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Das Saarland hat pro Kopf die meisten Ärzte bundesweit

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Das ergibt sich aus einer Statistik der Bundesärztekammer, die der SZ vorliegt. Ein Arzt kümmert sich demnach hierzulande rechnerisch um 202 Einwohner, im benachbarten Rheinland-Pfalz um 227 und in Niedersachsen um 248 Bürger.

Seit den 1980er Jahren hat sich die Zahl der berufstätigen Ärzte im Saarland nach diesen Angaben auf mittlerweile knapp 5000 verdoppelt – unter anderem eine Folge neuer Arbeitszeitregeln. In den Krankenhäusern werden nicht mehr so viele Überstunden gemacht, und Teilzeit-Jobs werden auch für Ärzte immer attraktiver.

Ein weiterer Trend im Saarland: Statt eine eigene Praxis zu gründen, lassen sich viele jüngere Ärzte lieber anstellen. Ärztefunktionäre erklären das mit dem Wunsch nach geregelten Arbeitszeiten.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Altenpfleger wegen Mordes an Senioren vor Gericht

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Symbolfoto

Zwei Altenpflegehelfer (24 und 48 Jahre alt) sollen in zwei Fällen in einem Heim in Lambrecht Senioren getötet haben, eine weitere Altenpflegerin (27) in einem Fall. Der Versuch wird allen zur Last gelegt.

Das sagt die Anwältin
Der Prozess begann mit heftigen Vorwürfen einer Anwältin an die Adresse der Staatsanwaltschaft. Sie bestritt nicht nur, dass der 48-Jährige getötet habe. Sie zog auch in Zweifel, dass die beiden toten Bewohnerinnen überhaupt ermordet wurden: „Die Verteidigung wird darlegen, dass die beiden Frauen sterbenskrank waren und der Tod nicht überraschend kam.“

Der Staatsanwaltschaft warf sie vor, sie stütze ihre Anklage nur auf einige wenige von Tausenden von Whatsapp-Nachrichten, die die Angeklagten ausgetauscht hätten. Wie bei allem Geschriebenen stelle sich die Frage, was davon ernst gemeint sei. Die Verteidigung werde beweisen, dass ein erheblicher Teil dessen, was in der Kommunikation zur Sprache komme, „wahrscheinlich nicht geschehen“ sei. Für ihren Mandanten habe sich vieles in der Phantasie abgespielt. Alle drei Angeklagte sind deutsche Staatsbürger.

Das sagt die Oberstaatsanwältin
Nach Darstellung von Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz hatte das Trio keinen Anlass für die Morde. „Sie handelten aus Langeweile und wollten sich als Herren über Leben und Tod aufspielen“, sagte sie bei der Verlesung der Anklage.

Bei diversen Punkten verwies sie auf Fotos, Videos oder Sprachnachrichten, die die Angeklagten dazu ausgetauscht hätten. Auch Diebstähle sollen auf das Konto des Trios gehen. Die Anwältin des 48-Jährigen sagte, einige Vorwürfe räume ihr Mandant ein und bedauere sie. Die Tötungen bestreite er.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Preissturz oder Wachstum?- Wie sich Corona auf den Immobilienmarkt auswirkt

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©bluedesign – stock.adobe.com

Trotz des “Corona-Dämpfers” spricht vieles dafür, dass die Wohnimmobilie mit einem blauen Auge davonkommen wird”, berichtet Peter Becker, Vertriebsdirektor der LBS Immobilien GmbH. Die seit Jahren steigenden Preise hätten allenfalls eine Atempause erfahren und blieben zunächst stabil. Becker: “Diese Aussage können wir aber nicht für den Wohnungsneubau tätigen. Die Baupreise werden auch in den nächsten Jahren weiter steigen.” Eine deutschlandweite Befragung der LBS zum Thema Corona und Wohnen unter der Kernzielgruppe der 20 bis 45-Jährigen hat interessante Ergebnisse ausgeworfen. Demnach wünschen sich mehr als die Hälfte der Befragten bei einem Umzug zukünftig Garten, Balkon und mehr Räume als bisher. “Aus unserer Sicht eine klare Botschaft an zukünftige Projekte der Architekten, Bauträger und deren beratende Vertriebe.”, ergänzt Peter Becker. Ein Drittel der heutigen Mieter geben zudem an, dass sich deren Wunsch nach den eigenen vier Wänden deutlich stärker ausgeprägt hat. “Aus einem ideellen Ziel hat sich somit durch Corona ein bestimmendes Lebensziel entwickelt. Es ist daher auch keine Überraschung, dass viele der Befragten mit ihrer aktuellen Wohnsituation unzufrieden sind.”, betont Becker.

