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Alle Infos zum kultigen Bockbierfest 2017 in Homburg

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Aufnahme vom Bockbierfest 2016. Foto: Chris Schäfer/SOL.DE

Für Samstag, 11. November, lädt die Karlsberg-Brauerei zum Bockbierfest in den Baubetriebshof nach Homburg ein. Einlass ist ab 9.30 Uhr, der offizielle Fassanstich mit den Brauerei-Chefs Richard Weber und Christian Weber, Geschäftsführer Markus Meyer sowie Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind erfolgt um 11 Uhr. Auch die Bierkönigin wird dabei sein.

Anschließend feiern die Fans des Bockbieres bis 17 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei, hieß es von dem Unternehmen weiter. Aus sicherheitstechnischen Gründen seien in diesem Jahr große Taschen und Rucksäcke nicht gestattet.

Für die Musik sorgen mit dem Joe Schwarz Orchester und den Karlsberg All Stars gleich zwei Live-Bands sowie das Total Banal DJ-Team.

"Don't drink and drive"
Diesen Appell, nicht zu trinken, wenn man sich noch hinters Steuer setzen will, richten die Brauerei und die Stadt Homburg an die Besucher des Bockbierfestes. Damit die Gäste entspannt und sicher nach Hause kommen, werden sie gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Bus, Bahn und Taxiservice stehen am Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe der Halle in nur 300 Meter Entfernung zur Verfügung. So könnten die Besucher beruhigt das Auto stehen lassen. Jugendliche unter 16 Jahren erhalten nur mit einem Erziehungsberechtigten Einlass in die Halle.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Neuer Name, neues Konzept: So soll das Neunkircher Stadtfest 2018 aussehen

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Die Ausgangssituation
„Während der Neunkircher Stadtfesttage, traditionell am letzten Juniwochenende, gibt es regelmäßig drei bis vier große Parallelveranstaltungen in der Region.“ Daran würde auch ein anderer Termin im Jahr nichts ändern, betont Uwe Wagner, Geschäftsführer der veranstaltenden Kulturgesellschaft.

Zu kämpfen haben seit Jahren alle Volksfeste mit den steigenden Kosten. Allein an GEMA-Gebühren seien fürs 40. Stadtfest in diesem Jahr rund 10.000 Euro fällig gewesen. Das seien immerhin rund zehn Prozent des Gesamtetats von etwa 100.000 Euro, Tendenz steigend.

Auch die Ausgaben für die Sicherheit der Festbesucher wachsen stetig. Da der Etat aus naheliegenden Gründen nicht mitwächst, seien Auftrittszeiten von Bands oder auch das Kinderprogramm gekürzt worden. Hinzu kommt, dass Stadt- und Dorffeste nicht mehr wie früher auf die Vereine bauen können. Denen gehen die Ehrenamtler aus, die mehrere Tage einen Stand betreiben. Zugleich steigen die Erwartungen der Gäste.

Der Neustart
Das erste Stadtfest nach der 40. Auflage 2017 soll nun zu einem Neustart genutzt werden. Mit ins Boot hat sich die Neunkircher Kulturgesellschaft die Werbeagentur acpress aus Wadgassen geholt. Diese ist für die Planung, Organisation und Durchführung des Stadtfestes verantwortlich.

Die Agentur acpress war bereits in diesem Jahr Teilorganistor des Neunkircher Stadtfestes. „Wir versuchen, das Stadtfest unter den beschriebenen Rahmenbedingungen bestmöglich durchzuführen“, erklärt Uwe Wagner. Die Agentur acpress habe man 2017 beteiligt, weil es den Posten des traditionellen Marktmeisters nach der Pensionierung von Walter Schwender nicht mehr gebe.

Die Änderungen
Die auffälligste Änderung zuerst: Das Neunkircher Stadtfest erhält einen neuen Namen. Da sich der Festbereich mit der Einbindung der Bliespromenade verändert, heißt es ab 2018: „Bliestage Neunkirchen . . . mein Stadtfeschd“.

