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Timo Holl

#ThermiLindner

Das Internet hat seine eigenen Gesetze. Oft ist es schnell und skrupellos. Vor allem vor der Berufsgruppe, für die das Internet Neuland ist, also den Politikern, macht das World Wide Web oftmals keinen Halt. Genau um diese Erfahrung ist der FDP-Politiker Christian Lindner in diesen Tagen reicher geworden. Schon seit Wochen macht sich die Netzgemeinde über den liberalen Spitzenkandidaten lustig. Anlass für die Späße waren zunächst die, nennen wir es mal "gewagten", Wahlplakate Lindners.

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Wahlkampfplakat der FDP mit Christian Lindner 2017. Fotorechte:FDP

Der Postillon legte gleich mit einem Satire-Artikel "Parfüm-Verkäuferin genervt, weil sie ständig nach neuem Duft 'FDP' gefragt wird" los. Weiter ging es beim Postillon am Sonntag mit der Schlagzeile "Eine seltene Krankheit ließ mich schwarzweiß werden".

Auch Extra3 ließ sich bei dieser Steilvorlage nicht zweimal bitten und hat das folgende Scherzplakat zum Besten gegeben.

Dass die Wahlplakate des FDP-Kandidaten auch ebenso gut eine professionelle Werbekampagne für jedes erdenkliche Produkt der Welt sein könnte, nahm die Twitter-Gemeinde nun zum Anlass, Christian Lindner in einer weiteren Runde aufs Korn zu nehmen. So entstand vor rund einer Woche der Hashtag "ThermiLindner", der den FDP-Politiker unfreiwillig zum Vertreter einer Küchenmaschine, dem "Thermomix", machte. Es entstand innerhalb kürzester Zeit eine muntere #ThermiLindner-Galerie, deren Highlights wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.

Die alte Internetregel bleibt also bestehen: Während du die Kuh noch nichtmals fertig gemolken hast, hat die Netzgemeinde dich bereits zum dritten Mal durch den Kakao gezogen.

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Timo Holl

CDU stellt in Heidelberg SPD-Plakate mit Saar-Politikerin auf

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Wahlplakate von Anke Rehlinger. Foto: Alexander Lucas/privat/dpa-Bildfunk.

Anke Rehlinger steht mit einem Lächeln vor der Saarschleife, dazu die Aufschriften "Unser Saarland, unsere Stärke" sowie "Stabilität, aber gerecht!". Sieht auf den ersten Blick nach einem vollkommen gewöhnlichen Wahlplakat zur saarländischen Landtagswahl aus. Ist es im Prinzip auch.

Das Ungewöhnliche an der Sache ist auch keineswegs das Plakat an sich. Es geht vielmehr um dessen Standort und den Zeitpunkt des Aufstellens. Das Foto zeigt nämlich keine saarländische Stadt bei der Landtagswahl im Frühjahr. Nein, das Foto ist tatsächlich mitten im aktuellen Bundestagswahlkampf entstanden. Zudem auch noch im baden-württembergischen Heidelberg. Doch wie konnte es zu dieser Wahlkampfpanne in Form eines #plakatgates kommen?

Am 5. September besucht die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Stadt Heidelberg. Zu diesem Anlass wollte die CDU Heidelberg zahlreiche Plakate ihres Spitzenkandidaten Karl A. Lamers aufstellen. Dies sollte in der Nacht von Montag auf Dienstag geschehen. Dazu orderte die Heidelberger CDU mehrere Plakatstellwände bei einem Plakatierunternehmen. Problem an der Sache: Der Dienstleister verfügte am Montagabend noch nicht über die aktuellen Wahlkampfplakate des CDU-Kandidaten.

Dann kam es wie es kommen musste: Der Dienstleister entschied sich dazu, die Wände trotzdem aufzustellen und die alten Plakate dann einfach nachträglich mit den neuen zu überkleben. Diese Fehlentscheidung blieb natürlich nicht unbemerkt. Am Dienstagmorgen war die Heidelberger Bevölkerung dann natürlich äußerst irritiert, als sie die unpassenden Plakate sah. Zunächst nahmen die meisten an, dass der Fauxpas der örtlichen SPD unterlaufen ist.

