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Maciej Spiczak

Quiz: Welche dieser Tiere leben wirklich im Saarland?

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Das sich in den saarländischen Wäldern und Wiesen Wildschwein, Spatz und Fuchs tummeln, sollte selbst der Spezies "urbaner Internetmensch 2.0" bekannt sein. Allerdings hat die Saar-Fauna noch einiges mehr zu bieten.

In diesem Quiz möchten wir wissen: Wie gut kennst du die Tierwelt des Saarlandes?

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dpa

Herxheimer Hitlerglocke: Darum zeigt ein Saarländer gleich drei Leute an

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So sieht die Hitlerglocke aus. Foto: Uwe Anspach/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Monatelange Diskussionen
Die sogenannte Hitlerglocke im pfälzischen Herxheim am Berg erhitzt die Gemüter. Der Klangkörper, der bis vor Kurzem alle Viertelstunde im Turm der Jakobskirche schlug, trägt ein Hakenkreuz und die Aufschrift „Alles fuer‘s Vaterland Adolf Hitler“. In einem Zeitungsartikel hatte eine pensionierte Lehrerin kritisiert, dass er immer noch genutzt wird, aber nichts auf seine Geschichte hinweist. Pikant: Die Glocke hängt zwar im Kirchturm, gehört aber der Ortsgemeinde.

Bürgermeister tritt zurück
Nach heftiger Kritik an seinen Äußerungen über die NS-Zeit im Zusammenhang mit der Glocke trat der Bürgermeister Roland Becker (Freie Wähler) am 6. September zurück. Ein Interview im ARD-Magazin „Kontraste“ zur Herxheimer Glocke habe den Ausschlag dafür gegeben, heißt es in Mitteilung von Becker.

Die Entscheidung
Vor etwa einer Woche dann die Nachricht: Die Glocke ist nach monatelangen Diskussionen verstummt. Die Leitung der protestantischen Kirchengemeinde beschloss, dass der Klangkörper aus der NS-Zeit künftig nicht mehr den Gottesdienst ankündigt. 

Die Anzeige
Hier kommt schließlich der Saarländer jüdischen Glaubens ins Spiel. Seine Anzeige gegen Roland Becker sei am 29. August eingegangen. Doch nun hat er diese ausgeweitet - auf den Gemeindepfarrer Helmut Meinhardt sowie einen Mann, der in dem Beitrag des ARD-Magazins zu Wort kam. Das berichtet die Rheinpfalz. Dort heißt es weiter: "Die Glocke gefährde nicht nur die öffentliche Ordnung, sondern gleichsam die Sicherheit", so die Aussage des Saarländers. Darüber hinaus fordere er, die Glocke einzuschmelzen.

Ob nun Ermittlungen eingeleitet werden, ist bisher nicht bekannt. Aktuell werde nur der Anfangsverdacht geprüft.

Mit Verwendung von dpa-Material.

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„Made in Germany“ plus Macher-Qualitäten: Was Liqui Moly so anders macht

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Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, nennt seine rund 1000 Mitarbeiter lieber "Mitunternehmer": Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken.

Als sich Deutschland im März ins Corona-Lockdown begab und auf die Wirtschaft ungemütliche Zeiten zurollten, verkündet Ernst Prost: „Bevor ich nur einen Mitarbeiter entlassen muss, verzichte ich auf mein Geschäftsführer-Gehalt.“ Liqui Moly und sein Chef haben die Linie durchgehalten: Keine Entlassungen, nicht einmal Kurzarbeit.
Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, passe nicht zur Firmenphilosophie. „Wir wollen optimistische Mitarbeiter“, sagt Peter Szarafinski, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Ausland, in der Ulmer Zentrale. Liqui Moly will Menschen, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Kurzarbeit sei da „ein psychologischer Dämpfer“.

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Liqui Moly bietet eine breite Produktpalette: Motoröle, Additive und Fahrzeugpflege - inklusive Qualitätsversprechen "Made in Germany".

Lieber streicht Firmenchef Ernst Prost an ganz anderer Stelle: „Gewinn ist eine opferbare Größe“, ist seine Überzeugung. Er spricht übrigens auch nicht gerne von „Mitarbeitern“. Für ihn sind die rund 1000 Menschen, die für Liqui Moly arbeiten „Mitunternehmer“. Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken. Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.


„Made in Germany“ als entscheidender Vorteil

In der Krise verhält sich der Spezialist für Motoröle, Additive (also Hilfsstoffe für den Kfz-Betrieb) und Fahrzeugpflege anders als viele Unternehmen – auch der eigenen Branche: Liqui Moly hat seinen Werbeetat kräftig nach oben gefahren – um 15 Millionen Euro. Strategie: Wenn andere stiller werden, dringt die eigene Botschaft besser durch.