Am Auffälligsten wird der Umzug der Vereine vom Unteren Markt auf den Lübbener Platz sein. Hier können die Vereine unter anderem sportliche Angebote präsentieren, für Bühnenauftritte können sie nachmittags die Bühne auf dem Stummplatz nutzen. Auf dem Unteren Markt soll die Kirmes ihren Platz finden.

An der Blies soll vorwiegend jüngeres Publikum angesprochen werden, etwa mit Cocktailbar, Chillout-Lounges und Musik vom DJ. Zum Treffpunkt der Kulturen soll die Eventzone Hammergraben werden. Das „Esszimmer“ der Bliestage Neunkirchen befindet sich in der Lindenallee, wo das gastronomische Angebot gebündelt wird.

#mlounge #stadtfestneunkirchen #shishabar #cocktails #mig

Ein Beitrag geteilt von Marc Maurer (@mloungeshisha) am

Der Stummplatz bleibt der zentrale Festplatz. Mit Partnern und Sponsoren sollen musikalische Topacts möglich gemacht werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Heiko Jungmann).

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5.000 € Digitalbonus: Unterstützung bei Shop- und Web-Projekten

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Online-Shop, verkaufsfördernde Website, Kundenakquise mit Online-Tools: Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher.

Unternehmen in der Region erhalten Unterstützung bei der Realisierung digitaler Projekte: Der Digitalbonus ist dreistufig aufgebaut: Er reduziert Projektkosten, macht Firmen fit für die Anwendung digitaler Tools und stellt Budget für Digitalmarketing zur Verfügung. Insgesamt steht pro Projekt eine Gesamtsumme von 5.000 € zur Verfügung.

Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher. Ein stationärer Laden lässt sich zum Beispiel mit einem Online-Shop erweitern. Eine Website lässt sich mit Online-Terminvereinbarung ausstatten - neue Geschäftsaktivitäten mithilfe von digitalen Maßnahmen.

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Die Saarbrücker Digitalagentur N49 ist zertifiziert für das Programm go-digital des Bundeswirtschaftsministerium. Hindernis bei staatlichen Programmen: Bis die Genehmigung vorliegt und ein Projekt starten darf, vergehen üblicherweise 3 Monate.

Vorteile nutzen ohne Wartezeit

Aus diesem Grund nutzt der Digitalbonus die Vorteile solcher Förderprogramme - ohne die lange Wartezeit für die behördliche Prüfung. "Wir haben seit Anfang des Jahres mehr als 100 Unternehmen zum Thema Förderung beraten", sagt Christian Lauer, Agenturchef von N49, "von daher wissen wir, wo für viele Firmen der aktuelle Bedarf liegt."

Mehr Infos zum Digitalbonus

Aus diesem Grund hat der Digitalbonus drei Komponenten:

Günstigere Projektkosten:
Mit dem Zuschuss minimieren sich die Projektkosten. Zum Beispiel die Kosten für die Realisierung eines Online-Shops oder einer neuen Website. Der Projektgutschein mindert die Kosten für die Realisierung um 1.500 €. Zudem ist in dem Förderprogramm eine zinslose Ratenzahlung über 36 Monate möglich. 

Digitale Tools erfolgreich anwenden:
Wie lassen sich mit Google Analytics die Nutzer von Shop oder Website besser verstehen? Wie setzen Sie Facebook, Instagram & Co. erfolgreich für Ihr Unternehmen ein? Zweiter Baustein des Digitalbonus sind Workshops, die fit machen sollen für die Anwendung von digitalen Tools. Hierfür stehen 1.000 € zur Verfügung. Die meisten Workshops sind so kostenfrei buchbar.

Kunden gewinnen mit Digitalmarketing:
Mit digitalem Marketing lassen sich sehr kostengünstig neue Kunden ansprechen. Im Rahmen des Digitalbonus stehen 2.500 € hierfür zur Verfügung. Mit dem Budget können Firmen eine Digitalkampagnen bei SOL.DE starten, zum Beispiel Display Ads oder PR-Artikel. SOL.DE hat bis zu 2 Millionen Nutzer im Monat. Innerhalb des Budgets können 200 € für eine Facebook-Kampagne genutzt werden.

Mehr Infos zum Digitalbonus

Digitalisierungspotenzial erkennen

Es gibt nur einige wenige Spielregeln, um vom Digitalbonus zu profitieren - selbstverständlich ist die Förderung grenzüberschreitend für die Großregion ausgelegt: Der Unternehmenssitz muss in Deutschland, Frankreich oder Luxemburg liegen. Die Mindestauftragssumme beträgt 9.000 € (zum Beispiel für Shop oder Website). Das entspricht in diesem Fall einer Förderquote von rund 55 Prozent. Die Fördersumme bezieht sich auf die Nettobeträge.

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100.00 € Gesamtbudget stehen für den Digitalbonus zur Verfügung.

"Für die Förderung stehen insgesamt 100.000 € Gesamtbudget zur Verfügung", erklärt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. "Damit können wir insgesamt 20 Firmen unterstützen."

Mit rund 30 Team-Mitgliedern arbeitet N49 an zwei Standorten in Saarbrücken und Trier. N49 hat einen starken digitalen Fokus. Spezialgebiete sind: Web-Entwicklung, Shop-Systeme, App-Design, Social Media Management, Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing (SEO/SEA).

Diese alles sind Themen, mit denen sich Unternehmen zukunftssicher aufstellen können. Kunden von N49 sind kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Kommunen und Ministerien. "Wir kommen aus der Beratung", sagt Manuel Trutter. "Von daher ist es unserer täglicher Job, Digitalisierungspotenzial zu erkennen."

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-digitalbonus.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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dpa/lrs

Waffennarr aus Saarbrücken wegen Selbstschussanlage angeklagt

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Symbolfoto: David-Wolfgang Ebener/dpa-Bildfunk.

Die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken hat einen Mann angeklagt, weil er rund um sein Gartengrundstück eine Selbstschussanlage installiert haben soll. Ein Mann soll im Mai beim Betreten des Grundstücks die Anlage ausgelöst haben und in der Kniekehle getroffen worden sein, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Der 64 Jahre, nicht vorbestrafte und geständige Grundstücksbesitzer soll außerdem Munition mit einem Metalldetektor gesucht und gelagert haben. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei unter anderem Wurfgranaten, den Lauf eines Maschinengewehrs sowie den Zünder einer Handgranate und drei Granaten. Darüber hinaus habe der Mann Sprengfallen aufgestellt, angeblich zur Abwehr von Wildschweinen.

Der 64-Jährige gab laut Staatsanwaltschaft bislang zu Protokoll, dass er nicht habe Menschen verletzen wollen. Laut Anklage waren von dem Mann aufgestellte Schilder nicht aussagekräftig genug, obwohl das Grundstück in der Nähe eines Trampelpfads liegt.

Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und strafbaren Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen.

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Unbekannter kippt kompletten Wohnungsinhalt in den Wald bei Dorf im Warndt

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Diesen Berg alter Autoreifen fanden Mitarbeiter des Saarforsts bei Dorf im Warndt. Foto: Saarforst

Das war passiert
Ein Unbekannter hatte wohl in der Nacht seinen kompletten Wohnungsinhalt einfach mitten in den Wald gekippt. Küchenschränke, ein Herd, Teppiche, Tapetenreste und Säcke voll mit Kleidern und Wohnungsgegenstände lagen im Wald verteilt. „Ein Sack war voll mit vollen Babywindeln. Es ist nicht zu fassen, was die Menschen alles in die Natur werfen“, sagte Saarforst-Mitarbeiter Günter-Josef Möhler bei den Aufräumarbeiten.

Eine heiße Spur?
Ob der Täter wirklich unbekannt bleiben wird, ist allerdings fraglich. Aus den aufgerissenen Säcken trat unter anderem ein Vollstreckungshaftbefehl für einen 29-jährigen Rumänen zutage. „Wir haben schon Säcke mit weggeworfenen Rechnungen einer Saarbrücker Kneipe gefunden. Da stand die komplette Adresse und der Namen drauf“, sagt Peter Lauxen, der ebenfalls beim Saarforst arbeitet, und schüttelt den Kopf.

Trotz der Namen und Adressen kommt man den Tätern aber wohl nicht so einfach bei. „Die brauchen nur zu behaupten, dass ihnen die Müllsäcke vor der Haustüre geklaut wurden und schon sind sie aus dem Schneider. Solche Leute muss man auf frischer Tat ertappen und am besten noch ein Foto machen“, so Peter Lauxen weiter.

„Wir gehen alle davon aus, dass das Abladen von solchen Mengen in der Nacht passiert, damit es nicht auffällt. Bei uns ist das Müllabladen am schlimmsten im ganzen Saarland. Wir sperren schon jede Schranke ab, die wir haben“, erklärt der Förster.

Weiterer Fund
Bereits in den Morgenstunden am Dienstag traute Saarforst-Mitarbeiter Torsten Franzmann in einem nicht weit entfernten Waldstück bei St. Nikolaus seinen Augen nicht. „Hier hat jemand 211 alte Autoreifen einfach in den Wald gekippt. Das Gute war noch, dass alle auf zwei Haufen verteilt lagen“, berichtet Torsten Franzmann, der mit seinen Mitarbeitern vom Saarforst an einem Tag schon mal mehr als 500 Autoreifen einsammelte.

Ob die Täter nun Deutsche oder Franzosen sind, wissen die Saarforst-Mitarbeiter nicht. Aufgrund der Farbe der Säcke lasse sich aber erkennen, dass wohl auch Franzosen unter den Täten sind, meinen die Saarforst-Mitarbeiter. „Wenn beispielsweise große Flächen verdreckt sind oder gar mit Altöl verschmutzt sind, müssen wir mit einem Bagger anrücken.

Alle sind sich einig, das schnellstmöglich etwas gegen die Verschmutzung getan werden muss. Da auch in anderen Wäldern des Saarlandes alte Reifen, die ansonsten kostenpflichtig entsorgt werden müssen, weggeworfen werden, braucht es wohl eine landesweite Lösung des Problems.

Mit Verwendung von SZ-Material (Heiko Lehmann).

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dpa/lrs

Post stellt Briefe und Pakete jetzt auch im Saarland mit E-Autos zu

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Die Streetscooter der Deutschen Post. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk.

In Zukunft wird die Post auch im Saarland mit Elektroautos unterwegs sein. Die ersten 27 sogenannten Streetscooter für die Zustellung von Briefen und Paketen gehen heute (8. November 2017) in Lebach an den Start.

„Das ist für uns in der Niederlassung Saarbrücken im Saarland ein weiterer Meilenstein in Sachen Fortschritt E-Mobilität", sagte der Leiter der Niederlassung der Deutschen Post in Saarbrücken, Frank Steinbrenner, der Deutschen Presse-Agentur.

Bisher stellt die Post im Saarland schon mit E-Bikes und E-Trikes (Dreirädern) zu. Lebach ist nur der Anfang. Wir wissen schon, die nächsten Zustellstützpunkte werden Schiffweiler, Völklingen und Saarbrücken sein", sagte Steinbrenner.

Das können die Streetscooter der Deutschen Post
Die Streetscooter, die die Post in Aachen selbst baut, können 650 Kilo Fracht transportieren und haben eine Reichweite von 80 bis 90 Kilometern. Mittelfristig wolle die Deutsche Post bundesweit ihre gesamte Zustellflotte auf E-Fahrzeuge umstellen, sagte Post-Sprecher Heinz-Jürgen Thomeczek in Saarbrücken. Die Streetscooter sind schon in einigen anderen Bundesländern im Einsatz.

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Pornostar darf jetzt doch nicht SV Oberwürzbach sponsern

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Am späten Montagabend hat der Vorstand des Saarländischen Fußballverbandes (SFV) entschieden: Von den Sportplätzen der Kreisliga A Saarpfalz muss das Trikot des SV Oberwürzbach mit Pornostar Lena Nitro als Sponsor verschwinden. „Es war eine knappe Entscheidung“, erklärt Verbands­präsident Franz Josef Schumann.

