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A1 Trier Richtung Saarbrücken zwischen Riegelsberg und Saarbrücken-Neuhaus Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (20.11.2019, 23:02)

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EC-Karten-Diebin gesucht

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Mit diesem Foto wird die Frau gesucht. Foto: Polizei.

Die Polizei in Merzig sucht mit einem Foto aus einer Überwachungskamera nach einer unbekannten Frau. Sie soll mit einer gestohlenen EC-Karte Bargeld an einem Geldautomaten abgehoben haben.

Bereits am 20.05.2017 wurde einer 61-jährigen Frau in einem Einkaufsmarkt in Perl der Geldbeutel aus dem Einkaufskorb gestohlen. Das meldet die Polizei in Merzig.

Schon kurz nach der Tat hob eine bisher unbekannte weibliche Person 960 Euro mit der ebenfalls entwendeten EC-Karte an einem Geldautomaten ab. Dabei wurde sie von der Überwachungskamera aufgenommen. Die Polizei in Merzig hat jetzt eine Aufnahme der Unbekannten veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Wer Hinweise zur Identität der Person geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Merzig, Tel.: 06861/7040, zu melden.

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Was geschah wirklich bei Angriff auf Polizisten in Eckelhausen?

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Symbolfoto: Becker & Bredel.

Einer Beamtin treten die Angreifer ins Gesicht, verletzen sie ernsthaft. Es sind grausame Szenen, die sich am Freitagabend im 230-Seelendorf Bosen-Eckelhausen abspielen. Dabei sieht für die Polizisten zunächst alles nach einem Routine-Einsatz aus.

Mädchen wurden zu Hause geschlagen
Das Drama beginnt um 21.25 Uhr. „Der Vater eines 13-jährigen Mädchens erstattete eine Vermisstenanzeige. Sein Kind war nach der Schule nicht nach Hause gekommen“, berichtet Andreas Riemenschneider, Leiter der Polizeiinspektion Nordsaarland. Bei der Fahndung stellen die Ermittler fest, dass auch eine 15-jährige Freundin aus der Nachbarschaft verschwunden ist.

Etwa zwei Stunden später finden die Beamten die Mädchen unweit ihrer Wohnhäuser in Eckelhausen. „Die beiden erzählten glaubhaft, dass sie zu Hause geschlagen werden und daher nicht zurückkehren können“, rekonstruiert Riemenschneider den Einsatz.

Dann eskaliert die Situation
Als die Beamten den Eltern mitteilen, dass die Mädchen dem Jugendamt übergeben werden, eskaliert die Situation. Die Erziehungsberechtigten bedrohen und beleidigen die Polizisten. Immer mehr Menschen eilen zum Ort des Geschehens.

„Zu der Zeit waren wir schon mit vier Leuten. Uns war bereits nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Vater klar, dass es Probleme geben könnte“, berichtet der Dienststellenleiter. Die Einsatzkräfte fordern noch weitere Unterstützung aus St. Wendel an.

Eltern betrunken
In der Zwischenzeit werden vor allem der Vater des älteren Mädchens und dessen Lebensgefährtin immer aggressiver. Der stark alkoholisierte Mann sei auf einen Beamten losgestürmt und habe diesen mit Faustschlägen attackiert. „Zwei Polizisten brachten ihn zu Boden und fixierten ihn“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Mehrere Personen aus der Menge versuchen, den Mann zu befreien. Sie reißen und zerren an den Beamten, gehen mit Fäusten und Tritten auf sie los. Auch Kinder mischen in dem Gerangel mit. „Das ist der Grund, warum wir keine Schlagstöcke oder Pfefferspray einsetzen durften. Das ist bei Kindern unzulässig“, erklärt Riemenschneider. Erst als die vier weiteren Beamten aus St. Wendel eintreffen, gelingt es den Polizisten, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Polizei-Chef explizit: Keine Menschen mit Migrationshintergrund
Insgesamt seien zwischen 15 und 20 Personen in die Schlägerei verwickelt gewesen. Da es nach einer ersten Berichterstattung in den sozialen Netzwerken bereits zu Hetzereien gegen Ausländer kam, betont der Polizeichef: „Bei den Beteiligten handelt es sich nicht um Menschen mit Migrationshintergrund.

