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Warum der Saarbrücker Philipp Menges unbedingt zum Polarkreis möchte

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Philipp Menges in Saarbrücken. Foto: Dennis Langenstein

Der 29-Jährige macht mit bei einem Wettbewerb der Firma Fjällräven mit. Falls er gewinnt, geht es auf die Reise durch die norwegische und schwedische Wildnis. Eine 300-Kilometer-Strecke gilt es dann nördlich des Polarkreises mit Huskys und Schlitten zu bewältigen.

Der Wettbewerb
„Mir war es noch nicht vergönnt hochzukommen“
, sagt Menges über seine Motivation, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Zwei Anläufe, mit seiner Freundin einen Urlaub im hohen Norden zu verbringen, seien bereits gescheitert. „Sie unterstützt mich jedoch sehr“, sagt Menges.

Für seine Bewerbung musste er ein kleines Video auf der Internetseite der Expedition hochladen und sich kurz vorstellen. „Es geht mir darum, die Landschaft und neue Leute kennenzulernen. Außerdem will ich den Teamgeist erleben“, sagt er. Erfahrungen bringt er allerdings nicht mit.

„Klar habe ich schon im Freien gezeltet, doch noch nie bei minus 15 Grad im Schnee“, sagt er. Das ist bei dem Wettbewerb aber auch nicht gewollt. Die Veranstalter suchen Amateure, keine Profis. Aber natürlich werden die Teilnehmer bei ihrem Abenteuer von Experten begleitet und angeleitet.

Mitmachen können Teilnehmer aus der ganzen Welt. Diese ist in verschiedene Regionen unterteilt. Pro Region wird ein Teilnehmer über eine Internet-Abstimmung gewählt, einen zweiten ernennt eine Jury. Seine Bewerbung wollte Philipp Menges dabei bewusst nicht „todernst“, sondern eher lustig gestalten, daher habe er auch ein Kinderfoto für sein Profil gewählt.

Die Abstimmung
Der gelernte Landmaschinenmechaniker und studierte Maschinenbauer hofft nun auf möglichst viele Stimmen seiner saarländischen Landsleute, um eine Chance auf sein Abenteuer zu erhalten.

Aktuell ist er mit 138 Stimmen auf Platz 26 in der Region „GAS“, das steht für Germany, Austria und Switzerland. Um für ihn abzustimmen, muss man allerdings Mitglied bei Facebook sein. So wollen die Veranstalter sicherstellen, dass jeder nur einmal abstimmen kann. Zum Voting geht's hier entlang.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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Die Saarland-Therme bekommt ein Vier-Sterne-Hotel

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Aufnahme aus dem Inneren der Therme. Foto: BeckerBredel

Die Saarland-Therme in Rilchingen-Hanweiler wird erweitert und bekommt ein gehobenes Vier-Sterne-Hotel mit 125 Zimmern. Die RIMC Hotels & Resorts Gruppe nimmt federführend 18 Millionen Euro in die Hand. Baubeginn soll 2018 sein, die Eröffnung ist für 2020 vorgesehen, sagte gestern Olaf Chalmer der SZ.

Die Investoren rechnen im ersten Jahr mit 55 000 Gästen, kalkulieren zunächst mit einer Auslastung von 56 Prozent und einem Umsatz von 3,2 Millionen Euro. 2023 sollen es schon 4,4 Millionen Euro sein, wobei die Betreiber eher konservativ kalkulierten, so Chalmer. Die Investoren erhoffen sich auch einen Zuschuss des Landes.

Auch die Therme wird größer
Zugleich mit dem Hotelneubau wird die Therme erweitert, insbesondere die Bereiche Umkleiden, Sauna und Spa, kündigte der Geschäftsführer und Betreiber der Therme, Andreas Schauer, an. Jetzt schon stoße man an Wochenenden und in Ferienzeiten an Grenzen. Im Schnitt besuchten täglich 812 Gäste die Anlage.

Wirtschafts- und Tourismusministerin Anke Rehlinger (SPD) sieht die positive Entwicklung der Saarland-Therme als einen Beweis für die Attraktivität des Saarlandes als Tourismus-Standort an. Das neue Hotel an der Therme sei ein weiterer Beleg dafür, „dass Investoren von außerhalb an uns glauben und die Möglichkeit sehen, hier gutes Geld zu verdienen“.

