäftsführer und Teamplayer in erster Reihe, bringt es auf den Punkt: „Bei uns stehen Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt, Wertschätzung und Toleranz ganz oben auf der Liste unserer Unternehmenswerte. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über sieben Jahren, haben wir eine minimierte Fluktuation. Dies zahlt sich nachhaltig auf unsere Qualitätsoptimierung und Professionalisierung aus. Davon profitieren wir als Arbeitgeber, aber auch in hohem Maße unsere Kunden.“ Dreizehn Trainer und sieben ausgebildete SUMMACOM-Coaches setzen bei den Themen Schulung und Weiterbildung ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Gerade über den Weg der Weiterbildung sowie der erweiterbaren Qualifikationen für Mitarbeiter ermöglichen die Verantwortlichen eine enge Bindung an das Unternehmen, fachlich wie emotional. Das neu Erlernte kann sofort eingesetzt werden. SUMMACOM bespielt die Felder der Informations-, Beratungs- und Servicehotlines für seine Kunden mit Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hier kann man das Lächeln am Telefon deutlich „spüren“! Dies gilt gleichermaßen für alle Kommunikationskanäle; wie zum Beispiel Live- und Videochat, E-Mail oder Whats App.

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Foto: Holger Kiefer

Besondere Menschen brauchen auch besondere Aufgaben. So sind echte Profis bei der Neukundengewinnung sowie Rückgewinnung bei SUMMACOM am Werk. Produkteinführungen und der Direktverkauf werden durch die freundliche Stimme und den kompetenten Kontakt ebenso zu echten Telefonerlebnissen – das spüren Auftraggeber am messbaren Erfolg.

Als innovatives Unternehmen, das komplett in der digitalen Welt verwurzelt ist, aber immer den Menschen als Mittelpunkt aller Aktivitäten sieht, hat man die Zukunftsrichtung mit dem Wort „Expansion“ klar und deutlich formuliert. Bis Ende 2019 sollen noch mehr als 150 neue SUMMACOMMUNITY-Mitglieder das Arbeitsleben an zwei Standorten bereichern.

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Foto: Peter Kobier

Darüber freut sich der saarländische Arbeitsmarkt und ganz besonders auch die Betreiber der „Cantina casa mia“. In der hauseigenen Kantine bieten Dilek und Loredana den Mitarbeitern sowie externen Gästen eine täglich frisch zubereitete Auswahl multikultereller Köstlichkeiten!

Dazu gibts für alle SUMMACOM Mitarbeiter täglich frisches Obst. Genau so wie die tägliche Vitaminration gratis, gibts auch regelmäßig frei wählbare Gesundheitskurse vom hauseigenen Fitnesscoach Phillippe Schorr! Das sind nur ein paar wenige der zahlreichen Mehrwerte, die SUMMACOM all seinen Mitarbeitern bietet.

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Foto: Holger Kiefer

Über SUMMACOM

1997 wurde das Unternehmen Sparda-TelefonService GmbH & Co. KG als eine Tochtergesellschaft von sieben Sparda-Banken in Deutschland gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Integration des telefonischen Wertpapiergeschäftes und weiterer Banken im Service. Die Einführung eines innovativen und umfassenden Telefonbankings, die Integration performanter CTI- & Wissensmanagement- Technologien und die Implementierung ganzheitlicher Virtualisierungstechnologien stand bereits 2003 auf der to-do Agenda des Unternehmens.

2015 hat man sich mit SUMMACOM dem Markt geöffnet und bietet branchenübergreifende und zunehmend medienübergreifende Lösungen für Kundenservice, Vertriebsunterstützung und Mitarbeiterfortbildungen an. So ist SUMMACOM bereits für rund 40 Unternehmen tätig: neben der Sparda Bankengruppe, auch für die BMW- und die MediServ-Banken. Darüber hinaus zählen beispielsweise auch die Unternehmen Ursapharm, MTD, Neodigital, Hornbach, Energis und Möbel Martin zum wachsenden branchenübergreifenden Kundenkreis des saarländischen Kommunikationsdienstleisters. Für Kunden bietet SUMMACOM eine Erreichbarkeit rund um die Uhr: 24/7/365.

Gerade wurde ein zweiter Standort in Bad Hersfeld eröffnet, um weiteren Kunden auch eine Standortnähe zu bieten. Getreu dem saarländischen Motto: Großes entsteht im Kleinen! Text: Patric Rieks

Jetzt bewerben und Teil der #SUMMACOMMUNITY werden!

Videos mit Hintergrundinfos zu den Jobs bei SUMMACOM gibt es hier und hier!

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Angst vor Rasern auf Saarbrücker Eschberg

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Oft viel zu schnell sind Autofahrer am Mecklenburgring auf dem Eschberg unterwegs. Foto: BeckerBredel.

