{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Top 7: Das sind die ekligsten Gerichte der Welt

image

Auch diese ganz spezielle "Delikatesse" findet ihr in unserer Liste. Screenshot: Youtube / Business Insider

Es gibt tatsächlich einige wenige Menschen außerhalb des Saarpfalz-Kreises, denen sich bereits beim „Pfälzer Saumagen" oder der „Bibbelschesbohnesupp" die Nackenhaare sträuben. Ja, auch wir können das nicht verstehen. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Dennoch existieren weltweit so einige Speisen, die wirklich nur die (Sau)Mägen einer kleinen Anzahl heimischer Connaisseure verzaubern können. Die verbleibenden 99 Prozent der Restbevölkerung sind sich hingegen einig: Wer hier zugreift, ist mutig. Sehr mutig.

Hier kommen nun die Top 7 der ekligsten Gerichte der Welt. Guten Appetit.

Zum Thema Lebensmittel möchten wir euch noch diese SOL.DE-Artikel ans Herz legen:

- Wie dieser Laden gegen Lebensmittelverschwendung kämpft

- Worst of chefkoch.de

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fahren mit der Deutschen Bahn wird ab Dezember teurer

image

Die Deutsche Bahn zieht die Preise an. Foto: dpa-Bildfunk / Patrick Pleul

Die Kosten im Überblick
Im Schnitt werden die Fahrgäste 0,9 Prozent mehr bezahlen
, wie die Deutsche Bahn gestern (16. Oktober 2017) mitteilte.

Stabil bleiben hingegen die Preise für die Bahncard 25 und 50. Auch Sparpreis-Aktionen für 19,90 Euro wird es weiter geben. Die Bahncard 100 kostet allerdings 1,9 Prozent mehr.

Die Flexpreise steigen in der zweiten Klasse durchschnittlich um 1,9 Prozent, in der ersten Klasse sind es 2,9 Prozent.

Das ist neu
Fernverkehrs-Vorstand Birgit Bohle betonte, mit dem Fahrplanwechsel profitierten viele Fahrgäste gleichzeitig von der „größten Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn“. Dazu gehöre die neue Schnellfahrtstrecke zwischen Berlin und München.

Außerdem startet der neue ICE 4. Ab Dezember werden zunächst fünf Züge auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Stuttgart sowie Hamburg und München fahren. Neu am ICE 4 ist auch, dass er keine Abteile mehr haben wird. Zugleich kommen zum Fahrplanwechsel mehr internationale Verbindungen hinzu.

Mit Verwendung von SZ-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Facebook-Messenger und WhatsApp: So bekommst du die SOL.DE-News direkt auf dein Handy

image

Den Newsletter von SOL.DE bekommt ihr über den Facebook-Messenger und WhatsApp. Die optionale App Notify benachrichtigt euch, sobald wir Inhalte für euch bereitgestellt haben.

Newsletter über den Facebook-Messenger

Über den Facebook-Messenger könnt ihr ganz einfach unseren abendlichen Newsletter erhalten. Dafür müsst ihr einmalig Folgendes tun: Bestätigt unten die Datenschutzerklärung und klickt auf „Facebook Chat starten". Sendet uns dann eine Nachricht (Inhalt egal) und ihr bekommt automatisch den nächsten Newsletter im Facebook-Messenger zugeschickt. Der Newsletter mit den Nachrichten des Tages wird jeden Tag ab circa 18.30 Uhr an euch gesendet.

So meldet ihr euch für den WhatsApp-Newsletter an

Klickt unten auf „WhatsApp Business Chat starten". Nach wenigen Sekunden öffnet sich WhatsApp, wo ihr uns einfach die vorgeschriebene Nachricht schicken müsst. Anschließend seid ihr im Verteiler aufgenommen. Um den Newsletter zu bekommen, befolgt ihr den nachfolgend erklärten Schritt mit den Kommandos.