Die Befragung zeigt: In der Krise werden die Schwachpunkte offengelegt. Mehr als 80 Prozent halten ein schönes Zuhause für wichtiger denn je und genießen es, einfach mal zu Hause zu sein. Die Hälfte derer hat dabei mehr Spaß am Gärtnern und Heimwerken gefunden. “Eine schöne Begleiterscheinung, wie wir finden.”, freut sich Peter Becker.

Ein viel diskutiertes Thema im Zuge von Corona ist auch die Heimarbeit. Hier zeigt die Studie jedoch relativ überraschend, dass die Arbeit von zuhause zwar zugelegt hat, diese Entwicklung allerdings bei weitem nicht so massiv ist, wie man annehmen könnte.  So haben vor Corona bereits 22 Prozent der Befragten regelmäßig bis ausschließlich von zu Hause aus gearbeitet. Während der Pandemie stieg die Zahl auf 28 Prozent an. “Möglicherweise wird diesem Thema mehr Aufmerksamkeit gewidmet als es die Praxis am Ende erfordert”, glaubt Peter Becker. 

Ein definitiv zu beachtender Trend ist jedoch bei Gewerbeimmobilien zu erkennen. Insbesondere die Hotellerie, Gastronomie und der stationäre Einzelhandel erleben einen richtungsweisenden Strukturwandel. “Leerstände und sinkende Mieten werden vielerorts die Folge sein und der Druck auf die Anbieter und deren Mieten wird sich erhöhen.”, erklärt Peter Becker. Er ist überzeugt: “Anders als bei den Wohnimmobilien stehen größere Veränderungen an, auf die sich alle Marktteilnehmer einstellen müssen. Auch dieser anspruchsvollen Aufgabe werden wir uns annehmen.”.

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Die Immobilien Experten der LBS Saar Foto: LBS Saar

LBS bietet Unterstützung bei Leerstand und Mietausfällen

Wer  negative Auswirkungen der Coronakrise auf die Wertentwicklung und nachhaltige Nutzung seiner gewerblichen Immobilie befürchtet, dem stehen die Experten der LBS Saar zur Seite. Mit ihren Kompetenzen rund um das Spezialthema Gewerbe-, Handels- und Büroimmobilien helfen sie ihren Kunden dabei, gut durch die Krise zu kommen.

Wer jetzt einen Termin vereinbart, wird zu folgenden Themen beraten: 

- Mietwertermittlung 
- Vermietungs-/Verkaufsberatung 
- Branchenvergleich 
- Investitionskostenschätzung
- Alternative Lösungsansätze 
- Mietvertragsberatung

Die Beraterinnen und Berater des Immobilien-Teams Saarbrücken stehen ihren Kunden bei allen Fragen rund um die Immobilie unter der Telefonnummer (0681) 383-2323 oder im Internet auf www.lbsi-saar.de zur Verfügung.

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Foto: LBS Saar

LBS Immobilien GmbH
Beethovenstraße 35-39
66111 Saarbrücken
Telefon: +49 681 383 23 23
Telefax: +49 681 383 23 00
Email: immo@lbsi-saar.de
Website: www.lbsi-saar.de

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Auf Völklinger Ex-Kaufhof-Gelände soll ein großer Modepark entstehen

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Bis Ende Oktober, hier ein Bild von gestern Morgen, müssen die Abrissarbeiten beendet sein. Foto: Becker&Bredel

Michael Röther, Geschäftsführer der Modepark Röther GmbH, hat am Montagmorgen (18. September) in Völklingen den Kaufvertrag für das Ex-Kaufhof-Gelände in der Innenstadt  unterzeichnet. Auf der Abrissfläche sollen ein Modehaus mit an die 7000 Quadratmetern Verkaufsfläche und ein Parkhaus mit 200 Stellplätzen entstehen. Röther will in Völklingen im Jahr 2019 rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft eröffnen.