Autofahrer ignorieren eine rote Ampel, „Kinder schrien schon und konnten gerade noch zurückweichen, ebenso ältere Leute, mir persönlich ist dies auch schon ein paar mal passiert“. Wenn Peter Schöpe beschreibt, was er am Mecklenburgring auf dem Eschberg erlebt, dann klingt das nach Leben an einer Rennstrecke und nach Autofahrern, die keine Rücksicht kennen. Es gibt „keine zwingende Notwendigkeiten“ am Mecklenburgring das Tempo zu drosseln und das auch in besonderer Weise zu kontrollieren. So klingt das, wenn die Stadtverwaltung sich zu Schöpes Beschreibungen äußert.

Schöpe schreibt Brief an Oberbürgermeisterin
In der Innenstadt gibt es sehr viele „Tempo 30“-Zonen. Vor wenigen Wochen erst hat die Stadtverwaltung weitere solcher Zonen ausgewiesen. Warum sollte die Stadt es also nicht „fertigkriegen“, auch dort eine einzurichten, wo viele Kinder, und alte Menschen wohnen, dachte sich Schöpe und schrieb einen Brief an Oberbürgemeisterin Charlotte Britz. Wenn die Einrichtung einer „Tempo 30“-Zone daran scheitern sollte, dass die Schilder zu teuer sind, dann starten wir direkt einen Spendenaufruf dafür“, sagt er.

So antwortete Britz
Von Geld war im Schreiben der Amtsleiterin, der die Oberbürgermeisterin den Brief zur Beantwortung weitergeleitet hatte, allerdings nicht die Rede. Die neuen „Tempo 30“-Zonen seien nicht wegen der Vermeidung von Unfällen eingerichtet worden, sondern um die Innenstadt leiser zu machen, wurde Schöpe erklärt.

„Die neu ausgewiesenen Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h, auf die Sie Bezug genommen haben, gehören zu den im aktuellen Lärmaktionsplan der Landeshauptstadt dargestellten 22 Maßnahmenbereichen, in denen wegen zu hoher Verkehrslärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner ein kurzfristiger Handlungsbedarf festgestellt wurde“, heißt es im Amtsdeutsch.

Anwohner fassungslos
Der Mecklenburgring sei „dagegen mit einer deutlich geringeren Betroffenheit nicht unter den genannten Straßen im Lärmaktionsplan aufgeführt“, schreibt die Amtsleiterin. Der Satz löst bei vielen Anwohnern Fassungslosigkeit aus. Denn die Stadtverwaltung folgert daraus, dass „hier in absehbarer Zeit auch keine Maßnahmen zur Lärmminderung geplant“ werden. Zudem werden in der Breslauer Straße die Fahrbahnen erneuert.

„Nach Fertigstellung dieser Maßnahme werden Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert und die vorhandene Schutzstreifenlücke zum Mecklenburgring geschlossen. Die damit einhergehende Reduzierung der Fahrbahnbreite wird sicherlich zur weiteren Verkehrsberuhigung beitragen“, heißt es im Brief aus dem Rathaus. Sobald die Straßenarbeiten beendet sind, werde das Ordnungsamt „im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten Geschwindigkeitskontrollen am Mecklenburgring durchführen“.

Das klingt nicht so, als ob da etwas passiert, sagen Anwohner. Im Gegenteil, sagt Schöpe: Man fühle sich von der Verwaltung alleine gelassen. Und ein neuer Straßenbelag führe wohl eher dazu, dass noch schneller gefahren wird. Die Politik werde erst wach, befürchtet Schöpe.

Mit Verwendung von SZ-Material (Martin Rolshausen).

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Nach Brandstiftungen auf geplantes Flüchtlingsheim: Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

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Diesen Gebäudekomplex trafen mehrere Brandstiftungen. Foto: Landespolizeipräsidium.

Nach mehreren Brandstiftungen auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Völklingen-Wehrden hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken jetzt eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.

Was war passiert?
In den Nächten zum 30. Juni, 5. Juli und 7. Juli 2017 verübten bislang unbekannte Täter Brandstiftungen gegen einen Gebäudekomplex der Caritas in der Zilleichstraße 2 in Völklingen-Wehrden.

Der Komplex befand sich zu diesem Zeitpunkt in Renovierung und sollte für eine mögliche Nutzung durch Flüchtlinge hergerichtet werden. Die Abteilung Staatsschutz des Landepolizeipräsidiums richtete deshalb eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „EG Zille" ein.

Bei den Ermittlungen wurden zwei Taschen aufgefunden; diese könnten nach Auffassung der Ermittler in Zusammenhang mit den Taten stehen und so weitere Erkenntnisse zu den Tätern liefern.