Newsletter über WhatsApp - So geht's

Um den Newsletter von SOL.DE über WhatsApp zu erhalten, müsst ihr ihn zuerst bei uns anfordern und ein Kommando schicken. Das sind die Kommandos, um den Newsletter über WhatsApp zu bekommen:

#news
#sol
#sol.de
#solde
#saar

Der Newsletter mit den Nachrichten steht jeden Tag ab circa 18.30 Uhr für euch bereit. Sendet ihr ab dieser Uhrzeit eins der Kommandos, erhaltet ihr den aktuellen Newsletter. Wenn ihr täglich informiert werden wollt, müsst ihr dran denken, jeden Abend eins der Kommandos schicken.

Erinnerung per Notify

Optional könnt ihr euch auch die App „Notify" herunterladen. Diese benachrichtigt euch, sobald wir einen aktuellen Newsletter für euch haben. So vergesst ihr nicht, eins der Kommandos an uns zu schicken. Hier der Link zur Installation von Notify.

So verpasst ihr nichts mehr

Wir sind mit SOL.DE auf allen wichtigen sozialen Netzwerken aktiv:
SOL.DE auf Facebook
SOL.DE auf Instagram
• SOL.DE auf Twitter
• Blaulicht Saarland auf Facebook
Breaking News Zweibrücken auf Facebook
Blaulicht Kaiserslautern auf Facebook

Um keine News mehr zu verpassen, lohnt der mehrmals tägliche Besuch von www.sol.de! Unsere Redakteure bereiten euch hier die wichtigsten News des Saarlandes auf.

Schnell informiert: Breaking News von SOL.DE aufs Handy

Ihr wollt Eilmeldungen direkt auf euer Handy? Wenn etwas Dringendes im Saarland passiert, schicken wir euch eine Push-Nachricht direkt auf euer Smartphone. Das geht hier:

Ihr habt Fragen zu den Diensten und braucht Hilfe bei der Einrichtung? Wir sind gerne für euch da. Schreibt uns eine E-Mail an redaktion@sol.de oder sendet uns eine Nachricht über Facebook, Instagram oder Twitter.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Immer mehr Globus-Märkte in Russland: Die Globus-Gruppe wächst

image

Symbolfoto: Becker&Bredel

Im Dezember hat die Globus-Gruppe in Saarlouis einen neuen Baumarkt eröffnet. Er steht für die Wachstumsstrategie des saarländischen Handelskonzerns. Denn vor allem die neuen Märkte und größere Flächen haben die Umsatzsteigerungen des vergangenen Jahres deutlich mit beeinflusst. Und weitere Neubauten sind schon in Planung.

Gründe für das positive Geschäftsjahr 
Dabei waren es vor allem erhebliche Steigerungen bei den Fachmärkten sowie im russischen Geschäft, die sich positiv bemerkbar gemacht haben: Die Fachmärkte-Tochter, die vor allem die Baumärkte umfasst, steht mit 1,7 Milliarden Euro für rund ein Viertel der Umsätze.

Deutlich stärker ist der Umsatz in Russland gestiegen: Hier gibt es ein Plus von 11,7 Prozent.

Die Gruppe wächst vor allem durch den Bau neuer Märkte. Bei den Baumärkten beispielsweise sind mit Saarlouis und Rüsselsheim zwei neue Standorte dazugekommen. In Russland hat Globus für 80 Millionen in Odinzowo neu gebaut.

Die weiteren Pläne
Eine Vergrößerung sei schon deshalb wichtig, um bessere Einkaufsbedingungen zu bekommen. Im Saarland sei das Unternehmen deshalb trotz der Widerstände weiter an einem Neubau in Neunkirchen interessiert. Auch für Trier gebe es Planungen für einen neuen Markt, sagt SB-Warenhaus-Chef Johannes Scupin.

Globus setzt aber nicht nur auf Wachstum durch mehr Größe. Gegen die zunehmende Konkurrenz, vor allem von Seiten der Discounter, fährt der Handels-Konzern neue Angebote auf: So werde das Portfolio frischer Produkte ausgeweitet, sagt Scupin. In den markteigenen Bäckereien, Konditoreien und Metzgereien würden die Produkte vor Ort frisch hergestellt.

