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A620 Saarbrücken - Saarlouis zwischen Wilhelm-Heinrich-Brücke und Dreieck Saarlouis in beiden Richtungen die Gefahr durch ein entgegenkommendes Fahrzeug besteht nicht mehr (17.09.2019, 23:29)

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Besucherrekord! 40.000 feierten dieses Jahr auf der Fark

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Viele Kostümierte zog es am Wochenende zur Fark nach Landsweiler-Reden. Foto: BeckerBredel.

Die Endzeit-Menschen im Lager „Lost Eden“ sind bereit und lassen schon mal die Motoren röhren. Eigentlich soll der große Endzeit-Fahrzeug-Korso gleich los rollen. Doch der muss erst einmal warten, da ein Krankenwagen auf das Gelände muss. Gar nicht so einfach bei den Menschenmassen, die sich in Reden auf dem Fantasie- und Rollenspielkonvent, kurz Fark, bewegen. Aber auch die Rettungsgasse ist für die Fark-Besucher kein Problem: Ruckzuck schaffen sie Platz.

55.000 Euro an Spenden
Drei Tage lang feierten Action-Helden, Zombies, Fantasie-Wesen und eben die Endzeitler auf dem Gelände der ehemaligen Grube Reden – letztere spielen eine postapokalyptische Welt nach, wie man sie etwa aus Filmen wie „Mad Max“ kennt. Deutlich über 40.000 Besucher waren bei dem Spektakel diesmal dabei. Der Veranstalter Fit4Charity bittet dabei um Spenden, statt Eintritt zu nehmen. Am Ende der dreitägigen Veranstaltung sind diesmal fast 55.000 Euro zusammengekommen.

Für Akteure und Besucher ist die Fark ein buntes Fest der Freude – unter ihnen „Trashman“, mit bürgerlichem Namen Steven Bogdanovic, 46 Jahre alt. „Trashman“ – übersetzt Müllmann – lebt sein Hobby. Oder besser: Er hat gemerkt, dass er mit seiner Lebenseinstellung ein prima Hobby pflegen kann. Geboren wurde Bogdanovic in New York. Als er sechs Jahre alt war, kam die Familie nach Deutschland. Heute lebt er in Mannheim und hat zwei große Lebensphilosophien: Zum einen ist er sich sicher, dass die Endzeit nicht das Ende bedeutet, sondern im Gegenteil eine Zeit der Erneuerung ist, zum anderen ist er ein inniger Verfechter des „Upcycling“.

Trashman kann fast alles aus Schrott machen
Er nennt es nur nicht so. Neben seinem Zelt – mit Matratze und dem Notwendigsten, um drei Tage und drei Nächte auf dem Gelände der ehemaligen Grube Reden zu überleben, ausgestattet - steht beispielsweise sein Motorrad. „Alles aus Schrott gebaut“, erklärt er. Denn Schrott, das ist sein Ding. Die komplette Einrichtung bei ihm zu Hause war mal Schrott. „Ursprünglich habe ich das gemacht, weil ich nicht so viel Geld hatte. Heute denke ich: Man darf doch nicht einfach alles wegwerfen.“ Also repariert der „Trashman“ alles.

Vieles verschenkt er auch, denn er verschenkt gerne, wie er beteuert. Das Verarbeiten von Schrott hat er schon lange gemacht, lange bevor er wusste, dass es so etwas wie die Endzeitler gibt, zu denen seine Arbeiten so gut passen. Dann ist er über Facebook zu der Gruppe Wasted Warriors“ gestoßen. „Das fand ich super, was die machen, so habe ich zum ersten Mal was mit Live-Rollenspiel zu tun gehabt“, erzählt er. Über diese Gruppe hat er dann auch von der Fark gehört. Und hier ist er nun – und ist begeistert. Von Donnerstag bis Montag ist er in Reden. „Das sind super Leute hier.“

Manche schlafen auch im Hotel
Der Meinung ist auch Steampunker Peter von Heim, mit bürgerlichem Namen Simon Hirth. Zusammen mit weiteren Mitgliedern der deutschlandweit agierenden Gruppe „Steampunk Expeditions Gesellschaft“ ist er bereits zum dritten Mal bei der Fark dabei. Er allerdings übernachtet - im Gegensatz zu einigen anderen aus seiner Gruppe - dieses Jahr im Hotel. Isidor, Juno, Ilja und von Bormbeck - erstere aus Bayern, die anderen beiden aus der Schweiz - haben sich eine Ferienwohnung in Neunkirchen geholt, um die drei Tage Fark komplett ausnutzen zu können.

