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Schmelz, Zerrstraße in Höhe Lindenstraße Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Fahrstreifen blockiert (13:12)

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Sind Linkshänder die besseren Sportler?

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Ballsport unter Zeitdruck - hier sind Linkshänder besonders stark. Foto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Der Vorteil scheint aber besonders hoch in Ballsportarten mit hohem Zeitdruck zu sein. Das legen neue Studien des Sportwissenschaftlers Florian Loffing von der Uni Oldenburg jetzt nahe.

Er untersuchte sechs Ballsportarten, von denen drei – Tischtennis, Cricket und Baseball – einen deutlich höheren Anteil von Linkshändern in der Weltspitze aufwiesen. „Generell geht man von einem Linkshänder-Anteil von rund zehn Prozent in der westlichen Gesellschaft aus.

In der Weltspitze beim Baseball sind es dagegen bei den Werfern 30,39 Prozent, beim Tischtennis 25,82 und beim Cricket bei den Werfern 21,78 Prozent“, so Loffing. Er befasst sich seit über zehn Jahren mit dem Thema. Seine jüngste Publikation wurde in der Fachzeitschrift „Biology Letters“ veröffentlicht.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Wer wird Saarsportler/in 2017?

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Auch Pauline Schäfer ist nominiert. Foto: Lukas Schulze/dpa-Bildfunk

Die Multifunktionshalle an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken wird sich am kommenden Sonntag wieder von ihrer schönsten Seite zeigen, wenn der Verein Saarländische Sportjournalisten (VSS) traditionell zu seiner großen Gala einlädt.

Ab 17.30 Uhr werden wie jedes Jahr die Saarsportlerin, der Saarsportler und die Mannschaft des Jahres gekürt. Außerdem ehrt der Landessportverband für das Saarland (LSVS) den Nachwuchssportler des Jahres. Die VSS-Mitglieder und die einzelnen Sportfachverbände des LSVS waren aufgerufen, abzustimmen.

Die Gala mit umfangreichem Rahmenprogramm wird live im Fernsehprogramm des Saarländischen Rundfunks ausgestrahlt – vermutlich zum letzten Mal, denn dem SR sind die Kosten für die Übertragung zu hoch. Wie es im kommenden Jahr weitergeht, steht noch nicht fest.

Zur Wahl stehen:

Pauline Schäfer

Jonas Hector

Laura Müller

Yves Kunkel

Lisa Klein

Timo Bernhard

Katharina Hobgarski

Patrick Franziska

Sophie Gimmler

Oleg Wernjajew

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Hitscherhoffest für die ganze Familie

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Hoffest Hitscherhof: Das Fest rund um den Kürbis findet dieses Jahr am 21. und 22. September statt. Foto: Nadine Lang

In vielen Kalendern ist der Wochenend-Termin seit langem rot markiert: 21./22. September Hitscherhoffest. Bereits zum 24. Mal erwartet die Gastgeberfamilie Fischer zu dem größten Event der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen mit seinem Land- und Kreativmarkt viele Tausend Besucher von nah und fern. Mit seinem vielfältigen Angebot an farbenprächtig leuchtenden Kürbissen, leckeren kulinarischen Angeboten rund um das gesunde Gemüse, einem Land- und Handwerkermarkt mit mehr als 90 Beschickern und einem abwechslungsreichen Kinderprogramm ist das Hitscherhoffest beliebt bei der ganzen Familie. Und dies weit über die Landes- und sogar die Staatsgrenzen hinaus, denn jährlich treffen sich hier auch Franzosen, Luxemburger und vor allem Amerikaner mit Freunden und Bekannten. Höhepunkt für viele ist das spannende Maislabyrinth. In dem verschlungenen Wegenetz lässt sich Natur pur erleben. Jeweils von 11 bis 19 Uhr öffnet der Hitscherhof seine Pforten.

Von 12 bis 18 Uhr unterhalten zwei ganz unterschiedliche Künstler abwechselnd die jungen Besucher: Jupp Simon lädt mit seinen Geschichten „Der tierisch tolle Patsch“ und „Die Reise ins Gute-Freunde-Land“ zum Mitmachen ein. Der „Kinderzumlachenbringer“ begeistert mit seiner Zauberschau „AbraKIDabra“ und seinen Luftballontieren. Während sich die Kinder auf der Strohburg austoben, können sich die Großen in Ruhe in der Ausstellung inspirieren lassen und im Garten bei guten Gesprächen erholen.