Die Investition in Völklingen soll zwischen zehn bis zwölf Millionen Euro liegen. In der Anfangsphase wäre mit um die 60 Mitarbeitern zu rechnen – teilweise in Teilzeit, denn es wäre eine Öffnungszeit von neun bis 20 Uhr abzudecken.

Mit dem Kaufvertrag verbinden sich bestimmte Fristen. Zum 31. Oktober sollen die Abrissarbeiten auf dem Gelände beendet sein. Bis dann soll Röther auch seinen Bauantrag im Rathaus vorlegen. Die Baugenehmigung durch die Stadtverwaltung soll bis 31. Januar 2018 erteilt sein. Die Baumaßnahmen sollen zum 31. März 2018 beginnen. Die Bauzeit ist auf 18 Monate veranschlagt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Bernhard Geber).

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Entlaufener Hund beißt Sperrmüllsammler in Wemmetsweiler

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen 10.25 Uhr sammelte am Montagmorgen (18. September) ein 23-jähriger Mann aus Merzig den Sperrmüll in der Mühlenstraße in Wemmetsweiler ein. Während er den Müll auf einen Lkw lud, kam ein größerer schwarzer Hund angelaufen.

Nachdem der Mann mit Einsammeln fertig war, sich auf das Trittbrett des Lkw stellte und davon fuhr, lief der Hund plötzlich hinterher und biss dem Mann ins Bein. Sofort fing das Bein an zu bluten.

Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und gab bei der hinzugerufenen Polizei an, ebenfalls bereits mehrfach von diesem Hund angesprungen worden zu sein - ohne dass sie dabei verletzt worden wäre.

Der Hund, der immer ein Halsband mit der Telefonnummer der Besitzerin tragen würde, gehöre der Besitzerin eines Pferdehofes. Auf dem Pferdehof konnte der Hund und die Tochter der Besitzerin angetroffen werden. Sie gab an, dass der Hund entlaufen wäre.

Den Besitzern steht nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung bevor.

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Schwarzarbeit? Zoll durchsucht Gastro- und Glücksspielgewerbe in Saarbrücken

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Symbolfoto: Foto: Patrick Seeger/dpa

Dabei konnten umfangreiche Beweismittel in Form von schriftlichen Unterlagen und digitalen Datenträgern sichergestellt werden. Aufgefunden wurden unter anderem Stundenaufzeichnungen der Beschäftigten. Diese waren in einem extra präparierten Hohlraum hinter einer Deckenplatte versteckt.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die 31-jährige Inhaberin mehrerer Gaststätten, Shisha-Cafés und Spielcasinos, Löhne schwarz an ihre Beschäftigten ausgezahlt und so Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten hat.

Ins Blickfeld der Ermittler geriet die deutsche Staatsangehörige infolge aufgetretener Unregelmäßigkeiten während der Prüfung ihrer Geschäftsunterlagen.

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Verurteilt: Krankes Sex-Paar missbrauchte 7-Jährige mehr als 30 Mal

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Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk.

Das Urteil
Wegen sexuellen Missbrauchs in mehr als 30 Fällen hat das Landgericht Saarbrücken eine 40 Jahre alte Hausfrau und ihren 60 Jahre alten Nachbarn zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Die beiden voll geständigen Angeklagten hatten die kleine Tochter der Frau über Monate immer mehr in ihre Sexspiele einbezogen und missbraucht. Der Mann wurde deshalb zu sieben Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, gegen die Frau wurde eine Gefängnisstrafe von sieben Jahren und neun Monaten verhängt.

