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Weihnachtsamnestie im Saarland: Sechs Häftlinge vorzeitig auf freiem Fuß

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In diesem Jahr kommen zu Weihnachten weniger Häftlinge vorzeitig frei als in den Vorjahren. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Vier der auf freien Fuß gesetzten Männer waren nach Angaben des Justizministeriums in den Haftanstalten in Saarbrücken, Ottweiler, Frankfurt und Bruchsal inhaftiert. Zudem profitierten zwei in Zweibrücken einsitzende Frauen von einem Gnaden­erlass der Saar-Justiz aus Anlass des Weihnachtsfestes.

Diese Gefangenen wurden im Rahmen der jährlichen Weihnachtsamnestie zwischen zwei und fünf Wochen ihrer Resthaftzeit erlassen. Ihr reguläres Strafende hätte zwischen dem 18. November 2017 und 7. Januar 2018 gelegen.

Neue Richtlinien
Die Richtlinien für die so genannten Gnadenerweise zu Weihnachten wurden erst im September dieses Jahres verschärft. Justizsprecherin Sirin Özfirat bestätigte auf Anfrage der SZ, dass jetzt Gefangene, die wegen Drogenhandels, grober Gewaltdelikte und anderer schwerwiegender Delikte verurteilt wurden, von der Amnestie ausgenommen sind.

Justizstaatssekretär Roland Theis (CDU) erklärte dazu: „Wir denken an Weihnachten in erster Linie an die Opfer von Gewalttaten. Daher schließt der neue Amnestie-Erlass grundsätzlich solche Täter von der Amnestie aus, wenn keine besonderen positiven Umstände, beispielsweise durch einen Täter-Opfer-Ausgleich, vorliegen.“

Ausnahmen davon dürfen nur dann gemacht werden, wenn positive Prognosen für ein straffreies Leben und besondere persönliche Umstände vorliegen.

Die Anträge
Insgesamt wurden von 33 Gefangenen über die jeweiligen Haftanstalten Anträge auf vorzeitige Entlassung im Rahmen der Weihnachtsamnestie an die Generalstaatsanwaltschaft in Saarbrücken eingereicht. Diese lehnte insgesamt 27 Anträge ab.

Der neue Erlass zur Weihnachts­amnestie führte offenbar dazu, dass jetzt mit nur sechs Häftlingen deutlich weniger Gefangene als in den Vorjahren vorzeitig in Freiheit kamen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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Das sind die Neuerungen auf dem Saarbrücker Christkindl-Markt 2017

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In diesem Jahr sollen zusätzlich Betonklötze den Markt vor Anschlägen mit Fahrzeugen schützen. Foto: BeckerBredel

Mit am Tisch saß Polizeidirektor Udo Schneider von der Inspektion St. Johann. Seit Mitte des Jahres arbeite er zusammen mit dem Verkehrsverein und der Landeshauptstadt an dem Sicherheitskonzept: „Wir wollen Sicherheit vermitteln, keine Angst machen“, erklärte er.

Die Maßnahmen
Seit dem letzten Jahr habe es keine großen Veränderungen in der Sicherheitslage gegeben, doch Deutschland sei immer noch im Fadenkreuz des Terrorismus. Er erinnerte an den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin und das Attentat von Nizza. Daher werden in diesem Jahr Fahrzeugsperren und Hindernisse den Saarbrücker Christkindl-Markt absichern.

60 Betonklötze werden aufgestellt“, sagte Marcus Breit vom Saarbrücker Ordnungsamt. Gerade an Stellen, die eine hohe Einfahrtsgeschwindigkeit auf den Markt bieten würden, aber auch kleinere Zufahrtsstraßen rund um den St. Johanner Markt würden abgesperrt. Und die Lieferanten der Geschäfte müssen in diesem Jahr besonders pünktlich sein, denn ab 12 Uhr werde die Fußgängerzone abgeriegelt.

Bei der personellen Stärke der Fußstreifen soll das Niveau von 2016 gehalten werden, ergänzte Schneider. Im letzten Jahr sei „so Intensiv wie nie“ patrouilliert worden. Mit dabei seien auch diesmal Kollegen aus Frankreich, die zusammen mit den deutschen Beamten auf Streife gehen.