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Foto: Pixabay

Kulinarisches rund um Kürbis, Es locken Herbstgenüsse aus der Region sowie Schönes, Kreatives und Nützliches aus vielerlei Gewerken. Ein Landmarkt mit Direktvermarktern, regionalen Herstellern und Händlern offeriert Obst und Gemüse, Wurstwaren, Salami, Wildspezialitäten, Wein, Honig, Fruchtaufstriche, Back- und Süßwaren und vieles mehr. Auf dem Kreativmarkt präsentieren Hobbykünstler ihre Artefakte vor gewerblichen Kunst- und Handarbeitshändlern sowie Gartenaccessoires. Bei Schmuck, Filz- und Stoffarbeiten, Puppen und Teddys, Holz-, Stein- und Metallarbeiten, Zeichen- und Malarbeiten oder Gartenobjekten lässt sich finden, was das Herz begehrt. Immer wieder neue Gesichter bieten auch Unbekanntes quer durch die Handwerkskunst.

Die gute Kürbissuppe aus der Feldküche, Kürbisbratwurst, der begehrte Kürbisrollbraten, Kürbisbrot und Kürbiskuchen, Kürbissecco und erstmals auch ein Kürbisflammkuchen lassen das Wasser im Munde zergehen. Die mehr als 50 verschiedenen Kürbissorten aus eigenem Anbau in allen Größen, Formen und Farben vom Speise- und Halloweenkürbis bis hin zum Zier- und Riesenkürbis verleihen dem Hitscherhoffest sein ganz besonderes Flair.

Hitscherhof
Familie Fischer
Hitscherhof 3
66506 Maßweiler
Telefon (06336) 83 99 89
www.hitscherhof.com

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Siemens streicht Jobs in St. Ingbert

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Siemens-Beschäftigte protestieren. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Das Schreiben
Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe. Siemens will im Rahmen seines Konzern­umbaus, bei dem rund 6900 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, auch die Reparatureinheit in St. Ingbert dicht machen. Das wurde den rund 30 Mitarbeitern in einer Betriebsversammlung am vergangenen Freitag mitgeteilt.

In der kurzfristig verschickten Einladung – unterzeichnet von Robert Wagner (Digital Factory, Customer Services DF&PD, Nürnberg) und Saar-Niederlassungsleiter Achim Pecka – hieß es, die Frauen und Männer sollten „Antworten auf die wichtigsten Fragen“ erhalten.

Doch die beiden Herren hinterließen große Ratlosigkeit. Zum einen „wurde mit keinem Wort erwähnt, wann der Standort geschlossen werden soll und auch nicht konkret warum“, heißt es aus Belegschaftskreisen. „Uns gibt es seit mehr als 50 Jahren und wir haben als Siemens-Geschäftseinheit immer schwarze Zahlen geschrieben – bei einem konstanten Erlös von durchschnittlich 6,5 Millionen Euro und einer Umsatzrendite von 8,5 Prozent im Schnitt.“

Außerdem sei die Losung ausgegeben worden, dass wie bisher Aufträge akquiriert werden sollen – egal in welcher Höhe und für welche Zeitdauer. „Geht so Schließung?“, fragen die Mitarbeiter erstaunt.

Weitere Arbeitsplätze auf der Kippe
Sollte Siemens St. Ingbert geschlossen werden, würden nach Angaben von Beschäftigten zudem nicht nur die 30 Arbeitsplätze dort wegfallen. „Wir selbst haben auch Zulieferer, die einpacken müssten, wenn wir unsere Tore schließen“, warnen sie. „Dafür sind die zu abhängig von uns.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Lothar Warscheid).

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Massenschlägereien mit Eisenstangen, Messern und Astsägen in Neunkirchen

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Zwei Massenschlägereien hat es gestern (22. November 2017) in Neunkirchen gegeben. Laut Polizei kam es am Finanzamt und in der Marienstraße zwischen 13.30 und 14.00 Uhr zu Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von jeweils sechs bis acht Personen.

Diese setzten demnach auch Eisenstangen, Messer und Astsägen ein. Die Polizei konnte zwar Personen an den Orten antreffen, diese schwiegen sich aber über die Taten aus.

Eine Person wurde bei der Schlägerei in der Marienstraße leicht verletzt. Auch ein Kind trug leichte Blessuren zu; es wurde am Finanzamt von einem der Deliquenten zur Seite gestoßen.

Die Polizei reagierte nach eigenen Angaben am gestrigen Nachmittag mit verstärkter Präsenz an den jeweiligen Örtlichkeiten sowie dem gesamten Innenstadtbereich. Auch heute fuhren mehrere Streifenwagen durch die Neunkircher Innenstadt.

Die Polizei bittet bei Beobachtungen zu diesen oder ähnlichen Taten um Rückmeldung.

