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Stadt Saarbrücken kämpft gegen Puff-Plakate

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Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk.

Gefühlt hängt sie überall in Saarbrücken: Die überdimensionierte Bordell-Werbung mit anstößigen Botschaften. Darüber regen sich Bewohner und Besucher der Landeshauptstadt schon länger auf. Gerade Eltern, deren neugierig fragenden Kinder wissen wollen, was es mit „Wellness für den Mann“ auf sich hat.

Damit soll bald Schluss sein. Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) hat sich gestern mit dem führenden Anbieter für Werbeflächen im Saarland, „werbe fabry“, darauf verständigt, dass die Firma auf obszöne Bordell-Plakate in der Stadt verzichten wird. „Die Frauen werden in den würdelosesten Positionen gezeigt, das konnte so nicht länger hingenommen werden“, erklärt Britz.

Ob die Plakate ganz aus dem Stadtbild verschwinden, ist aber unklar. Denn es gibt noch zahlreiche weitere Anbieter für Werbeflächen. Mit deren Dachverband steht demnächst ein Gespräch an. Ob auch sie einlenken werden? Verbieten kann die Stadt die Bordellwerbung jedoch nicht, sonst „hätten wir das längst getan".

Mit Verwendung von SZ-Material (Pascal Becher).

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Abitur im Saarland bald im Golfen möglich

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Abitur im Golfen? Das ist im Saarland bald möglich. „Wir haben es mit dem Saarbrücker Gymnasium am Rotenbühl geschafft, Golf als feste Sportart zu integrieren“, erzählt Stephan Evenschor, Präsident des Golfverbandes Saarland.

Seit vergangenem Jahr können sich Schüler dafür anmelden. Für ein neues Fach, gleichwertig mit Mathe, Deutsch, Biologie oder Englisch. Ab der achten Klasse soll der Golfunterricht für interessierte Schüler starten. Mehrfach die Woche trainieren sie auf der Driving-Ranch auf der Güdinger Pferderennbahn oder mit einem Athletiktrainer an ihrer Fitness.

Schüler sollen auch bei Wettkämpfen mitmachen
Ziel sei es nicht nur, dass die Jugendlichen im Golfen ihre Abiturprüfung bestehen, sondern sie auch im Sport zum Erfolg zu führen. „Das Training ist auf einem Niveau, dass wir als Endrunde mindestens die Teilnahme bei der deutschen Meisterschaft sehen“, sagt Evenschor.

Mit diesem Angebot sei das Gymnasium am Rotenbühl einzigartig. Wie also sollen die Lehrer ihre Golfer benoten? Der Landessportverband für das Saarland half dabei, ein System zur Benotung zu erfinden. Ob es sich bewährt, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Das Projekt müsse erst einmal anlaufen, sich festigen, sagt Evenschor. Letztes Jahr habe es zwei Interessenten gegeben. Jetzt hofften die Verantwortlichen auf weitere Anmeldungen.

Viel Zulauf in St. Ingbert
Wie zum Beispiel an der Albertus-Magnus-Realschule in St. Ingbert. Auch dort soll Golf als festes Schulfach eingeführt werden, erzählt Jugendwart Christoph Ringling. Wenn die Schüler dann von der Realschule auf das Gymnasium am Rotenbühl wechseln, können sie dort den Golf­unterricht fortsetzen. „Der Zulauf ist gigantisch“, sagt Ringling. Schon 32 Schüler der Realschule hätten sich angemeldet.

Das Angebot an den Schulen könnte dem Golfsport im Saarland einen Aufschwung verleihen. Möglich geworden ist es erst, weil Golf seit Rio 2016 wieder zu den olympischen Disziplinen gehört.

Zu den saarländischen Top-Talenten gehört der Püttlinger Daniel Becker. Mittlerweile hat es der 21-Jährige bis in die Bundesliga geschafft. Der baden-württembergische Club St. Leon-Rot ist sein Verein. Die saarländischen Golfvereine sind davon noch ein Stück entfernt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Patricia Heine).

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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ZF baut riesiges Ausbildungszentrum

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ZF baut am Standort Saarbrücken ein neues Ausbildungszentrum. Foto: Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk.

Der Autozulieferer ZF beschäftigt am Standort Saarbrücken zurzeit rund 200 Auszubildende. Aus Platzgründen wurde ein Teil des Ausbildungszentrums schon in provisorische Container ausgelagert.

Um alle Lehrlinge wieder unter einem Dach beschäftigen zu können, plant das Unternehmen nun eine neue Ausbildungsstätte. Auf dem Gelände des ehemaligen Kundendienstes soll auf einer Fläche von 5000 bis 6000 Quadratmetern ein Zentrum mit „Open-Space-­Konzept“ entstehen, wie Ausbildungsleiter Matthias Harig berichtet.

Funktions-, Arbeits- und Pausenbereiche sollen miteinander verschmelzen. Wie das Konzept im Detail aussieht, steht noch nicht fest. Damit beschäftigt sich aktuell ein Komitee, dem auch mehrere Auszubildende angehören. „Soweit ich weiß, soll es sogar eine Chill-Out-Area geben“, sagt der 22-jährige Jonas Clemenz, der bei ZF zum Industriemechaniker ausgebildet wird.

Nächste Woche Tag der offenen Tür
Im kommenden Frühjahr sollen die Bauarbeiten wohl beginnen - „wenn das Wetter mitspielt“ sagt Harig. Wie viel Geld ZF in das neue Ausbildungszentrum investieren wird,  stehe noch nicht ganz genau fest.

Am Samstag, 23. September, öffnet die ZF Friedrichshafen AG am Standort Saarbrücken von neun bis 15 Uhr ihre Tore. Mögliche Bewerber können sich an diesem Tag alle benötigten Informationen einholen und Kontakte knüpfen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jana Freiberger).

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Rohrbombe am Saarbrücker Rodenhof gesprengt?

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Symbolfoto: Arno Burgi (dpa-Zentralbild).

Wegen eines Gegenstandes, der einer Bombe gleicht, hat die Burbacher Polizei Sprengspezialisten angefordert. Denn in einer Wohnung im Sitterweg am Rodenhof entdeckten die Ermittler das verdächtige Rohr, wie Polizeisprecher Stephan Laßotta vom Landespolizeipräsidium entsprechende SZ-Informationen bestätigt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, ließen die Fahnder das Teil sprengen. Nun werde untersucht, ob es sich tatsächlich um eine gefährliche Waffe gehandelt hat.

Zeugen hatten die Ermittler auf den Mann aufmerksam gemacht, der kürzlich gestorben war. Der 51-Jährige sollte generell Waffen in den eigenen vier Wänden gehortet haben. Dies bestätigte eine Hausdurchsuchung am Donnerstagmorgen nicht. Nur der verdächtige Gegenstand wurde entdeckt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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WhatsApp am Steuer: 19-Jähriger fährt Wagen zu Schrott

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Das Unfallauto wurde beim völlig zerstört. Foto: Polizei.

Ablenkung am Smartphone hat im Moseltal zu einem Verkehrsunfall geführt, bei dem ein Autofahrer leicht verletzt wurde.

Der 19-Jährige prallte in der Nacht zum Donnerstag in Zell-Barl (Kreis Cochem-Zell) ungebremst in ein parkendes Lkw-Gespann. Der Fahrer habe am Steuer Nachrichten über den Internet-Dienst WhatsApp verschickt und deswegen die Kontrolle über sein Auto verloren, teilte die Polizei mit.

Er konnte sich selbst aus dem Autowrack befreien und wurde ins Krankenhaus Zell gebracht. Das Auto des jungen Mannes wurde völlig zerstört, das Lkw-Gespann leicht beschädigt.

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Vermisste Frau aus St. Wendel tot aufgefunden

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Nun herrscht traurige Gewissheit: Gegen 14.30 Uhr gestern Nachmittag (13. September 2017) haben Einsatzkräfte die Leiche einer vermissten Frau aus St. Wendel entdeckt. 

„Wir haben sie in dem Waldstück in der Nähe des Marienkrankenhauses gefunden“, sagt Einsatzleiter Ralf Kartes von der Polizeidienststelle in St. Wendel. Anzeichen für ein Fremdverschulden gebe es nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.

Die 49-Jährige war am Dienstagmorgen spurlos verschwunden. Als die Polizei am  Mittwoch ihr Auto im Wald zwischen Werschweiler und St. Wendel entdeckte, intensivierte sie die Suche.

Im Einsatz waren die Polizei St. Wendel, die Hundestaffel der Polizei, die saarländische Bereitschaftspolizei, Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) im Saarland und ihre Rettungshunde, ein Hubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz sowie die Feuerwehr St. Wendel.

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dpa

Wahlen bald nur noch alle fünf Jahre?

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Am 24. September wird wieder der deutsche Bundestag gewählt. Foto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk.

Die Fraktionsspitzen aller Bundestagsparteien haben sich für eine Verlängerung der Wahlperiode von vier auf fünf Jahre ausgesprochen. Sie soll in der kommenden Periode beschlossen werden und dann nach der folgenden Bundestagswahl 2021 gelten.

Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer wies im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland auf die meisten Landtage und das EU-Parlament hin, für die die Wahlen alle fünf Jahre stattfinden. „Hinzu kommt, dass vor der Wahl der Wahlkampf seine Zeit erfordert und nach der Wahl Zeit für Koalitionsverhandlungen benötigt wird, was jeweils zu Lasten der Regierungszeit geht", so Grosse-Brömer weiter. Auch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprach sich dafür aus.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sagte: „Das würde der Komplexität vieler Gesetze gerecht, und es wären sinnvolle Nachsteuerungen noch vor der nächsten Wahl möglich."

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch und die Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen, Britta Haßelmann, zeigten sich offen für eine Verlängerung. Nach Einschätzung des FDP-Vizevorsitzenden Wolfgang Kubicki gibt es in seiner Partei mehr Unterstützer als Gegner des Vorhabens.

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