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Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege: "Made in Germany" erlebt gerade eine Renaissance. Für Liqui Moly war dies schon vorher Prinzip.

Noch etwas hilft Liqui Moly dabei: das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Die Öle und Additive entstehen alle hierzulande. Ein Glücksfall ist da, dass Vor-Ort-Produktion gerade eine gewaltige Renaissance erlebt. Wenn die Globalisierung weltweit herunterfährt, entscheiden plötzlich Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege.


Mit dem Saarland eng verbunden

Stichwort kurze Wege: Liqui Moly ist auch mit dem Saarland eng verbunden. Zum Unternehmen gehört die Saarlouiser Traditionsfirma Meguin, die vor dem Kauf durch Liqui Moly (2006) bereits Zulieferer war und vor allem auf Industriekunden spezialisiert ist. So arbeiten rund 300 „Mitunternehmer“ im Liqui-Moly-Verbund für den saarländischen Standort.

Aktuell unterstützt Liqui Moly übrigens Rettungsdienste und Feuerwehren im Land mit kostenlosen Produkten. Ware im Wert von 3 Millionen Euro hat Firmenchef Prost hierfür bereitgestellt. „Es melden sich kleine Löschtrupps mit zwei Fahrzeugen“, sagt Peter Szarafinski, „wir haben aber auch große Wehren, bei denen wir dann schon von Fasslieferungen sprechen.“ Sogar ans Rote Kreuz in Mexiko ging kürzlich eine Lieferung. Ein dortiger Liqui-Moly-Importeur hatte um Unterstützung gebeten.

Spendenquittungen wollte Liqui Moly für diese Aktion übrigens nicht. „Das ist unser Beitrag für die Gesellschaft während dieser Krise“, erklärt Peter Szarafinski. Oder wie er es auf die kurze, schwäbische Formel bringt: „Schaffe, net schwätze!“ Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.

Bezugsquellen: Hier bekommt Ihr Produkte von Liqui Moly

www.liqui-moli.de

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Ig-Nobelpreise 2017: Alte Menschen haben große Ohren und Didgeridoos helfen gegen das Schnarchen

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Diese Forscher konnten nachweisen, dass Didgeridoo-Spielen gegen Schnarchen und Schlafprobleme hilft. Foto: Michael Dwyer/AP/dpa-Bildfunk.

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Wie das Fanradio des 1. FC Saarbrücken zum Kult wurde

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Symbolfoto: Armin Weigel+++(c) dpa - Bildfunk+++

So entstand das Fanradio
Die Idee kam von Frank Strack und Frank Brach, die für den Internet-Sender RMN-Radio tätig waren. Nachdem ein Versuch bei Borussia Neunkirchen nicht den gewünschten Erfolg brachte, fand Strack im FCS und seinem damaligen Präsidenten Horst Hinschberger mehr Unterstützung.

Anekdoten aus der Anfangszeit
Neben Strack wurden in der Anfangszeit gestandene Radiomoderatoren für das Projekt begeistert. Beispielsweise Sandra Betrand von Radio Salü oder Christoph Tautz und Frank Falkenauer vom Saarländischen Rundfunk.

„Christoph und ich durften die Premiere kommentieren. Im Buchwegstadion gegen den FSV Mainz II. 90 Minuten am Stück live war auch für uns Neuland“, erzählt Falkenauer: „Einmal war ich mit Frank Strack auf einem Dorfsportplatz. Das Spiel war so langweilig, da habe ich angefangen, Kartoffelchips zu essen. Das gab heftige Reaktionen, dabei hatten wir nur Lust auf Chips.“

Fans für Fans
Schon damals zeichnete sich ein Wechsel ab. Die Radio-Profis zogen sich wegen anderer beruflicher Verpflichtungen mehr und mehr zurück. Auch die Zusammenarbeit mit RMN endete. Nun übernahm der Verein mit anderen Providern die Übertragung. Fans begannen, für Fans zu kommentieren. So wie Patrick Reitler.

„Meinen ersten Auftritt mit dem Headset auf dem Kopf hatte ich am 1. März 2008 bei der Partie Köllerbach gegen den FCS. Gerne erinnere ich mich an diesen 2:1-Sieg gegen die Köllerbacher“, sagt Reitler, der bei einem saarländischen Rundfunkanbieter arbeitet, dort aber nicht am Mikrofon tätig ist.