Ganz anders wiederum die „Wagonishikawa“, die bereits vor zwei Jahren auf der Fark das Leben der Samurai demonstrierten. Die Gruppe hat sich vergrößert im Vergleich zu 2015, um etwa zwei Drittel. Zehn Leute und zwei Gäste übernachten hier, schlafen in Zelten und essen Japanisch. Gerade brutzeln Kartoffeln und Möhren über dem Feuer.

„Die Kartoffeln ersetzen den Hokkaido-Kürbis“, erklärt Samurai-Anhängerin Kathleen. Das werden sie am Abend alle zusammen essen, wenn es nicht mehr so heiß ist und der Besucherandrang etwas zurückgegangen ist. Und wer weiß, vielleicht kommt dann auch mal „Trashman“ vorbei mit seinem Motorrad – und einem selbstgebastelten Geschenk aus Schrott.

Mit Verwendung von SZ-Material (Elke Jacobi).

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Schulfach „Gesundheit" an saarländischen Schulen?

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Die Ärztekammer des Saarlandes hat eine Offensive für Gesundheitswissen und gesunden Lebensstil an Schulen des Landes gefordert. Das Kultusministerium scheint von der Idee aber nicht so begeistert. Unter anderem schlug die Kammer am Wochenende ein eigenes Schulfach „Gesundheit“ an Saar-Schulen vor.

Außerdem forderte die Ärzte-Vertretung die Wiedereinführung der dritten wöchentlichen Sportstunde. Damit sollte dem wachsenden Problem Übergewicht begegnet werden, das vor allem sozial benachteiligte Kinder treffe.

„Je früher wir Kindern eine gesunde Lebensweise vermitteln und sie dafür begeistern, desto besser“, erklärte Ärztekammer-Präsident Josef Mischo. In einem Schreiben an Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD) habe die Kammer eine gemeinsame Initiative angeregt.

Die Ärzteschaft könne ihr Wissen zur Verfügung stellen und Mediziner unter anderem zur Unterstützung des Unterrichts vermitteln. Neben dem Schulfach „Gesundheit“ seien auch projektbezogener Unterricht oder Unterrichtseinheiten zu Gesundheits-Themen denkbar. Diese sollten Teil der Lehrer-Ausbildung und Lehrplänen sein.

Verhaltene Reaktion auf Vorschlag
Die saarländische Bildungs-Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot (SPD) reagierte verhalten auf den Vorstoß der Ärzteschaft. „Gesundheitsthemen lassen sich nicht in einem einzigen Schulfach abbilden“, erklärte sie auf SZ-Anfrage. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen und Vereinen sei mindestens genauso wichtig.

Bereits heute fänden sich Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung oder Gewaltprävention in den Lehrplänen und dem Bildungsprogramm der Kitas wieder. „Unsere Bildungseinrichtungen sind damit genau der richtige Ort, Kindern und Jugendlichen diese Themen näher zu bringen“, sagte sie.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ulrich Brenner).

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Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters

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Foto: Pixabay

Von zweideutigen Scharaden und anderem Lustgewinn

Die Historiker mögen verzeihen, aber das letzte Drittel des 18. Jahrhunderts war im Habsburger Reich vergleichsweise friedlich. Ein Bayerischer Erbfolgekrieg, der auch spöttisch »Kartoffelkrieg« genannt wurde, konnte ohne einen Schuss am grünen Tisch beendet werden. Und überhaupt tauschten die Potentaten lieber Staatsgebiet, als dafür Blutzoll zu entrichten. Bei Hofe kam daher mitunter Langeweile auf. Die bekämpfte man am besten mit zweideutigen Scharaden oder anderem Lustgewinn. Rokoko oho, möchte man witzeln. In Mozarts Oper »Le Nozze di Figaro« kann man die feudale Langeweile und die erotisch aufgeladenen Ablenkungen davon förmlich mit Händen greifen. Schließlich konnte damals ein falsch gehaltener Fächer oder ein Augenzwinkern fatale Wirkungen in der Geheimsprache der feudal Gelangweilten haben.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

Kommt uns das bekannt vor? Aber sicher! In unseren Tagen, wo man sich »klassisch« im Internet kennenlernt, kann ein kleiner »Wisch« fatale Folgen haben, oder das ganz große Glück bringen. Diesen Nervenkitzel hat Mozart schon damals mitkomponiert, und es darf nicht wundern, dass die Komödie vom Hochadel kritisch beäugt wurde. Immerhin wird darin das Recht des Fürsten auf »die erste Nacht« mit einer Frau offen kritisiert und nicht nur hinterm Fächer bekichert. Skandal! Trotz aller Aufklärung: Diese Form der Übergriffigkeit und des Machtmissbrauchs ist auch 233 Jahre nach der Uraufführung ein Dauerthema.