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Frachtmaschine lässt 50 Tonnen Kerosin über dem Saarland und Rheinland-Pfalz ab

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Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

Die Frachtmaschine der Airline Cargolux sei am 4. November auf dem Weg von Luxemburg nach Kuala Lumpur gewesen, als der Pilot ein Problem mit den Landeklappen gemeldet habe, teilte die Deutsche Flugsicherung in Langen gestern (22. November 2017) mit.

Er habe dann zwischen 12.50 Uhr und 13.20 Uhr in einer Höhe von etwa 4267 Metern nach eigenen Angaben 50 Tonnen des Treibstoffs abgelassen. Piloten in einer Notlage greifen zu diesem Mittel, um sicher landen zu können.

Laut der „Rheinpfalz“ flog die Boeing 747 in dieser Zeit über der Westpfalz, aber auch über Trier, Bitburg, Idar-Oberstein und dem Saarland.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Unbekannter bedroht Kassiererin in Saarlouis mit Messer

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Das Phantombild des Täters. Foto: Polizeiinspektion Saarlouis

Hierbei bedrohte er die 63-jährige Kassiererin massiv mit einem Messer und forderte sie auf, ihm Geld aus der Kasse zu geben. Als dies misslang (und mehrere Kunden den Markt betraten), flüchtete er ohne Beute. Die Kassiererin blieb unverletzt.

Der Täter ist etwa 25 Jahre alt, zirka 175 cm groß und hat ein südeuropäisches Aussehen. Er sprach akzentfreies Deutsch, trug eine schwarz/weiße Lederjacke mit Kapuze und einen dunklen Schal vor dem Gesicht.

Hinweise zur Tat oder zur Identität des Täters bitte an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel. 06831 9010.

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Nach dem tödlichen Unfall beim Schulschwimmen in Saarlouis: Jetzt ermittelt die Polizei

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Die Ermittlungen dauern zur Zeit an, nähere Einzelheiten kann ich nicht mitteilen“, sagte Laßotta der SZ. „Es geht darum, die genaue Todesursache zu klären.“

Der tragische Unfall war am 3. November während des Schwimmunterrichts passiert. Der Schüler des Max-Planck-Gymnasiums, laut Polizei-Bericht ein guter Schwimmer und Taucher, sei beim Tauchen plötzlich leblos im Becken getrieben.

Die anwesenden Lehrer hätten ihn sofort geborgen und am Beckenrand reanimiert. Ein Rettungswagen brachte den 18-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er aber kurze Zeit später starb.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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dpa/lrs

Urteil: Justizopfer Norbert Kuß bekommt Schmerzensgeld von Gutachterin

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Erleichterung bei Norbert Kuß: Das Justizopfer erhält Schmerzensgeld. Foto: BeckerBredel.

Der 74-jährige Norbert Kuß, der wegen eines mangelhaften Gutachtens einer Psychologin zwei Jahre zu Unrecht im Gefängnis gesessen hat, hat nun den jahrelangen Rechtsstreit gegen sie gewonnen.

Heute Morgen (23. November 2017) sprach ihm das Saarländische Oberlandesgericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu. „Ich bin erleichtert, aber wäre froh, wenn all das nicht geschehen wäre", sagte Kuß spontan nach der Entscheidung.

Auf der Grundlage des Gutachtens, das ein Experte als „grob fahrlässig" bezeichnet hatte, war Kuß im Mai 2004 vom Landgericht Saarbrücken wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner ehemaligen Pflegetochter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Nächstes Verfahren steht an
Schon Anfang 2015 war die Gutachterin vom Landgericht Saarbrücken zu 50.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Dagegen hatte sie Berufung eingelegt. In einem weiteren Verfahren wird es nun auch noch um einen geforderten Schadenersatz in Höhe von 41.000 Euro gehen.

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dpa/lrs

Til Schweiger gewinnt vor Gericht

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Til Schweiger hat einen Sieg vor dem Saarbrücker Landgericht erreicht. Archivfoto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk.

Der Schauspieler Til Schweiger (53) hat im Streit um einen Facebook-Eintrag vor dem Landgericht Saarbrücken gesiegt. Der Antrag einer 58-Jährigen aus Sulzbach, den Post zu löschen, wurde vom Vorsitzenden Richter Martin Jung am Donnerstag in Saarbrücken abgewiesen. Die Klägerin muss auch die Kosten des Verfahrens tragen. Schweiger und die Klägerei waren beide nach Angaben der Bild nicht im Gericht.

Der Schauspieler hatte Ende September eine private Nachricht der Frau auf seiner Facebook-Seite mitsamt deren Namen und Porträtfoto veröffentlicht. Die Frau sah darin ihr Persönlichkeitsrecht verletzt.

