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L135 Nohfelden Richtung Tholey zwischen Türkismühle und Gonnesweiler Gefahr durch defekten LKW defekter Ackerwagen an einer unübersichtlichen Stelle direkt vor der Kurve (18:56)

Priorität: Dringend

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Timo Holl

Wie dieser Laden gegen Lebensmittelverschwendung kämpft

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Die drei Gründer von SirPlus setzen sich für die Wertschätzung aller Lebensmittel ein. Fotorechte: SirPlus

Das Problem Lebensmittelverschwendung ist allgegenwärtig
Pro Jahr werden weltweit etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet. Allein in Deutschland landet jede Minute eine komplette LKW-Ladung unserer Nahrung in der Tonne. Laut den Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wirft jeder von uns Jahr für Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Leider reden wir hier nicht nur von verdorbenen und ungenießbaren Produkten. Oftmals landen auch Nahrungsmittel im Müll, die eigentlich noch völlig in Ordnung sind.

Der Kampf gegen Food Waste
Raphael Fellmer, Martin Schott und Alexander Piutti wollten bei dieser Lebensmittelverschwendung nicht weiter tatenlos zuschauen, also gründeten sie im Februar 2017 das Startup SirPlus, das den Food Waste nachhaltig reduzieren möchte. Nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampage hat das Unternehmen am 08. September nun seinen ersten Store im Herzen West-Berlins eröffnet.

Auf 70 Quadratmetern Verkaufsfläche können ausrangierte, nicht mehr der Norm entsprechende Lebensmittel sowie Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, erworben werden. Das Sortiment besteht aus verschiedenen abgepackten Produkten, Obst und Gemüse sowie Getränken. Im Vergleich zu herkömmlichen Supermärkten werden die von SirPlus geretteten Lebensmittel bis zu 70 Prozent günstiger verkauft. Mit diesem attraktiven Angebot möchten die Food-Outlet-Gründer das Retten und das Wertschätzen von Lebensmitteln mainstream machen und das Thema in die Mitte der Gesellschaft holen.

Möglich ist dieses tolle Angebot durch eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Lebensmittelproduzenten und -händlern. SirPlus erwirbt Nahrungsmittel, die im herkömmlichen Handel keine Chance mehr hätten, weil sie beispielsweise zu unförmig, eingedellt oder bald abgelaufen sind. So landen eigentlich noch genießbare Produkte im neu errichteten Food-Outlet, die im sonstigen Handel aussortiert werden würden. Oft sind dies Lebensmittel, welche zwar noch nicht abgelaufen sind, aber eben nicht mehr vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums in den herkömmlichen Supermärkten verkauft werden könnten. Lebensmittelmärkte kaufen nämlich meist größere Chargen ein, als sie letztendlich verkauft bekommen.

Durch das kluge Konzept der Lebensmittelrettung ergibt sich eine Win-Win-Situation für alle Akteure. Die Supermärkte sparen Entsorgungskosten und erhalten noch ein kleines Eintgelt für Waren, die sie nicht mehr hätten verkaufen können. SirPlus kommt günstig an viele attraktive Produkte und kann diesen Vorteil an den Endverbraucher weitergeben. Neben diesen wirtschaftlichen Vorteilen macht das Konzept der Lebensmittel-Wertschätzung aber vor allem sämtliche Handelnde auch zu sozialen und ethischen Gewinnern, da es unserer Wegwerfgesellschaft in kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit verhilft.

Das ist erst der Anfang
Das Food-Outlet in Berlin soll aber erst der Anfang im Kampf gegen Verschwendung und für das bewusste Wertschätzen von Lebensmitteln sein. Neben weiteren Food-Outlet-Stores in Deutschland, Österreich und der Schweiz planen die Gründer von SirPlus einen Lieferservice, um Angebot und Nachfrage von überschüssigen Lebensmitteln systematisch und intelligent zusammenzuführen.

Nette Randnotiz
Die Gewinne der Food-Outlet-Stores sollen zu 20 Prozent an gemeinnützige Organisationen gespendet werden.

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Heiko Maas erklärt Unabhängigkeit des Saarlandes

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Heiko Maas. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk.