Bei der Schlägerei wurden zwei Beamte verletzt. Die Polizistin, der die Angreifer ins Gesicht getreten hatten, kam ins Krankenhaus. „Sie hat ernsthafte, aber keine schweren Verletzungen erlitten. Die Kollegin ist immer noch krank geschrieben, aber wieder zu Hause“, sagt Riemenschneider. Die Polizei ermittelt gegen die Beteiligten.

Bouillon will härtere Strafen
Währenddessen hat sich auch Innenminister Klaus Bouillon (CDU) zu den Attacken geäußert. Er fordert härtere Strafen bei Gewalt gegen Polizisten. „Ich verurteile den Vorfall in Nohfelden auf das Schärfste“, sagt er. Diejenigen, die tagtäglich um die Sicherheit der Bevölkerung bemüht seien und ihre eigene Gesundheit riskierten, verdienten einen besonderen Schutz des Staates.

„Geldstrafen sind nur wenig abschreckend“, urteilt der Minister. „Oftmals läuft die Verhängung einer solchen Strafe ins Leere und kann nicht beglichen werden. Hier ist deshalb der Bundesjustizminister gefordert und muss nachsteuern.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Sarah Konrad).

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November im Staatstheater: Frühlings Erwachen, eine kleine Meerjungfrau und vieles mehr...

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Probenfoto: Thorsten Rodenberg, Michael Wischniowski, Barbara Krzoska, Laura Trapp (Foto: Astrid Karger)

Gar nicht herbstlich geht es bei der ersten Premiere des Monats zu, wenn es am 8. November in der Alten Feuerwache heißt "Frühlings Erwachen". Worum es geht? In einem Interview in der aktuellen Theaterzeitung gibt Regisseurin Magali Tosato einen kleinen Einblick:

In dem Stück, das Wedekind Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben hat, dreht sich alles um die Phase zwischen Kindheit und Erwachsenwerden, also um Pubertät und Adoleszenz. Um die faszinierende Energie, die in diesem Lebensabschnitt freigesetzt wird, um den spannenden Wunsch nach Weiterentwicklung und um die daraus entstehenden Fragen: Wer bin ich? Wer möchte ich sein?

Das komplette spannende Interview mit Magali Tosato gibt's in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

 

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Fremde werden Freunde - im Stück "Die kleine Meerjungfrau" (Foto: Astrid Karger).

 Bei einer weiteren Premiere dürfen sich die kleinen Theaterzuschauer ab dem 10. November auf die Inszenierung "Die kleine Meerjungfrau"  im Großen Haus freuen. Über die gesamte Vorweihnachtszeit hinweg wird Meerjungfrau Mara ihre Unterwasserwelt entdecken, Freunde finden und Abenteuer erleben. Die Geschichte wird mit Spielwitz und rührenden Gesangseinlagen Groß und Klen begeistern und in die Vorweihnachts- und Adventszeit einstimmen.

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La Bohème ( Foto: Martin Kaufhold).

 Alle diejenigen, die "LaBohème" und "We are here" bisher verpasst haben, bekommen ab November eine neue Gelegenheit. Das "frohe und schreckliche Leben" der Bohèmiens, die voller Illusionen und Träume sind, aber ohne Geld und ohne Hoffnung, sowie die Pein der verliebten aber sterbenskranken Mimi ist ab 16. November wieder auf der Bühne des Großen Hauses mitzuverfolgen.

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We are here (Foto: Bettina Stöß).