Mit Verwendung von SZ-Material (Thomas Sponticcia).

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So wird das eigene Zuhause zur perfekten Wohlfühl-Oase

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Foto: Lisona

Die kalte Jahreszeit steht bevor, die Blätter fallen von den Bäumen, es wird dunkler und kühler - der Herbst hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich wohlzufühlen und die wenigen Sonnenstrahlen in der Natur zu genießen. Doch nicht zuletzt aufgrund von Corona sind wir gezwungen, viel Zeit vor allem in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum deshalb nicht einfach das eigene Haus zum Wohlfühl-Ort  gestalten?

Möglichkeiten gibt es viele

- In einem schönen Wintergarten beispielsweise lässt sich auch in der kalten Jahreszeit chillen. Der Außenbereich kann so dass ganze Jahr über genutzt werden und verwandelt sich bei Minusgraden zur sommerlichen Wellness-Oase!

- Der Winter- wird zum Sommergarten: Das Zurückschieben großzügiger Tür-Elemente, die im Winter vor der Kälte schützen, vergrößert die Terrasse und ermöglicht den Aufenthalt im Freien.

- Unter einem großzügigen Dach – evt. kombiniert mit einem modernen Heizelement - ist ein gemütliches Glas Wein am Feierabend auch bei Herbstregen möglich.

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Foto: Lisona

Beratung durch den Fachbetrieb

Der kompetente Fachbetrieb berät und hilft natürlich bei der Durchführung solcher Pläne. Die Firma Lisona (Licht - Sonne - Natur) in Riegelsberg zum Beispiel, hat sich  darauf spezialisiert, Anwesen individuell zu gestalten. Das eingespielte Team inklusive professionellen Kooperationspartnern und Lieferanten verfügt über langjährige Erfahrung und tut alles, um die ganz konkreten Wünsche der Kunden zu verwirklichen.

Der qualifizierte Fachbetrieb ist der ideale Ansprechpartner für:

• Sommer- und Wintergärten
• Terrassenüberdachungen
• Sommergärten
• Wind- und Sichtschutzelemente
• Carports/Grillports 
• Fensterelemente/Haustüren
• Lamellendächer, Pergolen
• Und vieles mehr…

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Foto: Lisona

Flachdach erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Besonders beliebt, um die Terrasse winter- und wetterfest zu gestalten, sind aktuell Flachdächer: Es vereint elegantes Design, klare Formen und gleichzeitig strikte Funktionalität.  Das Unternehmen TS Aluminium beispielsweise liefert hierfür das richtige System und bietet gleichzeitig ausgereifte Technik und moderne Architektur.

Ideale Temperaturen - mit dem richtigen Heizsystem im Freien

Um auch im unbeheizten Sommergarten oder unter Ihrer Terrassenüberdachung keine kalten Füße zu bekommen bietet sich ein modernes Heizsystem an. Mit dem weltweit neuen Heizsystem „ELITILE“ gibt es hierfür eine innovative Lösung. Das patentierte Niedrig-Energie-Keramikheizmodul für Böden, Trennwände, Sitzmöbel und vieles mehr, versorgt den Ort mit angenehmer Wärme von unten sowie im Rücken und hilft dabei, auch bei verschieden Wetterlagen den Tag im Freien zu genießen.

Beratung und genaue Planung sind das A & O

Wichtig bei der Wahl der richtigen Bedachung, Beheizung oder der Ausgestaltung des Wintergartens ist eine ausgiebige und fachmännische Beratung. Die Firma Lisona Licht- Sonne-Natur unterstützt seine Kundinnen und Kunden gerne dabei, ihre Terrasse und Ihren Garten individuell zu gestalten. Nach eingehender Prüfung der baulichen Voraussetzungen und der Analyse der Möglichkeiten planen die Experten das Vorhaben bis ins letzte Detail und greifen dabei auf langjähriges Know-How zurück.