Eines muss man ihm lassen: Den Humor hat Heiko Maas auch nach dem 20,5-Prozent-Desaster der SPD bei der Bundestagswahl und seiner ungewissen Zukunft nicht verloren. Vor dem Hintergrund der katalanischen Abspaltungspläne ließ er verdutzte Journalisten gestern bei einem Treffen der EU-Justizminister in Luxemburg wissen: „Ich hab’ die saarländische Unabhängigkeit jetzt hier erklärt.“

Mit einem breiten Grinsen zog er von dannen, im Netz wurde die Bemerkung aber noch ausführlich diskutiert. Ein Scherzkeks meinte zum Beispiel, dass sich die ganze Pfalz in einen Autokorso verwandelt habe: „Wildfremde Menschen liegen sich weinend in den Armen.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Thomas Schäfer).

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Gut für‘s Saarland. Die AVA Velsen

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Die thermische Abfallverwertung in der AVA Velsen schützt die Menschen und die Umwelt. FOTO: EVS

Entsorgungssicherheit ist kein Selbstläufer

Abfall ist nicht nur ein Reststoff, sondern vor allem ein Wertstoff – mit diesem Wissen verwertet die Abfallverwertungsanlage Velsen des Entsorgungsverbandes Saar den Restabfall aus allen saarländischen Haushalten.

Dass in unserem Bundesland für die Verwertung des Restabfalls eine einzige Anlage ausreicht, hat einen guten Grund: Die Saarländer* innen sind „Meister“ in der Abfall- und damit in der Gebührenreduzierung. Dahinter steckt eine klare und langfristig angelegte Strategie des EVS. Der führte zu Beginn des Jahres 2011 ein mengenabhängiges Gebührensystem ein. Seitdem haben es die saarländischen Bürger*innen selbst in der Hand, durch ihr Abfall- Trennverhalten und Müllvermeidung die Gebühren zu beeinflussen – und machen davon regen Gebrauch.

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Frank Kackert überwacht vom Leitstand aus die Funktionen und Prozessabläufe der AVA Velsen. FOTO: EVS

In der AVA Velsen wird aus Restabfall Energie gewonnen

Das Saarland hat’s gut. Denn hier wird in einer einzigen Abfallverwertungsanlage – der AVA Velsen des Entsorgungsverbandes Saar – der Restabfall aus allen saarländischen Haushalten behandelt. Und das ist in vielerlei Hinsicht gut so.

Die Anlage macht uns im Saarland unabhängig von externen Anbietern. Sie ermöglicht damit eine flexible Entsorgung und gewährleistet die Entsorgungssicherheit der Bürger*innen selbst dann, wenn z.B. bei Hochwasser und überfluteten Kellern unvorhersehbar große Sperrabfallmengen zu bewältigen sind. Sie schützt damit unsere Umwelt vor Vermüllung, sie reduziert den Schadstoffausstoß und leistet so einen unverzichtbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Eine moderne Abfallverwertung als wichtiger Teil der Kreislaufwirtschaft sorgt dafür, dass anfallende Abfälle erneut verwendet oder möglichst hochwertig verwertet werden. Sie fördert damit die Schonung von natürlichen Ressourcen. In der AVA Velsen wird das System der Kreislaufwirtschaft auf überzeugende Art umgesetzt.

Alle Informationen über die Energiegewinnung aus Restabfall und weitere spannende Themen der EVS gibt es hier.

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700 000 Euro und vier Jahre später: Dauerbaustelle am St. Johanner Markt ist weg

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Die Kaltenbachstraße, wie sich seit dieser Woche präsentiert. Foto: Becker&Bredel

Ende der Baustelle
Der Sound zur Sanierung der Kaltenbachstraße, die St. Johanner Markt und Rathaus verbindet, klang kläglich. Und er wurde zu einer Art Grundrauschen, denn das Bauprojekt wollte und wollte kein Ende nehmen – gut vier Jahre lang.

Ende vergangenen Jahres wagte es ein Stadtverordneter dann in einem vertraulichen Gespräch von Licht am Ende des Tunnels zu sprechen. „Aber bitte nicht zitieren“, hieß es. Die Begriffe „Tunnel“, „Baudezernat“ und „Stadtentwicklung“ in einem Satz zu nennen, könne falsch verstanden werden.

Werner Maurer, der Leiter des städtischen Amts für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur, war es dann, der im Frühjahr ein Ende der Bauarbeiten in Aussicht stellte: Im November werde man das Projekt beenden, kündigte er an. Er hat Wort gehalten: Heute, also sogar kurz vor der von Maurer genannten Ziellinie, wird die Kaltenbachstraße offiziell für fertig erklärt.