Zudem biete die Polizei am 3. sowie 9. Dezember einen Infostand, der über Gefahren wie Taschendiebstahl aufklären soll. Doch: „Der Christkindl-Markt 2016 war sehr ruhig, wir freuen uns wenn die Maßnahmen in diesem Jahr umsonst waren“, sagte Schneider.

Weitere Änderungen
Neben dem Sicherheitskonzept gibt es jedoch nach andere Neuerungen. Alexander Hauck, Geschäftsführer des Verkehrsvereins Saarbrücken, rechnet vom 27. November bis zum 30. Dezember mit geschätzt 900 000 Besuchern.

Neu ist unter anderem, dass die Almhütte am St. Johanner Markt nun etwas höher ist als sonst. Kurz vor der Eröffnung des Marktes am Montag, 27. November, 18 Uhr, soll sie noch gesegnet werden.

Daneben wartet wieder „Der fliegende Weihnachtsmann“ auf Schaulustige, am St. Johanner Markt wird ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, Zaubershow und Kinderprogramm geboten und etwa 80 Verkaufsstände werden die Gäste täglich von 12 bis 21 Uhr empfangen.

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Der fliegende Weihnachtsmann gehört zu den Attraktionen des Christkindl-Marktes und ist bei Kindern beliebt. Foto: BeckerBredel

Bereits zum zweiten Mal wurde zudem eine Saarbrücker Glühwein-Prinzessin gewählt. Diesmal hat die 20-jährige Nicole Ewert die Wahl gewonnen, die nach eigener Aussage mit dem Markt viele schöne Kindheitserinnerungen verbindet.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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Hitscherhoffest für die ganze Familie

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Hoffest Hitscherhof: Das Fest rund um den Kürbis findet dieses Jahr am 21. und 22. September statt. Foto: Nadine Lang

In vielen Kalendern ist der Wochenend-Termin seit langem rot markiert: 21./22. September Hitscherhoffest. Bereits zum 24. Mal erwartet die Gastgeberfamilie Fischer zu dem größten Event der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen mit seinem Land- und Kreativmarkt viele Tausend Besucher von nah und fern. Mit seinem vielfältigen Angebot an farbenprächtig leuchtenden Kürbissen, leckeren kulinarischen Angeboten rund um das gesunde Gemüse, einem Land- und Handwerkermarkt mit mehr als 90 Beschickern und einem abwechslungsreichen Kinderprogramm ist das Hitscherhoffest beliebt bei der ganzen Familie. Und dies weit über die Landes- und sogar die Staatsgrenzen hinaus, denn jährlich treffen sich hier auch Franzosen, Luxemburger und vor allem Amerikaner mit Freunden und Bekannten. Höhepunkt für viele ist das spannende Maislabyrinth. In dem verschlungenen Wegenetz lässt sich Natur pur erleben. Jeweils von 11 bis 19 Uhr öffnet der Hitscherhof seine Pforten.

Von 12 bis 18 Uhr unterhalten zwei ganz unterschiedliche Künstler abwechselnd die jungen Besucher: Jupp Simon lädt mit seinen Geschichten „Der tierisch tolle Patsch“ und „Die Reise ins Gute-Freunde-Land“ zum Mitmachen ein. Der „Kinderzumlachenbringer“ begeistert mit seiner Zauberschau „AbraKIDabra“ und seinen Luftballontieren. Während sich die Kinder auf der Strohburg austoben, können sich die Großen in Ruhe in der Ausstellung inspirieren lassen und im Garten bei guten Gesprächen erholen.