Mädchen im Kinderzimmer missbraucht
Die Familien der Angeklagten wohnen seit Jahren Haus an Haus in einer mittelgroßen saarländischen Kommune. Der Ehemann der Frau ist schwer krank und nicht mehr sehr mobil. Dies haben die beiden Angeklagten nach eigener Aussage für ihr sexuelles Verhältnis ausgenutzt. Wenn der Nachbar zu Besuch kam, dann ging er regelmäßig mit der Frau nach oben in die erste Etage, wo das Kinderzimmer der Tochter und das elterliche Schlafzimmer liegen. Dort hatten beide Angeklagte Sex.

Spätestens im Jahr 2016 haben die beiden Erwachsenen das Kind nach und nach in diese sexuelle Beziehung hineingezogen, so die vorsitzende Richterin in der Urteilsbegründung. Bei dem Mann sei es vielleicht um die Steigerung seiner sexuellen Befriedigung gegangen. Bei der Frau vielleicht darum, die sexuelle Beziehung zu dem Nachbarn zu erhalten. Jedenfalls seien beide Angeklagte die ganze Sache „systematisch angegangen“.

Nachbar schickte Pornos aufs Handy des Kindes
Die Mutter und der Nachbar hätten das damals sieben Jahre alte Kind zuerst beim Sex zusehen lassen. Angeblich um aufzupassen, falls sein Papa aus der ersten Etage nach oben kommt. Tatsächlich sei es dem Paar aber darum gegangen, das Kind zu manipulieren. Und zwar dahin, dass es alles für ganz normal hält, was die beiden Erwachsenen vor seinen Augen tun. Aus diesem Grund habe der Mann dem Mädchen auch diverse Pornos mit aufs Handy geschickt.

Siebenjährige wie eine erwachsene Frau behandelt
Nach und nach hätten die beiden Erwachsenen das Mädchen dann immer mehr in verschiedene Sex-Praktiken einbezogen. Sie hätten das Kind wie eine erwachsene Sexualpartnerin behandelt, so die Vorsitzende. Das Mädchen habe das gleiche Sex-Spielzeug wie die Mutter von dem Mann bekommen und mit ihr gemeinsam Sex-Videos gedreht. Die Intensität der sexuellen Übergriffe sei dabei immer mehr gesteigert worden. Bis zu dem Zeitpunkt, als die Sache per Zufall aufflog und von der Polizei beendet wurde.

Lediglich Versuche des Mannes, richtigen Geschlechtsverkehr mit dem Kind auszuüben, habe die Frau bis dahin mehrfach unterbunden. Warum? Ob sie als Mutter nicht wollte, dass ihrer Tochter wehgetan wird? Ob es Eifersucht war, weil die Frau fürchtete, den Mann anschließend als Sex-Partner für sich selbst zu verlieren? „Wir wissen es nicht“, so die Vorsitzende in der Urteilsbegründung.

Richter: Die Mutter hätte „Stopp!“ sagen müssen
Fazit der Richter: Ihre Strafkammer urteile seit langem über Fälle von sexuellem Missbrauch im Saarland. Aber der aktuelle Fall gehe weit über das hinaus, was hier in den letzten Jahren verhandelt worden sei. Hier hätten zwei Erwachsene das Vertrauen eines Kindes systematisch auf schlimme Art und Weise ausgenutzt.

Besonders schwer wiege dies bei der Mutter des kleinen Mädchens. Es wäre ihre Aufgabe gewesen, dass Kind zu schützen. Sie hätte von Anfang an „Stopp!!“ sagen müssen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Wolfgang Ihl).

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Falsch beladene LKW legen L 365 bei Sitzerath lahm

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Drei überlange Lastwagen zwischen Sitzerath und Bierfeld stehen still, weil die Fahrzeuge falsch beladen wurden. Foto: Jupp Bonenberger

Denn schnell stellte sich heraus, dass die kurvige Strecke viel zu eng ist für die drei Brummis – es ging weder vor noch zurück. Und so musste die Polizei Nordsaarland am Morgen ausrücken und die Strecke für den Verkehr sperren.