„Mit Grausen aber erinnere mich mich, wie peinlich es mir war, irgendwann ans Mikrofon zu dürfen und vor Aufregung nur ein paar unzusammenhängende Ähs und Öhs herauszustottern. Ich war froh, dass ich von den alten Hasen noch einiges lernen durfte, ehe ich plötzlich und unerwartet nach drei Monaten als ‚Showpraktikant‘ zum ‚Chefreporter‘ aufstieg.“ Es stießen Kai Zimmer und Sven Stiller dazu, später Frederic Graus sowie einige „Feuerwehrleute und Gastmoderatoren.“

Emotionen sind das Ziel
„Die Urväter und -mütter haben Radio-Journalismus betrieben auf hohem Niveau“, beschreibt Reitler den Unterschied, „wir versuchen mehr Emotionen zu vermitteln, trotz der wachsenden Routine bleiben wir Amateure und stehen dazu“.

Viele Fans des FCS-Fanradios kommen von außerhalb des Saarlandes. „Es ist einfach ein tolles Angebot an alle, die nicht zu einem Spiel kommen können. Auch meine Kinder, die ja bekanntlich nicht mehr hier wohnen, verfolgen jede Übertragung und fiebern voll mit“, erzählt der aktuelle FCS-Präsident Hartmut Ostermann: „Das Fanradio ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Fankultur geworden. Das wird der Verein auch in Zukunft unterstützen und fördern.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Patric Cordier).

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Schlafsäcke für Obdachlose gesucht

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Schlafsäcke werden in Saarbrücken benötigt. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk.

Langsam wird es Herbst und die Nächte werden wieder kälter. Trotzdem müssen in Saarbrücken viele Obdachlose im Freien übernachten. Sie werden von den Mitarbeitern der „Aufsuchenden Arbeit“ der Diakonie Saar betreut.

Unter dem Motto „Hingehen statt wegsehen“ suchen sie Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen auf der Straße oder öffentlichen Plätzen auf. Sie bieten vor Ort Kontakt, Gespräche und Vermittlungshilfen an.

Damit die Obdachlosen nicht frieren, sucht die Wohnungslosenarbeit dringend gut erhaltene, warme Schlafsäcke. „Sie sind eine konkrete Hilfe, wenn der Bedürftige kein Übernachtungsangebot annehmen möchte. Andere haben einen Hund und finden deshalb keine Unterkunft“, erklärt Mitarbeiter Thomas Braun.

Auch warme Kleidung kann gespendet werden. Die Sachen können in der St. Johanner Börse in der Johannisstr. 4 in Saarbrücken abgegeben werden (täglich von 8 bis 14 Uhr).

Weitere Infos: Tel. (06 81) 389 83 30.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Piratenpartei in Saarlouis fordert kostenloses „Bibliotheken-Netflix“

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Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Filmfriend, das gibt es bisher nur in Berlin. Doch was verbirgt sich dahinter? Das Unternehmen ist ein Filmportal für Bibliotheken. Schließt sich also eine Bibliothek Filmfriend an, so können die Mitglieder vor Ort kostenlos Filme oder auch Serien schauen.

Holger Gier, Stadtratsmitglied der Piraten Saarlouis, sagt dazu: „Ein kostenloser Zugang zu Bildung und Wissen ist ein wichtiger Baustein für die soziale und gesellschaftliche Teilhabe aller. Mit dem Angebot Filmfriend erhalten die Bibliotheken-Nutzer ein breites Sortiment an Filmen und Serien und gleichzeitig eine Ergänzung beziehungsweise freie Alternative zu den Inhalten kommerzieller Plattformen wie Amazon Video oder Netflix."

Einen Aufpreis müsse man für den Dienst nicht zahlen, so Gier. Die einzige Voraussetzung sei ein gültiger Ausweis.

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Rollerfahrer mit Drogen und Waffe unterwegs

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Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich (dpa)

Der Polizei Lebach gingen in der Nacht zu Freitag (15. September 2017) zwei Männer ins Netz. Der Fahrer eines Rollers war laut Polizei mit einem Beifahrer auf der Düppenweiler Straße in Schmelz unterwegs, als er den Polizisten durch seine unsichere Fahrweise auffiel. 

Der Grund: Offenbar war der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. So konnten auch Haschisch und Tabletten bei ihm gefunden werden. Brisant: Er hatte außerdem ein Wurfmesser dabei. Auch beim Beifahrer konnten Drogen und ein Butterflymesser sichergestellt werden.

Gegen die zwei wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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Bundespolizei hilft verzweifeltem jungen Neunkircher

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Ein 32-Jähriger musste in Neunkirchen für sein Medikament betteln. Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk.

Ein verzweifelter junger Mann bettelt in der Halle des Neunkircher Hauptbahnhofs, weil er Geld für ein Medikament braucht. Der Sicherheitsdienst der Bahn greift ihn auf, weil Betteln auf dem Bahnhofsgelände verboten ist.

Der 32-Jährige hat nur seine Krankenversicherungskarte dabei, deshalb wird er ins Büro des Ermittlungsdienstes der Bundespolizei geführt, damit die Beamten seine Identität überprüfen können.

Keine große Sache für die Ermittler. Der Mann ist in Neunkirchen gemeldet und erhält das Hausverbot vom Sicherheitsdienst der Bahn gleich schriftlich in die Hand gedrückt. „Doch da fing für uns das Problem erst an“, berichtet Polizeihauptkommissar Markus Bruhn der SZ.

Mann braucht dringend sein Medikament
Der Mann berichtet, er brauche dringend Geld für Diazepam. Das starke Schlaf- und Beruhigungsmittel bekomme er im Rahmen einer Drogenentgiftungstherapie normalerweise von seiner Hausärztin verschrieben. Deren Vertretung habe ihm jedoch diesmal ein Privatrezept ausgestellt, für das er 11,40 Euro bezahlen müsse. Und diese Summe habe er jetzt erbetteln wollen. 70 Cent hatte er bereits zusammen.

Das Kuriose dabei, so Bruhn: Das Rezept war schon am 7. September in einer Neunkircher Apotheke eingelöst worden. Offenbar von einem Kumpel des Mannes, der ihm das Geld vorstrecken wollte. Der gab das Rezept aber dann ohne Medikament zurück. Vermutlich vertickte er das Diazepam selbst.

Arzt kommt zu Hilfe
Kein Geld, kein Rezept, kein Medikament - das war offenbar zu viel für den abhängigen Mann. „Er weinte, war abwechselnd verzweifelt und wütend. So konnten wir ihn nicht gehen lassen“, weiß Markus Bruhn.

Dann die Rettung: Ein Arzt der kassenärztlichen Bereitschaft kam tatsächlich in den Bahnhof, untersuchte den Mann und stellte ein Rezept für das Mittel aus. Die Polizeibeamten begleiteten ihn zur Apotheke, wo er sein Medikament auch gleich einnahm. „Der Mann war superglücklich, hat uns umarmt und sich überschwänglich bedankt“, erzählt Bruhn.

„Kein alltäglicher Vorfall"
Das sei doch ihr Job, meinte er noch. Das stimme ja auch, betont Polizeihauptkommissar Dieter Schwan im SZ-Gespräch. Der Pressesprecher der in Bexbach ansässigen Bundespolizei betont: „Das war sicher kein alltäglicher Vorfall, aber schließlich ist es unsere Aufgabe, Menschen zu helfen.“ Markus Bruhn ergänzt: „Wir behandeln jeden gleich, egal welche Vorgeschichte er hat.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Heike Jungmann).

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Burnout im Job: Saarland trauriger Spitzenreiter

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Stress ist immer häufiger Grund führ Fehlzeiten. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk.

Beruflicher Stress und private Sorgen machen immer mehr krank - vor allem im Saarland. Wie aus dem gestern vorgestellten „Fehlzeiten-Report“ der Krankenkasse AOK hervorgeht, sind in Deutschland immer mehr Arbeitnehmer wegen psychischer Probleme krankgeschrieben.

Während die Versicherten demnach im vergangenen Jahr bundesweit im Schnitt 2,8 Tage wegen psychischer Leiden fehlten, waren es im Saarland mit 3,4 Tagen deutlich mehr. Insgesamt fehlten Arbeitnehmer 2016 in Deutschland 19,4 Tage im Job, im Saarland 22,8 Tage.

Nirgendwo in Deutschland ist der Krankenstand höher als im Saarland: Er liegt mit 6,1 Prozent zwar leicht unter dem Vorjahreswert von 6,4, aber immer noch deutlich über dem konstant gebliebenen Bundesschnitt von 5,3 Prozent.

Immer mehr Fehltage wegen psychischer Probleme
„Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen sind in den letzten zehn Jahren konstant gestiegen“, teilte die Kasse in Berlin mit. Seit 2005 stieg die Zahl der Tage um fast 80 Prozent (Saarland: 62 Prozent). Die meisten Fehltage verursachen bundesweit aber Muskel- und Skelett-Erkrankungen, gefolgt von Atemwegserkrankungen.

Wegen immer mehr Arbeitsausfällen aufgrund psychischer Probleme
mahnte die AOK Unternehmen, ihr Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter in Lebenskrisen zu verbessern.

Mit Verwendung von SZ-Material (Frauke Scholl & Sebastian Vetter).

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