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Foto: Pixabay

Kulinarisches rund um Kürbis, Es locken Herbstgenüsse aus der Region sowie Schönes, Kreatives und Nützliches aus vielerlei Gewerken. Ein Landmarkt mit Direktvermarktern, regionalen Herstellern und Händlern offeriert Obst und Gemüse, Wurstwaren, Salami, Wildspezialitäten, Wein, Honig, Fruchtaufstriche, Back- und Süßwaren und vieles mehr. Auf dem Kreativmarkt präsentieren Hobbykünstler ihre Artefakte vor gewerblichen Kunst- und Handarbeitshändlern sowie Gartenaccessoires. Bei Schmuck, Filz- und Stoffarbeiten, Puppen und Teddys, Holz-, Stein- und Metallarbeiten, Zeichen- und Malarbeiten oder Gartenobjekten lässt sich finden, was das Herz begehrt. Immer wieder neue Gesichter bieten auch Unbekanntes quer durch die Handwerkskunst.

Die gute Kürbissuppe aus der Feldküche, Kürbisbratwurst, der begehrte Kürbisrollbraten, Kürbisbrot und Kürbiskuchen, Kürbissecco und erstmals auch ein Kürbisflammkuchen lassen das Wasser im Munde zergehen. Die mehr als 50 verschiedenen Kürbissorten aus eigenem Anbau in allen Größen, Formen und Farben vom Speise- und Halloweenkürbis bis hin zum Zier- und Riesenkürbis verleihen dem Hitscherhoffest sein ganz besonderes Flair.

Hitscherhof
Familie Fischer
Hitscherhof 3
66506 Maßweiler
Telefon (06336) 83 99 89
www.hitscherhof.com

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OP geglückt: Herzschrittmacher für Waschbärin „Jacky“

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Waschbärin „Jacky“ litt an Herzrhythmusstörungen. Foto: picture alliance/Medizinische Kleintierklinik der LMU München/dpa

Ein Tierkardiologe von der Medizinischen Kleintierklinik der Universität operierte das kleine Bären-Mädchen. „Jacky dürfte weltweit der erste Waschbär mit Herzschrittmacher sein“, teilte die Klinik gestern mit.

Das Tier litt unter einer Herzrhythmusstörung und wurde deshalb immer wieder ohnmächtig. Die OP dauerte eine halbe Stunde. Dafür hatte ein großer Teil des Fells geschoren werden müssen.

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Nach der OP. Foto: picture alliance/Medizinische Kleintierklinik der LMU München/dpa

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Fünfstelliger Betrag erbeutet: Fressnapf-Räuber von Saarlouis und Völklingen gesucht

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Das hier ist eine der Kamera-Aufnahmen. Foto: Pressestelle des Landespolizeipräsidiums Saarland

Wie das Landespolizeipräsidium des Saarlandes berichtet, drangen die Gesuchten im ersten Fall gegen 2 Uhr nachts über das Dach in die Fressnapf-Filiale in der Saarwiesenstraße in Völklingen ein.

Auf gleichem Wege gelangten sie auch im zweiten Fall zwischen 1.30 Uhr und 2 Uhr in die Saarlouiser Filiale in der Carl-Zeiss-Straße.

Die Täter suchten zielgerichtet die Tresorräume auf - und versuchten dann die Geldschränke zu öffnen. In einem Fall gelang das auch; so erbeuteten die Diebe eine fünfstelligen Betrag.

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Auch mit diesem Bild wird nach den bisher Unbekannten gefahndet. Foto: Pressestelle des Landespolizeipräsidiums Saarland

Hinweise zu den abgebildeten Personen bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0681 962 2133.

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Weitere Aufnahme der Überwachungskamera. Foto: Pressestelle des Landespolizeipräsidiums Saarland

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Mit Ring oder Kette ein Smartphone steuern? Saar-Studenten entwickeln neue Sensoren

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Mobilgeräte sollen sich unauffällig bedienen lassen. Foto: Uni

Informatiker der Universität des Saarlandes um Jürgen Steimle, Professor für Mensch-Maschine-Interaktion, haben nun eine Alternative entwickelt, die sie „DeformWear nennen. Ein winziger Schalter, nicht größer als ein Stecknadelkopf, wird beispielsweise in einen Ring eingearbeitet und am Körper getragen. Er lässt sich in alle Richtungen bewegen, hinein- und zusammendrücken und zusätzlich nach rechts, links, oben und unten schieben.