Außerdem testet Globus neue Angebote wie Salat- und Sushi-Bars. Darüber hinaus soll der Einkauf für die Kunden zunehmend bequemer gemacht werden, unter anderem mit einem System, mit dem Kunden ihre Waren selber scannen können.

Mit Verwendung von SZ-Material (Joachim Wollschläger).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Timo Holl

Zombiewalk Saarbrücken

image

Zombiewalk in Saarbrücken. Video von Tobias Ebelshäuser und Lukas Behr.

Zombiewalk in Saarbrücken
Am Freitag-Abend fand in der Saarbrücker Innenstadt der sogenannte Zombiewalk statt, bei dem Beißer aus allen Nationen für die Würde von Zombies demonstrierten. Damit wollten die verpönten Untoten im Rahmen des Saarbrücker Festivals Colors of Pop ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Zombies setzen. Wir waren vor Ort und haben für euch ein Paar Bilder eingefangen.

Diskriminierung von Zombies gesellschaftlich akzeptiert
In der Tat werden Zombies auch noch im 21. Jahhundert wie Wesen zweiter Klasse behandelt. Schlechte Scherze, fieses Mobbing, Diskriminierungen sowie Vorurteile gegenüber den „hirnlosen Hirnessern" stehen nahezu an der Tagesordnung. Umfragen zufolge halten die meisten Menschen Zombies nach wie vor für "seelenlos", "gewalttätig" und "übelriechend".

Aber damit nicht genug. Selbst in unserer Verfassung ist die entwürdigende Intoleranz kodifiziert. So heißt es in Artikel 1 Absatz 1 unseres Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Zombies werden also bewusst und deutlich ausgeklammert. Wir fragen uns daher: Ist eine solche Verfassung noch zeitgemäß für ein modernes Land?

Gegendemo zum Zombiewalk
Wie bei jeder Demonstration für progressive Minderheitengleichstellung ließen leider auch die primitiven Fortschrittsgegner nicht lange auf sich warten. So entstand am Freitag prompt eine Gegendemo. Mit beschämenden Spruchplakaten wie „Jesus hates Zombies" oder „Gehirne essen ist eine Sünde" zeigten einige Menschen die hässliche Fratze der Intoleranz. Geschockt und ratlos von diesen abscheulichen Botschaften fragen wir uns: Wann hört dieses widerwärtige Zombie-Bashing endlich auf?

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

„Falsche hinterlistige Jude": Aussage von Saar-Politiker sorgt für Aufregung

image

Symbolfoto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk.

Bei den Saar-Linken kehrt keine Ruhe ein: Nicht nur, dass der Machtkampf zwischen Landeschefin Astrid Schramm und dem Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze zuletzt eskaliert ist (hier der SZ-Bericht).

Jetzt sorgt auch eine dem Wortlaut nach antisemitische Äußerung des Vorsitzenden des Saarlouiser Stadtverbands, Mekan Kolasinac, für Wirbel.

Um diesen Post geht es
Kolasinac hatte auf seiner Facebook-Seite über Bundesparteichef Bernd Riexinger geschrieben: „falsche hinterlistige Jude“ (sic). Hintergrund ist ein Bericht der Bild-Zeitung, wonach Riexinger versucht haben soll, die Bundestagsfraktionschefin Sahra Wagenknecht aus der Partei zu mobben.

Kolasinac bestätigte gegenüber der SZ, dass der Post von ihm stammt, beteuerte jedoch, dass es ein Versehen gewesen sei. Er habe „Judas“ statt „Jude“ schreiben wollen. Er habe den Post innerhalb weniger Minuten richtig gestellt. Später entschuldigte sich Kolasinac auf seiner Seite, explizit auch bei „meinen jüdischen Freunden“.

So reagieren andere Linke-Politiker
Die Äußerung hatte bei anderen Linken-Mitgliedern für Empörung gesorgt. So schrieb Birgit Huonker, Sprecherin der Saar-Linken, auf Facebook: „Manche Dinge machen auch mich noch fassungslos. Antisemitismus in der eigenen Partei. Schlimm.“

Der Saarbrücker Volker Schneider, Geschäftsführer der Bundestagsfraktion in Berlin, nannte den Vorgang „unglaublich“ und forderte die Partei und Kolasinac’ Arbeitgeber auf, „die einzig richtigen Konsequenzen“ zu ziehen.

