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In Saarlouis Ampelanlage außer Betrieb, Gefahr (mehrere Ampelanlagen im Innenstadtbereich sind aufgrund Stomausfalls ausgefallen) (10:48)

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Wie sich die Gebühren für Müll und Wasser in Saarbrücken verändern

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Die Müllabfuhr wird ab 2018 günstiger. Foto: BeckerBredel

Abfall
Zuerst die gute Nachricht: Die Gewichtsgebühr beim Abfall sinkt pro Kilogramm leicht um einen Cent auf 30 Cent. In Saarbrücken wird der Müll nach dem Gewicht berechnet. Was sich konkret für die Bürger ab 2018 ändert, erklärt der Chef des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE), Bernd Selzner, an einem Beispiel.

Wer eine 120-Liter-Tonne besitzt, die alle 14 Tage geleert wird und 600 Kilo Müll pro Jahr produziert, zahlt sechs Euro weniger pro Jahr. Die sogenannte Basisgebühr sinkt in diesem Fall um vier Cent. Möglich wird das, weil das Müllverbrennen günstiger wird.

Der ZKE habe den Vertrag mit einer Verbrennungsanlage in Neunkirchen gekündigt und fahre den Müll nur noch nach Velsen, erläuterte Bereichsleiter Klaus Faßbender. „Die Anlage in Neunkirchen war alt und teuer“, sagt Ralf Latz.

Abwasser
Unter anderem wegen höherer Personalkosten steigt die Abwassergebühr 2018 in Saarbrücken. Bis Ende 2020 bleiben die Gebühren des Entsorgungsbetriebs ZKE aber konstant.

Für eine vierköpfige Familie mit einem Eigenheim und versiegelten Flächen von 150 Quadratmetern werden rund zwölf Euro mehr für das Niederschlags- und Schmutzwasser ab 2018 fällig. Das ist bei gleichem Wasserverbrauch ein Euro mehr monatlich. Die Niederschlagwassergebühr steigt generell um 3,76 Prozent, die Gebühr fürs Schmutzwasser um rund zwei Prozent.

Straßen- und Gehwegreinigung
Für die Straßen- und Gehwegreinigung müssen die Bürger tiefer in die Tasche greifen. Selzner verweist auch hier auf steigende Personalkosten und Investitionen in den Fuhrpark. In dem oben genannten Beispiel wird die Straßenreinigung um 3,20 Euro pro Jahr teurer, die Gehwegreinigung um 36 Cent.

Unter dem Strich steigen also die Gebühren des ZKE in dem Beispiel-Haushalt um 9,62 Euro im Jahr, das sind 80 Cent pro Monat. Bei einem Haus mit 20 Mietparteien sind es 1,09 Euro pro Monat.

Mit Verwendung von SZ-Material (Markus Saeftel).

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