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Diese beiden Taschen wurden von der Polizei gefunden. Foto: Landespolizeipräsidium.

Die Polizei sucht daher Zeugen, die Hinweise zu den Taschen geben können oder Beobachtungen in den fraglichen Nächten gemacht haben. Der Hinweis, der zur Ermittlung des Täters führt, wird mit 2000 Euro belohnt.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (06 81) 962 2133 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Warum man sich frühzeitig um einen Masterplatz kümmern sollte

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Auch an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken können Master studiert werden. Foto: BeckerBredel.

Nach dem Studium ist vor dem Studium. Denn viele Bachelor-Absolventen wollen direkt noch einen Master oben drauf legen. Damit das reibungslos klappt, lohnt sich allerdings frühzeitige Planung. Denn wer sich für den Master entscheidet, muss sich um einen Studienplatz erst bewerben.

Die Anforderungen variieren je nach Fach und Hochschule und sind zum Teil hoch. Und bei bei einem Hochschulwechsel kann es oft Schwierigkeiten geben, sagt Cort-Denis Hachmeister. Er ist Experte für Hochschulzulassung beim Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh (CHE).

Sein Rat: „Auf jeden Fall bei den Hochschulen nachfragen, was die Voraussetzungen sind. Das muss man relativ frühzeitig wissen, um eventuell noch etwas zu belegen, was man braucht.“ Sonst stehen Studierende auf einmal unvorbereitet ohne Masterstudienplatz da.

Auch Auswahlgespräch möglich
Denn neben dem bestandenen Bachelor können die Hochschulen „zur Qualitätssicherung oder aus Kapazitätsgründen weitere Voraussetzungen bestimmen“, erklärt Ralf Kellershohn, stellvertretender Pressesprecher der Hochschulrektorenkonferenz in Berlin. Dazu gehören vor allem Mindestnoten, Sprachkenntnisse oder standardisierte Tests. Auch Motivationsschreiben oder Auswahlgespräche sind manchmal Pflicht.

An privaten Hochschulen mit kleinem Studierendenkontingent gibt es solche Kriterien häufig. Daniel Ritchie ist an der Handelshochschule Leipzig (HHL) verantwortlich für den Marketing- und Recruiting-Bereich des Vollzeit-Master-Programms. Rund 300 Bewerber kommen in jedem Herbstsemester auf 40 Plätze. Mindestens 90 Leistungspunkte und eine gute Bachelor-Note sind Voraussetzung, doch ausschlaggebend seien andere Kriterien.

Berufserfahrung wichtig
Im Lebenslauf sollten am besten internationale Erfahrungen verzeichnet sein, sagt Ritchie, außerdem mindestens drei Monate Berufserfahrung, etwa in Form von Praktika. Auch das Motivationsschreiben muss überzeugen. Wer mit seinem Anschreiben überzeugt hat, wird zum Zulassungstag geladen.

Etwa ein Viertel der Bewerber schafft laut Ritchie diesen Sprung. Es gibt ein Gespräch mit einem Professor und eins mit einem HHL-Absolventen. „Warum wollen Sie an der HHL studieren?“, werde auf jeden Fall gefragt, so Ritchie. „Darauf sollte man eine gute Antwort haben.“

Außerdem steht eine Präsentation auf dem Programm, wahlweise in Deutsch oder Englisch. Diese Viertelstunde sagt viel über die Bewerber aus. „Sie müssen selbstbewusst sein, überzeugend argumentieren können und bereit sein, kritische Fragen zu beantworten“, so Ritchie. Viel Aufwand für einen Studienplatz. Allerdings: Wer eine solche Masterbewerbung erfolgreich absolviert hat, ist für die Bewerbung auf den Job nach dem Studium bestens gerüstet.

Mit Verwendung von SZ-Material (dpa).

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Mit Rempel-Trick 1000 Euro ergaunert: Wer kennt diesen Mann?

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1000 Euro wurden an einem Geldautomaten abgehoben. Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei.

Mit einem Bild fahndet die Polizei Merzig jetzt öffentlich nach einem Dieb. Laut den Beamten ereignete sich die Tat bereits am 2. Juni 2017, gegen 9 Uhr, in einem Merziger Einkaufsmarkt.

Dort rempelte ein bisher unbekannter Mann einen 57-Jährigen an. Dieser stellte erst später fest, dass sein Geldbeutel weg war.

Direkt nach der Tat hob der mutmaßliche Dieb mit der gestohlenen Bankkarte 1000 Euro an einem Geldautomaten ab. Dabei wurde der Mann von einer Überwachungskamera aufgenommen.