Kolasinac, der einen „Event- und Partyservice“ betreibt, ist nebenberuflich Mitarbeiter des Bundestags­abgeordneten Thomas Lutze. Dieser äußerte sich gestern nicht zu dem Vorfall. Auch der Landesvorstand der Partei blieb stumm.

Der Landtagsabgeordnete Jochen Flackus erklärte, die Fraktion lehne solche Äußerungen strikt ab. Über mögliche Konsequenzen müsse jedoch die Partei beziehungsweise der Kreisverband entscheiden.

Sascha Sprötge, Vorsitzender des Kreisverbands Saarlouis, verurteilte die Äußerung aufs Schärfste: „Aussagen solcher Art gehören nicht in die Linkspartei.“ Der Kreisvorstand werde sich auf seiner nächsten Sitzung damit befassen.

Kolasinac ist der Ansicht, dass nun einige Mitglieder der Partei versuchen, den Vorfall gegen ihn zu instrumentalisieren. Insbesondere Schriftführer Adolf Loch habe ihn angegriffen. Loch zählt zum Lager von Parteichefin Schramm.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Mofafahrer macht bei Kontrolle wohl wirklich alles falsch

image

Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk.

Die Polizei hat am Sonntagabend (15. Oktober 2017) einen Mann kontrolliert, der es wohl auf die vordersten Plätze der Rubrik „alles falsch gemacht“ schaffen würde. Die Beamten hielten den 22-Jährigen in der St. Wendeler Ziegeleistraße an.

„Vielfältiges" Strafenpaket
Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich bei ihm um einen der Polizei bekannten, jungen Erwachsenen. „Das Kontrollergebnis war dann auch, vorsichtig ausgedrückt, vielfältig“, schreibt Polizeisprecher Marco Ames in einer Pressemitteilung.

So fuhr der Mann ein Mofa, ohne die erforderliche Prüfbescheinigung nachweisen zu können. „Eine lässliche Sünde im Vergleich zu der Feststellung, dass er mit dem Gefährt unter Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war“, berichtet Ames.

„Und als ob ein Versicherungskennzeichen nur zur reinen Dekoration erforderlich wäre, war an dem nicht versicherten Mofa ein vermutlich gestohlenes Kennzeichen angebracht.“ Das habe der Mann auch noch nachträglich abgeändert. Der Verlust dieses Kennzeichens sei der Polizei übrigens erst wenige Stunden zuvor angezeigt worden.

Der 22-Jährige war bei der Kontrolle außerdem im Besitz eines sogenannten Einhandmessers. Dies könne unter Umständen auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz nach sich ziehen.

Zu der Herkunft des Mofas laufen die Ermittlungen noch, schreibt Ames und weiter: „Alles in allem hat der junge Mann ein ganzes Bündel an Straftaten und Ordnungswidrigkeiten verwirklicht und einen weiteren Baustein dafür gelegt, dass er auch künftig nicht in Vergessenheit geraten wird.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Sarah Konrad).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

UPDATE: Schwerer Unfall auf A623: Zwei Autos brennen komplett aus

image

Die Feuerwehr musste ausrücken. Foto: BeckerBredel.

Bei einem schweren Unfall auf der A623 zwischen Herrensohr und Ludwigsberg sind heute Morgen (17. Oktober 2017) insgesamt acht Fahrzeuge ineinader geprallt. Zwei Unfallautos brannten komplett aus.

Verletzte gab es keine. Die Polizei hat die Straße zur Zeit voll gesperrt. Noch ist unklar, wann die Sperrung aufgehoben werden kann. Der Landesbetrieb für Straßenbau muss die Fahrbahndecke überprüfen, da es bei solchen Unfällen zu „erheblichen Temperaturentwicklungen" kommt, so die Polizei.

Auch der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Beamten haben eine Mitteilung angekündigt, sobald mehr feststeht.

