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„Mord im Orientexpress“: Villeroy & Boch-Produkte in Hollywood-Neuverfilmung zu sehen

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Daisy Ridley spielt die Rolle der Mary Debenham. Eine charmante Nebenrolle spielen in dieser Szene die Gläser aus der Serie „Bernadotte“ von Villeroy & Boch. Foto: Twentieth Century Fox

Dass Großes im Kleinen entstehen kann, beweist dieser Tage das Unternehmen Villeroy & Boch mit Sitz in Mettlach. Weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt, haben die Tischkultur-Produkte von Villeroy & Boch wiederholt nicht nur eine Rolle in Küchen und auf Esszimmertischen gefunden, sondern auch in großen Kinoproduktionen. So wie jetzt wieder.

Die Glaskollektion „Bernadotte“ spielt in der Neuverfilmung des Klassikers „Mord im Orient-Express“ neben Stars wie Johnny Depp, Penelope Cruz und Michelle Pfeiffer, eine kleine, aber stilvolle Nebenrolle.

Die Anfrage aus Hollywood
„Als wir vor knapp zwei Jahren die Anfrage bekommen haben, war uns gar nicht bewusst, was für ein Riesending das wird“
, berichtet die PR-Managerin von Villeroy & Boch, Simone Struve. „Wir wussten noch nicht mal, um welchen Film es sich handelt. Die Produktionsfirmen halten sich da meistens sehr bedeckt. Für uns ist dann das Ergebnis immer eine Überraschung.“

Aus Imagegründen sei Villeroy & Boch stets darum bemüht, Filmproduktionen in der Ausstattung zu unterstützen, fügt sie hinzu, denn das sei schließlich immer eine „riesige Referenz“. Auch im Film „Ocean’s Eleven“ mit hochkarätiger Starbesetzung wie Brad Pitt, George Clooney und Julia Roberts konnte das Mettlacher Porzellan schon glänzen.

„Die Filmausstatter haben meist eine genaue Vorstellung von dem, was sie für eine bestimmte Szenerie suchen“, erklärt Simone Struve weiter. Bei der Neuauflage der Verfilmung des Klassikers von Agatha Christie fiel die Wahl auf die Glaskollektion „Bernadotte“: ein geschliffenes Kristallglas in klassischer Form.

Kinostart
Wie dieses besondere Glas im Film in Szene gesetzt wird, wird sich erst ab dem heutigen, 9. November zeigen, wenn der Hollywood-Streifen in den deutschen Kinos anläuft. „Wir haben den Film auch noch nicht gesehen und es ist wirklich eine komplette Überraschung, was da jetzt bei rausgekommen ist“, teilt Simone Struve gespannt mit.

Mit dieser Erfolgsgeschichte beweist das Mettlacher Unternehmen, dass getreu dem saarländischen Motto, Großes immer im Kleinen entsteht.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jana Bohlmann).

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Bricht der Strafvollzug im Saarland jetzt zusammen?

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Ein Justizvollzugsbeamter sieht sich in der Justizvollzugsanstalt vor einer Zellentür eine Liste an. Symbolfoto: Marc Tirl / dpa

Die Probleme
Hinter den Gefängnismauern in Saarbrücken und Ottweiler herrscht akute Personalnot. Die Gewerkschaft „Strafvollzug“ schlägt deshalb jetzt Alarm. „Die Lage ist sehr angespannt und den Beschäftigten kaum noch zumutbar. Wir brauchen 30 Neueinstellungen, sonst bricht alles zusammen“, sagte Landeschef Markus Wollscheid der SZ.

Nach Gewerkschaftsangaben sind im Hochsicherheitsgefängnis auf der Saarbrücker „Lerchesflur“ derzeit 14,6 Prozent der Belegschaft krank gemeldet. In der Vollzugsanstalt Ottweiler liegt der Krankenstand bei 15 Prozent. Das Justizministerium meldete zuletzt für den Stichtag 25. Oktober einen Krankenstand von 12,1 Prozent für die JVA Saarbrücken und 15,7 Prozent in Ottweiler.

Weitere Schwierigkeiten
Während die Zahl der Gefangenen wieder ansteigt, schrumpft das Aufsichts- und Sicherheitspersonal, das im Vollzug im Schichtdienst arbeitet, weiter. Von 480 Beamtenstellen im Jahr 2015 stehen 2017 noch 465 offiziell im Personalplan. Davon sind aber zwölf Stellen unbesetzt. Bis 2020 sollen weitere 26 Stellen abgebaut werden. Und dies bei einem Berg von rund 30 000 Überstunden.

Wollscheid warnt: „Auf Kosten der Mitarbeiter im Strafvollzug wurde genug gespart. Bis 2020 kommen 30 Ruhestandsversetzungen dazu. Zurzeit gibt es 25 Stellen für Anwärter. Bei einer Einstellungsquote wie in diesem Jahr von bis zu 15 Kräften wird der Dienstbetrieb spätestens 2020 zusammenbrechen.

Das sind die Gründe für die Personalnot
Eine Ursache ist die Tatsache, dass immer mehr Beamte vom Amtsarzt als „vollzugsdienstuntauglich“ eingestuft werden. Die Rede ist von angeblich etwa 40. Sie werden an andere Behörden abgeordnet, aber weiter im Stellenplan der Haftanstalten geführt und dort nicht ersetzt.

Die Konsequenz: Wegen Personalmangels fallen Freizeitprojekte und Veranstaltungen für die Inhaftierten aus, Wohngruppen werden früher geschlossen. Zudem stellen Gewerkschaftsvertreter fest, dass Gefangene aggressiver werden und die Drogenproblematik steigt.

Justizstaatssekretär Roland Theis (CDU), seit sechs Monaten im Amt, räumt Handlungsbedarf ein. Der 2013 in einem Gutachten prognostizierte Rückgang der Gefangenen sei nicht eingetreten. Von einer demografischen Rendite, die dem Stellenabbau zu Grunde lag, könne keine Rede sein.

Theis: „Wir versuchen, alle verfügbaren personellen Resourcen für den Vollzug zu heben.“ Dazu zähle auch, Abordnungen zu widerrufen oder diese Mitarbeiter zu versetzen, so dass im Vollzug die Stellen wieder besetzt werden können.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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Starker Partner der Automobilindustrie

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Kai Kammer und Andreas Niesen (v. l.) im Innovationscenter von thyssenkrupp System Engineering GmbH am Standort Lockweiler. Foto: om

Zu den neuen Geschäftsfeldern gehören Automatisierungslösungen für alternative Speicher- und Antriebssysteme sowie Lösungen für innovative Leichtbaukonzepte. Weltweit sind über 4.500 Mitarbeiter in 14 Ländern bei thyssenkrupp System Engineering beschäftigt. Der Standort Lockweiler beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Die Kernkompetenzen liegen in den Geschäftsfeldern Werkzeugbau, Prototypenbau und Rohbau.

Zu den Kunden gehören namhafte Autobauer. Die Mitarbeiter sind auf Planung, Entwicklung und Konstruktion sowie den Einsatz praxiserprobter, wirtschaftlicher Sonderlösungen, -vorrichtungen und -komponenten spezialisiert. Als Qualitätsmarktführer bietet das Unternehmen darüber hinaus flexible und innovative Sonder- und Systemlösungen an. Basis für den Erfolg ist ein projektorientiertes Management. Die Anlagenkonzepte werden mit jahrzehntelanger Erfahrung und in enger Abstimmung mit den Kunden und Lieferanten entwickelt. Aktuell arbeiten Projektleiter Kai Kammer und Prozessingenieur Andreas Niesen zusammen mit ihren Teams an der Fertigungslinie für den Rohbau eines neuen Fahrzeugs. „Wir bauen für den Kunden eine vollautomatisierte Rohbauanlage in der rund 400 Bauteile zu einer Rohkarosse gefügt werden. Dabei berücksichtigen wir Kundenvorgaben, wie die zur Verfügung stehende Fläche, die Taktzeit und die Qualitätssicherung“, erläutert Kai Kammer.

Simultaneous Engineering (SE) lautet das Stichwort. Das heißt, die Fahrzeugentwicklung beim Autobauer und die Anlagenplanung bei thyssenkrupp laufen zum Teil parallel. „Hierbei werden auch neuartige Fügeverfahren oder Prozesse integriert, unter anderem um dem stetig steigenden Trend zum Leichtbau gerecht zu werden – immer mit dem Ziel der wirtschaftlichen Umsetzung. So lässt sich das Fahrzeuggewicht reduzieren, beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Leichtbauwerkstoffen im Rohbau. Dies trägt auch dazu bei, die strengen Richtwerte hinsichtlich Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß einzuhalten“, ergänzt Andreas Niesen: „Unsere Leistungen umfassen die Planung, Beschaffung und Anfertigung bis zum Aufbau vor Ort beim Kunden und der Inbetriebnahme.“ Die Anlagen sind heute nahezu vollautomatisiert.

Bei der Forschung und Entwicklung arbeitet die thyssenkrupp in Lockweiler eng mit den regionalen Hochschulen zusammen. Basis dieser Kooperation sind unter anderem Projekt- oder Abschlussarbeiten, die eine ideale Voraussetzung für einen Direkteinstieg bieten. Im Rahmen der Ausbildung bietet das Unternehmen am Standort Lockweiler schwerpunktmäßig die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker sowie die dualen Bachelor Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Wirtschaftsinformatik an. In den letzten 3 Jahren hat das Unternehmen über 250 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.thyssenkrupp- system-engineering.com

Großartige Arbeit entsteht immer durch großartige Leute

Wir arbeiten zusammen. Klingt einfach, ist es aber nicht – denn dazu bedarf es Mut, Aufgeschlossenheit und der Bereitschaft, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Nichts ist jedoch bereichernder als das.

Möchten Sie Teil unseres Teams werden?

thyssenkrupp System Engineering GmbH
Schlossstraße 22
66687-Wadern-Lockweiler
www.thyssenkrupp-system-engineering.com

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„Falsche hinterlistige Jude“: Volksverhetzung-Verfahren gegen Saarlouiser Linken Kolasinac

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Symbolfoto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk.

Die Forderungen
Der Landesvorstand der Linken, der Landesschriftführer Adolf Loch und zwei weitere Parteimitglieder hatten daraufhin den Parteiauschluss von Mekan Kolasinac beantragt. Zudem forderten Loch und die beiden Linken den Parteiausschluss des Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze. Lutze habe sich nach der Kritik an Kolasinac nicht von diesem distanziert, sondern ihn in Schutz genommen, teilte Loch mit.

In der Partei Die Linke ist für antisemitische Äußerungen und antisemitisches Gedankengut kein Platz“, heißt es in der Begründung des Landesvorstands. Kolasinac habe bereits zuvor antisemitische Posts auf seiner Facebook-Seite geteilt. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken teilte mit, sie habe ein Ermittlungsverfahren gegen Kolasinac wegen Volksverhetzung eingeleitet. Dies hatte zuvor der SR gemeldet.

Nach SZ-Informationen trifft sich der Saarlouiser Linken-Kreisvorstand am Freitag um 19 Uhr in Schwalbach, um über den Fall Kolasinac zu debattieren. Der nächste Landesparteitag findet am 25. November statt. Ob Parteichefin Astrid Schramm erneut antritt, ist offen.

Die Ladung
Nikolaus Staut, Vorsitzender der Linken-Landesschiedskommission, die Loch im Oktober wegen parteischädigenden Verhaltens ausgeschlossen hatte, teilte der SZ mit, dass der Beschluss über den Parteiausschluss von Loch „nach wie vor Bestand“ habe. Es habe eine ordnungsgemäße Ladung mit Bekanntgabe von Ort und Zeit zur mündlichen Verhandlung gegeben, betonte Staut.

Das Schiedskommissionsmitglied Helge Gilcher, Rechtsanwalt in Köllerbach, hat jedoch wenige Stunden vor der Verhandlung eigenmächtig und ohne Absprache mit mir den festgelegten Termin in einem schriftlichen Rundschreiben abgesagt und dies als Entscheidung der Landesschiedskommission ausgegeben unter einer falschen Email-Adresse“, sagte Staut.

Gilcher habe wegen eines vermuteten Formfehlers die Bundesschiedskommission der Linken angerufen. Doch Gilcher sei „wegen Befangenheit“ bereits vom Verfahren ausgeschlossen gewesen.

Die Bundesschiedskommission hatte den Beschluss der Landesschiedskommission, was die Anordnung der Niederlegung aller Parteiämter Lochs anbetraf, aufgehoben. Grund dafür sei ein Verstoß gegen das Parteiengesetz gewesen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dietmar Klostermann).

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Falschparker fährt in Saarbrücken vor Wut Politesse an

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Symbolfoto: Bernd Wüstneck / dpa-Zentralbild

Dieser soll, so die Schilderung der Polizei, am Donnerstagmorgen (9. November 2017) gegen 8.10 Uhr in der Saarbrücker Talstraße mit seinem Auto auf eine Politesse zugefahren sein - und diese dabei verletzt haben.

Vorausgegangen war offenbar ein Einschreiten der Hilfspolizistin gegen den Mann wegen Falschparkens. Hierbei soll sie der 67-Jährige bedroht haben, woraufhin die Frau die Polizei verständigte. Und das brachte das Fass wohl zum Überlaufen: So soll sich der Falschparker anschließend in sein Fahrzeug gesetzt haben und auf sie zugefahren sein. 

Der Fahrer konnte durch Beamte der Polizeiinspektion Alt-Saarbrücken ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Alt-Saarbrücken (Telefonnummer 0681 588 164 0) in Verbindung zu setzen.

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Wieder Fahrkartenautomat gesprengt

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Die DNA-Spur des mutmaßlichen Täters fanden die Ermittler an einem Automaten in Friedrichsthal. Archivfoto: BeckerBredel.

Eine Explosion hat in der Nacht zum Donnerstag am Haltepunkt Friedrichsthal Mitte der Deutschen Bahn einen Fahrkartenautomaten völlig zerrissen. Der Automat fiel um, sein Innenleben flog meterweit ins Gelände.

Nach Auskunft von Bundespolizeisprecher Dieter Schwan ist die Tür den Automaten 15 Meter weit weggeschleudert worden und hat einen Lampenmast beschädigt. Die Wucht der Detonation muss sehr groß gewesen sein. Die Kassette mit den Geldscheinen war nach Auskunft eines Ermittlers vor Ort so weit ins Gebüsch geschleudert worden, dass die Täter die Scheine in der Dunkelheit nicht finden konnten. Das Münzgeld blieb im Automaten und konnte nicht entnommen werden. So mussten die Täter ohne Beute das Weite suchen.

Die Bundespolizei beziffert den Schaden auf 25.000 Euro. Bei der Tat wurde nach Einschätzung der Beamten ein fester Sprengstoff verwendet und nicht, wie bei früheren Ereignissen, Gas.

Gibt es einen Zusammenhang zu früherer Explosion?
Einen vergleichbaren Fall gab es am 25. Oktober in Oberlinxweiler. Zwischen beiden Taten wird ein Zusammenhang vermutet. Außerdem glaubt die Polizei, dass der Täter von der Stärke der Explosion in Friedrichsthal überrascht worden ist und sich eventuell sogar verletzt habe.

Zeugen werden gebeten, sich an die Bundespolizei oder die nächste Polizeidienststelle zu wenden. Die Bahn ließ den Automaten abtransportieren. Er muss ersetzt werden.

In der Nacht war die Feuerwehr im Einsatz, um die Tatörtlichkeit großflächig auszuleuchten. Dabei musste auch das Geld gesucht werden.

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Katzen und Hund tot im Wald bei Neunkirchen entsorgt

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Zwei Katzen und ein Hund wurden entdeckt. Foto: Nicole Beck-Keller. Montage: SOL.DE.

Auf dem Gelände des Eschweiler Hofs in Neunkirchen sind gestern Nachmittag (8. November) zwei tote Katzen und ein toter Hund gefunden worden. Eine Spaziergängerin entdeckte die Kadaver zufällig und rief die Polizei.

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Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Foto: Nicole Beck-Keller.

Wie die Beamten mitteilten, wurde den Tieren das Genick gebrochen. Sie sollen im Zeitraum zwischen Dienstag, 15 Uhr, und Mittwoch, 16 Uhr, an der Stelle abgelegt worden sein.

Hinweise an die Polizei Neunkirchen, Tel. (0 68 21) 20 30.

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Heiligabend-Gesetz wird geändert

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Viele nutzen Heiligabend noch für Last-Minute-Einkäufe. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk.

Die Fraktionen der CDU und der SPD im saarländischen Landtag wollen die bisherige Sonderregelung für eine sonntägliche Ladenöffnung an Heiligabend abschaffen.

„Wir werden das Ladenöffnungsgesetz noch ins nächste Plenum einbringen mit dem Ziel, es möglichst noch in diesem Jahr zu ändern“, erklärten gestern die beiden Fraktionsvorsitzenden Tobias Hans (CDU) und Stefan Pauluhn (SPD).

Momentan ist ein befristeter Verkauf von Lebens- und Genussmitteln noch erlaubt, wenn Heiligabend auf einen Sonntag fällt. Die hitzigen Diskussionen der vergangenen Tage hätten gezeigt, dass die Mehrheit gegen einen verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend sei. Die geltende Regelung sei überholt.

„Die Weihnachtstage sollten stressfrei begonnen werden, das muss auch für die Beschäftigten im Einzelhandel gelten“, erklärten Hans und Pauluhn.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Fanta Vier kommen nach St. Wendel

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Die Fantastischen Vier kommen 2018 für einen Auftritt nach St. Wendel. Foto: EPA / Peter Klaunzer / dpa-Bildfunk

Die Fantastischen Vier - Open Air St. Wendel“ (am Samstag, 23.06.2018) ist definitiv ein Höhepunkt im kulturellen Programm der Kreisstadt. Die Stuttgarter Band um Smudo, Thomas D., Michi Beck und And.Ypsilon ist Deutschlands dienstältester Rap-Act. Hits aus insgesamt neun Studioalben sorgen dafür, dass inzwischen drei Generationen von Fans bei den Konzerten gemeinsam feiern.

„Mit diesem Open-Air zeigen wir, dass St. Wendel nicht nur für sportliche Highlights steht, sondern dass unsere junge, familienfreundliche und dynamische Stadt auch kulturell in der ersten Liga spielt und damit auch zur kulturellen Vielfalt des Landes entscheidend beiträgt. Mehr geht eigentlich nicht“, sagte St. Wendels Bürgermeister Peter Klär.

Das Bosenbachstadion hat eine tolle Tradition, was große Konzerte angeht. Diese lassen wir mit „Die Fantastischen Vier“ wieder aufleben. Mit der Stadt St. Wendel haben wir den idealen Kooperationspartner zur Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe gefunden“, erklärt Thilo Ziegler, der mit seiner Agentur 4 plus 1 Konzerte das Open Air in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt St. Wendel veranstaltet.

Tickets für Fanta Vier in St. Wendel
Mindestens für 20.000 Zuschauer sei Platz auf dem Gelände, sagt Bürgermeister Peter Klär. Der Vorverkauf startet am 10.11.2017 ab 12 Uhr bei EVENTIM.

Einen Tag später gibt es die Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Fahrer wollte mit Lkw Ex-Freundin umbringen - A8 gesperrt

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Mit diesem Laster wollte ein Mann seine Ex-Freundin umbringen. Foto: BeckerBredel.

Die A 8 zwischen den Anschlussstellen Perl und Perl-Borg war heute Morgen (9. November 2017) voll gesperrt. Der Grund: Spezialkräfte des Landespolizeipräsidiums mussten dort einen leeren Tanklastzug stoppen.

Der 33-jährige Fahrer des Lkw meldete sich nach Angaben der Beamten gestern Abend telefonisch bei der Polizei Lebach. Der Mann aus dem Kreis Saarlouis drohte damit, mit seinem Fahrzeug in das Wohnhaus seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Saarbrücken zu rasen und sie zu töten. Der Mann befand sich „augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation", teilt die Polizei mit.

Spezialkräfte des Landespolizeipräsidiums konnten mit dem 33-Jährigen Kontakt aufnehmen und ihn zunächst dazu bringen, auf dem Parkplatz Moseltal zu halten. Noch bevor die Einsatzkräfte dort ankamen, fuhr der Mann allerdings weiter.

Kurze Zeit später schafften es die Beamten, den Lkw mithilfe eines Nagelgurts zu stoppen und den Fahrer in Gewahrsam zu nehmen. Dabei wurde ein zweiter, unbeteiligter Laster beschädigt.

Beide Fahrzeuge konnten nicht abgeschleppt werden und müssen vor Ort fahrtüchtig gemacht werden. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an.

Wir bleiben für euch am Thema dran.

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Einbruch in Haus von Annegret Kramp-Karrenbauer

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Unbekannte sind in das Haus von Annegret Kramp-Karrenbauer eingebrochen. Fotos: Frank Rumpenhorst & Oliver Dietze/dpa-Bildfunk. Montage: SOL.DE.

Unbekannte sind gestern (8. November 2017) in das Haus von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in Püttlingen eingebrochen

Laut Polizei entdeckte der Sohn der Politikerin gegen 20.10 Uhr die Tat, als er nach Hause kam. Die Täter verschafften sich offensichtlich über ein aufgebrochenes Fenster Zugang ins Innere des Hauses und durchwühlten mehrere Räume. Sie klauten dann einen geringen Geldbetrag und Schmuckgegenstände.

Die Spurensicherung am Tatort ist abgeschlossen, das Dezernat für Wohnungseinbruch hat die Ermittlungen übernommen. Außerdem ist die Staatsschutzabteilung des Landespolizeipräsidiums bei den Ermittlungen dabei.

Zeugen, die Hinweise zum Einbruch im Wohngebiet Am Heidknüppel in Püttlingen geben können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Tel.  (06 81) 96 22 133 melden.

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Schwimmen in Saarbrücken wird bald teurer

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Viele Saarbrücker Schwimmbad-Fans müssen 2018 tiefer in die Tasche greifen. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Saarbrücken Bäder GmbH hat beschlossen, in den Kombibädern in Altenkessel und Fechingen, dem Totobad sowie dem Freibad und dem Hallenbad Dudweiler den Erwachsenentarif um 40 Cent auf 4,20 Euro zu erhöhen. Das entspricht einer Steigerung um 9,5 Prozent, teilte gestern Geschäftsführerin Gabriele Scharenberg-Fischer mit.

Die Tageskarten für Kinder und Jugendliche werden nicht teurer. Das sei dem Aufsichtsrat sehr wichtig gewesen. Dafür steigen auch die Preise der Jahreskarten, auch für Kinder, denn diese Tickets würden wenig gekauft.

Das sind die Gründe
Scharenberg-Fischer und Dezernent Harald Schindel (Linke) begründen die Erhöhung mit den gestiegenen Energie- und Personalkosten. 27 Mitarbeiter werden in den Bädern eingesetzt, im Sommer sind es mit Saisonkräften rund 35, berichtet die Geschäftsführerin. Nach der Preiserhöhung lägen die Saarbrücker Bäder im saarländischen Durchschnitt.

Die Geschäftsführerin sagt, die „moderate Preiserhöhung“ sei wegen der Verluste notwendig. Die betragen wegen des schlechten Sommers rund 2,94 Millionen Euro, 2016 seien es 2,4 Millionen Euro gewesen. Gleichzeitig wolle sie das Angebot verbessern und zum Beispiel für Sportschwimmer öfter eine Bahn sperren. Das sei in diesem Sommer im Totobad sehr gut angenommen worden. Auch die Kinderspielnachmittage soll es öfter geben.

Auch Vereine werden mehr bezahlen müssen
Eine weitere Erhöhung wird jetzt den Stadtrat beschäftigen. Denn die Gebühren für Vereine und Schulen in den Bädern sollen um durchschnittlich zwölf Prozent steigen. Das gelte auch für die Hallen und Sportplätze, sagt Sport­amtsleiter Tony Bender: „Das gefällt niemand. Ich habe bisher aber noch keine erbosten E-Mails erhalten.“

Wie Bender erklärt, habe die Stadt zuletzt 2013 die Gebühren erhöht. 2015 war die letzte Erhöhung bei den Bad-Eintrittspreisen. Damals hatten viele Freibad-Besucher in einer SZ-Umfrage Verständnis für die Erhöhung gehabt.

Diese Änderungen stehen an
2018 stehen laut Stadtwerke Bäder GmbH wichtige Investitionen in den Bädern an. In Altenkessel ist die Hydraulik des Bodens im großen Becken kaputt, der für Nichtschwimmer angehoben werden kann. Dieser Hubboden werde Ende November repariert.

Die größte Investition ist ein neues Filterhaus und ein Schwimmmeister-Raum für insgesamt 570.000 Euro im Totobad. Neue Blockheizkraftwerke erhalten das Kombibad Fechingen und das Hallenbad Dudweiler.

Mit Verwendung von SZ-Material (Markus Saeftel).

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