Sie hatte Schweiger in dem Text gefragt, ob er nun Deutschland verlassen werde, wie er es laut Gerüchten vor der Wahl im Fall eines Einzugs der AfD in den Bundestag angekündigt habe.

Außerdem ging sie ihn an: „Ihr Demokratieverständnis und Ihr Wortschatz widern mich an." Der Schauspieler antwortete ihr darauf „hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?".

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Ist Saarbrücken auf dem Weg zur bürgerfreundlichen Stadt?

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Der Unterbau der Wilhelm-Heinrich-Brücke wird von März bis November 2018 saniert. Foto: BeckerBredel

Mammutprojekt
Wo hakt’s auf Saarbrückens Straßen? Was geht den Bürgern auf die Nerven, was nagt an ihrer Gesundheit, und was kann die Stadt dagegen tun? Mit diesen Fragen begann 2014 das Mammutprojekt Verkehrsentwicklungsplan (VEP). 2016 war der Plan im Kasten und bekam den Segen des Stadtrates. 2017 begann die Stadt abzuarbeiten, was die Bürger ihr aufgetragen haben.

Das ist ein gewaltiger Aufgabenberg, an dem die Verwaltung nur mit langem Atem und in  kleinen Schritten vorankommen kann. Zumal im Stadthaushalt kein extra Etat-Posten für den VEP ausgewiesen ist. Die Stadt muss also die Verbesserung der Verkehrssituation quasi nebenbei aus dem Etat zur Instandhaltung der Straßen finanzieren. Und dieser Etat reicht bekanntlich vorn und  hinten nicht.

Wie die Stadt trotzdem versucht, den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden, veranschaulichte am Mittwoch (22. November 2017) Baudezenent Heiko Lukas gemeinsam mit Christof Kreis und Wolfgang Schöndorf (beide vom Stadtplanungsamt) mit der ersten VEP-Jahresbilanz — und dem Ausblick auf die wichtigsten VEP-Projekte 2018.

Das gibt es bereits
Auf der Habenseite 2017 stehen zahlreiche neue Radwege, neue oder sanierte Gehwege, barrierefreie Fußgängerfurten, sieben behindertengerechte Bushaltestellen, mehrere Tempo-30-Zonen und der Baubeginn am dringend benötigten Kreisel An der Heringsmühle.

Populärstes Beispiel für die Tempo-30-Zonen ist die Lebacher Straße, wo die Stadt das Limit im Sommer verhängte und parallel dazu auf beiden Seiten Fahrradspuren markieren ließ — ohne dass der Verkehr zusammenbrach und ohne dass bislang auch nur eine einzige Beschwerde kam. Das könnte bei den Plänen für 2018 anders werden.

Das soll noch kommen
Spektakulärstes Projekt hier ist die Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke. Die Aufträge dafür hat die Stadt 2017 vergeben. Im März soll’s losgehen — wenn das Wetter mitmacht. Und im November soll alles fertig sein: sowohl die Sanierung des Brückenunterbaus als auch die neue Aufteilung der Fahrspuren.

Zurzeit gibt’s auf der Brücke in jede Richtung vier Autospuren, drei durchgehende und eine Abbiegespur. Ab November 2018 sollen es pro Richtung nur noch zwei durchgehende und eine Abbiegespur sein — plus je eine Fahrradspur. Trotzdem dürfen unsichere Radler  auch weiterhin die beiden rund sechs Meter breiten Bürgersteige auf der Brücke benutzen.

Außerdem will die Stadt die Heuduckstraße aufpeppen und dabei auch Vorschläge der Bürger aus dem Herbst 2016 verwirklichen. Die Planung läuft, losgehen soll’s laut Lukas „in absehbarer Zeit“ — das könnte allerdings auch erst 2019 sein.

Lukas erklärte:  „Wir sind mit dem Parkhausbetreiber Q-Park in regelmäßigen Gesprächen über stabile Preise und darüber dass Parkhäuser attraktiver, das heißt sauberer und sicherer werden sollen.“

Weitere Pläne
Ein weiteres VEP-Projekt: die sogenannte kleine Innenstadtumfahrung. Die wäre nämlich sinnlos, wenn sie unterhalb des Bahnhofs in das derzeit dort übliche Verkehrs­chaos münden würde. Die Machbarkeitsstudie für die kleine Innenstadtumfahrung hat Saarbrücken ebenfalls schon in Auftrag gegeben.

Außerdem will die Stadt 2018 weitere Tempo-30-Zonen ausweisen, Barrieren auf Gehwegen und an Bushaltestellen beseitigen — und die Schulwege sicherer machen.

Unter anderem will Saarbrücken eine Elternhaltestelle testen, an der Eltern ihre Kinder vor der Max-Ophüls-Schule absetzen können.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jörg Laskowski).

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