Wer kennt diese Person? Hinweise an die Polizei Merzig, Tel. (0 68 61) 70 40.

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Er wollte sein Haus in die Luft sprengen: Angeklagter schuldunfähig

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Aus dem Haus quoll dichter Rauch. Foto: Feuerwehr Beckingen.

Ein Mann, der im vergangenen Frühjahr sein Haus in Beckingen-Düppenweiler in die Luft sprengen wollte, ist nach Meinung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken nicht schuldfähig. Der 57-Jährige sei für die Allgemeinheit gefährlich und solle dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden, teilte die Anklagebehörde gestern mit.

Nach der vorläufigen Stellungnahme der psychiatrischen Sachverständigen soll der Beschuldigte an einem Hirntumor mit Sehstörungen und epileptischen Anfällen sowie einer Persönlichkeitsstörung leiden, die mit einer Neigung zur Aggressivität einhergehe. Er sei zwar in der Lage, das Unrecht einer Tat einzusehen, könne aber nicht mehr nach dieser Einsicht handeln.

Das war in Düppenweiler passiert
Der 57-Jährige hatte sich am 8. Mai in seinem Haus verschanzt und damit gedroht, das Gebäude in die Luft zu sprengen. Damit wollte er sich gegen eine Zwangsräumung wehren, die ihm und seiner Frau drohten. Spezialkräfte umstellten das Haus. Als der Mann nicht aufgeben wollte, stürmten sie das Gebäude und überwältigten ihn.

Er hatte bereits eine Gasleitung im Haus mit einer Axt zerschlagen, Benzin sowie Öl ausgeschüttet und Feuer gelegt. Ein Polizist konnte jedoch den Gashahn außerhalb des Hauses schließen und damit Schlimmeres verhindern. Es entstand ein Schaden in Höhe von 150.000 Euro.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Wegen „Arabisch-Unterricht": Saar-Bildungsminister Commerçon mit Hass-Post überhäuft

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Ulrich Commerçon (SPD) wird momentan mit Schmäh-Mails überhäuft. Foto: Birgit Reicher/dpa-Bildfunk.

Auf viele Mails, die Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) in diesen Tagen bekommt, könnte er gut verzichten. Außerdem sind sie ein Fall für die Polizei: Mit übelsten Schmähungen wird der Minister überschüttet. Angeblich weil er Arabisch-Unterricht an saarländischen Schulen einführen wolle. So titelte jedenfalls eine Boulevardzeitung. Und prompt hagelte es Hass-Post.

Tatsächlich geht es Commerçon um den so genannten herkunftssprachlichen Unterricht. Dabei können Kinder etwa von Zuwanderern oder junge Flüchtlinge neben dem regulären Unterricht in Deutsch auch ihre Muttersprache vertiefen. Nichts Neues. Das gab’s bereits in den 60er Jahren im Saarland für Kinder von italienischen Einwanderern; allerdings am Nachmittag und nicht staatlich organisiert.

Angriffe „unter der Gürtellinie"
Der Bildungsminister möchte nun muttersprachlichen Unterricht - egal ob Russisch oder Arabisch - als Wahlpflichtfach anbieten. Die Idee dahinter: So hat man auch Einfluss auf sonstige Lehrinhalte; was derzeit etwa beim Konsulatsunterricht für türkische Kinder nicht möglich ist.

Für seinen Plan bekommt Commerçon nun Unterstützung der Landtagsfraktionen, die sich in Teilen auch dem Attackierten zur Seite stellen. „Die Angriffe auf den Bildungsminister sind unter der Gürtellinie“, sagt Jochen Flackus, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion.

Auch SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn empört sich über die Hasskommentare: „Das macht mich einfach nur wütend.“ Viele hätten nicht mal verstanden, um was es geht. Denn natürlich behalte der Unterricht in Deutsch Priorität.

Nur AfD dagegen
Die CDU steht grundsätzlich auch zum herkunftssprachlichen Unterricht. „Es macht im Übrigen auch Sinn, wenn es sich um Geflüchtete handelt, die ja irgendwann nochmal in ihr Herkunftsland zurückgehen, dass sie ihre Fertigkeiten in ihrer Muttersprache nicht verlieren“, sagt Fraktionschef Tobias Hans.

Allein die AfD geht auf Distanz. „Arabisch ist uns ziemlich fern hier, da sind wir nicht dafür“, erklärt AfD-Landes- und Fraktionschef Josef Dörr. Wobei der pensionierte Schulleiter da fein nach Sprachen sortiert: „Bei den Italienern hat das damals sehr gut funktioniert.“ Und er ist dagegen, dass solcher Unterricht staatlich sein soll: „Das ist nicht die Aufgabe des Saarlandes.“

Mit Verwendung von SZ-Material.

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