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Das sind die erfolgreichsten saarländischen Musik-Exporte

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Genetikk beim Hurricane Festival 2016. Foto: Sophia Kembowski / dpa-Bildfunk

Blackeyed Blonde
Kennt hier jemand noch Blackeyed Blonde? Die Nu Metal-Band aus Saarbrücken lief in den 90ern auf dem Musiksender VIVA (kennt ihr noch VIVA?) hoch und runter. Zumindest in Nachtrotation.

Somit gehörte die Band in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Bands des Nu Metal-Genres. Übrigens: Die Jungs machen auch heute noch Musik.

Powerwolf
Wo wir gerade bei Metal sind: Die Power-Metal Band Powerwolf (hier ist der Name Programm) aus Sulzbach war mit dem AlbumPreachers oft the Night“ sechs Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts.

Wir lassen hier einfach mal die Musik für sich sprechen.

Genetikk
Die Saarbrücker Hip-Hop-Crew Genetikk
macht schon seit vielen Jahren zusammen Musik – und das richtig erfolgreich. Ihr aktuelles AlbumFukk Genetikk" landete auf Platz 6 der deutschen Charts. Für den Vorgänger „Achter Tag" gab es in Deutschland, Österreich und Schweiz Platz 1.

Übrigens: Hier geht’s zum Genetikk-Interview  „Hausbesuch beim HipHop-Duo Genetikk in seiner Saarbrücker Zentrale." 

Sandra
Jetzt zu einem - gerade für die Jüngeren unter euch - wohl etwas unbekannteren Namen, der jedoch für weitaus bekanntere Lieder steht: Sandra.

Das ist einer dieser Songs, die man schon einmal gehört hat. Auch wenn der Künstlername wohl vielen nichts mehr sagt, hat die gebürtige Saarbrückerin – die auf den bürgerlichen Namen Sandra Ann Lauer hört – weltweit über 30 Millionen Tonträger verkauft. Somit gehört sie zu den erfolgreichsten Musikerinnen Deutschlands.

Nicole
Genau, die „Ein bisschen Frieden“-Nicole.

Als 17-Jährige gewann die gebürtige Saarbrückerin mit dem Titel „Ein bisschen Frieden den heutigen Eurovision Song Contest 1982 (damals noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“) – der allererste Eurovision-Sieg für Deutschland.

Zudem belegte das gleichnamige Album 20 Wochen lang den ersten Platz der deutschen Charts. Darüber hinaus ist Nicole Echo-Preisträgerin, hat elf Mal die Goldene Stimmgabel verliehen bekommen und ist im Besitz des saarländischen Verdienstordens

Ingrid Peters
1954 wurde die Sängerin in Dudweiler geboren und wuchs dann in Saarbrücken-Malstatt auf. Ihren Durchbruch hatte Ingrid Peters Anfang der 80er Jahre: Vier ihrer Songs standen in den offiziellen deutschen Verkaufshitparaden (so hieß das damals!).

Mit dem Lied „Du bist nicht frei" erreichte die Saarländerin Platz 8 beim Eurovision Song Contest.

DCVDNS
DCVDNS („Der Coole von der neuen Schule") aus St. Ingbert schaffte es mit seinem neuen Album „Der erste tighte Wei$$e" auf Platz 5 der deutschen Charts.

Auftritte bei TV Total, dem Splash-Festival sowie Features mit Rap-Größen zeigen: Der Rapper gehört zurecht den größten saarländischen Musik-Exporten.

Frank Farian
Mehr als 800 Gold- und Platinauszeichnungen, ein Echo für das Lebenswerk, drei eigene Studios und Produktionen wie „Boney M.“ oder „Milli Vanilli“: Kein Musik-Export aus dem Saarland ist wohl so erfolgreich wie Frank Farian.

Zwar ist der Produzent, Komponist und Musiker im rheinland-pfälzischen Kirn geboren, jedoch wuchs Farian nach dem Zweiten Weltkrieg in Saarbrücken-Altenkessel auf. Sein bis heute größter Hit ist „Rivers of Babylon“. Dieses Lied hat Frank Farian für Boney M geschrieben und landete damit in Deutschland, Österreich, Schweiz und England jeweils über 20 Wochen auf der Nummer Eins.

Bausa
Der Saarbrücker Newcomer erreichte 2017 mit seinem Hit „Was du Liebe nennstPlatz 1 der deutschen Singlecharts. Mehrere Wochen lang hielt er dort auch die Stellung; ein Rekord für einen deutschsprachigen Hip-Hop-Künstler.

Bekannt wurde Bausa zunächst durch seine Zusammenarbeit mit Haftbefehl und Capo.

EstA
Bleiben wir beim Rap - und der Landeshauptstadt. EstA aus Saarbrücken feierte beim VBT erste Erfolge. Sein Dabutalbum stieg 2013 auf Platz 11 der deutschen Charts ein.

Cindy&Bert
Eines der wohl bekanntesten Duos der Schlagergeschichte. Beide wurden in Völklingen geboren. Ihr größter Erfolg: „Immer wieder sonntags“. 1974 vertraten Cindy&Bert Deutschland im Eurovision Song Contest, belegten allerdings nur den letzten Platz.

Übrigens: Das Paar hat auch einen Sohn, Sascha. Dieser veröffentlichte unter dem Namen „Berger" Musik. Verantwortlich war er so für den Big-Brother-Soundtrack „Zeig' mir dein Gesicht", das Titellied der zweiten Staffel.

Herman Rarebell (Scorpions)
Ein echtes Schwergewicht der saarländischen und internationalen Musiklandschaft. Der in Hüttersdorf geborene Schlagzeuger war nämlich von 1977 bis 1996 bei den Scorpions.

Er spielte allerdings nicht nur live oder im Studio: Herman Rarebell schrieb ebenso bei einigen Scorpions-Texten mit, beispielsweise bei „Rock you like a Hurricane".

Tshawe Baqwa (Madcon)
Internationale Bekanntheit erlangten Madcon mit dem Hit „Glow" - in Deutschland stieg der Song bis auf Platz 4 der Charts auf. Auf iTunes erreichte er sogar Platz 1.

Das Duo besteht aus dem in Saarbrücken geborenen Tshawe Baqwa und dem Norweger Yosef Wolde-Mariam.

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