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Mehrfach für ihre Regiearbeiten von den Fachzeitschriften nominiert – als »Beste Nachwuchskünstlerin«, für »Beste Regie«, die »Beste Produktion« und mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet – Eva-Maria Höckmayr, eine junge Regisseurin, bescherte letzte Saison mit einer umjubelten »Krönung der Poppea« an der Staatsoper Unter den Linden der Opernwelt einen »Abend für die Geschichtsbücher«, wie es in der Kritik hieß. Feinfühlige psychologische Präzision in packendem Theater, das ist ihr Markenzeichen.

Mehr zu Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters und weiteren Programmhighlights in den anderen Spielstätten gibt es in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Einbrecher wollen aus Aldi 80 Stangen Zigaretten mitgehen lassen

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag (27.08.2017) die Aldi-Filiale in Bous überfallen. Das meldet die Pressestelle der Polizei in Bous.

Dabei sollen die Täter sehr brachial vorgegangen sein: Sie stemmten das Gebäude von außen auf und gelangten so in die Büroräume des Geschäftes. Hier legten sie zirka 80 Stangen Zigaretten zum Abtransport bereit, bevor sie von der Alarmanlage gestört wurden und flüchteten.

Die genaue Schadenshöhe ist laut Polizei unklar. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bous zu melden.

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mit dpa

Nach tödlichem Unfall in Saarwellingen: 12-Jährige schwebt immer noch in Lebensgefahr

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Die Fahrerin dieses Peugeot überlebte den Unfall nicht. Foto: Simon Avenia/dpa-Bildfunk.

Fünf Tage nach dem tragischen Unfall in Saarwellingen schwebt ein 12-jähriges Mädchen weiter in Lebensgefahr. „Ihr Gesundheitszustand ist immer noch kritisch", sagte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken am Montag. Die Mutter des Mädchens war am Mittwochabend getötet worden, fünf weitere Personen wurden verletzt. Ein 26-Jähriger war mit hohem Tempo durch die Bahnhofstraße gerast und umgebremst auf das Auto von Mutter (43) und Tochter aufgefahren. 

Ermittlungsverfahren eingeleitet
Der Mann soll wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Zunächst müsse geklärt werden, ob der 26-Jährige möglicherweise einen epileptischen Anfall am Steuer gehabt habe, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Angehörige des Fahrers hätten berichtet, dass der 26-Jährige an Epilepsie leide, sagte ein Polizeisprecher. „Noch haben wir aber kein ärztliches Attest, wo das schwarz auf weiß steht." Auch ein unter epileptischen Anfällen leidender Verkehrsteilnehmer habe „gewisse Sorgfaltsanforderungen zu beachten", teilte die Staatsanwaltschaft mit. „Ob der unfallverursachende Fahrer diese vorliegend in hinreichender Weise beachtet hat, ist gerade Gegenstand der vorliegenden Ermittlungen".

Bisherige Artikel zum Thema:
24.08.2017: Zwei Tote bei schweren Unfällen auf Straßen im Saarland
25.08.2017: Offene Fragen nach tödlichem Unfall in Saarwellingen

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Saarländer erzielt Sechser im Lotto

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Das Lotto-Glück hat am Samstag einen Tipper aus dem Landkreis Saarlouis getroffen. Seine Zahlenreihe 2-11-19-24-28-49 entpuppte sich beim 6aus49 als Glücksgriff: Er erzielte einen Sechser.

Sein Spieleinsatz betrug 15,75 Euro. Jetzt darf er sich über die Gewinnsumme von exakt 536.105,70 Euro freuen. Der Glückspilz hatte auf seinem 12er-Lottoschein nicht nur den Sechser, sondern zusätzlich noch einen Dreier-Treffer. Dafür bekommt er noch 8,40 Euro obendrauf.