So verliefen die Bauphasen
Der Weg dahin war im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Maurer selbst sprach im März von einer „ewig langen Planungsphase“. Die Straße wurde zunächst asphaltiert. Das sorgte, nachdem das verschlissene Pflaster zur großen Stolperfalle geworden war, zwar für Verkehrssicherheit, sah aber nicht schön aus.

Also wollte man die Straße wieder so pflastern, wie es der Künstler Paul Schneider in den Siebziger Jahren vorgezeichnet hatte. Aber das klassische Pflaster war schlecht für Rollstuhlfahrer und Menschen, die mit Rollatoren oder sonstigen Gehhilfen unterwegs sind.

Dann zog man sich mit den Betroffenen und Fachleuten in Konferenzräume zurück. Das Ergebnis: Die neuen Pflastersteine sind glattgeschliffen, um Stolperfallen zu vermeiden. Aber nicht nur da musste man nachbessern. Vier Jahre Bauarbeiten, dazu noch einige Zeit für vorbereitende Planungen – die „Anforderungen an den öffentlichen Raum“, erklärte Stadtpressesprecher Thomas Blug im Sommer, „haben sich in der Zwischenzeit verändert“.

Die Stadt verfolge das Ziel, den Bedürfnissen möglichst aller Nutzer des Markts – also der Wirte, Besucher, aber auch der Behinderten und der Feuerwehr – gerecht zu werden. Und so hat die Stadt „ein Standard-Blindenleitsystem in die Gestaltung integriert“.

Das Sicherheitsproblem
Und dann hat es da noch ein Sicherheitsproblem gegeben. „Durch die Zunahme von Gastronomiebetrieben mit Außenbestuhlungsflächen in den letzten Jahren wurde bei Feuerwehreinsätzen und Probeeinsätzen in der jüngeren Vergangenheit festgestellt, dass im gesamten Fußgängerbereich zukünftig verstärkt auf eine ungehinderte Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen geachtet werden muss“, sagte Blug.

Das alles habe die Planung verlängert und die Kosten in die Höhe getrieben, sagte Amtsleiter Maurer. Aus den noch unter Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer kalkulierten 300 000 Euro sind 700 000 Euro geworden.

Die Eröffnung
Heute nun wollen Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Baudezernent Heiko Lukas den klagenden durch einen fröhlichen Sound ersetzen. In der „runderneuerten Kaltenbachstraße“ sei es „beispielhaft gelungen, den als Kunstwerk gehaltenen Pflasterbelag zu erneuern und gleichzeitig barrierefrei zu gestalten“, ließen sie mitteilen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Martin Rolshausen).

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Landgericht Saarbrücken verurteilt Luxusauto-Betrüger

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Für diese Masche ist ein 37-jähriger Mann am gestrigen Donnerstag vom Landgericht Saarbrücken nach Angaben einer Sprecherin zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter sprachen den geständigen Angeklagten des Betrugs in 25 Fällen und der Urkundenfälschung in 21 Fällen schuldig.

Die Masche
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte im Internet auf einschlägigen Plattformen Luxusautos angeboten. Wer eines haben wollte, musste vorab bezahlen. 541.084,90 Euro gingen auf diese Weise zwischen Oktober 2016 und dem Januar dieses Jahres auf verschiedenen Konten ein.

Den weitaus größten Teil – nämlich 525.275 Euro – hob der Mann wieder ab. Das Problem dabei war: Er besaß überhaupt gar keine Autos, die er hätte verkaufen können. Ihm ging es nach den Worten der Staatsanwaltschaft allein darum, mit dem überwiesenen Geld unterzutauchen.

Für seine Geschäfte hatte der Mann unter anderem eine Import-Export GmbH mit Sitz in der Landeshauptstadt Saarbrücken gegründet und dafür einen gefälschten tschechischen Reisepass vorgelegt.

Mit gefälschten Dokumenten eröffnete er zudem Bankkonten im Saarland sowie in Mannheim, Ludwigshafen, Pforzheim und Stuttgart. Der 37-Jährige war im Mai dieses Jahres festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Geld und Kleider aus Geschäften in Saarbrücken geklaut

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Mit diesen Fotos werden zwei Einbrecher gesucht. Fotos: Polizei Saarbrücken-St. Johann.

Mit zwei Fotos einer Überwachungskamera sucht die Polizei Saarbrücken-St. Johann jetzt nach zwei Einbrechern. Die Tat ereignete sich bereits am 27. April, wie die Beamten heute mitteilten.