Wer Lust bekommen hat, das eigene Heim urlaubstauglich umzugestalten, kann mit den Expertinnen und Experten von Lisona ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

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Logo: Lisona

 

KONTAKT

LISONA Licht - Sonne - Natur
Birkenweg 29
66292 Riegelsberg
Telefon (0 68 06) 30 70 95
E-Mail: info@lisona.de
Website: www.LISONA.de

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Brand im City-Hotel Saarbrücken

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Ralf Krawinkel

Der Notruf am Donnerstag um 14.03 Uhr lässt Schlimmes erahnen: Im Saarbrücker City-Hotel in der Richard-Wagner-Straße ist ein Feuer ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr rückt in Windeseile mit zwei Löschzügen mit insgesamt acht Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften an.

Die Retter wissen nicht, ob sich Personen in dem Zimmer im zweiten Obergeschoss befinden. Und es gibt eine starke Rauchentwicklung. Die Wehrleute kämpfen sich in das Zimmer vor und suchen nach Personen. Auch die darüber liegenden Räume werden durchsucht. Es stellt sich laut Feuerwehr heraus: Zum Glück war niemand mehr in den Hotel-Zimmern.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar, ebenso die Höhe des Schadens.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marcus Kalmes).

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Diese Preiserhöhungen belasten die Saarländer

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Symbolfoto: Pixabay

Die Zeiten fast völliger Preisstabilität, die noch Mitte vergangenen Jahres herrschte, sind auch im Saarland offenbar vorbei. Besonders schmerzhaft: Vor allem Waren und Dienstleistungen, die gerade in der Vorweihnachtszeit gefragt sind, belasten das Portemonnaie der Saarländer.

Das wird teurer
So stiegen binnen eines Jahres im Saarland die Preise für Frischmilch um 14,3 Prozent, für Sahne um 34,5 Prozent und für Butter sogar um satte 36,2 Prozent. Das hat jetzt das Statistische Amt ermittelt. Auch Obst ist jetzt 5,1 Prozent teurer als im November vergangenen Jahres. Insgesamt kostet Nahrung nun 2,8 Prozent mehr.

Ausgerechnet zu Beginn der Heizperiode ist das Heizöl binnen vier Wochen noch mal um über sechs Prozent teurer geworden und kostet jetzt fast 14 Prozent mehr als im Herbst letzten Jahres.

Wer aber in der kalten Jahreszeit per Auto zum Skifahren oder per Flugzeug in die warme Ferne reisen möchte, muss dieses Jahr den Euro zweimal umdrehen. An den Tankstellen hat sich das Preisniveau für Kraftstoff binnen Jahresfrist  um 6,1 Prozent erhöht.

Dass die Zahl sicherer und attraktiver Reiseziele in Zeiten von Terror und Krisen kleiner wird, zeigt sich auch in saarländischen Reisebüros. Für vergleichbare Reiseleistungen müssen die Saarländer derzeit fast fünf Prozent mehr aufwenden als im letzten Jahr.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Zwei Autos auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios in Saarbrücken aufgebrochen

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Nach diesem Mann fahndet die Polizeiinspektion Saarbrücken St.Johann. Er soll zwei Fahrzeuge aufgebrochen haben.

Dabei wurden die Seitenscheiben beider Autos eingeschlagen und aus einem der beiden Fahrzeuge ein Mobiltelefon entwendet. Durch die Pkw-Aufbrüche entstand ein Gesamtschaden von ca. 700 Euro.

Der Täter konnte von der Überwachungsanlage des Parkplatzes videografiert werden. Es handelt sich laut den Angaben der PI Saarbrücken-St. Johann um eine männliche Person mit mitteleuropäischem Aussehen, die ca. 1,80 m groß ist und eine sportliche Statur aufweist. Der gesuchte Mann hat kurzes, dunkelbraunes, glattes Haar mit einem Seitenscheitel.

Wer erkennt diesen Mann?

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Die Fahndungsfotos der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann.

Hinweise zu der abgebildeten Person bitte an die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann unter der Telefonnummer 0681 – 9321 233 oder jede andere Polizeidienststelle.

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Holzernte-Maschinen zerstören Bodendenkmäler im Saar-Wald bei Schiffweiler

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Herbert Hartmann zeigt auf eine ehemalige Kohlengrube, die von einer Holzerntemaschine zerfurcht wurde. Foto: Dietmar Klostermann

Manche zeigen aber auch noch die Spuren der schweren Holzerntemaschinen, der Harvester, andere sind mit abgeschnittenen Ästen bis an den Rand gefüllt. „Bei der Holzernte im vergangenen Winter wurde ausgerechnet in diesem Gebiet durch einen Subunternehmer des Saarforstes ein Harvester ohne jede Rücksicht auf Verluste eingesetzt. Einzelne Pingen wurden durch den Harvester unwiederbringlich zerstört“, sagt Herbert Hartmann, 70.

Hartmann ist ein Unternehmensberater der Supermarktbranche, der in Schiffweiler lebt. Sein Revier, durch das er regelmäßig wandert, ist der Kohlenwald zwischen Merchweiler, Schiffweiler-Heiligenwald und Friedrichsthal-Bildstock. Dort befinden sind die „Pingen“.

Pingen im Wald
Das sind die ersten Gruben, in denen Bergleute im Saarland vor hunderten von Jahren oberirdisch Kohle schürften. In diesem Waldgebiet gibt es hunderte dieser Pingen, die nichts anderes als Bodendenkmäler sind, die es zu schützen gilt.

Der führende Saar-Industriekultur-Historiker Delf Slotta schreibt, dass zahlreiche urkundliche Erwähnungen aus dem frühen Mittelalter und der frühen Neuzeit für den „wilden Kohleabbau“ der Kohlegräber für dieses Gebiet vorliegen. „Die zumeist trichter- oder grabenförmigen Vertiefungen, die aus diesem einfachen übertägigen Kohleabbau resultieren, werden als Kohlepingen bezeichnet“, erklärt Slotta.

Der Schiffweiler Anwohner Hartmann zeigt sich entsetzt darüber, dass von dem Saarforst-Subunternehmer nicht nur die Pingen zerfurcht wurden, sondern auch der durch das Pingenfeld führende Rundwanderweg „Pingenpfad“, der demnächst als Premiumwanderweg prämiert werden solle, „nachhaltig zerstört“ worden und bei feuchtem Wetter kaum noch benutzbar sei.

Das Umweltministerium antwortete Hartmanns Kritik an der Pingen-Terstörung in einem Schreiben, das der SZ vorliegt: „Ein flächenhaftes Freiräumen aller vorkommenden Pingen war im Zuge der Hiebsmaßnahmen zunächst nicht praxisnah realisierbar.“ Dem Saar-Forst-Revierleiter Lars Kreinbihl sei die kulturhistorische Bedeutung des ehemaligen Abbaugebietes durchaus bekannt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dietmar Klostermann).

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Bußgelder an gemeinnützige Organisationen? Wie Saarbrücken am Blitzen nichts verdienen soll

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Werden in Saarbrücken gerne verteilt: Knöllchen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Die Forderung
Der politische Sprengsatz kommt kurz vor Schluss. Er steht auf Seite acht des Änderungsantrags der FDP-Stadtratsfraktion zum städtischen Haushalt 2018. Unter der Überschrift „Soziale Gerechtigkeit“ fordern die beiden FDP-Stadtverordneten Karsten Krämer und Tobias Raab ihre 61 Stadtratskolleginnen und -kollegen auf zu beschließen, „dass Gewinnerlöse aus Verkehrsbußgeldern an wohltätige Organisationen abzuführen sind“.

Im Klartext heißt das: Das Geld, dass die Stadt von Autofahrern, die zu schnell sind oder falsch parken, kassiert, soll nicht mehr komplett in die Stadtkasse fließen. Alles was nach Abzug der Personal- und Sachkosten übrigbleibt, soll Saarbrücker Vereinen oder Opferschutzorganisationen zugute kommen. „Da Verkehrsbußgelder der Verkehrssicherheit dienen, stellen sie keine legitime Einnahmequelle der Verwaltung dar“, argumentiert die FDP.

Sie bezieht sich dabei auch auf Aussagen des Vorsitzenden des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa. Der hat nicht nur gefordert, „die Zahl der Bußgeldverfahren wegen Tempoverstößen deutlich zu reduzieren“. Er schlägt auch vor, dass „Bußgelder nicht mehr den Kommunen zugutekommen, sondern gemeinnützigen Organisationen.“

Kritik an Blitzern
So sieht das auch die Stadtrats-FDP, die bei der Aufstellung einiger stationärer Blitzer in Saarbrücken bereits Zweifel angemeldet hatte, ob die Kontrollen wirklich der Verkehrssicherheit dienen und nicht nur dazu da sind, die Stadtkasse zu bedienen. Insbesondere die Kontrolle in der Camphauser Straße stieß auf massive Kritik der Liberalen. Sie sprachen immer wieder von „Abzocke“.

Dem hat die Stadtverwaltung immer widersprochen. So auch jetzt dem FDP-Antrag zu den Haushaltsberatungen im Stadtrat. Dem neuen Vorschlag der FDP-Fraktion, teilte Stadtsprecher Robert Mertes gestern auf Anfrage mit, „stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen entgegen“. Die Saarbrücker Stadtverwaltung habe wie andere Städte und Gemeinden auch überhaupt keinen Entscheidungsspielraum, sagt er.

Stadt hält dagegen
Die Stadt Saarbrücken müsse „die Einnahmen, die sie bei Ausführung ihr gesetzlich übertragener staatlichen Aufgaben generiert, zur Deckung der dadurch entstehenden Ausgaben einsetzen“, sagt er. Dazu gehören nach juristischer Bewertung durch die Stadt „die Einnahmen aus Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“.

Für den städtischen Haushalt gelte außerdem „das Gesamtdeckungsprinzip“. „Das bedeutet“, erklärt Mertes, „dass alle Erträge alle Aufwendungen decken sollen“. Der Teilhaushalt „Allgemeine Sicherheit und Ordnung“ weise trotz der Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern ein Defizit von 2,6 Millionen Euro aus. Es gebe also gar keinen Überschuss, „den man auch bei Nichtbeachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen anderweitig verteilen könnte“.

Der Haushaltsposten „Allgemeine Sicherheit und Ordnung“ umfasst allerdings mehr als nur die Verkehrsüberwachung. Darin enthalten ist die komplette Arbeit des Ordnungsamts, also zum Beispiel auch der kommunale Ordnungsdienst, der unter anderem im Blick hat, dass Wirte ihre Stühle nicht zu weit auf den Markt stellen, Händler ordnungsgemäß mit Werbeschildern umgehen oder dass Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entfernen.

Die stationären Blitzer bringen der Stadt allerdings durchaus ein Plus. Bei der Haushaltsplanung 2017 hat die Stadt gut eine Million Euro an Einnahmen kalkuliert. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von rund 520 000 Euro. „Wir erwarten demnach einen Überschuss von rund 500 000 Euro“, hatte Bürgermeister und Finanzdezernent Ralf Latz (SPD) Ende vergangenen Jahres angekündigt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Martin Rolshausen).

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Dudweiler lässt den Reifenberg wegbaggern

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Mit schwerem Gerät räumten Mitarbeiter das Reifenlager in Dudweiler. Foto: BeckerBredel

Das Reifenlager zwischen der Sulzbachtal- und Sudstraße wurde am Mittwoch (29. November 2017) von der Stadt Saarbrücken geräumt. Robert Mertes, Sprecher der Verwaltung, teilte mit, sie habe am Morgen damit begonnen, Tausende Autoreifen in Container zu verladen. Man habe dem Besitzer der Reifen eine Beseitigungsverfügung zugestellt und den Sofortvollzug angeordnet.

Das bedeute, dass er nur bis zu einem Stichtag Zeit hatte, das Reifenlager selbst zu räumen. In der vorigen Woche sei diese Frist verstrichen. „Wir haben dann eine Fachfirma beauftragt, die Reifen ordnungsgemäß zu verwerten.“ Mehrere Transport-Lkw und ein Bagger rückten am Morgen in der Sudstraße an und begannen damit, die Reifen zu verladen.

Alle Fahrzeuge waren vom städtischen Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE). Mertes: „Wir haben eine sogenannte Ersatzvornahme durchgeführt. Das bedeutet, das wir die Arbeiten in Auftrag geben und dem Verantwortlichen später in Rechnung stellen. Dabei prüfen wir, ob wir auch gegen den Grundstücksbesitzer vorgehen können, falls die Rechnung nicht bezahlt wird. Wir werden alles tun, damit die Kosten nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen.“

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Frau gesucht: Nach Taschendiebstahl und Kartenbetrug in Neunkirchen

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Wer kennt diese Person. Foto: Polizeiinspektion Neunkirchen

Wie die Polizeiinspektion Neunkirchen mitteilt, kam es am Dienstag (8. August 2017) und Dienstag (19. September 2017) zu zwei Taschendiebstählen in der Neunkircher Innenstadt. Hierbei wurden unter anderem EC-Karten geklaut.

Anschließend wurden an einem Geldautomaten jeweils vierstellige Beträge abgehoben. Wer kennt die Person auf dem Bild der Überwachungskamera?

Hinweise an die Polizeiinspektion Neunkirchen unter der Telefonnummer 06821 20 30.

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Mehrere Kilo Gras, Schusswaffen und mehr: Homburger Schmuggler (52) gefasst

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Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Der Mann war den Fahndern des Dezernats für Rauschgiftkriminalität nicht unbekannt, sie observierten ihn über mehrere Monate. Der Grund: Ihm wird Schmuggel und Handel mit Rauschgift in nicht geringen Mengen vorgeworfen.

So wurde er geschnappt
Der 52-Jährige fuhr mit seinem Wohnwagen zu einer angeblichen Urlaubsreise nach Spanien. Dort versteckte er mehrere Kilo Marihuana in dem Wohnmobil. Sein Trick: Als angebliches Unfallfahrzeug ließ er den Wohnwagen durch einen Pannendienst nach Deutschland bringen. Er selbst reiste ohne das Gespann zurück.

Als er am Dienstag (28. November 2017) seinen Wohnwagen mit dem Marihuana abholen wollte, warteten die Fahnder bereits auf ihn. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei weitere Betäubungsmittel sowie mehr als 30 scharfe Schusswaffen und über 1.000 Schuss Munition.

Am Mittwoch wurde er dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht.

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„Saar-Wars“-Ausstellung im Historischen Museum Saarbrücken

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Guidon Messika, hier mit R2-D2. Foto: BeckerBredel

Rund 25 Figuren werden bei der Sonderpräsentation „Saar-Wars“ im Historischen Museum Saar ab Samstag (2. Dezember 2017) gezeigt. Einige sind Leihgaben aus der ganzen Republik, viele wurden aber im Saarland hergestellt. Von Guidon Messika, der originalgetreue Kostüme aus „Star Wars“ in monatelanger Handarbeit anfertigt.

Seit 1999 ist er autorisiert, die Kostüme, Rüstungen und Roboter nachzubauen und zu vertreiben. Mit seinen Kreationen ist der Saarländer in der Szene weltweit berühmt. So kam auch Museumsdirektor Simon Matzerath auf die Idee, seine Arbeiten zu zeigen, als er die Ausstellung über prominente Saarländer konzipierte.

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Auch Darth Vader (rechts im Bild) sowie Stormtrooper (im Hintergrund) erwarten die Besucher. Foto: BeckerBredel

Passend zum neuen Kinofilm
Der Zeitpunkt ist ideal: In zwei Wochen startet „Die letzten Jedi“, der neue Teil der „Star Wars“-Saga in den Kinos. Auch der Burggraben und die Kasematten sind als Kulisse perfekt, erinnern an die Landschaften aus den Filmen. Bis zur Eröffnung sind es nur noch wenige Tage, und das Museumsteam hat alle Hände voll zu tun.

Ein echter Höhepunkt für „Star Wars“-Fans: Zwei Originale aus den Filmen werden ausgestellt – Teile einer Stormtrooper-Ausrüstung aus der Episode 4 („Krieg der Sterne“) und ein Stuhl aus Episode 1.

Die Sonderpräsentation „Saar-Wars“ ist im Historischen Museum Saar in Saarbrücken bis zum 13. April zu sehen. Eintritt: 6, ermäßigt 3 Euro. Wegen Brandschutz können nur 30 Menschen auf einmal in die Ausstellung, es kann also zu Wartezeiten kommen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Hélène Maillasson).

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