 Ende der vergangenen Spielzeit hat die Münchner Choreographin Anna Konjetzky mit ihrem Stück "We are here" für einen furiosen Ausklang beim Saarländischen Staatsballett gesorgt. Dabei steht laut Aussage der Choreografin hauptsächlich die Verschiebung von Wahrnehmung im Vordergrund. Fragen wie "Verändert sich das, was wir sehen, weil wir auf einmal etwas anderes hören?" geht sie an dieses Thema heran und lässt ihre Tänzer in einer mitreißenden Performance vors Publikum - genauer gesagt ab 21. November in der Alten Feuerwache

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Auf was darf man sich noch freuen im November? Unter dem Motto "BAGUETTE TRIFFT BREZEL" startet zum wiederholten Mal das Theater-Festival Primeurs. Ab Ende November sind junge Theaterautor*innen aus Frankreich und Belgien zu Gast und zeigen ihr künstlerisches Können. Alle Stücke werden in deutscher Übersetzung gezeigt. Das Festival Primeurs wird von den vier Partnerinstitutionen Saarländisches Staatstheater, Le Carreau, SR2 und Institut Francais ausgerichtet und findet in den Spielstätten Alte Feuerwache Saarbrücken und Le Carreau in Forbach statt.

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Herbert Schuch (Foto: Felix Broede).

Viel Musik gibt es unter anderem am 10. November bei Kammerkonzert "No Limits" im Mittelfoyer des Großen Hauses und  am 17. November bei der Liedmatinée mit Carmen Seibel im Großen Haus. Am 15. November entführt ein bezaubernden Filmkonzert mit dem Motto "Lichter der Großstadt" in unterschiedliche Szenarien. Und das vor der atemberaubenden Kulisse der Industriekathedrale Alte Schmelz in St. Ingbert. Und um schonmal vorzugreifen: Magisch wird es am 1. und 2. Dezember in der Congresshalle beim Sinfoniekonzert: Dirigent Jonathan Heyward und Pianist Herbert Schuch entführen zusammen mit dem Saarländischen Staatsorchester in Momente musikalischer Magie der ganz besonderen Art. Dabei wird der Bogen gespannt von der Romantik über das 20. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart.

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Sparte 4 - Theater mal anders.

Und wer sich gerne mal auf offener Bühe präsentieren will und irgendwas zu sagen hat zu einem bestimmten Thema: Ab i die Sparte 4 - dort hat jeder, der willl, sein Forum bei der "Open Stage"Suppe und interessante Gespräche gibts bei der "Suppenküche" am 10. November und in der Reihe "Spartensprecher" hilft am 14. November Moritz Hürtgen bei "Angst vor Lyrik" und am 21. November liest der österreichische Sprachkünstler und Bachmann-Preisträger Ferdinand Schmaz aus seinem neusten Text "schlammland gewalt". Außerdem natürlich viel Schauspiel und Musik - einfach vorbei kommen!

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Animal Farm (Foto: Staatstheater)

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Schwere Gewitter ab dem Nachmittag im Saarland

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Im Saarland (hier: die Mainzer Straße in Saarbrücken) soll es heute Nachmittag zu Gewittern kommen. Foto: BeckerBredel.

Den vorerst letzten richtig heißen Tag im Saarland erleben wir wahrscheinlich heute. Die Temperaturen klettern noch einmal auf bis zu 32 Grad Celsius.

Am Nachmittag muss dann mit schweren Gewittern gerechnet werden, die von Frankreich und Luxemburg auf unser Bundesland zukommen. Auch starke Unwetter mit Starkregen von 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter, Hagel und schweren Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde sind laut Deutschem Wetterdienst möglich.

Diese „Gewitterneigung" soll noch bis in die Nacht anhalten. Die nächsten Tage werden wohl hauptsächlich bewölkt und es soll immer wieder regnen - pünktlich zum September.

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mit dpa

Razzia bei Geldwäsche-Ring in Saarbrücken

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

In einer Razzia haben 85 Fahnder von Zoll und Polizei gestern im Saarland einen Ring mutmaßlicher Geldwäscher auffliegen lassen. Insgesamt durchsuchten die Ermittler 15 Wohn- und Geschäftshäuser. Sie ordnen die Objekte einem deutsch-türkischen Familienclan aus dem Raum Saarbrücken zu.

Dieser habe illegale Spielhallen betrieben und im großen Stil Zigaretten nach Frankreich geschmuggelt, teilte der Zoll mit. 
Die Gewinne sollen über Tabakläden gewaschen worden sein. Zum Schaden machten die Behörden keine Angaben. Insgesamt ermitteln die Behörden gegen acht Verdächtige. Die zwei Frauen und sechs Männer im Alter von 22 bis 44 Jahren blieben auf freiem Fuß.

Auf die Spur der Bande kam die Polizei nach eigenen Angaben über eine Bank. Dieser waren hohe Bargeldeinzahlungen zweier Verdächtiger merkwürdig vorgekommen. Der Clan soll über Tabakläden und ein Bistro in Naßweiler unerlaubt große Mengen Zigaretten an französische Kunden verkauft haben.

Die Einnahmen flossen über Konten in Frankreich und Bareinzahlungen ins Saarland zurück. Einer der Verdächtigen soll illegale Glücksspiele veranstaltet haben.

Bei der Aktion am Dienstag stellten die Behörden unter anderem mehrere Säcke Münzen, einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie zwei Waffen und Munition sicher. Beteiligt waren 85 Fahnder aus Deutschland und Frankreich. Durchsucht wurden Häuser in Saarbücken, Großrosseln, Rilchingen, Saarlouis und Dillingen.

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Ottweiler Kirmes: Das geht auf der Ottweiler Kerb 2017

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Wo kommen Kirmesfeiern eigentlich her?
Ihren Ursprung haben die bewährten und bekannten Kirmesfeiern in den Kirchweihfesten gehabt, wobei diese Bedeutung mit der Zeit in den Hintergrund rückte.

Die Kirmesfeiern sind ein Ausgleich zur Arbeit und zum Alltag geblieben. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Der Besuch der Karusselle, der Verkaufsstände und der Losbuden gehört dazu, erst recht in der idyllischen Ottweiler Altstadt, wo auch das Kinderlachen nicht fehlen darf.

Das Programm am Freitag
Neu ist, dass dem bewährten Fassanstich ein Fallschirmflug vorausgeht. Ortsvorsteher Michael Schmidt plant im Bereich Im Alten Weiher (Sportplatz) am Freitagabend gegen 18.30 Uhr zu landen. Dort wird er vom Fanfarenzug 1961 begrüßt und zum Schlosshof begleitet, wo die „Kerb“ klangvoll offiziell eröffnet wird.

Danach folgt das Ballonstechen, wo man Gutscheine von Ottweiler Gewerbetreibenden und Gastronomen und Bons für Freifahrten und Kirmesartikel der Schausteller erhaschen kann.

Das Programm am Samstag
Die Ottweiler Kindergarten- und Grundschulkinder erhalten von den Schaustellern Gutscheine zur Einlösung an Fahrgeschäften oder Verkaufsständen. Für Samstagnachmittag ist der Seniorennachmittag für die älteren Bürger im großen Saal des Schlosstheaters geplant.

Positiv ist, dass am Kirmessamstag ein „Bussiservice“ ab 23 Uhr ab der Schloßstraße angeboten wird. Sponsor des Busservices und des Fallschirmflugs ist im Übrigen die Sparkasse Neunkirchen.

Das Programm am Sonntag
Die verkaufsoffenen Geschäfte werden am Kirmessonntag zahlreiche Besucher nach Ottweiler bringen. Über die gesamte Kirmes hinweg, vor allem aber am Montag bieten die Ottweiler Gastronomen herzhafte Speisen an, so den allseits beliebten Spießbraten.

Das Programm am Montag und Dienstag
Der Kirmesmontag steht vor allem im Zeichen des Kindertages, der Kirmesdienstag ist, wie immer, der Familientag. Doch zuvor wird noch vom Obst- und Gartenbauverein am Montag in der Ziegelhütte die „Kerb“ gefeiert.

Die „Neumünsterer Hammelsgesellschaft“ lädt am Dienstagnachmittag zur traditionellen „Hammelskerb“ auf dem Neumünster ein und freut sich ebenfalls auf regen Besuch.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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