Update (13.10 Uhr): Mittlerweile hat es eine Pressemitteilung der Feuerwehr Saarbrücken gegeben. Diese teilt mit, dass insgesamt elf Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren. 15 Personen wurden von einem Notarzt untersucht, fünf von ihnen wurden mit leichteren Verletzungen zur weiteren Behandlung in Saarbrücker Kliniken transportiert.

Mittlerweile ist nur noch der linke Fahrstreifen wegen Aufräumarbeiten gesperrt. Das soll wohl bis Mittwoch so bleiben.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Behandlungsfehler schuld daran, dass Stefan Schmidt sein Bein verlor?

image

Gab es bei der Behandlung von Stefan Schmidt schwere Fehler? Foto: Matthias Zimmermann.

Ist ein Behandlungsfehler im Evangelischen Krankenhaus (EVK) schuld daran, dass der junge Fußballer Stefan Schmidt nach einem Sportunfall seinen rechten Unterschenkel verlor?

Am 24. Mai hatte der Kicker des FC St. Arnual bei einem Spiel in Güdingen nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torwart einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten und war ins EVK eingeliefert worden.

Das sind die schweren Vorwürfe
Schmidts Anwalt Marc Herbert wirft den Ärzten des EVK nun vor, dass sie keine Gefäßuntersuchung gemacht hätten, obwohl Schmidt über Taubheit in seinem rechten Fuß geklagt habe und der Fuß kalt gewesen sei. Diese Untersuchung hätte aber spätestens nach der ersten Operation gemacht werden müssen, stellt Herbert klar: „Da hätten alle Alarmglocken läuten und die Ärzte sofort reagieren müssen.“

In einer „Nacht- und Nebelaktion“ sei Schmidt dann nach einer zweiten Operation mitten in der Nacht ins Klinikum Saarbrücken verlegt worden. Dort hätten die Ärzte im Juni den Unterschenkel amputieren müssen, unter anderem, weil Gewebe abgestorben war, erläutert der Anwalt.

EVK untersucht den Fall
Er fordert jetzt vom EVK, die Haftung anzuerkennen. Deshalb hat er dem Krankenhaus, dessen Träger die Stiftung Kreuznacher Diakonie ist, eine Frist bis zum 26. Oktober gesetzt. Verstreiche diese Frist, droht Herbert im schlimmsten Fall mit einer Klage. Er strebe aber eine außergerichtliche Einigung an, sagte der Anwalt.

Nach seiner Ansicht ist das EVK verpflichtet, für den Schaden und die Folgeschäden des mutmaßlichen Behandlungsfehlers geradezustehen. Kristina Rogoß, Pressesprecherin der Stiftung Kreuznacher Diakonie, erklärte: „Wir untersuchen den Fall.“ Mit dem Hinweis auf ein laufendes Verfahren wollte sie sich nicht weiter äußern. Es sei auch unklar, wie lange diese Untersuchung dauert.

Sollte es Behandlungsfehler im EVK gegeben haben, werde das Krankenhaus Konsequenzen ziehen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat jetzt ein „Vorermittlungsverfahren“ eingeleitet, sagte Pressesprecher Christoph Rebmann der SZ. Dabei werde untersucht, ob es einen Anfangsverdacht wegen fahrlässiger Körperverletzung gibt.

Stefan Schmidt soll bald dauerhafte Prothese bekommen
Nach dem tragischen Sportunfall hatten Stefan Schmidts Familie, Freunde und der Verein die Aktion „Angriff ins Leben“ gestartet. Der 23-Jährige bekam viel Unterstützung im ganzen Saarland und darüber hinaus. Mittlerweile trage Schmidt eine Prothese und werde an der Saarbrücker Sportschule intensiv betreut, sagte Ralf Kramny, der zum engsten Betreuerteam gehört. Er ist Vorsitzender des SV Güdingen, auf dessen Platz sich Schmidt verletzte.

Kramny berichtete, dass Stefan große Fortschritte macht: „Er ist sehr ehrgeizig und blickt nach vorne.“ Wenn alles klappt, soll Schmidt zum Jahresende seine dritte Prothese bekommen, die er dann langfristig tragen wird.

Mit Verwendung von SZ-Material. 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein