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Timo Holl

China U20 Ultras Südwest: You'll never wok alone

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China U20 Ultras Südwest - Die Macht vom Jangtsekiang!

Am Samstag um 14 Uhr begrüßt der TSV Schott Mainz als erste Mannschaft der Regionalliga Südwest die chinesische U20 Nationalmannschaft in ihrer heimischen Bezirkssportanlage Mainz-Mombach.

Warum spielt Chinas U20 in der Regionalliga Südwest?
Im Juli hatte der Deutsche Fußballbund entschieden, dass die U20-Nationalmannschaft Chinas in der Rückrunde der Regionalliga Südwest Woche für Woche ein Spiel außer Konkurrenz bestreiten darf. In der Regionalliga Südwest spielen 19 Mannschaften, sodass jedes Team bislang an einem Wochenende spielfrei hatte. Die spielfreie Zeit nutzen die Teams nun mit einem Freundschaftsspiel gegen Chinas U20.

Für das Spiel gegen die chinesische Juniorennationalmannschaft erhält jeder Verein 15.000 €. Die meisten Teams freuen sich über diese Finanzspritze. Lediglich drei Regionalligisten werden nicht gegen die chinesische Auswahl antreten. Waldhof Mannheim, TuS Koblenz sowie die Stuttgarter Kickers verzichten auf das jeweilige Freundschaftsspiel.

China U20 Ultras Südwest
Im unmittelbaren Anschluss an die Entscheidung des DFB, die chinesische U20 in die Regionalliga Südwest mit einzubinden, formierte sich jenseits des grünen Rasens eine satirische Protestaktion, die innerhalb kürzester Zeit ein rasantes Wachstum verzeichnen konnte: die China U20 Ultras Südwest. Die mittlerweile rund 12.400 Personen starke Facebookgruppe machte vor allem mit eindrucksvollen Statements wie "You'll never WOK alone" oder "Pekinger Jungs, Pekinger Jungs, wir sind alle Pekinger Jungs" auf sich aufmerksam.

Auch ein Seitenhieb gegen RB Leipzig durfte natürlich nicht fehlen. So skandiert die "Brigade Chop Suey" neben ihrem Schlachtruf "Forza U20" auch gerne mal "Sojasoße statt Brause".

Natürlich haben die China U20 Ultras Südwest auch ihre eigenen Erkennungszeichen. So kann sich jeder Anhänger der Rot-Gelben mit T-Shirt und Aufklebern ausstatten.

Wie kam es zur Gründung der China U20 Ultras Südwest?
Die Initiatoren der satirischen Fangruppe wollten ihren Unmut gegen die Entscheidung des DFB zum Ausdruck bringen. Der satirische Protest richtet sich in erster Linie gegen den DFB und die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs. Der Profifußball bewegte sich in den letzten Jahren immer weiter weg von der Basis, sodass viele Leute, die den Fußball lieben, sich mittlerweile vorzugsweise unterklassigem Fußball widmen, da dieser den Sport losgelöst von finanziellen Diktaten und Profitmaximierung in den Vordergrund rückt.

Dass viele Fans angesichts fehlender Finanzreglementierung und horrender Transfersummen wie beispielsweise dem 222 Millionen-Ablöserekord von Neymar den Bezug zum Profifußball verlieren, dürfte absolut nachvollziehbar sein.

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Mit dieser Erfindung könnten Saar-Studenten bald Leben retten

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Im Kern der Saar-Erfindung: Leitpfosten - allerdings modifiziert. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Ihren Prototyp „Ghostbuster“ stellen die angehenden Ingenieure Daniel Gillo (26), Benjamin Kirsch (26) und Julian Neu (24) beim internationalen Studenten-Wettbewerb iCan in Peking (24. bis 26. November) vor.

So funktioniert der „Ghostbuster“
Ihr Ansatz: „
Das System erfasst im Zusammenspiel verschiedener Sensoren vorbeifahrende Autos und erkennt, wenn sie in der falschen Richtung unterwegs sind“, sagt Gillo. Dadurch würden dann Warnschilder ausgelöst, Notrufsignale gesendet oder Warnmeldungen per SMS abgesetzt. Alle im Gefahrenbereich fahrenden Verkehrsteilnehmer würden dadurch alarmiert.

Im vergangenen November hatten die Studenten in München den „Cosima“-Studenten-Wettbewerb gewonnen. Im Juni 2017 erhielten sie den Deutschen Mobilitätspreis des Bundesverkehrsministeriums.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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#SUMMACOMMUNITY ist eine Lebenseinstellung

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Foto: Holger Kiefer

Schon mal was von Outsourcingwelt gehört? Nein? Ist SUMMACOM ein Begriff? Ja! Dann hat man als Unternehmensentscheider und Arbeitnehmer viel richtig gemacht! SUMMACOM aus St.Ingbert ist seit 2015 zunehmend erfolgreich als multimedialer Kommunikationsdienstleister am Markt und unterstützt zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und Großkonzerne im Kundenkontakt. Bereits 1997 als nationales Kundenservice-Center der Sparda Bankengruppe gegründet, ist das saarländische Unternehmen heute branchenübergreifend an zwei Standorten tätig: in St. Ingbert sowie in Bad Hersfeld.

Die SUMMACOM-Kommunikationsexperten entwickeln für ihre Kunden individuell konzipierte Lösungen für Kundenservice, zur Vertriebsunterstützung sowie Fortbildungs- und Schulungsprogramme mit hauseigener Akademie. All das geschieht multimedial, über alle Kommunikationskanäle hinweg.

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Foto: Holger Kiefer

Mit mittlerweile über 470 Mitarbeitern an zwei Standorten, ist SUMMACOM weit mehr als das nationale Kundenservicecenter der Sparda Bankengruppe. Längst hat das Unternehmen als Arbeitgebermarke mit hoher sozialer Kompetenz Duftmarken gesetzt, die im ganzen Land auch von Arbeitnehmerseite aufmerksam wahrgenommen werden.

Martin Schimpf, Geschäftsführer und Teamplayer in erster Reihe, bringt es auf den Punkt: „Bei uns stehen Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt, Wertschätzung und Toleranz ganz oben auf der Liste unserer Unternehmenswerte. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über sieben Jahren, haben wir eine minimierte Fluktuation. Dies zahlt sich nachhaltig auf unsere Qualitätsoptimierung und Professionalisierung aus. Davon profitieren wir als Arbeitgeber, aber auch in hohem Maße unsere Kunden.“ Dreizehn Trainer und sieben ausgebildete SUMMACOM-Coaches setzen bei den Themen Schulung und Weiterbildung ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Gerade über den Weg der Weiterbildung sowie der erweiterbaren Qualifikationen für Mitarbeiter ermöglichen die Verantwortlichen eine enge Bindung an das Unternehmen, fachlich wie emotional. Das neu Erlernte kann sofort eingesetzt werden. SUMMACOM bespielt die Felder der Informations-, Beratungs- und Servicehotlines für seine Kunden mit Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hier kann man das Lächeln am Telefon deutlich „spüren“! Dies gilt gleichermaßen für alle Kommunikationskanäle; wie zum Beispiel Live- und Videochat, E-Mail oder Whats App.

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Foto: Holger Kiefer

Besondere Menschen brauchen auch besondere Aufgaben. So sind echte Profis bei der Neukundengewinnung sowie Rückgewinnung bei SUMMACOM am Werk. Produkteinführungen und der Direktverkauf werden durch die freundliche Stimme und den kompetenten Kontakt ebenso zu echten Telefonerlebnissen – das spüren Auftraggeber am messbaren Erfolg.

Als innovatives Unternehmen, das komplett in der digitalen Welt verwurzelt ist, aber immer den Menschen als Mittelpunkt aller Aktivitäten sieht, hat man die Zukunftsrichtung mit dem Wort „Expansion“ klar und deutlich formuliert. Bis Ende 2019 sollen noch mehr als 150 neue SUMMACOMMUNITY-Mitglieder das Arbeitsleben an zwei Standorten bereichern.

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Foto: Peter Kobier

Darüber freut sich der saarländische Arbeitsmarkt und ganz besonders auch die Betreiber der „Cantina casa mia“. In der hauseigenen Kantine bieten Dilek und Loredana den Mitarbeitern sowie externen Gästen eine täglich frisch zubereitete Auswahl multikultereller Köstlichkeiten!

Dazu gibts für alle SUMMACOM Mitarbeiter täglich frisches Obst. Genau so wie die tägliche Vitaminration gratis, gibts auch regelmäßig frei wählbare Gesundheitskurse vom hauseigenen Fitnesscoach Phillippe Schorr! Das sind nur ein paar wenige der zahlreichen Mehrwerte, die SUMMACOM all seinen Mitarbeitern bietet.

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Foto: Holger Kiefer

Über SUMMACOM

1997 wurde das Unternehmen Sparda-TelefonService GmbH & Co. KG als eine Tochtergesellschaft von sieben Sparda-Banken in Deutschland gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Integration des telefonischen Wertpapiergeschäftes und weiterer Banken im Service. Die Einführung eines innovativen und umfassenden Telefonbankings, die Integration performanter CTI- & Wissensmanagement- Technologien und die Implementierung ganzheitlicher Virtualisierungstechnologien stand bereits 2003 auf der to-do Agenda des Unternehmens.

2015 hat man sich mit SUMMACOM dem Markt geöffnet und bietet branchenübergreifende und zunehmend medienübergreifende Lösungen für Kundenservice, Vertriebsunterstützung und Mitarbeiterfortbildungen an. So ist SUMMACOM bereits für rund 40 Unternehmen tätig: neben der Sparda Bankengruppe, auch für die BMW- und die MediServ-Banken. Darüber hinaus zählen beispielsweise auch die Unternehmen Ursapharm, MTD, Neodigital, Hornbach, Energis und Möbel Martin zum wachsenden branchenübergreifenden Kundenkreis des saarländischen Kommunikationsdienstleisters. Für Kunden bietet SUMMACOM eine Erreichbarkeit rund um die Uhr: 24/7/365.

Gerade wurde ein zweiter Standort in Bad Hersfeld eröffnet, um weiteren Kunden auch eine Standortnähe zu bieten. Getreu dem saarländischen Motto: Großes entsteht im Kleinen! Text: Patric Rieks

Jetzt bewerben und Teil der #SUMMACOMMUNITY werden!

Videos mit Hintergrundinfos zu den Jobs bei SUMMACOM gibt es hier und hier!

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Darum machen Jennifer Rostock jetzt eine Pause auf unbestimmte Zeit

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Archivfoto von einem Auftritt beim Greenfield Openair Festival. Foto: Peter Klaunzer / KEYSTONE / dpa-Bildfunk

Die angekündigte Tour von März bis Mai 2018 zum 10-jährigen Bestehen werde die vorerst letzte sein, teilte die Band gestern (15. November 2017) in Berlin mit – am 5. April 2018 tritt sie in der Saarlandhalle in Saarbrücken auf.

„Es gibt weder interne Streitereien noch Drogenentzüge oder ungewollte Schwangerschaften“, schrieb die Band. „Es braucht nur mal etwas Luft zum Durchatmen, damit wir uns künftig wieder mit voller Hingabe dem Projekt Rostock widmen können.“ 

Die Band hatte 2016 mit ihrem Song gegen die AfD für Aufsehen gesorgt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Nach Leichenfund in Malstatt: Todesursache jetzt bekannt

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Aufnahme vom Dienstag (7. November 2017): An diesem Tag wurde die Leiche entdeckt. Foto: BeckerBredel

Vergangenen Dienstag wurde die tote Frau in einer Wohnung entdeckt. Bekannt war zu diesem Zeitpunkt lediglich, dass das Opfer dort wohl schon länger lag. Am Mittwochnachmittag (15. November 2017) gab die Polizei nun weitere Details bekannt.

So geht aus der aktuellen Pressemitteilung hervor, dass die Tote langjährige Drogenkonsumentin war. In der Wohnung fanden die Beamten Drogenutensilien auf. Und genau aus diesen Gründen geht die Polizei von einem Tod aufgrund von Drogenmissbrauchs aus.

Die 34-jährige Saarbrückerin ist damit das 18. Drogenopfer im Saarland im Jahr 2017.

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dpa

Unglaublicher Rekordpreis für dieses Da Vinci-Gemälde erzielt

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Mehrere Menschen stehen vor dem Gemälde "Salvator Mundi". Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Gemälde von Leonardo da Vinci ist in New York für rund 450 Millionen Dollar versteigert und damit zum teuersten jemals bei einer Auktion verkauften Kunstwerk geworden. Nach einem 19-minütigen Bieterwettstreit mit rund 45 Geboten beim Auktionshaus Christie's bekam ein anonymer Telefonbieter am Mittwochabend (Ortszeit) bei 400 Millionen Dollar den Zuschlag für "Salvator Mundi".

Mit Gebühren wurde daraus ein Gesamtpreis von 450.312.500 Millionen Dollar (etwa 383,6 Millionen Euro). Den bisherigen Rekord hatte das Gemälde "Les femmes d'Alger" von Pablo Picasso gehalten, das 2015 für rund 180 Millionen Dollar versteigert worden war.

Das zeigt das Gemälde
Bei "Salvator Mundi" handelt es sich nach Angaben des Auktionshauses Christie's um das letzte bekannte Gemälde von Da Vinci in Privatbesitz. Insgesamt sind von Da Vinci weniger als 20 Gemälde bekannt, darunter die "Mona Lisa", die im Louvre in Paris hängt.

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So sieht das Gemälde aus. Foto: picture alliance / Christie's / dpa

Bei dem um 1500 entstandenen Gemälde des italienischen Künstlers (1452-1519) handelt es sich um ein Porträt von Jesus Christus in Öl auf Walnussholz. Es hatte lange als verschollen oder zerstört gegolten, war dann Mitte der 2000er Jahre wiederentdeckt, gesäubert und restauriert worden. Zuletzt hatte es dem russischen Milliardär Dmitri Rybolowlew gehört. Ursprünglich hatte Christie's mit einem Preis von rund 100 Millionen Dollar gerechnet.

Viele Kunstexperten bezweifelten im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Auktion jedoch, dass Da Vinci das Gemälde wirklich alleine anfertigte.

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Eigentümer reißt alles raus: Haus in Dudweiler wegen Einsturzgefahr gesperrt

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Das Haus in der Mitte ist einsturzgefährdet. Foto: BeckerBredel.

Gestern (15. November 2017) wurde gegen 12 Uhr die Polizei von einem besorgten Anwohner in die Jakob-Welter-Straße in Saarbrücken-Dudweiler gerufen.

Dieser teilte mit, dass der Nachbar in seinem Haus Wände herausreißen würde und der Anrufer nun dadurch in seinem Haus Risse hätte.

Vor Ort konnten die Beamten feststellen, dass in der Jakob-Welter-Straße ein Wohnhaus vollständig entkernt wurde. Dem ersten Eindruck nach sei dies jedoch nicht fachmännisch gemacht worden, so die Polizei gestern.

Eigentümer riss Wände und Decken heraus
Dies zeige sich daran, dass in dem Wohnhaus sämtliche Wände und Decken herausgerissen wurden. Es standen lediglich nur noch die vier Außenwände des Hauses sowie das Dachgebälk. Vom Keller des Hauses konnte bis unters Dach geschaut werden, so die Polizei weiter.

Das betreffende Haus wurde von Feuerwehr und Polizei abgesperrt. Eine Überprüfung der Unteren Bauaufsichtsbehörde ergab, dass das Haus einsturzgefährdet sei und nicht mehr betreten werden dürfe.  Sofortmaßnahmen, wie zum Beispiel Abstützen, seien vorerst jedoch nicht notwendig.

Verfahren droht
Der Hauseigentümer, der vor Ort erschien, wurde verpflichtet, für die weitere Absperrung selbst zu sorgen sowie einen Statiker zu beauftragen, den weiteren Sanierungsplan zu erstellen. Die Nachbarn konnten wieder in ihre Häuser.

Dem Hauseigentümer droht nun ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Landesbauordnung. Eine Stunde nach dem Ereignis stand der Handwerker vor der Baustelle und plauderte mit  Nachbarn. „Das ist doch nichts für die Presse“, sagte er und betonte, dass er anonym bleiben wolle.

Mit Verwendung von SZ-Material (Frank Bredel).

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Heiligabend bleiben die Läden geschlossen: 60 Jahre altes Gesetz wird abgeschafft

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An Heiligabend bleiben Lebensmittelläden geschlossen. Symbolfoto: Jan-Philipp Strobel/dpa-Bildfunk.

Die saarländischen Supermärkte werden an Heiligabend voraussichtlich geschlossen bleiben. Der Landtag hat am Mittwoch (15. November 2017) ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass eine Sonderregelung abschafft. Nach dieser Regel durften Lebensmittelgeschäfte bisher selbst entscheiden, ob sie an Heiligabend zwischen neun und 14 Uhr öffnen, wenn dieser auf einen Sonntag fällt.

Die Regelung stammt noch aus dem Jahr 1956, als nicht in allen Haushalten ein Kühlschrank stand und es schwierig war, verderbliche Lebensmittel länger zu lagern.

Parteien alle dafür
„Dieses Argument zieht schon lange nicht mehr“, sagte die SPD-Abgeordnete Isolde Ries. „Ich bin sicher, dass kein Backofen und kein Kochtopf an Heiligabend leer bleiben werden, nur weil die Geschäfte geschlossen sind.“ Heute argumentiere der Einzelhandel aus rein wirtschaftlichem Interesse für eine Öffnung.

Hermann Scharf (CDU) sah in dem Entwurf gar ein Zeichen, das der Landtag für die Christen im Saarland setze: „Wir müssen Weihnachten als Fest der Familie und der Geburt Jesu schützen und dürfen es nicht den wirtschaftlichen Interessen opfern.“ So werde den Menschen die Möglichkeit zur inneren Einkehr und Ruhe gegeben.

Ralf Georgi (Linke) war da deutlich pragmatischer. Er sieht in dem Vorhaben vor allem eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte: „Selbstverständlich haben die Beschäftigten ein Recht auf freie und ruhige Weihnachtstage.“

Auch die AfD begrüßte den Entwurf. Einstimmig wurde er von allen Fraktionen angenommen. Noch vor Weihnachten könnte er endgültig verabschiedet werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

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Mord auf Folsterhöhe: Opfer wurde erstochen

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Die Spurensicherung durchsuchte nicht nur die Wohnung des Opfers. Foto: BeckerBredel.

Ein 41 Jahre alter Mann aus Kasachstan ist in seiner Wohnung in der achten Etage eines Hochhauses auf der „Folsterhöhe“ im Stadtteil Alt-Saarbrücken umgebracht worden.

Nach Informationen der SZ starb er an Stichverletzungen. Der Vater des Alleinstehenden Z. fand am Dienstagnachmittag (14. November 2017) gegen 17.30 Uhr die Leiche und alarmierte die Polizei.

Moko „König" durchsucht Umfeld
Beim Landespolizeipräsidium wurde die Mordkommission „König“ mit acht Ermittlern unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Andrea Barth eingerichtet. Der Name der „Moko“ bezieht sich auf die Straße „Königsbruch“ hin, in der der Tatort liegt.

Beamte der Spurensicherung untersuchten gestern den ganzen Tag die Wohnung und deren Umfeld. Zudem wurden Nachbarn befragt. 40 Bereitschaftspolizisten durchsuchten die Umgebung des Hochhauses nach Tatwerkzeug und vielleicht auf der Flucht weggeworfenem Spurenmaterial.

Ergebnisse der Obduktion heute erwartet
Die Leiche des 41-Jährigen wurde gestern in der Gerichtsmedizin der Homburger Universitätsklinik obduziert. Mit Ergebnissen wird erst an diesem Donnerstag gerechnet.

Polizeisprecher Georg Himbert wollte weder Angaben zu Tathergang, noch zu Todeszeitpunkt und Fundort der Leiche machen. Begründet wird dies mit sogenanntem Täterwissen, also Details, die nur Täter und Ermittler kennen.

Informationen, die Leiche des Mannes weise Stichverletzungen auf, wurden mittlerweile dem SR bestätigt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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Motorradfahrer (✝49) kommt bei Unfall in Bübingen ums Leben

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Ein Gutachter soll den Unfallhergang klären. Foto: BeckerBredel.

Auf der Bundesstraße (B) 51 zwischen Saarbrücken-Güdingen und Kleinblittersdorf in Höhe des Industriegebiets Bübingen ist gestern Mittag (15. November 2017) ein 49-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen.

Ein 43-jähriger Autofahrer war laut Polizei ebenfalls auf der B51 und übersah beim Abbiegen nach links den entgegenkommenden Zweiradfahrer. Dieser wurde von seinem Motorrad geschleudert und tödlich verletzt.


Die B51 war während der Unfallaufnahme gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Ein Gutachter wurde mittlerewile von der Polizei eingeschaltet, um den Unfallhergang in Bübingen  zu rekonstruieren.

Zeugen sollen sich bei der Polizei Brebach, Tel. (06 81) 98 72 233, melden.

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