Um damit Mobilgeräte tatsächlich steuern zu können, mussten die Wissenschaftler auch die passenden Gesten entwickeln. Sie taten dies für eine Smartwatch und für eine Brille, mit der man in die Virtuelle Realität eintauchen kann. Sie definierten auch Bewegungsabfolgen, um einen Fernseher zu steuern und Musik abspielen zu lassen.

Die Testphase
Ihre Entwicklung ließen die Saarbrücker Forscher von 24 Personen testen, insgesamt 18.000 Mal. Die Ergebnisse seien eindeutig. „Trotz der winzigen Oberfläche sind die Interaktionen präzise und ausdrucksstark, da sie die genaue Motorik der Fingerspitze ausnutzen und dabei die drei Grundformen Drücken, Schieben und Kneifen verwenden“, so der am Projekt beteiligte Informatiker Martin Weigel.

Professor Jürgen Steimle ist überzeugt: „Wenn für die Eingaben nur ein winziger Sensor verformt werden muss, können Geräte an Körperstellen getragen werden, über die eine schnelle und unauffällige Bedienung möglich ist. Dies wird der Industrie dabei helfen, noch kleinere Steuergeräte auf den Markt zu bringen.“

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Verbrecher-Duo überfällt und stranguliert Taxifahrer in Saarwellingen

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Auf der Fahrt von Dillingen nach Saarwellingen zog einer der Täter um 19.25 Uhr kurz vor dem Ziel in der Viktoriastraße dem Taxifahrer einen gürtelähnlichen Gegenstand um den Hals - und strangulierte ihn.

Der zweite Mann, der auf dem Beifahrersitz saß, forderte mit erhobener Faust die Herausgabe des Geldes. Der Taxifahrer gab den Geldbeutel mit zirka 90 Euro heraus. Die beiden Täter flüchteten in Richtung Schlossstraße.

Hinweise an die Polizeiinspektion Lebach, Telefon (0 68 81) 50 50.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Per Haftbefehl gesucht: Polizei schnappt Serieneinbrecher bei Verkehrskontrolle in Burbach

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Symbolfoto/dpa-Bildfunk.

Am Samstagabend (18.11.2017) haben Beamte der PI Burbach einen 46-Jährigen im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Burbach festgenommen. Das meldet die Polizei in Saarbrücken. Dabei stellte sich heraus, dass der in Saarbrücken lebende Mann für insgesamt 23 Einbrüche im gesamten Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz verantwortlich sein soll  und bereits polizeilich gesucht wurde.

Das sind die Hintergründe
Die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität im Landespolizeipräsidium (LPP) ermitteln bereits seit September 2016 gegen den Bulgaren, der nach derzeitigem Ermittlungsstand seit Anfang 2016 bis Mai 2017 als Mitglied einer Bande Einbrüche im ganzen Saarland und im Umland von Trier verübt haben soll.

Es bestand bereits ein Haftbefehl
Die Festnahme erfolgte aufgrund eines bestehenden Haftbefehls des AG Saarbrücken. Nach Vorführung beim Amtsgericht wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt und der Beschuldigte in die JVA Saarbrücken überführt.

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Feuerwehr, Polizei, Notarzt: Wie ein Traum eines Mannes in Dudweiler einen Großeinsatz auslöste

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Traum oder Realität? Für den Mann war der Traum sehr real. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Daraufhin machten sich ein Löschzug der Feuerwehr, ein Rettungswagen sowie Notarzt und Polizei auf dem Weg zum Krankenhaus.

Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass der Mann noch unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Das Feuer: nur ein Traum.

Dieser Traum war für den Mann offensichtlich so real gewesen, dass er sich die Infusionen aus dem Arm gerissen hatte, um sich in Sicherheit zu bringen.

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Geladene Schusswaffe dabei: Polizei verhaftet Deutsch-Syrer am Saarbrücker Hauptbahnhof

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk.

Beim Abtasten fanden die Beamten eine geladene Schusswaffe.

