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Mord auf Folsterhöhe: Kannte das Opfer seinen Täter?

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In diesem Hochhaus wurde Igor Z. Opfer eines Gewaltverbrechens. Foto: BeckerBredel.

„Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar!“ Polizeisprecher Stephan Laßotta hatte am Donnerstag im Mordfall um den 41 Jahre alten Kasachen Igor Z. auf viele Fragen keine wirklichen Antworten.

Der alleinstehende Mann war am späten Dienstagnachmittag in seiner Wohnung in der achten Etage des Hochhauskomplexes „Königsbruch“ auf der Saarbrücker Folsterhöhe tot aufgefunden worden. Bestätigt wurde, dass das Opfer mehrere Stichverletzungen erlitt. Das ergab die Obduktion.

Die achtköpfige Mordkommission (Moko) „König“ zieht derzeit alle möglichen Register. Beamte der Bereitschaftspolizei durchsuchten auf der Suche nach Tatwerkzeug und Spurenträgern rund um das große Mehrfamilienhaus Mülltonnen und Abfallberge.

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Die Spurensicherung durchsuchte nicht nur die Wohnung des Opfers. Foto: BeckerBredel.


Hat der Mörder vielleicht auf der Flucht in Tatortnähe etwas entsorgt? Wie es heißt, wurden mehrere Gegenstände sichergestellt. Ob sie mit der Bluttat in Zusammenhang stehen, muss untersucht werden.

Rund um den Tatort waren Polizeibeamte weiter mit der Befragung von Nachbarn und Anwohnern beschäftigt. In diesem Umfeld gibt es noch viel zu tun. Angeblich sind unter der Adresse 400 Anwohner registriert. Der 41-Jährige lebte nach Angaben von Nachbarn unauffällig und zurückgezogen.

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Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Foto: BeckerBredel.

Es wird nicht nur im Wohngebiet „Folsterhöhe“ spekuliert, dass der Kasache seinen Mörder möglicherweise gekannt hat und ihm selbst am Dienstag die Tür geöffnet hat. Denn: Dort soll es angeblich keine Hinweise auf Beschädigungen oder einen Einbruch geben.

Nach Informationen der SZ konzentrieren sich die Ermittlungen derzeit auf den Bekanntenkreis des Mannes und die Auswertung seiner Telefon- und Internetkontakte.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

Artikel zum Thema:
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16. November: Mord auf Folsterhöhe: Opfer wurde erstochen

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