Das war passiert
Demnach seien zwischen 4.13 und 4.30 Uhr zwei Männer in einem Geschäftshaus in der Dudweiler Landstraße 141 in Saarbrücken zugange gewesen. Das Gebäude besteht aus vier Stöcken; dort sind insgesamt 20 Geschäftseinheiten untergebracht. Die beiden Unbekannte gelangten durch eine angelehnte Notausgangstür in das Haus, vermutet die Polizei.

Die Männer suchten innerhalb des Gebäudes mehrere Geschäftsräume auf und stahlen Bargeld und Kleidungsstücke. Dabei entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich.

Die Täter konnten von einer Überwachungskamera gefilmt werden.

Hinweise an die Polizei, Tel. (06 81) 93 21 233.

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Verdienen Kaufhof-Mitarbeiter bald weniger Geld?

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Mitarbeiter von Kaufhof werden in Zukunft wohl mit weniger Gehalt rechnen müssen. Foto: Christoph Zeiher/dpa-Bildfunk.

Beschäftigte von Kaufhof sollen in Zukunft für weniger Geld arbeiten, berichtet der SR. Darüber will das Unternehmen seine Mitarbeiter heute in einer außerordentlichen Betriebsversammlung informieren. 

Die Warenhauskette begründet die Gehaltsreduzierungen mit sinkenden Umsätzen. Außerdem gebe es viele Wettbewerber ohne Tarifbindung.

Die Kaufhof-Warenhäuser müssen zudem hohe Mieten zahlen und machen Verluste. Der neue Besitzer, Hudson's Bay Company, hat nämlich die Immobilien ausgelagert.

Kaufhof will laut SR jetzt mit der Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag Beschäftigungssicherung aushandeln. 

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Bettelverbot in Saarbrücken von Innenministerium abgelehnt

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Bettler sollen nach Ansicht der Stadt aus Saarbrücken vertrieben werden. Foto: Andreas Gebert/dpa-Bildfunk.

Das saarländische Innenministerium hat das geplante Bettelverbot in Saarbrücken vorerst gekippt. Die Stadt gibt sich damit nicht zufrieden: Sie ist der Ansicht, dass das Ministerium auf wichtige Fragen gar nicht eingegangen sei und sucht nun das Gespräch.

So begründet das Ministerium die Entscheidung
Die Stadt Saarbrücken will eine bettelfreie Zone in der Innenstadt einrichten. Einer entsprechenden Änderung der Polizeiverordnung muss das Innenministerium zustimmen. Das hat den Plan jetzt aber abgelehnt. Begründung: Ein totales Bettelverbot wäre rechtlich nicht haltbar.

„Die Rechtsprechung geht davon aus, dass das sogenannte Demutsbetteln, also das rein passive Betteln, keine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung darstellt“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Das bandenmäßige und aggressive Betteln sei sowieso schon verboten. Deshalb bevorzuge das Ministerium „Lösungen ohne kritische Rechtsänderungen“, so die Sprecherin.

Saarbrücken fühlt sich falsch verstanden
Doch die Stadt plant gar kein Verbot im gesamten Stadtgebiet und fühlt sich deshalb auch missverstanden. „Uns ist bewusst, dass generelle Bettelverbote in allen öffentlichen Straßen und Anlagen nicht zulässig sind“, sagte Stadtsprecher Robert Mertes. Ein Totalverbot wolle die Stadt ausdrücklich nicht, sondern ein Verbot in einem begrenzten Bereich der Innenstadt. Ob das rechtlich möglich sei, darauf habe das Ministerium keine Antwort gegeben.

Bringt ein Gespräch jetzt die Lösung?
Die Stadtverwaltung will nun Vertreter des Ministeriums zu einem Gespräch einladen. Auch mit Angehörigen der saarländischen Armutskonferenz will sie sich an einen Tisch setzen. Diese hatten, genau wie mehrere Sozialverbände, das Vorhaben scharf kritisiert. Mertes betonte, die Stadt habe auch viel Zuspruch aus der Bevölkerung für das geplante Verbot erhalten.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

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Kind aus dem Saarland über 14 Jahre lang von Stiefmutter misshandelt

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Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Wegen schwerer Misshandlung ihres Stiefsohnes soll eine Saarländerin für sechs Jahre ins Gefängnis. Diese Strafe hat gestern die Staatsanwältin in ihrem Schlussplädoyer im Strafprozess gegen die 53-Jährige vor dem Landgericht beantragt.