1260 Tage muss der Deutsch-Syrer nun hinter Gitter.

Außerdem muss er sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Staatsanwalt ermittelt jetzt gegen Saarbrücker Oberbürgermeisterin Britz

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Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. Foto: BeckerBredel

Deren Pressesprecher, Oberstaatsanwalt Christoph Rebmann, bestätigte auf Anfrage, dass sich das Untreue-Verfahren jetzt auch gegen die Rathauschefin richtet. Nähere Angaben lehnte Rebmann derzeit ab.

Nach Informationen der SZ gehen die Ermittler wohl davon aus, dass Britz dem Chef der Berufsfeuerwehr genehmigt hat, ein altes Feuerwehrfahrzeug (Transporter) kostenlos dem Aero-Club Pirmasens zu überlassen. Dort ist Schun angeblich Mitglied.

Der Stadtkasse sollen dadurch etwa 1000 Euro entgangen sein. Der St. Ingberter Rechtsanwalt Prof. Guido Britz verteidigt die Oberbürgermeisterin. Er erklärte: „Die Tatvorwürfe werden als unberechtigt zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft wird noch in dieser Woche eine umfassende Stellungnahme erhalten.“ Seine Mandantin sei in jedem Fall davon ausgegangen, dass Schun den Dienstweg eingehalten habe.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

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So viel soll die neue Fechinger Talbrücke jetzt kosten

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In „zehn Jahren plus x“, so das Verkehrsministerium, soll die neue Fechinger Talbrücke fertig sein.

Der Neubau der Fechinger Talbrücke an der A 6 wird nach Schätzungen des saarländischen Verkehrsministeriums 126 Millionen Euro kosten. Vor einem Jahr hätten die Kosten noch erheblich niedriger sein sollen: Da waren sie nämlich noch auf rund 80 Millionen Euro geschätzt worden. Laut Wolfgang Kerkhoff, Sprecher des Ministeriums, sei damals die preisgünstigste Variante berechnet worden.

Grund für die neue Preisexplosion: Wegen der „exponierten Lage“ der Brücke habe das Bundesverkehrsministerium, das für die Baukosten aufkommt, einem „hochwertigeren“ Bau zugestimmt. Die Planungskosten – laut Kerkhoff voraussichtlich ein „hoher einstelliger Millionenbetrag“ – wird das Land tragen.

Die Bauwirtschaft reagiert positiv
Die saarländische Bauwirtschaft zeigt sich erfreut über die Nachricht. Es sei immer im Sinne der Bauunternehmen, wenn hochwertig und nachhaltig gebaut werde, sagte Claus Weyers, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Bauwirtschaft des Saarlandes.

So geht's weiter
Genau wie die alte Brücke soll das neue Bauwerk nur einen Teilanschluss bekommen, da ein Vollanschluss laut Kerkhoff viel gekostet hätte und letzten Endes für den Verkehrsfluss nur wenig gebracht hätte.

Derzeit ist bereits eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Gang, außerdem wird ein Realisierungswettbewerb vorbereitet. Die Fechinger Talbrücke steht seit 2010 eigentlich unter Denkmalschutz, unter anderem wegen ihrer filigranen Pfeiler. Der Landesdenkmalrat trägt den Abriss aber mit. Die endgültige Entwurfsplanung soll laut Oberster Straßenbaubehörde, also Verkehrsministerium, bis Ende 2019 fertig sein.

Die Vorgeschichte
Die Brücke war im Frühjahr 2016 von einem Tag auf den anderen komplett gesperrt worden. Grund: Es bestand die Gefahr, dass die Pfeiler der Belastung durch den schweren Lkw-Verkehr nicht mehr standhalten würden. Nach sieben Wochen konnten immerhin die Stützen so weit verstärkt werden, dass wieder Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen darüber fahren konnten.

Für Lkw blieb sie aber gesperrt. Unter dieser Situation litten vor allem die Anwohner an der Umleitungsstrecke. Nach sieben Monaten konnte die Brücke auch für den Lkw-Verkehr wieder freigegeben werden. Ein Neubau – parallel neben der alten Brücke – muss trotzdem her. Denn der Überbau der Brücke, die in den 60er Jahren erbaut wurde, ist so alt, dass sich eine Sanierung nicht mehr lohnt.