Dass sie SPD aber eben keine Schuld an diesem Malheur hatte, stellte sie umgehend klar:

Die Heidelberger CDU hat sich inzwischen bei der Heidelberger SPD für die kleine Wahlkampfpanne mit einer kleinen Geste in Form von Wein entschuldigt.

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5.000 € Digitalbonus: Unterstützung bei Shop- und Web-Projekten

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Online-Shop, verkaufsfördernde Website, Kundenakquise mit Online-Tools: Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher.

Unternehmen in der Region erhalten Unterstützung bei der Realisierung digitaler Projekte: Der Digitalbonus ist dreistufig aufgebaut: Er reduziert Projektkosten, macht Firmen fit für die Anwendung digitaler Tools und stellt Budget für Digitalmarketing zur Verfügung. Insgesamt steht pro Projekt eine Gesamtsumme von 5.000 € zur Verfügung.

Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher. Ein stationärer Laden lässt sich zum Beispiel mit einem Online-Shop erweitern. Eine Website lässt sich mit Online-Terminvereinbarung ausstatten - neue Geschäftsaktivitäten mithilfe von digitalen Maßnahmen.

Mehr Infos zum Digitalbonus

Die Saarbrücker Digitalagentur N49 ist zertifiziert für das Programm go-digital des Bundeswirtschaftsministerium. Hindernis bei staatlichen Programmen: Bis die Genehmigung vorliegt und ein Projekt starten darf, vergehen üblicherweise 3 Monate.

Vorteile nutzen ohne Wartezeit

Aus diesem Grund nutzt der Digitalbonus die Vorteile solcher Förderprogramme - ohne die lange Wartezeit für die behördliche Prüfung. "Wir haben seit Anfang des Jahres mehr als 100 Unternehmen zum Thema Förderung beraten", sagt Christian Lauer, Agenturchef von N49, "von daher wissen wir, wo für viele Firmen der aktuelle Bedarf liegt."

Mehr Infos zum Digitalbonus

Aus diesem Grund hat der Digitalbonus drei Komponenten:

Günstigere Projektkosten:
Mit dem Zuschuss minimieren sich die Projektkosten. Zum Beispiel die Kosten für die Realisierung eines Online-Shops oder einer neuen Website. Der Projektgutschein mindert die Kosten für die Realisierung um 1.500 €. Zudem ist in dem Förderprogramm eine zinslose Ratenzahlung über 36 Monate möglich. 

Digitale Tools erfolgreich anwenden:
Wie lassen sich mit Google Analytics die Nutzer von Shop oder Website besser verstehen? Wie setzen Sie Facebook, Instagram & Co. erfolgreich für Ihr Unternehmen ein? Zweiter Baustein des Digitalbonus sind Workshops, die fit machen sollen für die Anwendung von digitalen Tools. Hierfür stehen 1.000 € zur Verfügung. Die meisten Workshops sind so kostenfrei buchbar.

Kunden gewinnen mit Digitalmarketing:
Mit digitalem Marketing lassen sich sehr kostengünstig neue Kunden ansprechen. Im Rahmen des Digitalbonus stehen 2.500 € hierfür zur Verfügung. Mit dem Budget können Firmen eine Digitalkampagnen bei SOL.DE starten, zum Beispiel Display Ads oder PR-Artikel. SOL.DE hat bis zu 2 Millionen Nutzer im Monat. Innerhalb des Budgets können 200 € für eine Facebook-Kampagne genutzt werden.

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Digitalisierungspotenzial erkennen

Es gibt nur einige wenige Spielregeln, um vom Digitalbonus zu profitieren - selbstverständlich ist die Förderung grenzüberschreitend für die Großregion ausgelegt: Der Unternehmenssitz muss in Deutschland, Frankreich oder Luxemburg liegen. Die Mindestauftragssumme beträgt 9.000 € (zum Beispiel für Shop oder Website). Das entspricht in diesem Fall einer Förderquote von rund 55 Prozent. Die Fördersumme bezieht sich auf die Nettobeträge.

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100.00 € Gesamtbudget stehen für den Digitalbonus zur Verfügung.

"Für die Förderung stehen insgesamt 100.000 € Gesamtbudget zur Verfügung", erklärt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. "Damit können wir insgesamt 20 Firmen unterstützen."

Mit rund 30 Team-Mitgliedern arbeitet N49 an zwei Standorten in Saarbrücken und Trier. N49 hat einen starken digitalen Fokus. Spezialgebiete sind: Web-Entwicklung, Shop-Systeme, App-Design, Social Media Management, Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing (SEO/SEA).

Diese alles sind Themen, mit denen sich Unternehmen zukunftssicher aufstellen können. Kunden von N49 sind kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Kommunen und Ministerien. "Wir kommen aus der Beratung", sagt Manuel Trutter. "Von daher ist es unserer täglicher Job, Digitalisierungspotenzial zu erkennen."

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-digitalbonus.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Patryk Kubek

Fotogalerie: Die neuen Graffitis am Saarbrücker Staden

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Die Mauer entlang der Saarbrücker Stadtautobahn, gegenüber dem Saarbrücker Staden, strahlt im neuen Glanz. Dort haben am vergangenen Wochenende Graffiti-Künstler beim „Graffiti Jam" neue Motive an die Wand gesprayt.

Die Mauer, die auch 4560 genannt wird, wurde im August 2002 offiziell eingeweiht, seitdem ist die Wand ein echter Blickfang. Mit ihren 1800 Quadratmetern gehört sie zu den größten legalen Graffiti-Flächen in Deutschland - und die Sprayer haben jeden Zentimeter davon ausgenutzt.

Graffiti Jam: Die neuen Kunstwerke gegenüber dem Saarbrücker Staden

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Leiche in Wiebelskirchen gefunden

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Ein Blaulicht leuchtet bei einem Polizeieinsatz. Foto: Friso Gentsch/Illustration

Grausiger Fund in Wiebelskirchen: Eine 75-Jährige ist gestern Nachmittag (Donnerstag) in einem Einfamilienhaus in Wiebelskirchen tot aufgefunden worden. Wie die Kriminalpolizei mitteilt, lässt die Art und Weise, wie die Frau in ihrer Wohnung lag, auf ein Gewaltverbrechen schließen.

Nähere Informationen gab es auch heute Morgen auf Nachfrage der SZ nicht. Der Leichnam wird heute Morgen im Institut für Rechtsmedizin in Homburg obduziert. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne die Kriminalpolizei derzeit nichts Näheres zu dem Fall sagen, erläuterte Stephan Laßotta vom Landespolizeipräsidium. Die Ermittlungen dauern an.

Mit Verwendung von SZ-Material

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NPD-Politiker aus Völklingen will jetzt sogar die arabischen Zahlen abschaffen

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Die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Völklingen. Ganz rechts: NPD-Politiker Otfried Best. Foto: BeckerBredel.

Seit dem 13. Jahrhundert sprechen wir in Europa in der Mathematik von arabischen und indisch-arabischen Zahlen. Dem will der Kandidat der NPD für die Oberbürgermeisterwahl in Völklingen, Otfried Best, jetzt offenbar ein Ende setzen. Das sagte er zumindest bei einer Podiumsdiskussion von SZ und SR mit den vier OB-Kandidaten am Mittwochabend in der Völklinger Kulturhalle.

Uwe Faust von der Spaß-Partei „Die Partei“ wollte dort von Best wissen, was er gegen die „schleichende Überfremdung“ in Völklingen durch die vielen arabischen Zahlen als Hausnummern tun wolle. Bests Antwort kam prompt und sie war der Lacher des Abends: „Warten Sie ab, wenn ich Oberbürgermeister bin, dann werde ich das ändern, dann werden da nochmal normale Zahlen drankommen!


Wie nun? Wollen uns diese Araber wirklich auch noch die Algebra streitig machen?!? Wahrscheinlich führen sie bald auch das „Al-Phabet“ ein. Für alle, die bis drei zählen können, arabische Ziffern sehen in etwa so aus: 1, 2, 3.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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