Vater auch angeklagt
Nach Ansicht der Anklagevertreterin hat die mehrfache Mutter den leiblichen Sohn ihres Ehemannes insgesamt 14 Jahre lang regelmäßig übel misshandelt und gequält, wodurch Gefahr für Leib und Leben des Kindes bestanden habe.

Der mitangeklagte Vater des Jungen und Ehemann der Hauptangeklagten soll für zweieinhalb Jahre in Haft. Er hat nach Feststellung der Staatsanwältin ab einem gewissen Zeitpunkt von den Misshandlungen gewusst, teilweise mitgemacht oder weggesehen.

Junge schwer misshandelt und vernachlässigt
Die Rechtsanwältin des heute erwachsenen Jungen schloss sich den Strafanträgen an. Die beiden Juristinnen waren zum Abschluss der Beweisaufnahme überzeugt, dass die Hauptangeklagte den Jungen ab dem Alter von vier Jahren misshandelt und vernachlässigt habe.

Er sei regelmäßig geschlagen, getreten, gefesselt und gedemütigt worden und habe zudem unter Mangelernährung gelitten. Als er im Alter von 17 Jahren von zu Hause weglief, habe er sich äußerlich auf dem Entwicklungsstand eines Elfjährigen befunden.

Die Angeklagten bestritten die Vorwürfe. Es wird deshalb erwartet, dass ihre Verteidiger in ihrem Schlussplädoyers am kommenden Donnerstag Freispruch beantragen werden. Das Urteil des Gerichts wird Ende des Monats erwartet.

Mit Verwendung von SZ-Material (Wolfgang Ihl).

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#herzland2017: Michelle Groß / @miakara_11

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Name: Michelle Groß
Geburtsdatum: 11.07.1996
Instagram: @miakara_11

1. Warum fotografierst du?
Ich fotografiere gerne, weil ich erlebte Momente gerne festhalten möchte und diese auch mit anderen teile. Ich finde, dass manche Bilder einem so viel aussagen können, auch wenn sie nicht mit einem reden. Fotografieren ist - finde ich - zumindest nicht einfach nur ein Bild zu schießen sondern auch den Moment zu leben.

2. Wie lange fotografierst du schon?
Ich fotografiere ungefähr schon seit neun Jahren und das unbeschreiblich gerne.

3. Was verbindet dich mit dem Saarland?
Saarland ist für mich meine Heimat, ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich habe im Saarland sehr viele Freunde und auch meine Familie.

Das Saarland finde ich, obwohl es das kleinste Bundesland ist, einfach atemraubend, weil es so vielfältig ist. Man kann einfach so viel tolle Sachen erleben und auch entdecken. Allein die Saarschleife ist jedes Mal etwas Besonderes, wenn man dort hinfährt.

Man kann so viel Schönes erleben und muss noch nicht mal weit fahren. Ich verbinde mit dem Saarland Heimat, Entdeckung, Erlebnisse und Momente.

Michelle postet ab dem 15. Oktober für eine Woche unter dem Hashtag #herzland2017 bei Instagram!

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Achtung! Hier wird nächste Woche im Saarland geblitzt

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Die saarländische Polizei hat Blitzerkontrollen angekündigt. Symbolfoto: Ronald Wittek/dpa-Bildfunk.

In der Zeit von 16. bis zum 22. Oktober 2017 blitzt die saarländische Polizei an diesen Orten:

Montag, 16.10.2017
B 41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel

 B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis

• BAB 1 zwischen der AS Eppelborn und dem AD Nonnweiler

Dienstag, 17.10.2017
• B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach

• B 269 zwischen Saarlouis und Lebach

• BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Mittwoch, 18.10.2017
B 41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen

• B 51 zwischen Saarhölzbach und Merzig

• BAB 8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig

Donnerstag, 19.10.2017
• BAB 1 zwischen der AS Eppelborn und dem AD Nonnweiler

• BAB 6 zwischen der Landesgrenze zu Frankreich und dem AK Neunkirchen

Freitag, 20.10.2107
• Dudweiler

• BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Samstag, 21.10.2017
• BAB 1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn

• BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Sonntag, 22.10.2017
 B 51 zwischen Saarbrücken und KleinblittersdorfBAB 8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig 

Warum blitzt die Polizei dort?
Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich laut Polizei um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Weitere Infos der Polizei im Internet unter: www.polizei.saarland.de

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