Weitere Schäden entdeckt
Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Talbrücke wurden kürzlich kleine Schäden am Überbau festgestellt. Das sei nichts Beunruhigendes, sagt Kerkhoff. Instandhaltungsarbeiten seien in den kommenden Jahren ohnehin geplant. Dass die Brücke dann noch einmal voll gesperrt wird und den Verkehr im Saarland lahm legt, damit ist laut Kerkhoff aber nicht zu rechnen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst)

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Könnte so der Intelligenztest der Saar-AfD aussehen?

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Wir zeigen euch, wie der AfD-IQ-Test aussehen könnte. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Dabei handelt es sich um einen Antrag des Saar-AfD-Mitglieds Hans Joachim Klein aus Heusweiler. Der 80-Jährige möchte damit erreichen, dass vor der Aufnahme neuer Mitglieder in die saarländische AfD ein Intelligenztest durchgeführt wird.

Parteichef Josef Dörr kommentierte Kleins Antrag jedenfalls nur mit den Worten: „Ich weiß noch nicht, ob ich das ernst nehmen soll.“

Ein IQ-Test für AfD-Neumitglieder?
Auch innerhalb der SOL-Redaktion herrscht eher so der Tenor vor, eine solche Forderung nicht für bare Münze zu nehmen. Und so ist es auch überaus zweifelhaft, dass der Antrag Kleins durchgeht. Unser Statistik-Analyseteam, bestehend aus Mathe-Leistungskurs-Wählern und Studien-Abbrechern, errechnete eine Wahrscheinlichkeit von 1,8 Prozent. Das wiederum entspricht einer Unwahrscheinlichkeit von 98,2 Prozent.

Das heißt aber noch lange nicht, dass ein solcher IQ-Test undenkbar wäre. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben wir uns also in die Tiefen unserer synaptischen Traumvisionen begeben, um ihn euch zu präsentieren - den AfD-IQ-Test.

Testet euch selbst: Würdet ihr es in die AfD schaffen?

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Opfer über 19 Stunden lang gefoltert: Saarbrücker angeklagt

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Symbolfoto: David-Wolfgang Ebener/dpa-Bildfunk.

Das wird dem Beschuldigten vorgeworfen
Der Angeklagte soll Ende Juni sein Opfer K. 19 Stunden in seiner Wohnung in Saarbrücken gefangen gehalten haben, um ihn auszurauben, zu foltern und schwer zu misshandeln. Sein Ziel: Die Freundin und der Bruder des Geschädigten sollten ihn mit Geld oder Drogen „loskaufen".

Laut Staatsanwaltschaft sah der Tatplan des Angeklagten auch vor, sein Opfer zu erniedrigen. So sollte ihm ein „V" für „Verräter" in die Haut geritzt werden, damit er irgendwann im Gefängnis als Verräter rektal vergewaltigt wird.

Der Angeklagte soll sein Opfer unter anderem mit einem Schlagstock maltretiert haben. Mit einem Messer, einem Gürtel und einer Peitsche soll er ihn außerdem gefoltert haben.

Auch soll der Beschuldigte versucht haben, dem Opfer Amphetaminanhaftungen in den After zu schieben. Außerdem soll er den Gefolterten gewzugen haben, den Satz „Hallo, ich bin Conchita Wurst" in eine Kamera zu sagen.

Dem Opfer gelang es nach 19 Stunden in der Wohnung schließlich, aus einem kurz geöffneten Fenster zu springen. Der Mann schaffte es noch, sich zu einer nahe gelegenen Tankstelle zu schleppen, wo er schließlich zusammenbrach.

Drogen als Motiv vermutet
Die Staansanwaltschaft vermutet Drogengeschäfte als Motiv hinter der Tat. So sollen Angeklagter und Opfer Betäubungsmittel aus den Niederlanden importiert haben, um sie hier weiterzuverkaufen. Dabei sei es dann zu Unstimmigkeiten gekommen.

Der Geschädigte selbst befindet sich zur Zeit wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Untersuchungshaft.

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