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Angestellte langweilen sich acht Stunde pro Woche

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Statt Hektik und Überforderung herrscht in deutschen Büros in vielen Phasen pure Langeweile. Laut 56% der Manager sind die Angestellten bis zu acht Stunden pro Woche - also einen vollen Arbeitstag - von ihren Aufgaben im Job gelangweilt. Das hat die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personalvermittlers Robert Half ergeben. Der Studie zufolge glauben nur 40% der Vorgesetzten, dass sich ihre Mitarbeiter nie langweilen.

Ein Aufgabenprofil, das nicht fordert und keine Anreize setzt, zählen die Führungskräfte zu den Hauptursachen für Langeweile (30%). Genau so viele sehen in schlecht organisierten oder zu häufig angesetzten Meetings einen Grund (30%). Dicht darauf folgt mangelnde Vielfalt/Abwechslung innerhalb der Funktion - ein Problem, dass angesichts von 28% an Nennungen anscheinend weit verbreitet ist.

Was gelangweilte Mitarbeiter tun können
Mehr Abwechslung im Job liegt allerdings nicht nur in der Verantwortung der Chefs. Auch Arbeitnehmer können mit diesen Maßnahmen gegen die akute Langeweile ankämpfen:

• Jeder sollte sich fragen: Warum bin ich gelangweilt? Warum finde ich meine Arbeit nicht interessant? Liegt es an Unterforderung oder gibt es andere Gründe? Was fehlt mir, um eine spürbare Verbesserung herbeizuführen?

• Gelangweilte Mitarbeiter sollten das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen und den Wunsch nach Veränderung äußern. Dabei lösen konkrete Vorschläge für eine gezielte Weiterbildung, eine neue Herausforderung oder eine andere Tätigkeit innerhalb des Unternehmens am schnellsten das Problem.

• Finden sich keine Möglichkeiten, die Arbeit abwechslungsreicher zu gestalten oder sich intern neuen Herausforderungen stellen, sollte ein Jobwechsel in Betracht gezogen werden. Mitarbeiter sollten einen Jobwechsel nicht prinzipiell mit einem Denkverbot belegen, sondern – falls erforderlich – als gleichberechtigte Lösung in Betracht ziehen.

So kam die Studie zustande
Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in zwölf Ländern erhoben. Die Befragung wurde im Januar 2017 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut unter 500 Managern in Deutschland durchgeführt

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