„Das Problem sind die Aufleger“, teilt die Polizei Nordsaarland auf SZ-Nachfrage mit. Die drei 70 Meter langen Lastwagen kommen ursprünglich aus Cuxhaven und sind bereits seit drei Nächten unterwegs. Sie sollen die Flügel für die Windkraftanlagen zum Windpark Wadern-Felsenberg bringen, berichtete der SR.

Wie die Polizei der SZ mitteilte, muss das überlange Stückgut auf wendigere – und kürzere – Auflieger umgeladen werden. „Die Lastwagen wurden falsch beladen, die Aufleger, die sie jetzt ziehen, sind drei Meter zu lang.“

Das Umladen werde wohl den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Zudem müsse ein Kranwagen anrücken, der groß genug ist, um die Windradflügel umzuheben. Bis der Schwertransport seine Fahrt fortsetzen kann, bleibt die L 365 gesperrt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Thorsten Grim).

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Drogenabhängiger Saarländer legt sich mit Detektiven an

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Der erste Beutezug
Am 08.08.2017 klaute der 27-Jährige in der Galeria Kaufhof in Saarbrücken eine Packung Parfüm. Als er daraufhin vom Ladendetektiv angesprochen wurde, versuchte er (vergeblich) zu flüchten. Hierbei stieß er den Detektiv derart gegen den Oberarm, dass dieser ein deutliches Hämatom erlitt.

Der zweite Beutezug
Am 22.08.2017 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, der jedoch für den Ladendetektiv nicht ganz so glimpflich ausging: Diesmal entwendete der Saarbrücker im Karstadt in Saarbrücken eine Dose Mixery und eine Packung Parfüm.

Als er vom Detektiv vor dem Geschäft angesprochen wurde, bestritt er die Tat und wurde aggressiv. Er schlug dem Detektiv in den Magen und trat ihm mehrfach gegen Oberschenkel und Genitalien. Der Detektiv musste stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 27-jährige Täter ist als Konsument harter Drogen bekannt und bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten. Neben den hier erwähnten Strafverfahren wird derzeit auch wegen gefährlicher Körperverletzung und vier weiteren Diebstählen gegen ihn ermittelt.

Am vergangenen Freitag (15.09.2017) konnte er von Beamten der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann angetroffen und nach einer Vorführung beim Richter zur JVA Saarbrücken verbracht werden.   

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In Gewahrsam genommen: Mutter randaliert in Neunkircher Grundschule

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Frau war demnach gegen 9 Uhr in der Grundschule erschienen, um ihr Kind aus dem laufenden Unterricht zu holen. Im Klassenraum konnte sie zunächst nur durch Zureden der Schulleitung von ihrem Vorhaben abgehalten werden. Mit Hilfe eines Mitarbeiters vom Neunkircher Jugendamt wurde versucht, der Mutter zu erklären, dass sie ihr Kind nicht einfach aus der Schule nehmen könne.

Nach Polizeiangaben hatte die Frau den Eindruck erweckt, in einem psychischen Ausnahmezustand zu sein. Weil die Mutter sich hartnäckig gegen alle Vermittlungsversuche wehrte, wurde sie unter den Augen einiger Schulkinder von Polizisten fixiert. Nach Angaben der Beamten war ihr Verhalten „sowohl für die Schulkinder als auch für sie selbst nicht mehr hinnehmbar“.

Später stellten Ärzte in einem Krankenhaus fest, dass die Frau unter einer akuten Psychose leidet. Die beiden Kinder der Frau wurden dem Jugendamt übergeben - da ein Richter anordnete, die Frau in Gewahrsam zu nehmen.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Korruptionsprozess um Mettlacher Flüchtlingsheim: So sieht das Urteil aus

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Markus Rausch, Ex-SPD-Fraktionschef im Mettlacher Gemeinderat, der Ex-SPD-Landtagsabgeordnete Foto: Becker&Bredel

Die Verhandlung
Im Korruptionsprozess um das jetzt als Flüchtlingsheim genutzte ehemalige Hotel „Auf Kappelt“ will die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Saarbrücken heute Morgen (19. September) ihr Urteil fällen. Angeklagt wegen Vorteilsannahme ist der Ex-SPD-Bürgermeister von Mettlach, Carsten Wiemann (51).

Nachdem Oberstaatsanwältin Sabine Kräuter-Stockton in dem Verfahren als Zeugin gehört wurde und damit als Sitzungsvertreterin der Staatsanwaltschaft aus dem Prozess ausschied, stieg ihr Kollege Thomas Haug in das Verfahren ein.

Die Vorwürfe
Haugs gut halbstündiges Plädoyer brachte die Verteidiger Jens Schmidt (für Stritter), Joachim Giring (für Wiemann) und Johannes Zimmermann (für Rausch) auf die Palme. Schmidt, dessen Argumentation sich seine Kollegen anschlossen, sprach von einem „vorgefertigten Plädoyer“. Haug sei nur eine Marionette der Oberstaatsanwältin.

Der angegriffene Ankläger: „Ich bin keine Marionette, beantrage keine Strafen, von denen ich nicht überzeugt bin, gegen Menschen.“ Haug hatte zuvor betont, die Angeklagten hätten sich von Geldgier leiten lassen und im Sommer 2015 „unter Ausnutzung der Flüchtlingskrise und ihrer herausgehobenen Positionen in der Gemeinde“ gemeinsam beschlossen, „Geld zu machen“.

Dafür wurde über eine eigens gegründete Gesellschaft „Grüner Kreis Immobilien“ das frühere Hotel für 210.000 Euro gesteigert. Die Rollen seien damals klar verteilt gewesen: Wiemann besorgte demnach als Rathauschef den lukrativen Mietvertrag (5000 Euro netto pro Monat für fünf Jahre) mit der Gemeinde, Rausch organisierte die Firma und deren heimliche Gründung in Berlin und Stritter kümmerte sich um ein günstiges Darlehen der Sparkasse.

An der Immobilienfirma sollte jeder der Beteiligten ein Drittel halten. Gewinn nach der Rechnung des Staatsanwaltes: Pro Kopf im Jahr 6400 Euro und eine schuldenfreies Objekt nach etwa sechs Jahren. Für den Staatsanwalt ein Fall von Bestechlichkeit (Wiemann) und Bestechung. Er beantragte Bewährungsstrafen von 21 Monaten gegen Rausch und 20 Monaten gegen Wiemann und Stritter. Zudem sollen Geldauflagen bis 15.000 Euro verhängt werden.

Das sagen die Verteidiger
Im Tenor waren sich die drei Verteidiger in ihren Plädoyers einig. Die Angeklagten, die heute durchweg die Vorwürfe einräumen und bedauern, haben sich aus ihrer Sicht vielleicht „unklug“ oder „hochgradig unvernünftig“ verhalten. Keineswegs sei aber ein Straftatbestand erfüllt, insbesondere kein Korruptionsdelikt. Weder sei ein Amtsträger geschmiert worden, noch habe jemand einen Vorteil erbracht. Die Verteidiger forderten Freisprüche von den Korruptionsvorwürfen.

Das Urteil
UPDATE (10:48 Uhr): Wiemann wurde zu einem Jahr auf Bewährung sowie 5000 Euro Geldstrafe wegen Bestechlichkeit verurteilt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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Marteria kommt nach Saarbrücken: Sichert euch hier schnell die Karten

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Marteria. Foto: 4 plus 1 Konzerte GmbH

Die Hälfte aller Termine von Marterias Roswell Tour 2017 wurden in größere Locations verlegt oder als ausverkauft gemeldet. Grund genug, hier einmal nachzulegen.

Und so kommt's, dass Marteria nun die Roswell Tour 2018 ankündigt - inklusive intimer Clubshow in der Garage Saarbrücken.

Tickets für die Clubshow sind ab heute (19. September), um 11 Uhr, hier erhältlich.

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Foto: 4 plus 1 Konzerte GmbH

Das sind die Details zur Show im März:

Marteria
"Roswell" Tour 2018

Montag, 05.03.2018
Einlass: 18:30 | Beginn: 20:00
Garage | Bleichstr. 11-15 | 66111 Saarbrücken

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