Wie kam es zum ungewöhnlichen Sponsor?
Oberwürzbach ist ein kleiner Verein, tiefste Spielklasse, ohne Pressesprecher. Also erzählt Sportvorstand Torsten Nelz, wie sie sich auf einer Abschlussfahrt ins Hambachtal überlegten, ein wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „Wir wollten einen Trikotsponsor, den nicht jeder hat“, sagt Nelz.

Nitro hatte er im Fernsehen gesehen, auf ProSieben und RTL II. Er habe sie witzig gefunden, authentisch, so frei Schnauze, schwärmt Nelz. Also schickten sie eine E-Mail an das Management der Porno-Darstellerin. Drei Tage später kam die Antwort.

Das filmische Werk von Lena Nitro umfasst Produktionen wie „Der Porno-Praktikant“ oder „Heftig durchgeknallt“. Nach zwei Treffen mit ihr stand fest: Oberwürzbach wirbt für sie. Geld gab es keines, dafür einen Satz Leibchen - und möglichst viel Presse. So lautete der Deal.

Also fuhren Nelz und Mark Lang, der Torwart, zur Porno-Darstellerin nach Köln. Der Lebensgefährte von Nitro knipste mit seinem Handy. Nelz schickte die Fotos an die „Bild“-Zeitung.

Das Boulevardblatt zog mit. Schlagzeile: „Porno-Star wird Trikot-Sponsor.“ Über das Internet verbreitete sich die Geschichte rasant. Die französische Sportzeitung „L’Equipe“, „Sports Illustrated“, „Vice“ und die New Yorker „Daily News“ - sie alle berichteten.

Jetzt kommt der Verband ins Spiel
In dieser Situation erinnerte sich der Verband an seine eigenen Regeln. „Eigentlich müsste jede Trikotwerbung genehmigt werden“, sagt Präsident Schumann. Seit zig Jahren stehe das in den eigenen Vorschriften. Nur interessierte das niemanden – bis Lena Nitro kam.

Der Deutsche Fußballbund (DFB) verfügt über „Allgemeinverbindliche Vorschriften über die Beschaffenheit und Ausgestaltung der Spielkleidung“. In § 10 ist nachzulesen: „Die Werbung darf nicht gegen die allgemein im Sport gültigen Grundsätze von Ethik und Moral oder die gesetzlichen Bestimmungen oder die guten Sitten verstoßen.“ Aber was heißt das?

In den Gremien des SFV sitzen meist ältere Herren, im Vorstand gibt es nur eine Frau – seit Juni 2017. Wie positionieren sie ihren Sport in gesellschaftspolitischen Fragen? Und was sagt das über die Funktionäre aus? Im Saarland legt der Landesverband den Paragraphen nun streng aus.

Und wie geht es weiter in Oberwürzbach? Dort überlegen sie, ihre Kicker mit einem neuen Schriftzug auflaufen zu lassen: „Lena Nitro – Ethik und Moral“. „Bei diesem Verband müsste es Ethik und Doppelmoral heißen“, findet Torsten Nelz.

Mit Verwendung von SZ-Material (Tobias Fuchs).

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Weibliche Leiche in Malstatt gefunden

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Eine Obduktion soll jetzt die genaue Todesursache klären. Foto: BeckerBredel.

In der Brückenstraße in Saarbrücken-Malstatt ist gestern (7. November 2017) eine Leiche gefunden worden. Laut Polizeisprecher Stephan Laßotta wurde die tote Frau in einer Wohnung entdeckt. 

Sie habe dort wohl schon länger gelegen. Eine Obduktion soll jetzt die genaue Todesursache klären.

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Frau stirbt nach Unfall in Primstal

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Das ist passiert
Die Frau befuhr laut Polizei um 18.28 Uhr die Hauptstraße (L 148) in Fahrtrichtung Wadern. Wie Zeugen mitteilten, kam sie in einer Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache von links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Wand eines Wohnhauses. Durch den Aufprall wurde der Pkw der 58-Jährigen auf ein vor dem Haus stehendes Auto geschleudert.

Die schwer verletze Autofahrerin wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo sie im Verlauf des Abends starb. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, auch das Wohnhaus wurde stark beschädigt. Die L 148 war bis 20.15 Uhr voll gesperrt.

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