Was der Tipper mit seinem Geld anstellt, ist noch nicht bekannt. Für seinen Gewinn könnte er sich nun umgerechnet 262.520 Schwenker kaufen, teilte Saartoto mit einem Augenzwinkern mit.

Der Lotto-Gewinner aus dem Landkreis Saarlouis ist nun der siebte Glückspilz aus dem Saarland, der in diesem Jahr mindestens 100.000 Euro gewonnen hat. Auch bei einer Eurojackpot-Ziehung im Juni gewann ein Saarländer rund 500.000 Euro.

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Nach Familiendrama: Wütende Menschenmenge attackiert Polizisten

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Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Eine Menschenmenge hat in Nohfelden Polizisten angegriffen und zwei Beamte verletzt. Eine Polizistin wurde von mehreren Fußtritten im Gesicht getroffen und kam ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie konnte ihren Dienst nicht mehr antreten.

Das war passiert
Vorausgegangen war am Freitag (25. August) die Übergabe von zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren in die Obhut des Jugendamts, weil sie zu Hause geschlagen würden. Der Vater der 13-Jährigen hatte seine Tochter zuvor als vermisst gemeldet.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass ebenfalls ihre 15 Jahre alte Freundin vermisst wurde. Die Polizei fand die Mädchen kurze Zeit später. Diese konnten jedoch glaubhaft erklären, dass eine Rückkehr zu ihren Eltern eine Gefahr für das Kindeswohl darstelle, da sie zu Hause häufig geschlagen würden.

Die Nachricht, dass ihre Töchter in der Obhut des Jugendamts sind, führte bei den betrunkenen Eltern zu Bedrohungen der eingesetzten Polizisten, die deswegen Unterstützung anforderten. Als diese vor Ort eintraf, hatte sich eine unüberschaubare Menschenmenge gebildet. Daher wurden weitere Polizisten aus St. Wendel angefordert.

Auch Kinder mischten bei Schlägerei mit
Als der Vater des älteren Mädchens, den die Polizei als Hauptaggressor einstuft, einen Beamten mit Faustschlägen angriff, wurde er von zwei Polizisten am Boden fixiert. Mehrere Angreifer attackierten daraufhin mit Faustschlägen und Fußtritten die Beamten und versuchten, den Vater des Mädchens zu befreien.

Auch Kinder und Jugendliche bedrohten, traten, bespuckten, beleidigten und würgten die acht Polizisten. Laut Polizei konnte erst nach Eintreffen der beiden zusätzlichen Beamten aus St. Wendel die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (und dpa).

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Auto purzelt in die Saar

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Das Auto wurde von einem privaten Unternehmen aus der Saar gezogen. Foto: Feuerwehr Regionalverband.

Kurz mit ihrem Hund Gassi gehen wollte eine Frau am Freitag (25. August 2017) und ließ ihr Auto an der Großblittersdorfer Schleuse stehen.

Als sie nach dem kleinen Spaziergang wieder zu ihrem Auto zurückkehrt, machte sich der Wagen vor ihren Augen plötzlich selbstständig, rollte den kleinen Hang hinunter und plumpste in die Saar. Ein paar Sekunden später war von dem Auto nichts mehr zu sehen.

Straße musste gesperrt werden
Zufällig kam in dem Augenblick ein Feuerwehrmann vorbei und alarmierte seine Kollegen. Die zuständigen Wehren aus Kleinblittersdorf und Hanweiler rückten mit 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen aus. Zu allem Unglück aber befand sich die Einsatzstelle nicht auf der deutschen Seite, sondern auf der französischen

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Bei Großblittersdorf rollte dieses Auto in die Saar. Foto: Feuerwehr Regionalverband.

Die Bundesstraße 51 musste an der Stelle komplett gesperrt werden. Grund: Nur so fand die Feuerwehr genug Platz, ein Schlauchboot ins Wasser lassen, um nach austretenden Giftstoffen aus dem Auto zu suchen. Eventuell hätte sie eine Ölsperre legen müssen. Gemeinsam mit der herbeigerufenen französischen Polizei konnte sie aber feststellen, dass keine Gefahr bestand. Die konnte danach abrücken.

Das Auto wurde durch ein privates Unternehmen geborgen. Neben dem Abschleppen wurde dabei auch der Einsatz von Tauchern notwendig, wie die Wehr weiter mitteilt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Tobias Ebelshäuser/Lukas Behr

Video: So viel Spaß machte die "City Slide" in Saarbrücken

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